22:25
1,8 Milliarden Franken hat das IKRK in diesem Jahr noch im Budget, vor fünf Jahren waren es noch 2,8 Milliarden. Knapp 3000 der insgesamt 18'000 Stellen weltweit werden abgebaut. Die grössten Geldgeber wie die USA oder Deutschland haben ihre Zahlungen stark reduziert. Gleichzeitig gibt es eine Rekordzahl bewaffneter Konflikte, immer mehr Menschen brauchen Hilfe. Was tut die IKRK-Chefin gegen die schwindenden Mittel? Welche Hilfeleistungen stellt sie aus finanziellen Gründen notgedrungen ein? Und wie kämpft sie für die Einhaltung des humanitären Völkerrechts, das aktuell von mehreren Parteien missachtet wird? Darüber spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit der Chefin des Internationalen Roten Kreuzes, Mirjana Spoljaric-Egger.
23:05
Die resolute Bäuerin Anne Bäbi Jowäger (Margrit Winter) hat einen Hang zum Okkulten. Als ihr Sohn Jakobli (Peter Brogle) schwer erkrankt und um sein Augenlicht fürchten muss, besorgt sie sich beim Wunderheiler Vehhansli (Max Haufler) ein Elixir, anstatt den richtigen Doktor (Peter Arens) zu holen. Auf Geheiss der Wahrsagerin Schnupfseckli (Valerie Steinmann) macht sich Jakobli schliesslich zur Brautschau auf, denn die Heirat soll ihn heilen. Gegen so viel äusseren Druck kann auch der vernünftige Vater Hansli (Ruedi Walter) wenig ausrichten. Aber weder die Wahrsagerin noch der teure Trank von Vehhansli vermögen zu helfen. Ein kleines Wunder geschieht erst, als Jakobli die geldgierige Lisi (Linda Geiser), die ihm als Braut empfohlen wird, fallen lässt und sich stattdessen auf der Kirchentreppe ins zarte Bauernmädchen Meyeli (Kathrin Schmid) verguckt. Sie soll - obwohl aus armseligen Verhältnissen stammend - seine Frau werden. Zuerst aber gilt es, die Widerstände der raffgierigen Sippe vom Zyberlihoger unter dem Anführer Joggeli (Heinrich Gretler) zu überwinden. Und auch die Magd Mädi (Margrit Rainer), die sich Jakobli als Bräutigam angeln wollte, schmiedet unfreundliche Pläne. Doch die Liebe siegt, und das junge Paar heiratet. Das Glück scheint komplett, bis ihr Neugeborenes an Diphterie erkrankt. Erneut lässt Anne Bäbi, die ihren Enkel vergöttert, zu viel Zeit verstreichen. Als endlich der Doktor gerufen wird, ist dem Kind nicht mehr zu helfen. 1843 hatte die Berner Regierung bei Jeremias Gotthelf eine Schrift in Auftrag gegeben, welche die Kurpfuscher und Wunderheiler anprangern sollte, die sich zum Schaden der Schulmedizin auf dem Land umhertrieben. Seinem Temperament folgend schrieb Gotthelf, damals Pfarrer in Lützelflüh, einen ausladenden Roman in zwei Teilen, in dessen Zentrum das Thema des Glaubens, des Unglaubens und des Aberglaubens steht. Im März 1843 erschien der erste Teil von «Wie Anne Bäbi Jowäger haushaltet und wie es ihm mit dem Doktern geht», ein Jahr später folgte die Fortsetzung. Regisseur Franz Schnyder hielt sich bei seiner Verfilmung im Jahr 1960 vorerst an dieses Konzept. «Wie Jakobli zu einer Frau kommt» erzählte er komödiantisch, mit saftig derbem Humor. In «Jakobli und Meyeli» dann überwogen die feinen, stimmungsvollen Töne. Der mittelmässige Kinoerfolg liess Schnyder keine Ruhe. Bereits 18 Monate später fasste er die beiden Teile zu einem abendfüllenden, stark gekürzten Film zusammen. Und 1978 präsentiert der Regisseur und Produzent eine zweite, noch radikaler geschnittene Fassung. Allerdings ergänzte er den Film auch mit zusätzlichen Szenen, die er in den früheren Versionen nicht verwendet hatte.
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Der 65-jährige pensionierte Polizist ist in der letzten Sendung knapp bis zur Hälfte gekommen. 54 Gegnerinnen und Gegner sind noch in der Wand. Er hat noch drei Joker zur Verfügung und 31'000 Franken auf dem Konto.
02:10
In die neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi» startet Tanja in Madiswil BE. Die 49-Jährige verbringt viel Zeit mit ihren beiden Hunden und trainiert Agility mit ihnen. Für ihr Menu zum Thema «Blauschimmelchäs» setzt Tanja auf Lachs mit Gorgonzolasauce und einen Kürbis-Birnenturm mit Roquefort.
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1,8 Milliarden Franken hat das IKRK in diesem Jahr noch im Budget, vor fünf Jahren waren es noch 2,8 Milliarden. Knapp 3000 der insgesamt 18'000 Stellen weltweit werden abgebaut. Die grössten Geldgeber wie die USA oder Deutschland haben ihre Zahlungen stark reduziert. Gleichzeitig gibt es eine Rekordzahl bewaffneter Konflikte, immer mehr Menschen brauchen Hilfe. Was tut die IKRK-Chefin gegen die schwindenden Mittel? Welche Hilfeleistungen stellt sie aus finanziellen Gründen notgedrungen ein? Und wie kämpft sie für die Einhaltung des humanitären Völkerrechts, das aktuell von mehreren Parteien missachtet wird? Darüber spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit der Chefin des Internationalen Roten Kreuzes, Mirjana Spoljaric-Egger.
03:00
Die Gegend um den Vesuv ist dank des milden Klimas und der Vulkanasche besonders fruchtbar. Annurca, die einzige Apfelsorte Süditaliens, wird dort angebaut sowie die saftige Piennolo-Kirschtomate, die vielseitig verwendet wird. Auf den örtlichen Speiseplan gehören auch gefüllte Miesmuscheln.
03:25
Kleine Männer werden belächelt, bemitleidet oder als Tyrannen gefürchtet - Stichwort Napoleon-Komplex. In der genetischen Lotterie haben grosse Männer das bessere Blatt: Studien belegen, dass sie mehr verdienen, erfolgreichere Karrieren hinlegen und bessere Chancen bei der Suche nach einem Partner oder einer Partnerin haben haben. Für viele kleine Männer hat das spürbare Folgen für Selbstwert und Lebensweg. Hormontherapien versprechen Wachstum, doch wer das Zeitfenster verpasst, sucht teils radikale Auswege. «DOK» begleitet Betroffene und wagt ein Experiment: Kann der 168 cm grosse Emanuel mithilfe einer Partnervermittlerin die Liebe finden? «Kleine Männer - Klischees auf Augenhöhe» geht Fakten und Mythen auf den Grund. Filmemacher Fabian Biasio tritt auch als Protagonist auf. Dass kleine Männer ihren Wuchs kompensieren, indem sie die Bühne suchen, ist wohl eines der Stereotype, das sich dadurch bestätigt. Doch gleichzeitig sorgt entwaffnende Selbstironie dafür, dass vorgefasste Meinungen des Publikums aus dem Lot geraten. Erstausstrahlung: 26.02.2026
04:15
Zum ersten Mal führt der SRF3-Moderator im traditionellen «Querschnitt» durch das fasnächtliche Treiben der Stadt Basel, mittendrin und hautnah am Geschehen. Sei dies in den Strassen und Gassen oder aus den Cliquen-Kellern mit den bissigsten und lustigsten Schnitzelbänken. Das Motto der diesjährigen Fasnacht lautet «Blyyb verschpiilt». Es stellt die Energie und Kraft, die Kinder und Jugendliche der Fasnacht schenken, ins Zentrum. Denn so erlebt die Basler Fasnacht einen grossen Zulauf beim Nachwuchs.