04:05
Der Yongmunsa-Tempel in Südkorea liegt inmitten dichter Wälder und gilt seit über tausend Jahren als Ort der Achtsamkeit, Meditation und körperlichen Disziplin. Hier werden die alten Shaolin-Traditionen gelebt und überliefert von Generation zu Generation. Hier beginnt für sechs Schweizer Prominente eine aussergewöhnliche Reise: Sie sollen lernen, den Geist zu beruhigen, den Körper zu kontrollieren und die eigenen Ängste zu überwinden. Dabei sind: Melanie Winiger (Schauspielerin und Moderatorin), Pat Burgener (Snowboarder und Musiker), Nöldi Forrer (Schwingerkönig), Dario Cologna (Langlauf-Olympiasieger), Isabel Egli (Schwingerkönigin) und Tamy Glauser (Model). Sie verbringen neun Tage im Shaolin-Tempel, fernab der gewohnten Welt. Kein Handy, kein Laptop, keine Uhr. Die Gruppe lebt in einfachen Zimmern mit spartanischer Einrichtung. Ziel dieses Experiments ist es, sich von äusseren Ablenkungen zu lösen und den Blick nach innen zu richten. Der Alltag im Tempel ist strukturiert und erfordert Disziplin. Zwei erfahrene Shaolin-Meister leiten die Gruppe an: Shifu Yan Lei und Shi Heng Yi. Beide leben seit Jahren die Lehre des Shaolin-Wegs und verbinden Tradition mit Moderne. Jeder Tag beginnt mit einem intensiven Körpertraining. Kraft, Ausdauer und Disziplin werden ebenso gefordert wie Durchhaltevermögen und Selbstkontrolle. Wenn der Körper ans Limit kommt, zeigt sich der wahre Charakter. Gefühle wie Wut, Trauer oder Erschöpfung treten hervor. Ein wichtiger Bestandteil ist die «Teezeit» mit dem Meister. Die Teilnehmenden bringen ihr Lebensthema mit. Melanie Winiger wird mit ihren Verlustängsten konfrontiert, Pat Burgener reflektiert seinen Ehrgeiz, Nöldi Forrer sucht nach Ruhe und Schlaf, Tamy Glauser kämpft mit ihrer Zugehörigkeit, Isabel Egli möchte lernen, Grenzen zu setzen, und Dario Cologna versucht, mehr Gefühle zu zeigen.
04:45
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt eindrückliche Blicke auf die Berner Altstadt. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:55
In der neuen Staffel «Fitze übernimmt» gibt Moderator Jan Fitze die Kontrolle komplett ab. Spielleiterin Seraina Bernet behält stets den Überblick und brockt Fitze in einem Schweizer Kanton eine Herausforderung nach der anderen ein. Ohne Vorwissen stellt er sich diesen. Jede der fünf Folgen lebt von echtem Einsatz, Überforderung und intensiven Grenzerfahrungen. Der Einstieg im Kanton Wallis ist eine Mutprobe: In der Gornerschlucht seilt sich Fitze ab, ohne zu wissen, was ihn unten erwartet. In der Schlucht angekommen, findet er Pillen gegen Übelkeit - ein augenzwinkernder Hinweis auf anstehende Herausforderungen. Um wieder nach oben zu gelangen, muss er sich aus eigener Kraft am Seil hochziehen. Höhe, Überwindung und voller Körpereinsatz sind gefragt. Im autofreien Zermatt übernimmt Fitze den Portier-Dienst im Hotel La Ginabelle. Mit dem Elektrotaxi holt er Geschäftsmänner ab und ist dabei die Visitenkarte des Hotels. Diskretion ist oberstes Gebot - und definitiv nicht Fitzes Stärke. Höchst temporeich wird es bei der «Rallye du Valais», einem Klassiker der Schweizer Rennsaison. Fitze übernimmt die Rolle des Co-Piloten neben Rallye-Legende Erwin Keller. Die Geschwindigkeit, die präzisen Streckenansagen und die permanente Konzentration bringen ihn dabei an seine Grenzen - die Fahrt macht ihm wirklich Angst. Zum Abschluss geht's an die Raclette-WM: ein Volksfest, bei dem die Käserei Walker aus Bitsch Hilfe benötigt. Jan Fitze wird zum Raclette-Streicher, Entertainer und Stimmungsmacher. Ziel: 751 Raclette an einem Tag zu verkaufen.
05:40
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:20
Auf dem Gelände des elterlichen Bauernhofs hat Franz Bilger mit seiner Frau Margrit Gähler einen Naturgarten eingerichtet. Hier leben Gemeinschaften von einheimischen Wildpflanzen und locken Insekten und andere Tiere an. Margrit Gähler hat den Naturgarten präzise geplant und bewusst verschiedene Lebensräume geschaffen. Mit dem Fotoapparat dokumentiert sie die Entwicklung ihrer Pflanzen und die tierischen Besucher. Vor einem Jahr liess das Ehepaar einen Gartenteich anlegen. In dessen Nähe baut Franz Bilger diesen Frühling einen Unterschlupf für Tiere. Neben dem Naturgarten verfügt das Ehepaar auch über einen Gemüsegarten, in dem sie Gemüse und Früchte für den Eigenbedarf ziehen.
09:50
Nachdem ihr Freund sie beruflich und privat hintergangen hat, kündigt Meeresbiologin Dr. Julika Bergmann ihren Job in Deutschland. Für ein paar Wochen will sie sich bei ihrer Freundin Natalie (Caroline Junghanns) an der Algarve ausruhen. In Portugal angekommen, kann Juli ihre beruflichen Ambitionen allerdings nicht ruhen lassen: Geschäftsmann Simon Grevers (Matthias Schloo) spricht sie auf ihr Spezialgebiet, die Rote Koralle, an. Er leitet ein Projekt zur Renaturierung vorgelagerter Riffe und braucht Julis Know-how. Soll ihr an den wunderschönen Stränden der Algarve etwa ein beruflicher Neuanfang gelingen? Freundin Natalie und Surflehrer Miguel (Giovanni Funiati) sind nicht begeistert von Grevers' Plänen: Miguel vermutet, dass der Geschäftsmann unter dem Deckmantel des Umweltschutzes lediglich seine Gewinnsucht verbergen will. Als herauskommt, dass Miguel Recht hat, fühlt sich Juli erneut betrogen und benutzt. Doch dieses Mal will sie nicht weglaufen, sondern sich der Situation stellen. Mit Natalie und der Anwältin Riva (Mona Pirzad) schliesst sie sich zu einem unschlagbaren Frauen-Trio zusammen.
11:25
Im Dokumentarfilm «Mein Avatar und Ich» lässt sich der Schweizer Schauspieler Bastian Inglin digital klonen. Gesicht, Stimme, Mimik, aber auch Charakterzüge und biografische Details werden rekonstruiert. Möglich wird dies durch modernste Technologien an der ETH Zürich. Doch bald geht es nicht mehr nur um ein technisches Spiegelbild. Denn die digitale Kopie könnte schöner, souveräner, kontrollierter als das Original sein. Auf Wunsch könnte sich Bastian sogar unsterblich machen. Will er das wirklich? Der Dokumentarfilm von Daniel von Aarburg und Patrick M. Müller begleitet Bastian bei einem offenen Experiment mit Forschern der ETH Zürich: Wie weit will er gehen, wenn er sich nach Wunsch gestalten könnte? Und was erfährt er dabei über seine eigene Identität? Das Resultat ist selbst für Bastian überraschend und stellt ihn vor fundamentale Fragen. «Mein Avatar und Ich» führt vor Augen, wie stark KI-basierte Technologien längst in unsere Vorstellung des Selbstbilds eingreifen. Was passiert, wenn wir beginnen, unser digitales Ich zu verbessern, womöglich auf Kosten unserer eigenen Identität? Erstausstrahlung: 12.04.2026
12:20
Wochenfinale bei «Mini Chuchi, dini Chuchi»: Nicole aus Schwarzenegg BE kocht als Letzte etwas zum Motto «Couscous». Die 45-Jährige verarbeitet ihre Erlebnisse gerne auf grossen Gemälden. Für ihr Menu setzt sie den Couscous speziell in Szene: Er kommt als Käseschnitte daher, kombiniert mit Gulasch.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
Auf dem Gelände des elterlichen Bauernhofs hat Franz Bilger mit seiner Frau Margrit Gähler einen Naturgarten eingerichtet. Hier leben Gemeinschaften von einheimischen Wildpflanzen und locken Insekten und andere Tiere an. Margrit Gähler hat den Naturgarten präzise geplant und bewusst verschiedene Lebensräume geschaffen. Mit dem Fotoapparat dokumentiert sie die Entwicklung ihrer Pflanzen und die tierischen Besucher. Vor einem Jahr liess das Ehepaar einen Gartenteich anlegen. In dessen Nähe baut Franz Bilger diesen Frühling einen Unterschlupf für Tiere. Neben dem Naturgarten verfügt das Ehepaar auch über einen Gemüsegarten, in dem sie Gemüse und Früchte für den Eigenbedarf ziehen.
13:35
Als junge Frau hätte Fabienne nie gedacht, dass sie einmal stundenlang in der Küche steht. Kochen war für sie eher Pflicht und wurde erst zur Freude, nachdem sie ihre Familie gegründet und die Bäuerinnen-Schule besucht hatte. Das dort Gelernte, zum Beispiel wie man einen Mürbeteig anrührt, kommt ihr nun auch beim Menü für die Landfrauen zugute. Dass sie auf Handarbeit und möglichst wenig Haushaltsgeräte setzt, ist für sie Ehrensache. Stundenlanges Stöbern nach Rezepten und Tüfteln in der Küche - Fabienne macht das nicht nur zum Vergnügen. Durch den Glut-1-Defekt, einer seltenen, angeborenen Stoffwechselstörung ihrer Tochter, wurde sie unfreiwillig zur Ernährungsexpertin. Florina, 13, litt lange an epileptischen Anfällen und hat eine kognitive Beeinträchtigung. Ihr Gehirn braucht eine Ernährung mit möglichst viel Fett und kaum Kohlenhydraten. Gerichte zu finden, die ihrer Tochter trotz der strengen ketogenen Diät schmecken, sei ihr täglicher Ansporn, meint Fabienne. Zum Ausgleich zu Hof und Familie, dazu gehören auch ihr Mann Urban, 44, und die beiden Söhne Laurin, 15, und Henry, 11, treibt Fabienne gerne Sport. Die ausgebildete Fitnesstrainerin ist aktiv im Turnverein und gibt auf ihrem Hof TRX-Training, ein spezielles Ganzkörperprogramm. Die Joggingrunden mit Hund Roli und die Ausritte mit ihrem 20-jährigen Pferd halten sie zusätzlich fit. Die Landfrauen überrascht Fabienne mit ungewohnten Spezialitäten vom Hof und aus der Region: Angefangen mit Kernotto-Salat im Rohschinkenmantel. Zum Hauptgang gibt es zweierlei vom eigenen Schwein mit frittierten Kartoffelbällchen und Gemüse. Eine Tarte mit Baumnüssen und Dörrbirnen aus der Nachbarschaft serviert sie zum Dessert. Alles in gewohnt schnellem Tempo. Hauptsache kreativ und fein.
14:25
Das Landfrauenessen ist bei Familie Ramser ein Familienprojekt. Melanie Ramser wird mit ihrer fast 14-jährigen Tochter Moana kochen. Wie immer, wird der Ehemann servieren. Philipp Ramser sieht seiner Aufgabe gelassen entgegen. Doch zwei Tage vor dem wichtigen Termin kommen plötzlich Bedenken auf: Der Weg, den er mit den Tellern von der Küche zum Speicher (erbaut 1782), in dem die Landfrauen essen werden, zurücklegen muss, ist beachtlich und führt quer über den Hof. Die beiden Söhne Diego (12) und Elio (10) dürfen beim Teller tragen helfen. Aber gerade das könnte auch problematisch werden. «Melanie kocht immer genug, wenn ein Teller runterfallen sollte, wäre sicher noch Nachschub da.», meint Philipp. Doch er will mit den Jungs einen Probelauf machen, mit leeren Tellern. Zur Vorspeise wird Melanie ein «Iklemmts», ein Sandwich, gefüllt mit selbstgemachtem Hüttenkäse und Möstbröckli von den eigenen Rindern zubereiten. Der Salat dazu kommt in einem kleinen Gläsli auf den Schieferteller und sollte nicht runterfallen. Der Service des Hauptgangs ist in der Probe einfach, die Teller sind noch leer und zudem nicht heiss. Wenn es ernst wird, werden Hackfleischtätschli, eine Spiralkartoffel und Gemüse unter einer Cloche auf dem Teller liegen. Die Cloche muss vor dem Servieren weggehoben werden, eine Herausforderung. Der Dessertteller hat einen Rand, das ist schon mal gut. Die Glacé Kugel kommt in einem selbstgemachten Brätzelikörbli daher und kann höchstens schmelzen. Die frischen Erdbeeren dazu sollten eigentlich bleiben, wo sie sind. Schlussendlich bringt die Probe eine Erkenntnis: Philipp wird zwei Teller auf einmal tragen, die Jungs je eins, dafür zweimal über den Hof gehen. Bevor die Landfrauen nach Oberbalm kommen, hat Melanie noch eine vollgepackte Woche vor sich. Zusammen mit Philipp bieten sie seit einigen Jahren «Schule auf dem Bauernhof» an und empfangen jede Woche mehrere Schulklassen, vor allem aus der nahen Stadt Bern, denen sie den Umgang mit den Tieren und die Landwirtschaft näherbringen. Dank diesem Standbein, der Betreuung von Kindern während der Schulferien und dem Angebot, auf der Horbermatt Feste zu feiern, können sie vom eigentlich kleinen Landwirtschaftsbetrieb leben. Dass sie nun die Landfrauen bekochen darf, ist etwas Neues und Einmaliges für Melanie und sie hofft, dass die Gäste einen gemütlichen Abend im Speicher verbringen, dass auch der Service klappt und ihr Essen gut ankommt.
15:15
Seit der ersten Klasse wurde Margaux von Gleichaltrigen gedemütigt und sogar geschlagen. «Ich habe geschwiegen, als würde mir alles nichts ausmachen», sagt die 28-Jährige heute. Als das Mobbing in der Berufslehre weitergeht, bricht sie zusammen. «Mein Körper hat Stopp geschrien. Ich war seelisch und körperlich am Ende und konnte nicht mehr aus dem Haus.» Auch Thomas wird in der Schulzeit und im Berufsleben wegen seines «Andersseins» verspottet. Die ständigen Anfeindungen verunsichern ihn zutiefst: «Das Mobbing hat mich verletzt und einsam gemacht. Ich habe mich gefragt, was mit mir nicht stimmt. Und ob ein Leben so noch Sinn macht.» Wie gefährlich Mobbing werden kann, zeigt Célines Geschichte. Die 13-Jährige nimmt sich nach monatelangem Cybermobbing das Leben. Ihre Eltern kämpfen mit der Trauer und für Aufklärung: «Mobbing muss enttabuisiert werden, jeder soll Verantwortung übernehmen.»
15:50
Amira Mendes wird mit hohem Fieber von ihrem Vater in die Sachsenklinik gebracht. Aufgrund einer infantilen Zerebralparese ist ihr geistiger Entwicklungsstand der eines dreijährigen Kindes. Die Ehe von Amiras Eltern Elvira und Christian ist durch die kräftezehrende Pflege zerbrochen. Als sich Amiras Zustand durch eine Meningokokken-Meningitis dramatisch verschlechtert, müssen die Eltern mit dem Schlimmsten rechnen. Kris Haas darf nach seiner Genesung von dem brutalen Überfall endlich die Sachsenklinik verlassen. Gesundheitlich wieder hergestellt, geniesst er seine ersten Tage in «Freiheit». Dass das Erlebnis nicht nur körperliche Spuren hinterlassen hat, will er noch nicht wahrhaben. Als sich Sarah Marquardt mit ihrem Sohn Bastian trifft, erleidet dieser eine «Aura», eine Vorstufe eines epileptischen Anfalls, und bricht sich das Fussgelenk. Nach der Diagnose entscheidet sich Bastian dafür, den Bruch operieren zu lassen. Er will schneller wieder auf die Beine kommen, denn für ihn und seine Band steht ein Umzug nach Liverpool an - zum Entsetzen seiner Mutter.
16:40
Maxima Dobenko, Bundeswehr-Majorin, die mit Dr. Kai Hoffmann zusammen in Mali war, kommt in die Klinik, um sich heimlich von Kai untersuchen zu lassen. Eigentlich ist es Vorschrift, dass sie sich beim Truppenarzt vorstellt. Dies möchte sie aber auf keinen Fall, da sie befürchtet, bei einem negativen Befund in den Innendienst versetzt zu werden. Dr. Kathrin Globisch gelingt es mit ihren alternativen Methoden, die häufigen Spasmen von Amira Mendes deutlich zu reduzieren, so dass diese mithilfe eines Spezial-Rollstuhls mobiler und selbstständiger werden könnte. Doch Vater Christian Mendes blockiert aus Angst, dass Amira durch zu hohe Erwartungen überfordert werden könnte. Seine Ex-Frau Elvira durchschaut ihn und konfrontiert ihn mit einer unangenehmen Wahrheit. Kris begegnet bei der Reha einem Patienten, Donald Kling, der «Männlichkeits-Workshops» im Wald veranstaltet. Kris ist zunächst amüsiert, entschliesst sich aber dann, am Kurs teilzunehmen und sich seinen Ängsten zu stellen. Dort trifft er überraschend auf Darren.
17:25
Pompon will gross sein und geht mit seinem Papa ein Windrad flicken. Es ist anstrengender als gedacht, und er wird am Schluss gern wieder klein. Sich Zeit nehmen, zum Erwachsen werden.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Die neue «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Woche eröffnet Simon aus Bülach ZH. Der 56-Jährige liebt Musik und singt auch selber gerne. In der Küche geht er gerne intuitiv vor und lässt sich weniger von Kochbüchern leiten. Ob er das auch für sein Menu zum Thema «Kotelett» so handhabt?
18:25
Im Frühling 2015 hat Ruth Leuenberger in Münsingen ein Feld übernommen und darauf den Kulturgarten Rossboden realisiert. Das Konzept des Gartens: Der Kulturgarten Rossboden ermöglicht naturbezogene und kulturelle Projekte und Angebote für alle Altersgruppen. Das Herzstück sind die gutbesuchten Gartenkurse für Kinder. Es werden individuelle Schulprojekte angeboten. Ausserdem finden Workshops, Kurse und Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen statt. Der Garten wird rein biologisch bewirtschaftet. Mit dem Bau eines Pizzaofens können nun die im Garten angebauten Gemüse für feine frische Pizzen verwendet und in geselliger Runde genüsslich verspeist werden.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
21:10
Wer die Paketflut kontrolliert und wo Gefährliches landet Rund eine halbe Million Klein- und Kleinstsendungen strömen Tag für Tag in die Schweiz - darunter stapelweise illegale Medikamente und andere problematische Produkte. «Puls» gibt Einblicke in den Alltag der Zöllnerinnen und Zöllner im Paketzentrum Mülligen und besucht das Lager des schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic, wo beschlagnahmte Arzneimittel landen. Darunter: Potenzförderer, Schlankmacher, Honig mit versteckten Viagra-Wirkstoffen und sogar Psychopharmaka. Original oder Fälschung? - Forensische Chemikerin auf Spurensuche Im Kanton Luzern untersucht ein Labor verdächtige Medikamente aus aller Welt. «Puls» begleitet eine forensische Chemikerin bei ihrer anspruchsvollen Detektivarbeit. Dabei zeigt sich: Ob Lifestyle-Pille oder Krebsmedikament - die Kopien werden immer professioneller. Rezeptfrei, also harmlos? - Nahrungsergänzungsmittel unter der Lupe Jedes vierte Nahrungsergänzungsmittel in der Schweiz wird im Internet bestellt. Weil die Präparate unter das Lebensmittelgesetz fallen, braucht es für sie kein Rezept - was sie völlig unbedenklich erscheinen lässt. Wie harmlos oder problematisch sind solche Produkte aus dem Internet wirklich? «Puls»-Host Daniela Lager macht mit Testkäufen die Probe aufs Exempel und gibt gute Tipps vor dem Mausklick auf «Bestellen». Botox aus dem Internet - Gefahr im Schönheitsstudio Immer mehr Beauty-Studios in der Schweiz spritzen Botox und Filler. Nicht alle halten sich an die dafür geltenden Vorschriften, und manche bestellen ihre Präparate auch über asiatische Onlineshops, ohne zu wissen, was wirklich in den Ampullen steckt. Profitabel für die Studiobetreiber, gefährlich für ihre Kundschaft. Muskeln per Mausklick - Doping und Anabolika boomen Einschlägige Videos auf Tiktok & Co. versprechen mühelosen Muskelaufbau, verschweigen jedoch die gesundheitlichen Risiken von Anabolika und Doping. Bei «Swiss Sport Integrity» landen alle Pakete, die vom Zoll wegen Dopingsubstanzen abgefangen werden. Darunter sind immer häufiger Wachstumshormone, die speziell bei Jugendlichen unter 18 Jahren populär sind. «Puls»-Chat zum Thema «Pillen aus dem Internet» Worauf muss ich bei Bestellungen von Medikamenten über das Internet achten? Wie erkenne ich seriöse Anbieter, was entlarvt Betrüger? Welche Nahrungsergänzungsmittel sind zulässig, welche problematisch? Und wann sollten beim Onlineeinkauf die Alarmglocken läuten? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
23:05
Zürich, 10. Februar 2008: Bewaffnete Diebe stürmen das Bührle-Museum in Zürich und stehlen vier Kunstwerke im Wert von 225 Millionen Franken. Es ist der grösste Kunstraub Europas. Ein Tipp führt nach Serbien: Steckt die brutale kriminelle Organisation «Pink Panther» dahinter? Die Zürcher Kantonspolizei wagt eine verdeckte Ermittlung: Ein Polizist, getarnt als Pornoproduzent, unterwandert die serbische Mafia, lädt Hehler nach St. Moritz GR ein und täuscht einen Deal vor: Mit filmreifen Methoden holt die Zürcher Justiz ein 100-Millionen-Bild zurück: Paul Cézannes «Der Knabe mit der roten Weste». Wie ist die Polizei den Räubern auf die Spur gekommen? Warum entscheidet sich die Justiz für die verdeckte Ermittlung? Und war es den enormen Aufwand wert? «True Crime Schweiz» zum «Bührle»-Kunstraub mit dem Journalisten und Filmemacher Rolf Elsener.
23:35
10. Februar 2008. Bewaffnete Diebe stürmen das Bührle-Museum in Zürich, entwenden vier Kunstwerke und verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind. Es ist der grösste Kunstraub Europas. Zwei der Bilder, Werke von Van Gogh und Monet, werden eine Woche nach dem Raub auf einem Parkplatz in der Nähe wieder gefunden. Wie die Zürcher Justiz die beiden anderen Bilder - einen Degas und den 100-Millionen-Cezanne («Der Knabe mit der roten Weste») - zurückholen konnte, war bisher unbekannt. Nun, 15 Jahre später, sprechen die Staatsanwaltschaft und die Polizei zum ersten Mal über den Fall. Die Aktion war spektakulär: Die Zürcher Kriminalbehörden schleusten einen verdeckten Ermittler in die serbische Mafia-Bande ein und gaben vor, international Pornofilme zu produzieren. Es folgten Einladungen zu Luxus-Weekends in St. Moritz GR, riskante Begegnungen im kriminellen Milieu Belgrads und ein gefakter Millionen-Deal, um die Bilder zurückzukaufen. Was wie reine Fiktion klingt, ist Realität. «Diesen Weg haben wir beschritten, weil die Staatsanwaltschaft nicht nur die Wiederbeschaffung der Bilder in Auftrag gegeben hat, sondern auch die Täter zur Rechenschaft ziehen wollte», erklärt Peter Bächer, Chef Strukturkriminalität der Kantonspolizei Zürich. Dies bestätigt auch Urs Hubmann, Leitender Staatsanwalt: «Man darf nicht vergessen, dass solche Tätergruppen auch Leute in Zürich haben, die kriminelle Taten vorbereiten. Wenn wir das zulassen, wird es hier deutlich unsicherer, deshalb war es uns wichtig, gegen die Täter vorzugehen.» Die Aktion war für die Ermittelnden nicht ohne Risiko: «Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, mussten die verdeckten Ermittler exakt den Anweisungen der Führungspersonen in der Zentrale folgen. Und dies hat in diesem Fall zum Erfolg geführt», bilanziert Beat Rhyner von der Stadtpolizei Zürich. Tatsächlich ist es ihnen gelungen, sowohl das Bild zurückzuholen als auch die Täter zu überführen. «Der Knabe mit der roten Weste», ein Meilenstein der Kunstgeschichte von Paul Cezanne, hängt inzwischen im Kunsthaus Zürich. Es wurde zusammen mit den anderen Bildern aus der Sammlung des Industriellen Emil Bührle dem Kunsthaus übergeben. Die neueste Folge der Doku-Drama-Reihe « Es geschah am…» erzählt die Hintergründe der Aktion. Um keine Rückschlüsse auf die echten Polizistinnen und Polizisten zu ermöglichen, wurde die Geschichte der verdeckten Ermittlern stark verändert. Vertreter der Staatsanwaltschaft sowie der Stadtpolizei und Kantonspolizei Zürich nehmen ebenso Stellung wie der damalige Direktor der Bührle-Stiftung.