22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Wie gut wäre die Schweiz gerüstet für einen Konflikt? Und wie steht es um den Wehrwillen der Schweizer? Der Club ist unterwegs bei der Schweizer Armee, mit Zivildienstleistenden, der GsOA und spricht im Réduit über die geistige Landesverteidigung 2.0. Mit Barbara Lüthi diskutieren im «Club»: Georg Metzler, Chef Kommando Ausbildung der Armee; Georg Häsler, NZZ-Journalist und Militärexperte; Andreas Gross, Historiker und Mitgründer «Gruppe für eine Schweiz ohne Armee»; und Noémie Roten, Initiantin «Service Citoyen»-Initiative.
23:35
23:50
Die Menschen in der nordenglischen Bergbaugemeinde Easington haben es nicht einfach. Viele von ihnen sind arbeitslos und leiden unter den viel zu hohen Mieten. Das Dorfpub «The Old Oak» ist für manchen und manche unter ihnen ein wichtiger Treffpunkt. Dessen Wirt TJ (Dave Turner) versucht mit Ach und Krach, den Laden rentabel zu halten und hört sich die Sorgen der Dorfbewohner an. Ihre Bitte, den Ballsaal im hinteren Teil des Pubs wieder zu öffnen, um dort Versammlungen abzuhalten, will er aber nicht nachkommen. Eines Tages trifft in Easlington eine Gruppe syrischer Flüchtlinge ein. Die Spannungen sind vorprogrammiert, insbesondere, als ausgerechnet TJ sich mit der jungen Syrerin Yara (Ebla Mari) anfreundet und mit ihr gemeinsam aus dem ehemaligen Ballsaal eine Kantine macht, in der Flüchtlinge und Einheimische gleichermassen willkommen sein sollen. TJs Stammgäste boykottieren das Projekt. Doch mit der Zeit weichen die Fronten sich auf. Wieder einmal kündigte der britische Meister des Sozialkinos Ken Loach seinen «letzten Film» an, als «The Old Oak» am Filmfestival Cannes uraufgeführt wurde. Das hatte er schon bei «I, Daniel Blake» und «Sorry We Missed You» gesagt. Doch solange ihm die Themen nicht ausgehen, welche die Gesellschaften von heute spalten, wird Loach womöglich weiterhin engagierte Filme machen. Wie bei vielen seiner Filme stammt auch bei «The Old Oak» das Drehbuch von Paul Laverty. Die beiden Künstler vertreten ein klares Anliegen: Solidarität. Syrische Flüchtlinge und englische Arbeiter müssten eigentlich auf der gleichen Seite stehen. Dabei richten sie den Blick nicht etwa auf die Politik oder die Medien. Vielmehr wollen sie zeigen, was geschieht, wenn Menschen sich im Kleinen zur Selbsthilfe aufraffen. «The Old Oak» wurde an zahlreichen Festivals gezeigt, unter anderem gewann er den Publikumspreis am Filmfestival Locarno. SRF zeigt den Film in Zweikanalton deutsch/englisch.