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Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die majestätischen Gipfel des Alpsteins. Ruhige, erhabene Klänge - komponiert von Steven Parry und Christian Zehnder - unterstreichen die atemberaubende Schönheit der Landschaften und schaffen eine meditative Atmosphäre. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
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Der Yongmunsa-Tempel in Südkorea liegt inmitten dichter Wälder und gilt seit über tausend Jahren als Ort der Achtsamkeit, Meditation und körperlichen Disziplin. Hier werden die alten Shaolin-Traditionen gelebt und überliefert von Generation zu Generation. Hier beginnt für sechs Schweizer Prominente eine aussergewöhnliche Reise: Sie sollen lernen, den Geist zu beruhigen, den Körper zu kontrollieren und die eigenen Ängste zu überwinden. Dabei sind: Melanie Winiger (Schauspielerin und Moderatorin), Pat Burgener (Snowboarder und Musiker), Nöldi Forrer (Schwingerkönig), Dario Cologna (Langlauf-Olympiasieger), Isabel Egli (Schwingerkönigin) und Tamy Glauser (Model). Sie verbringen neun Tage im Shaolin-Tempel, fernab der gewohnten Welt. Kein Handy, kein Laptop, keine Uhr. Die Gruppe lebt in einfachen Zimmern mit spartanischer Einrichtung. Ziel dieses Experiments ist es, sich von äusseren Ablenkungen zu lösen und den Blick nach innen zu richten. Der Alltag im Tempel ist strukturiert und erfordert Disziplin. Zwei erfahrene Shaolin-Meister leiten die Gruppe an: Shifu Yan Lei und Shi Heng Yi. Beide leben seit Jahren die Lehre des Shaolin-Wegs und verbinden Tradition mit Moderne. Jeder Tag beginnt mit einem intensiven Körpertraining. Kraft, Ausdauer und Disziplin werden ebenso gefordert wie Durchhaltevermögen und Selbstkontrolle. Wenn der Körper ans Limit kommt, zeigt sich der wahre Charakter. Gefühle wie Wut, Trauer oder Erschöpfung treten hervor. Ein wichtiger Bestandteil ist die «Teezeit» mit dem Meister. Die Teilnehmenden bringen ihr Lebensthema mit. Melanie Winiger wird mit ihren Verlustängsten konfrontiert, Pat Burgener reflektiert seinen Ehrgeiz, Nöldi Forrer sucht nach Ruhe und Schlaf, Tamy Glauser kämpft mit ihrer Zugehörigkeit, Isabel Egli möchte lernen, Grenzen zu setzen, und Dario Cologna versucht, mehr Gefühle zu zeigen.
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Seine Werke sind sofort wiederzuerkennen: grossformatige Flächen, deren Farben übereinander liegen und ineinanderfliessen. Die Farbfeldmalerei wurde Rothkos Markenzeichen und die Bilder verkaufen sich fantastisch. Das war nicht immer so. Mark Rothko malt am Anfang seiner Karriere eher impressionistisch. Matisse, Picasso und Rousseau gehören zu seinen Vorbildern. Vom Malen leben kann er nicht, er arbeitet als Zeichenlehrer in Brooklyn. In den späten 1940er-Jahren wendet sich Rothko immer mehr mythologischen Themen zu. Seine Malerei wird surrealistisch und abstrakt. Rothko inszeniert den Betrachter vor seinem Bild, wie ein Regisseur. Er will, dass seine Werke auf die Welt einwirken, Ideen und Geschichten vermitteln, das menschliche Drama darstellen. Die Farbenfeldmalerei bringt den finanziellen Durchbruch. Privat geht es ihm jedoch immer schlechter. Er wird depressiv, verfällt dem Alkohol und weist sich selbst in die Nervenklinik ein. Geplagt von Depressionen nimmt er sich im Alter von 67 Jahren das Leben. Mark Rothko selbst weigerte sich standhaft seine Bilder zu kommentieren: «Bilder müssen geheimnisvoll sein». Der Film von Pascale Bouhénic versucht, Leben und Werk von Mark Rothko zusammenzubringen.
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1 Verein, 4 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
11:00
Trotz der radioaktiven Wolke über Europa hält Moskau am Schweigen fest. Die Atomstadt Prypjat wird erst nach 36 Stunden evakuiert. Währenddessen kämpfen Einsatzkräfte vor Ort gegen den offenen Reaktor, erste Strahlenopfer sterben und das wahre Ausmass der Katastrophe wird sichtbar.
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Die Welt der Wahrscheinlichkeit: Vom Würfelwurf bis zur Quizshow zeigt uns die Mathematik, wie überraschend logisch der Zufall sein kann.
12:00
Choreografie am Himmel Alpendohlen sind hochsoziale Schwarmvögel des Hochgebirges: intelligent, anpassungsfähig und meisterhafte Flugakrobaten. Moderatorin Kathrin Hönegger erlebt mit dem Biologen Livio Rey von der Vogelwarte Sempach, wie diese neugierigen Tiere im Kollektiv auftreten und die Nähe des Menschen suchen. Auch wenn Stare am Abendhimmel tanzen, wirkt es wie Magie. Doch hinter den pulsierenden Formationen stehen einfache Regeln: Abstand halten, Richtung und Tempo anpassen. Jede Bewegung wird sofort an die nächsten Vögel weitergegeben. So reagiert der Schwarm schneller als ein einzelner Vogel, kann Greifvögeln entkommen und fliegt in ständig neuen Mustern, die sich wie lebendige Wolken verändern. Ameisen - Ordnung ohne Anführer In Ameisenstaaten funktioniert alles ohne zentrale Befehlsstelle. Arbeiterinnen kommunizieren über Berührungen und Duftspuren, wechseln flexibel zwischen Aufgaben und treffen kollektive Entscheidungen. Bei der Wahl einer Futterstelle prüfen viele Späherinnen verschiedene Optionen; erst wenn genug von ihnen dieselbe bevorzugen, setzt sich diese durch. Auf ihren Wegen kommt es nie zu Staus - wird ein Pfad zu voll, weichen Ameisen automatisch aus. Ihr Schwarm bleibt so beweglich und effizient. Schafe lesen Räume Schafe gelten als Herdentiere - tatsächlich verfügen sie über bemerkenswerte Intelligenz. Sie lesen feinste Körperhaltungen ihrer Artgenossen und reagieren auf kleinste Impulse von Schäferin oder Hütehund. So verschiebt sich die Herde wie ein einziger Organismus. Schafe erkennen Gesichter, merken sich Wege und beurteilen Entfernungen erstaunlich präzise. Ihre Herdenbewegungen entstehen aus vielen kleinen Einzelentscheidungen, die sich zu klaren Mustern summieren. Demokratie im Bienenstock Honigbienen nutzen ein komplexes System aus Duftstoffen, Vibrationen und ihrem berühmten Schwänzeltanz. Späherinnen erkunden mögliche Futterquellen oder Nistplätze und werben dafür im Stock. Je überzeugender ihr Fund, desto mehr Unterstützerinnen gewinnen sie. Erst wenn eine deutliche Mehrheit erreicht ist, bricht der Schwarm gemeinsam auf. Präzise Abstimmung und hohe Informationsdichte machen Bienen zu Meisterinnen der kollektiven Entscheidungsfindung.
12:45
Das WEF steht nach dem turbulenten Abgang des Gründers Klaus Schwab und der Verwicklung in die Epstein-Affäre massiv unter Druck. Der langjährige WEF-Patron definiert in seinem neuen Buch, worauf es heute in der schnelllebig-durchdigitalisierten Welt ankommt: Wahrheit und Vertrauen. Doch wie lassen sich diese Werte umsetzen? Und wie sieht er die Zukunft des Kapitalismus, der Geopolitik - und des WEF? Darüber diskutiert der «Bilanz»-Chefredaktor mit dem WEF-Architekten.
13:45
Im emmentalischen Breitiwil geht die Welt aus den Fugen. Ein Grosskonzern möchte expandieren und sucht darum Bauland. Der Bodenbauer (Walo Lüönd), der seine Schweinemast als Grossbetrieb eingerichtet hat und jetzt in finanziellen Schwierigkeiten steckt, will den benötigten Boden verkaufen. Darum kündigt er dem jungen Widimattbauern (Henrik Rhyn) eine Pacht auf. Ohne das zusätzliche Land aber kann der Jungbauer, der seinen Hof zusammen mit seiner Mutter (Liselotte Pulver) betreibt, nicht mehr in traditioneller Weise weiterbewirtschaften. Zum blossen Fleischfabrikanten aber will er sich nicht machen lassen. Da gibt er schon lieber den Betrieb ganz auf. Noch aber sind nicht alle Würfel gefallen: Auf seine Seite stellen sich neben anderen die Veterinärstudentin Ursula (Beatrice Kessler), die ihr Praktikum in Breitiwil absolviert, und Doktor Steiner (Sigfrit Steiner), ein Tierarzt von altem Schrot und Korn. Die Wende zum Guten aber kommt erst, als auch der Sohn des Bodenbauern die Liebe zum traditionellen Bauerntum wiederentdeckt. Ohne die Einwilligung des künftigen Erben nämlich kann der Vater gar nicht verkaufen. Als Jungbäuerin hat Lilo Pulver Mitte der 1950er-Jahre in «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter» Triumphe gefeiert. Als Bauernmutter kam sie 1979 im Spielfilm «Brot und Steine» nach vielen und verschiedensten Rollen in fremden Diensten zum Schweizer Filmschaffen zurück. Auch musikalisch hat der Film etwas zu bieten: Der Soundtrack stammt von Martin Böttcher, der mit seiner «Winnetou»-Melodie berühmt wurde; und das damals hoch im Kurs stehende Trio Eugster singt den Hit «Mir Puurelüüt», während die Sängerin Véronique Muller mit dem Lied «E chli Brot» eher melancholische Töne anschlägt. Regie führte Mark M. Rissi, der sein Handwerk in den Vereinigten Staaten gelernt hat und seinen Einstand im Spielfilmbereich 1975 mit dem vielbeachteten «Grotzepuur» gab. Später ist er insbesondere mit einer langen Reihe von Dokumentarfilmen als engagierter Kämpfer für eine artgerechte Tierhaltung bekannt geworden, und das weit über die Landesgrenzen hinaus. Über «Brot und Steine» schrieb der Kritiker Hans M. Eichenlaub nach der Premiere: «Nach einer Idee des Berner Bauernpolitikers Otto Locher und nach einem Drehbuch des Schriftstellers Walther Kauer hat Mark M. Rissi versucht, ein Stück Bauernalltag, ein Stück landwirtschaftlicher Realität mit all ihren komplizierten Hintergründen auf die Leinwand zu bringen. Darüber hinaus beabsichtigte er, eine handfeste Geschichte zu erzählen, die den Zuschauer packen und unterhalten soll. Beides, scheint mir, ist ihm gelungen.»
15:30
Seit der ersten Klasse wurde Margaux von Gleichaltrigen gedemütigt und sogar geschlagen. «Ich habe geschwiegen, als würde mir alles nichts ausmachen», sagt die 28-Jährige heute. Als das Mobbing in der Berufslehre weitergeht, bricht sie zusammen. «Mein Körper hat Stopp geschrien. Ich war seelisch und körperlich am Ende und konnte nicht mehr aus dem Haus.» Auch Thomas wird in der Schulzeit und im Berufsleben wegen seines «Andersseins» verspottet. Die ständigen Anfeindungen verunsichern ihn zutiefst: «Das Mobbing hat mich verletzt und einsam gemacht. Ich habe mich gefragt, was mit mir nicht stimmt. Und ob ein Leben so noch Sinn macht.» Wie gefährlich Mobbing werden kann, zeigt Célines Geschichte. Die 13-Jährige nimmt sich nach monatelangem Cybermobbing das Leben. Ihre Eltern kämpfen mit der Trauer und für Aufklärung: «Mobbing muss enttabuisiert werden, jeder soll Verantwortung übernehmen.»
16:05
Auf dem Gelände des elterlichen Bauernhofs hat Franz Bilger mit seiner Frau Margrit Gähler einen Naturgarten eingerichtet. Hier leben Gemeinschaften von einheimischen Wildpflanzen und locken Insekten und andere Tiere an. Margrit Gähler hat den Naturgarten präzise geplant und bewusst verschiedene Lebensräume geschaffen. Mit dem Fotoapparat dokumentiert sie die Entwicklung ihrer Pflanzen und die tierischen Besucher. Vor einem Jahr liess das Ehepaar einen Gartenteich anlegen. In dessen Nähe baut Franz Bilger diesen Frühling einen Unterschlupf für Tiere. Neben dem Naturgarten verfügt das Ehepaar auch über einen Gemüsegarten, in dem sie Gemüse und Früchte für den Eigenbedarf ziehen.
16:35
In den ersten Jahren ihrer Beziehung kam es zwischen Jackie und Bob Götzer immer wieder zu Streit. Beide hatten nie gelernt, Konflikte auf eine konstruktive Weise zu lösen. So kam es zu Situationen, in denen ihr Verhalten gegenseitig verletzend und emotional war. Prägungen aus ihrer Vergangenheit beeinflussten ihr Verhalten stark. Erst als sie die befreiende Kraft des christlichen Glaubens und die Liebe Gottes erfuhren, begann sich ihr Selbstbild zu verändern. Von diesem Zeitpunkt an waren sie bereit, ehrlich auf ihr eigenes Leben zu blicken und alte Prägungen sowie Verhaltensmuster aufzuarbeiten. Heute wissen sie, dass sie als Paar im selben Boot sitzen und gemeinsame Ziele verfolgen. Dadurch gehen sie konstruktiv und deutlich entspannter mit Meinungsverschiedenheiten um. Soziale Medien sollen Menschen miteinander verbinden - doch nicht selten bewirken sie das Gegenteil. Online-Diskussionen geraten allzu oft zu hitzigen Wortgefechten, denen es an Anstand, Fairness und Selbstreflexion fehlt. Diese Erfahrung machte auch der reformierte Theologe Manuel Schmid, der sich regelmässig in solchen Debatten wiederfand. Darum begann er, einige seiner Diskussionspartner zu treffen und mit ihnen bei einer Tasse Kaffee ein echtes Gespräch von Mensch zu Mensch zu führen. So zum Beispiel mit dem Freidenker Valentin Abgottspon. Tabea Spahr weiss von sich selbst, dass sie eine ausgeprägte Tendenz zum sogenannten «People Pleasing» hat. Darunter versteht man, dass sie die Bedürfnisse anderer in den Mittelpunkt stellt, während ihre eigenen Wünsche und Gefühle oft in den Hintergrund treten. Harmonie in Beziehungen ist Tabea besonders wichtig. Indem sie sich selbst zurücknahm, vermied sie Konflikte häufig bewusst. Bereits in ihrer Kindheit hat sie gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen und wahrzunehmen, was die Menschen in ihrem Umfeld brauchen. Dieses feine Gespür, so ist Tabea überzeugt, hat ihr in ihren verschiedenen Rollen als Ehefrau, Mutter, Freundin und Sozialpädagogin immer wieder geholfen. Es ermöglicht ihr, Spannungen früh zu erkennen und zu entschärfen, noch bevor sie sich zu offenen Konflikten zuspitzen. Es fiel ihr lange schwer, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen und klare Grenzen zu setzen. Heute jedoch weiss sie: Echte Harmonie und tiefe Verbundenheit entstehen nicht durch das Vermeiden von Konflikten, sondern durch deren ehrliche Klärung - und genau deshalb lohnt es sich, diesen Weg zu gehen.
17:10
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Bei Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, werden die Knochen porös und können bereits bei geringer Belastung brechen. Etwa jede fünfte Frau und rund sieben Prozent der Männer leiden an Osteoporose. GESUNDHEITHEUTE begleitet eine Betroffene, die sich bei zahlreichen Stürzen Schädel, Becken, Ellenbogen, Handgelenk, Oberschenkelhals und einen Fusswurzelknochen brach. Trotz dieser dramatischen Krankengeschichte gelang es den Ärzten, die Osteoporose zu stabilisieren Hämophilie: Hoffnung durch Gentherapie Die Hämophilie, auch «Bluterkrankheit» genannt, ist eine seltene, vererbte Blutgerinnungsstörung. Betroffene neigen zu starken, langanhaltenden Blutungen - besonders in den Gelenken. Die Forschung setzt auf eine neuartige Gentherapie, die künftig ein Leben ohne spontane Blutungen ermöglichen könnte.
18:40
André Lüthi, der Chef der Globetrotter Group, hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Ursprünglich gelernter Bäcker, reiste Lüthi mit Anfang 20 in die USA und nach China und schlitterte danach in die Tourismusbranche hinein. Geboren in Schmitten FR, ist Lüthi heute Mitbesitzer und Präsident der Globetrotter Group, einer Holding, die zwölf Reiseunternehmen umfasst, 350 Mitarbeitende beschäftigt und heute der grösste unabhängige Reiseanbieter der Schweiz ist. Lüthi war in über 100 Ländern, besuchte Destinationen wie Nordkorea oder Pakistan, suchte nach dem Tsunami in Thailand nach überlebenden Schweizern, bestieg mit dem Velo die höchsten Vulkane der Welt und unterstützt ein Kinderheim in Nepal - seiner zweiten Heimat -, war er doch schon 55 Mal vor Ort und ist immer wieder von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen berührt. Nun führt ihn seine nächste Reise ins Emmental. Im Romantikhotel Bären in Dürrenroth BE wartet am berühmtesten Jasstisch der Schweiz bereits die nächste Herausforderung. Ob er wohl Jasskönig wird? Das Mundart-Popduo Lo & Leduc hat im März sein neustes Album «Krise als Chanson» veröffentlicht und präsentiert der Jass-Schweiz daraus das Lied «Für LOVE».
19:15
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht der römisch-katholische Theologe Jonathan Gardy.
20:10
Das grosse Wiedersehen mit Onkel Peter aus den USA Noa, 12, wünscht sich für ihren Vater Felix ein Wiedersehen mit dessen Onkel Peter, der vor 40 Jahren in die USA ausgewandert ist. Felix und Peter hatten schon immer eine gemeinsame Leidenschaft: die Spiele des FC Aarau, die sie trotz Distanz zusammen verfolgen. Noch einmal gemeinsam im Aarauer Stadion Brügglifeld sitzen, mit der ganzen Familie, die Peter ebenfalls vermisst - das ist Noas ganz grosser Wunsch. Ein neues Zuhause für Familie Tschanz aus Rorschacherberg, SG Sabrina, 41, und Roger, 46, haben fünf Kinder, darunter Vierlinge. Er leidet an einer schweren neurologischen Krankheit, die ihn immer mehr einschränkt. Sabrina versucht tagtäglich, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Der nötige Umbau im Wohnbereich und in der Küche bleibt ein Traum, selbst fürs Ausmisten all jener Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, bleibt kaum Zeit. Co-Moderatorin Kiki Maeder und ihr Umbauteam greifen der Familie unter die Arme, damit ihr Familienleben leichter wird. Starduett mit Sandra Studer und «Dancing Queen» Musikstudentin Sarina, 20, aus Winterthur ist ein grosser Fan von Sandra Studer und liebt die Musik von Abba. Die perfekte Starduett-Partnerin also für diesen besonderen Live-Auftritt auf der «Happy Day»-Bühne. Doch zuvor wird Sarina beim Probesingen von einem ausserordentlich kreativen Regisseur irritiert. TV-Premiere des Schweizer ESC-Beitrags: Veronica Fusaro mit «Alice» Mit der eingängigen Poprock-Nummer «Alice» vertritt die Thunerin die Schweiz im Mai am Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Bei «Happy Day» feiert Veronica Fusaro mit ihrem Song TV-Premiere.
22:35
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:45
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:55
1823: Auf seinem Sterbebett röchelt der greise Komponist Antonio Salieri (Abraham F. Murray) eine furchtbare Beichte: Er habe Mozart getötet. Oder war er es doch nicht? In Rückblenden entfaltet der Todgeweihte die Geschichte einer historischen Rivalität: Salieri, der nur mässig begabte, aber fleissige Hofkapellmeister des österreichischen Kaisers Joseph II. (Jeffrey Jones), sieht seinen Ruhm, Rang und Ruf gefährdet, als er im jungen Wolfgang Amadeus Mozart (Tom Hulce) ein echtes Genie erkennt, das die Musikwelt zu erobern droht. In einer Flucht nach vorn nimmt Salieri den Aufsteiger unter seine Fittiche. Er will so seine Karriere besser kontrollieren und einen Teil von Mozarts Ruhm für sich beanspruchen. Zu seinem Entsetzen aber muss Salieri feststellen, dass Mozart als Mensch nichts vom Edlen seiner Musik an sich hat - unfreiwillig wird Salieri Zeuge, wie der jugendliche Schöpfer als kichernder, obszöner Hanswurst mit vulgären Flittchen herumalbert. Unfähig, diesen Widerspruch zwischen göttlicher Inspiration und säuischem Wesen in seinem Rivalen zu ertragen, beschliesst Salieri, Mozart in den Tod zu treiben. Nach aussen hin immer noch als Gönner auftretend versucht Salieri, den Niedergang des inzwischen auch bei Kaiser und Publikum in Ungnade gefallenen Musikers zu beschleunigen. Mozart, vom Streit mit seinem Vater geplagt und von Krankheit geschwächt, findet auch durch seine Frau Constanze (Elizabeth Berridge) nicht mehr die notwendige Kraft, sich zu wehren. Aber kann sich Salieri, der als Künstler neben Mozart versagt hat, am Ende tatsächlich rühmen, wenigstens als Mörder eines Genies Erfolg gehabt zu haben? Der britische Bühnenautor Peter Shaffer, mit dem Psychiatriedrama «Equus» zu Ruhm gekommen, landete mit «Amadeus», einer «Phantasie über Mozart», erneut einen Bühnenhit, sperrte sich aber lange gegen eine Verfilmung. Erst Milos Forman überredete Shaffer zum Verfassen eines Drehbuchs, das vom stilisierten Theaterstück abrückt und den Stoff ausweitet und zu vertiefen sucht. Die Hauptrollen in diesem Duell zwischen Genie und Mittelmass besetzte Forman mit zwei bis anhin unbekannten, aber idealen Darstellern: F. Murray Abraham als diabolischer Salieri - Abraham kann am 24. Oktober 2024 seinen 85. Geburtstag feiern - und Tom Hulce als quirliger Mozart. Bei den Dekors und der Ausstattung liess sich der tschechische Regisseur durch das eher bescheidene Budget von 18 Millionen Dollar nicht beirren und inszenierte mit Schwung und Pomp. Prag konnte anstelle des alten Wiens als Kulisse herhalten. Nicht so sehr als Mozart Biograph oder als erhellender Beitrag zur Frage, was ein Genie sei, denn als Hommage an Mozarts Musik und als Tragödie vom Fluch des Mittelmasses wurde «Amadeus» von Kritik und Publikum gepriesen und mit acht Oscars ausgezeichnet.