09:35
Der Startschuss fällt am Schmutzigen Donnerstag. Punkt 05:00 Uhr am Schmutzigen Donnerstag beginnt die Luzerner Fasnacht mit der feierlichen Ankunft von Bruder Fritschi und seiner Familie über den Vierwaldstättersee. Trommelwirbel und Jubel hallen durch die Stadt, während dieser magische Moment den Auftakt zu Tagen voller Farben und Lebensfreude markiert. Monatelang haben die Fasnächtler:innen mit Leidenschaft ihre kunstvollen Masken - die «Grinde» - und prachtvollen Kostüme geschaffen. In Garagen und Scheunen entstanden Umzugswagen mit fantasievollen Sujets, die humorvoll oder kritisch aktuelle Themen aufgreifen. Die «Guggenmusigen» füllen die Gassen mit schrägen, mitreissenden Klängen, die niemanden stillstehen lassen. Die Eröffnung ist nicht nur ein Startschuss, sondern ein Versprechen auf Tage voller Lachen, Musik und gemeinsamer Freude. Güdismontag-Umzug Damit auch die Zuschauerinnen und Zuschauer zuhause diese tollen und aufwendigen Sujets sehen und die Lebenslust der Fasnächtlerinnen und Fasnächtler spüren können, überträgt SRF den Güdismontag-Umzug am 16. Februar live ab 14:00 Uhr auf SRF 1. Präsentiert wird die Sendung von Moderatorin Fabienne Gyr und dem einheimischen Fasnächtler Sämi Deubelbeiss.
11:45
Körperdysmorphie - Im Spiegel nur noch Unschönes sehen Mia, 21, entwickelte schon als Mädchen erste Symptome einer Körperdysmorphie - verstärkt durch familiären Schönheitsdruck und Ausgrenzung in der Schule. Während der Corona-Pandemie schottete sie sich völlig ab, verbrachte täglich Stunden vor dem Spiegel, brach die Schule ab, kämpfte mit Klinikaufenthalten und Suizidgedanken. Mit 19 folgten Schönheitsoperationen, die nur kurz halfen. Heute sieht sie Licht am Horizont, doch der Weg aus der gestörten Selbstwahrnehmung ist lang. Verzerrtes Körperbild - Die Rolle der sozialen Medien Tina, 27, geriet als Teenager in den Sog von Social Media und entwickelte einen Wahn zur äusserlichen Selbstoptimierung. Der ständige Vergleich mit geschönten Bildern anderer Menschen führte zu einem verzerrten Körperbild, Selbstzweifeln und Depressionen. Die ehemalige DSDS-Kandidatin war aber nicht nur Opfer der Beauty-Algorithmen: Sie fütterte Instagram auch aktiv mit bearbeiteten Bildern von sich. Mittlerweile hat sie als Schauspielerin einen positiveren Bezug zu ihrem Äusseren gefunden - und geniesst in ihren Rollen sogar das Spiel mit der Hässlichkeit. Körperbildstörungen - Nicht nur Frauensache Philipps Körper ist beeindruckend durchtrainiert. Angetrieben vom Beispiel einschlägiger Fitnessidole, hatte er sein Leben irgendwann nur noch dem Muskelwachstum und der Sixpack-Pflege gewidmet. Schaut er in den Spiegel, ist er mit seinem gestählten Äusseren dennoch nie zufrieden. Philipps Beispiel zeigt: Körperbildstörungen werden primär Frauen zugeschrieben, sie können aber auch Männer betreffen - besonders Jugendliche. «Puls»-Chat zum Thema Körperbildstörung Wird das tägliche Schönheitsritual immer mehr zur Last? Verbringe ich zu viel Zeit im Fitnesscenter? Wann macht eine Beauty-Operation alles nur noch schlimmer? Und wie lässt sich ein gesundes Körpergefühl entwickeln? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
12:20
In der neuen «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Woche startet Jennifer aus Winterthur Neuhegi ZH mit Kochen. Die 42-Jährige liebt es, sich mit farbenfrohen Outfits auszudrücken und Lebensfreude auszustrahlen. Das Motto «Safran» setzt sie mit einem Risotto aus dem Dampfkochtopf um.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
In Devon dreht sich beim vegan lebenden Ehepaar Tom und Jess Thomson einmal im Jahr alles um den Apfel: Sie ernten alte Sorten im öffentlichen Apfelgarten und backen damit britische Klassiker wie Apple Crumble. Jonah Garner, ein Freund der Töchter, experimentiert mit einem Apfel-Sauerteigbrotrezept.
13:35
In der ersten Folge gewährt Schwester Scholastika dem Publikum einen Einblick in das Klosterleben. Zum geschlossenen Kloster hat normalerweise niemand Zutritt. Die Nonnen haben einen klar geregelten Tagesablauf. Und in der Klausur sollte man schweigen, gesprochen wird nur in Ausnahmefällen. Das Klosterleben wird jedoch aufgewirbelt, als der Pfarrer zu Besuch kommt. Nick Betschart ist ein klassischer Rocker - das erkennt man unter anderem an seinen vielen Tattoos. Er betreibt im Dorf den Bastards Place, eine Bar, in die die Dorfjugend in den Ausgang geht. Laute Rockmusik oder Ländler wird hier gespielt. An diesem Abend kommen die US-Musiker rund um Bob Wayne zu Besuch und geben ein Konzert. Nick hofft, dass genügend Leute kommen. Bekannt ist das Muotathal auch wegen seiner Wetterschmöcker. «SRF bi de Lüt» begleitet den Wetterschmöcker Peter «Sandstrahler» Suter und den Wettermelder Peter «Schiner» Gwerder. Die beiden lassen sich in die Karten schauen. Sie kennen nicht nur das Wetter, sondern wissen auch über das Dorf und seine Geschichten Bescheid - mit viel Schalk tun die beiden gerne ihre Meinung zu diesem und jenem kund. Dann gibt es noch den «Charetälpler»: Erich Betschard und seine Familie bringen 2000 Schafe von der idyllischen Charetalp hinunter ins Dorf. Dies dauert zwei Tage. Das Wetter spielt gar nicht mit, und Erich hofft, dass sie alle Schafe gefunden haben und heil ins Tal bringen. Schliesslich hängt ihr Verdienst davon ab.
14:25
In der zweiten Folge werden die sechs Wetterschmöcker beurteilt. In einer geheimen Sitzung prüft die Jury, wer die genaueste Prognose abgegeben hat. Es kommt zu Diskussionen - Peter Suter ist nicht zufrieden, wie er eingeschätzt wird. Patricia Imhof kämpft mit ihrer Nervosität. Schon bald findet die Erstaufführung im weit herum bekannten Dorftheater statt. Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz stellen sich da jeweils ein. Patricia spielt zum ersten Mal mit - und dann erst noch eine der grossen Rollen. Bei der Hauptprobe läuft noch nicht alles so, wie es sollte. Viele Muotathalerinnen und Muotathaler wollen auf keinen Fall von ihrem Dorf wegziehen. Anders ist das bei der 16-jährigen Julia Jann. Sie kann es kaum erwarten, ihren Sprachaufenthalt in Honolulu in Angriff zu nehmen. Bis dahin muss sie aber im Restaurant ihrer Eltern noch etwas Geld verdienen. Die junge Frau scheut keine schweren Arbeiten, sogar das Metzgen eines Rehs für das Abendessen fällt ihr leicht. Nick Betschard lässt sich zum wiederholten Mal tätowieren. Seine Eltern haben sich nur mit Mühe damit arrangiert, dass ihr Sohn so viel Tinte unter der Haut trägt. Im Kloster geht es derweil wie immer beschaulich zu und her. Erich Betschard muss seinen Geisskäse prämieren lassen und hofft auf eine gute Beurteilung.
15:15
Bei einer Polyneuropathie handelt es sich um eine Nervenerkrankung, bei der Nerven geschädigt sind und nicht mehr repariert werden können. Die Krankheit beginnt häufig mit einem Kribbeln in den Beinen oder Brennen in den Füssen. Betroffene berichten von Symptomen wie «Ameisenlaufen» oder Taubheitsgefühlen. Diese Beschwerden treten häufig bei Menschen über 60 auf und machen die Nächte zur Qual. Oft sind die Ursachen unklar. Doch was steckt dahinter - und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Kuschelhormon Oxytocin Hormone spielen eine bedeutende Rolle in unserem Leben. Sie steuern den Stoffwechsel, das Wachstum, die Reproduktion, den Schlaf und das Verhalten. Hormone sind somit wichtige Botenstoffe, die zwischen Zellen und Organen kommunizieren und lebenswichtige Körperfunktionen regulieren. Das Hormon Oxytocin war für Forschende lange Zeit ein unergründetes Rätsel. Oxytocin wird im Gehirn produziert und hilft beispielsweise bei Wehen während der Geburt und beim Stillen, indem es den Milchfluss auslöst. Da Oxytocin Nähe und Bindung fördert, wird es oft als «Kuschelhormon» bezeichnet. Ein Forschungsteam am Universitätsspital Basel konnte mit MDMA (Ecstasy) einen bedeutenden Durchbruch erreichen.
15:55
Seitdem Lucys (Linda Berthold) Vater im Krankenhaus liegt, kümmert sich Katja Baumann (Simone Thomalla) um das junge Mädchen. Ihre Mutter ist verstorben und Lucy ist zu Hause völlig auf sich allein gestellt, weshalb die Dorfhelferin vorübergehend zu ihr zieht. Katja bemerkt bald, dass es nicht nur die Angst um ihren in Lebensgefahr schwebenden Vater ist, die Lucy bedrückt. Lucy wird in der Schule gemobbt. Adrian (Kristo Ferkic) plagt währenddessen Liebeskummer: Seine Ex-Freundin Lilly (Julia Willecke) ist neu verliebt. Und auch in Katjas Liebesleben bewegt sich etwas: Sie und Tom Kleinke (Jan Sosniok) nähern sich immer weiter an.
17:30
Es ist Knuddeltag im Grünbeeriwald - nur will niemand Poppy knuddeln, es ist zu stachelig. Bis Giggelibug in seiner überschäumenden Art entdeckt, dass Poppys Stacheln weich sind.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi»: Erika aus Laupen ZH ist ein kreativer Kopf mit vielen Ideen. Die 65-Jährige näht gerne Kostüme für Musicals, die sie bis vor Kurzem selber durchgeführt hat. Das Motto «Safran» setzt sie auf dreierlei Arten um: als Ragout, an den Rüebli und als Butter.
18:25
Alexandra und Nikos Guliumis besitzen auf Korfu 300 Kumquat-Bäume. Die vitaminreichen Früchte verkaufen sie vor allem an Grosshändler, aber Nikos sucht vermehrt nach lokalen Abnehmern. Alexandra experimentiert in ihrer Freizeit mit neuen Rezepten. Sie kombiniert die Kumquats zum Beispiel mit Fisch.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:05
Oberstaatsanwalt Reuther (Rainer Hunold) ermittelt gemeinsam mit den Kommissaren Schröder (Anika Baumann) und Witte (Jannik Mioducki) den Mord am Apotheker Robert Hoffmann (Fabian Alexander Kondziolka). Dr. Engel (Astrid Posner) vermutet, dass er während des Nachtdienstes erschlagen wurde. Wie die Ermittler erfahren, stand es um das Verhältnis zwischen Walter Kieser (Christian Grashof), dem Schwiegervater des Opfers, und Hoffmann nicht zum Besten. Doch für den Tatzeitpunkt will Kieser, der trotz seines hohen Alters noch in der Apotheke aushilft, ein handfestes Alibi haben. Weder ernoch seine Freundin Bianca Ehrenberg (Karoline Teska) haben eine Idee, wer es auf Hoffmann abgesehen haben könnte. Auch Robert Hoffmanns Ehefrau Marianne (Nikola Kastner) nimmt die Todesnachricht auffallend ruhig entgegen. Die Ermittler bemerken offensichtliche Spannungen zwischen ihr und ihrem Sohn Henry (Philip Günsch). Nachbarn der Hoffmanns berichten von schwierigen familiären Verhältnissen und Reuther erfährt vom Schwager des Opfers brisante Details über Henry. Es scheint, dass die familiären Geheimnisse der Hoffmanns der Schlüssel zur Lösung des komplexen Falls sein müssen.
21:10
Kritik an Plastikrecycling: Lohnt es sich überhaupt? Der neue, gebührenpflichtige Plastikrecycling-Sack «RecyBag» soll in der Schweiz die Plastik-Sammelquote erhöhen. Zurzeit werden erst drei Prozent des Haushaltsplastiks recycelt. Die Umweltorganisation Greenpeace oder auch der Schweizer Konsumentenschutz kritisieren das Plastikrecycling als zu wenig effizient oder als «Greenwashing». Wie effektiv ist die Wiederverwertung von Kunststoff? Die Forschung ist sich in dieser Frage nicht einig. Kunststoffrecycling: Schwierige Wirtschaftslage Billigimporte aus China und den USA machen aktuell Plastikrecycling defizitär. Die Branche hofft jetzt auf Gesetze, die in neuen Produkten die Verwendung von rezykliertem Plastik vorschreiben. «Kassensturz»-Moderator André Ruch ist zu Besuch in der grössten Sortieranlage für Schweizer Plastik in Österreich und bei Innoplastics, Pionierin im Kunststoffrecycling. Intelligente Verpackungen: Design für Recycling Plastikprodukte können besser recycelt werden, wenn sie aus klar definierten einheitlichen Kunststoffen hergestellt werden. Die Bachmann Group versucht, Verpackungen bereits Recycling-fit herzustellen. Doch sie stösst auf Widerstände in der Branche.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
1300 Angriffsdrohnen, 1050 gelenkte Fliegerbomben, 29 Raketen: Das ist das Protokoll russischer Angriffe während einer Woche im Februar 2026. Die Ukraine erlebt gerade den härtesten Kriegswinter seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022. Bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad lässt Russlands Präsident Wladimir Putin Einrichtungen zur Energieversorgung der Ukraine zerstören: Kälteterror als Waffe gegen die Zivilbevölkerung. Gleichzeitig liegen die ukrainischen Frontsoldaten im Osten des Landes unter massivem russischem Dauerfeuer. Lassen sich Ukrainerinnen und Ukrainer zermürben? Wie lange noch kann die Ukraine dem russischen Terrorkrieg standhalten? Werden die kommenden Friedensgespräche zum Kriegsende führen? ? ?Nach vier Jahren russischem Invasionskrieg diskutiert Barbara Lüthi darüber mit ihren Gästen im «Club».
23:35
23:45
Saigon 1969. Hauptmann Willard (Martin Sheen) von den Special Forces wird vom CIA beauftragt, Oberst Walter E. Kurtz (Marlon Brando) aufzuspüren und zu liquidieren. Kurtz, ein brillanter Karrierist mit hohen geistigen und moralischen Qualifikationen, ist im Dschungel abtrünnig geworden und führt mit seinen Getreuen ein barbarisches Regime, jenseits der Strategien der US-Streitkräfte. Mit einem kleinen Patrouillenboot tritt Willard seine Fahrt flussaufwärts zu Kurtz' mutmasslichem Aufenthaltsort im Urwald an. Die Besatzung des Boots besteht aus blutjungen Soldaten, die zwischen Naivität, Panik und Aggression schwanken. Unterwegs macht Willard die Bekanntschaft von Oberstleutlant Kilgore (Robert Duvall), einer Kriegsgurgel von altem Schrot und Korn. Zu den bombastischen Klängen von Wagners «Ritt der Walküren» lässt Kilgore die Helikopter seiner Luftkavallerie ein kleines vietnamesisches Dorf in Schutt und Asche legen und schickt seine Soldaten mitten im Geschosshagel surfen. Willard wundert sich: Wenn ein Spinner wie Kilgore für die Armee tragbar ist, wie ist es dann erst Kurtz? Je tiefer Willard und seine Eskorte in den Dschungel an der Grenze zu Kambodscha eindringen, umso unwirklicher wird der Krieg: Playboy-Häschen unterhalten die Truppen, drogenbenebelte Soldaten schiessen ziellos in die undurchdringliche Finsternis. Und in deren Herz verbirgt sich Oberst Kurtz, dessen Konfrontation mit Willard nur einer von beiden überleben wird. Die Grundidee von «Apocalypse Now» - die Verquickung einer Vietnamkriegs-Allegorie mit Motiven aus Joseph Conrads «Heart of Darkness» - wurde bereits 1969 von Francis Ford Coppola und John Milius ins Auge gefasst und zehn Jahre später unter schwierigsten Bedingungen umgesetzt. Der schwergeprüfte Hauptdarsteller Martin Sheen überzeugt als Willard, der seine Odyssee als staunender Beobachter antritt und allmählich selbst seine finstere Seite erkennen muss; Marlon Brando hat als Kurtz nur wenige Szenen, erfüllt diese jedoch eindrucksvoll mit seiner gewaltigen Präsenz; Robert Duvall, der gestern, am 16. Februar 2026 gestorben ist, gibt den kriegslüsternen Kilgore mit letzter Konsequenz, während Dennis Hopper als manischer Fotograf einen seiner wenigen markanten Auftritte in den 1970er-Jahren hatte. Als blutjunger Soldat Clean ist der damals 14-jährige Laurence Fishburne («The Matrix») zu sehen, und Harrison Ford ist ebenfalls kurz mit von der Partie. Im Jahre 2019, zum 40. Geburtstag des Filmes, schnitt Regisseur Coppola einen Director's Cut, eine letztgültige Fassung, die nach aufwändiger HD-Restauration jetzt mit brillanter Bild- und Tonqualität überzeugt. Nach der «Apocalypse Now - Redux»-Fassung, wo Coppola und sein legendärer Cutter Walter Murch den Film von der Rohfassung ausgehend neu geschnitten und dabei ganze 49 Minuten Originalaufnahmen neu integriert hatten, ist der Film nun wieder etwas kürzer.
01:25
Kritik an Plastikrecycling: Lohnt es sich überhaupt? Der neue, gebührenpflichtige Plastikrecycling-Sack «RecyBag» soll in der Schweiz die Plastik-Sammelquote erhöhen. Zurzeit werden erst drei Prozent des Haushaltsplastiks recycelt. Die Umweltorganisation Greenpeace oder auch der Schweizer Konsumentenschutz kritisieren das Plastikrecycling als zu wenig effizient oder als «Greenwashing». Wie effektiv ist die Wiederverwertung von Kunststoff? Die Forschung ist sich in dieser Frage nicht einig. Kunststoffrecycling: Schwierige Wirtschaftslage Billigimporte aus China und den USA machen aktuell Plastikrecycling defizitär. Die Branche hofft jetzt auf Gesetze, die in neuen Produkten die Verwendung von rezykliertem Plastik vorschreiben. «Kassensturz»-Moderator André Ruch ist zu Besuch in der grössten Sortieranlage für Schweizer Plastik in Österreich und bei Innoplastics, Pionierin im Kunststoffrecycling. Intelligente Verpackungen: Design für Recycling Plastikprodukte können besser recycelt werden, wenn sie aus klar definierten einheitlichen Kunststoffen hergestellt werden. Die Bachmann Group versucht, Verpackungen bereits Recycling-fit herzustellen. Doch sie stösst auf Widerstände in der Branche.
02:00
1300 Angriffsdrohnen, 1050 gelenkte Fliegerbomben, 29 Raketen: Das ist das Protokoll russischer Angriffe während einer Woche im Februar 2026. Die Ukraine erlebt gerade den härtesten Kriegswinter seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022. Bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad lässt Russlands Präsident Wladimir Putin Einrichtungen zur Energieversorgung der Ukraine zerstören: Kälteterror als Waffe gegen die Zivilbevölkerung. Gleichzeitig liegen die ukrainischen Frontsoldaten im Osten des Landes unter massivem russischem Dauerfeuer. Lassen sich Ukrainerinnen und Ukrainer zermürben? Wie lange noch kann die Ukraine dem russischen Terrorkrieg standhalten? Werden die kommenden Friedensgespräche zum Kriegsende führen? ? ?Nach vier Jahren russischem Invasionskrieg diskutiert Barbara Lüthi darüber mit ihren Gästen im «Club».
03:05
Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi»: Erika aus Laupen ZH ist ein kreativer Kopf mit vielen Ideen. Die 65-Jährige näht gerne Kostüme für Musicals, die sie bis vor Kurzem selber durchgeführt hat. Das Motto «Safran» setzt sie auf dreierlei Arten um: als Ragout, an den Rüebli und als Butter.
03:20
Konsul Walti, der im Dschungel mit Rebellen verhandeln sollte, ist spurlos verschwunden. Jetzt geht ihn Botschafterin Bea suchen und übergibt die Verantwortung für den diplomatischen Alltag Vize Adi und Kultur-Attachée Marisol. Das ist keine gute Idee. Denn zwischen Adi und Marisol herrscht ein Machtkampf, der während Beas Abwesenheit eskaliert. Marisol und Adi liefern sich ein Duell um Einfluss, Sprache und Bildschirmzeit. Adi versucht sich am Schalter, wo ihn Frau Zybach, eine renitente Rentnerin mit Namensfindungskrise, an den Rand des Wahnsinns treibt. Frau Zybach ist nicht einfach eine Kundin. Sie ist eine Naturgewalt. Mit wechselnden Namenswünschen, spitzen Kommentaren und einem unerschütterlichen Anspruch auf Aufmerksamkeit bringt sie Adi an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Auch Marisol steht vor einer grossen Herausforderung: Sie soll dem lokalen TV-Sender ein Interview zum bevorstehenden Handelsabkommen geben. Die Belegschaft befürchtet das Schlimmste. Zum einen fällt es Marisol schwer, sich kurz zu fassen. Zudem nimmt sie in Drucksituationen kein Blatt vor den Mund und dann droht ein diplomatischer Shitstorm. In ihrer Not bittet sie Praktikantin Selina, sie zu coachen. Selina gibt ihr einen Tipp, der so originell wie bizarr ist.
03:40
Alexandra und Nikos Guliumis besitzen auf Korfu 300 Kumquat-Bäume. Die vitaminreichen Früchte verkaufen sie vor allem an Grosshändler, aber Nikos sucht vermehrt nach lokalen Abnehmern. Alexandra experimentiert in ihrer Freizeit mit neuen Rezepten. Sie kombiniert die Kumquats zum Beispiel mit Fisch.
04:05
Der 29-jährige IT-Projektleiter hat 17'500 Franken auf dem Konto und nur noch fünf Gegnerinnen und Gegner in der Wand. Um diese zu bezwingen, hat er noch zwei Joker, die er einsetzen kann.