13:05
In der sonnenreichen Gegend um Bari zeigen Ansässige, wie sie aus ihren regionalen Produkten typische Gerichte zaubern: Mandelnougateis, panierte Favabohnenspitzen, Focaccia mit Kirschtomaten und Oliven aus dem Holzofen und frischer Oktopus im Tontopf mit grüner Melone.
13:40
Vor zwölf Jahren steckte seine linke Zehe in den Stacheln des giftigsten Fisches Europas, im Petermännchen. Heute nun übt Philipp Kunz aus Münchenstein BL verspätete Rache an dieser Spezies und serviert sie seinen vier Mitstreitern - zum Hauptgang notabene. Aufgetischt bekommen sie die Petermännchen natürlich ohne die giftigen Rückenstacheln, dafür garniert mit Erinnerungen an die schmerzhaften Badeferien in Frankreich. Philipp Kunz ist der Ehrgeizige im Team. Nur eine Käseplatte oder ein Stück Fleisch, das der Gast als Zumutung noch selber braten muss, kommen bei ihm nicht auf den Tisch. Self-made ist seine Devise, und da lässt sich der Projektleiter eines Telekommunikationsunternehmens so einiges einfallen: Sei es die leichte Curry-Zitronengras-Suppe neben dem Tatar aus Bündnerfleisch, das Cicorino-rosso-Risotto, das Rosmarin-Parfait oder die hausgemachten Florentiner. Mit dem Vorsatz «Der Gewinner bin ich» stellt sich der 46-jährige Baselbieter an den Herd - gut vorbereitet mit all seinen Notizen und Zeichnungen. Ist darauf aber auch wirklich alles notiert? Die vierte Folge von «SRF bi de Lüt - Männerküche» wird es zeigen. Porträtiert wird ein ambitionierter Hobbykoch: ein «Basler Bebbi», wie er im Lehrbuch steht, Fasnächtler und FCB-Fan. Alles Friede, Freude, Eierkuchen, könnte man meinen. Wenn da nicht die Diagnose Multiple Sklerose wäre, die Philipp Kunz vor sechs Jahren erhielt. Unterkriegen jedoch lässt er sich durch die Krankheit nicht.
14:35
In der letzten Folge der «Männerküche» geht es ins Rheintal zu Herbi Geisser. Deftige Speisen sind sein Markenzeichen. Ein «Sauerkraut mit Speck»-Typ sei er, so der hemdsärmelige Sprücheklopfer. In der Finalsendung will sich Herbi nun aber in eine Rheintaler Version von Paul Bocuse verwandeln und mit Haute cuisine imponieren. Ein Fischertöpfchen mit blauen Kartoffeln oder eine Crème brûlée mit Lavendelaroma steht auf dem Speiseplan. Beide Gerichte hat der Draufgänger noch nie vorher ausprobiert. Auch sonst ist Herbi gross in Fahrt. Vier Tage vor dem Finalessen zieht er mit seiner Freundin um - von Buchs nach Trübbach. Die neue Küche hat ihre Tücken. Wenn sich da der unkonventionelle Hobbykoch bloss nicht seine Finger verbrennt.
15:25
In der keltischen See vor der Küste Englands liegen die Scilly-Inseln. Auf einer von ihnen, der Insel Tresco, legte der wohlhabende englische Adelige Augustus Smith einen subtropischen Garten an. Der damals 26-Jährige stand den utopischen Ideen seiner Zeit nahe und wollte das Schicksal der Ärmsten verbessern. Die Inseln, auf denen bittere Armut herrschte, boten dem jungen Philanthropen die Möglichkeit, seine Ideale zu verwirklichen. Im Jahr 1834 schloss er einen Erbpachtvertrag mit der englischen Krone ab und errichtete einen Nutzgarten. Durch die Hanglage mit sehr trockenen, aber auch feuchteren Böden, bot der Garten unterschiedliche Standortbedingungen, und um die exotische Vegetation vor den ganzjährig kräftigen Winden zu schützen, liess Smith ringsum einen breiten Gürtel aus Bäumen und Sträuchern errichten. Heute breiten sich manche Pflanzen auch ausserhalb des Gartens in Richtung Heide und Dünen aus, mischen sich unter die heimischen Arten und verändern so das Gesicht der ursprünglichen Landschaft. Vor 30 Jahren wurden 90 Prozent des Pflanzenbestandes im Garten von einer Kältewelle zerstört. Nur drei Jahre später zog ein Tornado über die Insel, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde alle Rekonstruktionsarbeiten wieder zunichtemachte. Doch die Gärtner liessen sich nicht entmutigen und bauten erneut alles auf - ein weiterer Beweis für die aussergewöhnliche Widerstandsfähigkeit von Tresco.
15:55
Jasmins Vater Malik Hatem wird nach einem Unfall mit einer Pankreas-Ruptur in die Sachsenklinik eingeliefert. Miriam steht Jasmin bei und bekommt dabei mit, dass sich Jasmin seit dem Tod ihrer Mutter allein um den Haushalt ihrer Familie und um die jüngeren Brüder kümmert. Ihr Vater hat sich derweil in seinen Autohandel gestürzt, der jedoch seit einiger Zeit in den roten Zahlen steckt. Als Jasmin nur zufällig erfährt, dass das Geschäft inzwischen insolvent ist, fühlt sie sich hintergangen. Kathrin Globischs Schmerzpatientin, Tamara Pächter, scheint sich in den Physiotherapeuten Darren Macneil verguckt zu haben. Weil sich die neuerdings so selbstbewusste Tamara einen charmanten Korb bei Darren holt, wittert sie gleich eine Affäre zwischen ihm und Arzu Ritter. Als sie Arzu dann auch noch zusammen mit Philipp Brentano sieht, fährt sie wütend mit dem Fahrrad auf die beiden zu und verursacht dabei einen Unfall. Seit Kathrin Globisch und Roland Heilmann in einer Beziehung und Ehe leben, pendeln sie zwischen ihren Wohnungen. Allerdings merken sie auch, dass sie ohnehin fast jeden Abend zusammen verbringen, und logistisch birgt es einige Tücken. Als Roland aber das erste Mal vor Kathrin laut übers Zusammenziehen nachdenkt, bekommt er zunächst eine Abfuhr.
16:45
Das Ehepaar Kamela und Daniel Szabo betreibt einen Biobauernhof und verkauft seine Produkte selbst auf Wochenmärkten. Für Kamela ist das harte Leben auf dem Hof die Erfüllung eines Traums, bei Daniel ist der Punkt erreicht, an dem es so nicht mehr weitergehen kann. Kamela ist von einem Hund gebissen worden und hat sich nicht um die Verletzung gekümmert. Die Folgen sind schwerwiegend, doch Kamela will den Hof auf keinen Fall aufgeben. Stefan Knecht hat im Lotto gewonnen. Das denkt er zumindest und bricht sich beim Freudensprung das Sprunggelenk. Auch seinen Job kündigt er beim ungeliebten Chef. Leider hat er vergessen, seinen Lottoschein fristgemäss neu zu spielen. Pflegerin Miriam hat die undankbare Aufgabe, den Patienten darüber zu informieren, und hofft dabei auf die Unterstützung ihrer Freunde Jasmin und Ilay. Roland und Kathrin beginnen zu begreifen, dass ein Zusammenleben mitunter aus Kompromissen besteht.
17:30
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Eine neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi», in der die Kandidatinnen und Kandidaten um die Wette kochen. Irina aus Wetzikon ZH lüftet ihren Kopf gerne beim Velofahren. In der Küche verarbeitet die 44-Jährige ihr selbstgemachtes Focaccia zusammen mit Wirzblättern zum Motto «Knödel».
18:25
Tilde und Fernanda Iaconos Leidenschaft gilt Wildkräutern und Kakteenblättern. Aus Wildfenchel bereiten sie Pesto und Frittelle zu. Ihre 83-jährige Nachbarin, die «Tortenkönigin» Lucia de Martino, bewahrt alte Rezepte vor dem Vergessen. Zum Beispiel ihre berühmte Torte «Amore Mio».
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Der 65-jährige Typograph hat noch zwei Joker zur Verfügung, 1000 Franken auf dem Konto und noch 77 Gegnerinnen und Gegner in der Wand.
21:10
Vor wechselnden, comicähnlichen Studiohintergründen präsentieren junge Moderatoren Themen aus unterschiedlichsten Bereichen, die ihre Generation bewegen. Auf Talk wird dabei bewusst verzichtet.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Bei den amerikanischen Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms, am nächsten Dienstag entscheiden die Wählerinnen und Wähler über Donald Trumps bisherige Wirtschaftspolitik. Seine Beliebtheit ist deutlich gesunken. Zwar boomt die Tech-Börse dank künstlicher Intelligenz, doch das Geld der normalen Amerikanerinnen und Amerikaner schrumpft. Trumps Strafzölle und der Iran-Krieg treiben die Inflation auf 3.7 Prozent. Benzin und Essen werden zum Luxus. Der Jobmotor stottert. Insgesamt ist das US-Wachstum dank boomender Schwellenländer stabil, aber Trumps Zoll-Krieg bremst Europa und die Schweiz aus. Darüber und mehr diskutiert Moderator Andi Lüscher im nächsten «Eco Talk» mit Manfred Elsig, Geschäftsführer WTI Universität Bern und mit Stefanie Walter, Professorin für Internationale Beziehungen Universität Zürich.
23:05
Köniz, 1. Februar 2022: Ein 8-jähriges Mädchen liegt mit einer schweren Kopfverletzung neben ihrem Waldversteck im Könizbergwald. Die Grossmutter wählt den Notruf, doch die Einsatzkräfte können das Mädchen nicht mehr reanimieren, sie ist tot. 24 Stunden später wird die alleinerziehende Mutter verhaftet. Das Mädchen wurde erschlagen, die Spuren im Wald lassen jedoch nicht auf eine klare Täterschaft schliessen. Hat die alleinerziehende Mutter ihr Kind getötet? Sie beteuert ihre Unschuld. Es kommt zum Indizienprozess. Das Gericht sieht in der Mutter eine Mörderin und verurteilt sie zu 18 Jahren Freiheitsstrafe. «True Crime Schweiz» zum?«Fall Könizbergwald»?mit Sandra Brand, SRF Inlandkorrespondentin Bern.
23:45
23:55
Im verlassenen Haus in der Berner Junkerngasse soll zu mitternächtlicher Stunde ein Gespenst sein Unwesen treiben. Der junge Journalist Rico (Jakob Sulzer) will diesen Gerüchten nachgehen und erhält von der Nichte des verstorbenen Besitzers (Blanche Aubry) sowie vom Familienanwalt (Emil Hegetschweiler) die Bewilligung, eine Nacht im Gebäude zu verbringen. Um Mitternacht taucht tatsächlich das Gespenst auf. Ohnmächtig und beraubt findet man den Neugierigen am nächsten Morgen. Sein Zeitungsbericht wird eine Sensation. Bald zweifelt der Gespensterjäger aber an seinen eigenen Wahrnehmungen. Erst zusammen mit seiner hübschen Nichte Jeannette kommt er der Wahrheit auf die Spur. Mit sichtlichem Vergnügen haben die Schauspieler unter Franz Schnyders Regie diesen Spuk mitgemacht. Emil Hegetschweiler, Alfred Rasser und Therese Giehse können hier ihre kabarettistischen Talente ausleben. Das junge Paar wird von Jakob Sulzer und Blanche Aubry verkörpert. Die Jeannette war Blanche Aubrys erste grosse Filmrolle. «Das Gespensterhaus» entstand im Kriegsjahr 1942, zu einer Zeit, in der kaum noch Filme aus dem Ausland in die Schweiz gelangten. Damals erlebte das einheimische Filmschaffen eine Blütezeit - zumindest was die Quantität der Produktionen anbelangt. Dominiert, auch in qualitativer Hinsicht, wurde die Industrie von Lazar Wechslers Praesens-Film, der auch «Das Gespensterhaus» produzierte. Das Drehbuch zu dieser bernischen Gespensterkomödie schrieben Richard Schweizer und Kurt Guggenheim nach einem Roman von Ulrich Wichelegger. Seltsame Ereignisse in der lange als Spukhaus verrufenen Liegenschaft Junkerngasse 54 in der Nähe des Berner Münsters bilden den Hintergrund der Geschichte.