12:25
Zur Wochenmitte kocht Manuela, 39, aus Herisau AR. Sie ist ein grosser Fussballfan und Mutter von drei Buben. Für ihre Gäste dörrt sie Rindfleisch und Randen und richtet beides zusammen mit Polenta an. «Sieht aus wie Sterneküche», meint die Gastgeberin des nächsten Tages.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Heike und Ulrich Raupach stellen in ihrer Porzellanmanufaktur alles von Hand her. Und auch beim Kochen gibt sich das Ehepaar grosse Mühe. Sie zaubern selbstgemachte sächsische Spezialitäten auf den Tisch.
13:40
Familie Scheidegger lebt im Emmental, ausserhalb des Dorfes Dürrenroth, zusammen mit Hunden, Papageien und Kaninchen. Die Abgeschiedenheit ist für Fritz Scheidegger wichtig - da findet er die Ruhe und den nötigen Ausgleich zu seinem fordernden Job: Er führt einen Bildhauereibetrieb, verkauft Grabdenkmale und ist täglich mit dem Tod konfrontiert. Häufig ist Fritz der erste Fremde, dem die Trauerfamilien ihre Geschichte erzählen. In Oberdorf BL steht das grosse Hoffest von Familie Wiedmer Streiff vor der Tür. Damit wollen Jan und Rebecca den Generationenwechsel feiern - sie haben den Hof von Rebeccas Eltern vor einem halben Jahr übernommen. Doch vor lauter Vorbereitungen ist einiges verloren und vergessen gegangen. Familie Perrot aus Twann am Bielersee ist immer auf Trab: Neben ihrem Schiff haben sie auch noch Weinreben. Aber die Ernte ist dieses Jahr in Gefahr: Eine importierte Essigfliege aus Südostasien hat sich in den Trauben eingenistet. Wenn zu viele Reben befallen sind, könnte bei Perrots bald Essig statt Wein fliessen.
14:30
Familie Wiedmer Streiff aus Oberdorf BL erhält Unterstützung im Haus und auf dem Hof: Au-pair Ségolène hat ihren ersten Arbeitstag, und dieser gestaltet sich gar nicht so einfach. Die 17-Jährige kommt aus dem Kanton Freiburg, ist das erste Mal von zu Hause weg und spricht fast kein Deutsch. Verständigungsprobleme sind da programmiert. Bei Familie Scheidegger aus Dürrenroth im Emmental geht es drunter und drüber: Weil Elenas Mutter schwer erkrankt ist, muss sie überstürzt in die Ukraine reisen. Fritz bleibt alleine mit Sylvana zurück. Er macht sich grosse Sorgen um seine Frau und ihre Familie: Noch immer ist die Lage in der Ukraine unsicher. Twann am Bielersee feiert die «Trüelete» - das grosse Winzerfest. Mittendrin steckt Familie Perrot. Kapitän Oli ist ein Hansdampf in allen Gassen und auch noch Präsident dieses Anlasses. Doch nach zehn Jahren ist nun Schluss: Er tritt von diesem Amt zurück. Dieser eine Schritt ist mit viel Wehmut verbunden. Dieses letzte Mal an der «Front» wird für ihn zum ganz speziellen Erlebnis.
15:25
Gutgläubig, naiv und ohne Geld reist die junge Leni Feller (Margrit Winter) vom Land nach Zürich, um ihre Schwester Anni (Silvia Frank) zu besuchen. Ihr Mann sitzt wegen einer Dummheit im Gefängnis. Leni, die sich in vielem zu kurz gekommen glaubt, bestaunt die noble Lebensart ihrer Schwester. Diese sitzt allnächtlich als Prostituierte im Café Odeon, bekommt aber gerade in diesen Tagen eine Einladung für einen zweiwöchigen Italienaufenthalt. So kommt Leni vorerst zu einem Zimmer und leihweise zu einem Pelzmantel. Weil sie Geld braucht, versucht auch sie, im Odeon anzuschaffen, was zwar misslingt, aber Doktor Kartmann (Erwin Kohlund), ein Professor vom Gymnasium, nimmt sich ihrer menschenfreundlich an - und gefährdet damit seine Ehe. Das wiederum kann Walter, der Oberkellner (Emil Hegetschweiler) und gute Geist des Odeons, nicht mitansehen. Er offeriert Leni eine Bleibe und kümmert sich väterlich um sie. Lenis Mann Hans (Hans Gaugler) allerdings, der vor Angst und Eifersucht geplagt einen Ausbruch riskiert, interpretiert das falsch und versucht, die verfahrene Sache mit Gewalt zu regeln. Geplant hatte Kurt Früh sein «Café Odeon» als knallharten Film aus dem Zürcher Milieu. Verleiher und Geldgeber allerdings waren über so viel Realismus entsetzt. Sie hatten mehr an eine Neuauflage von «Polizischt Wäckerli» oder «Bäckerei Zürrer» gedacht. Kompromisse waren unumgänglich, das Resultat war entsprechend verharmlost. Ein Grossaufgebot von hervorragenden Schweizer Darstellerinnen und Darstellern bemüht sich nach Kräften, dem Film Profil zu geben, allen voran Margrit Winter als naiv unerschrockene und doch überaus verunsicherte Leni vom Land und Emil Hegetschweiler als Kellner vom alten Schrot. Dennoch fehlt dem fertigen Film der Biss, mit dem er konzipiert wurde. Was schliesslich in die Kinos kam, war trotzdem noch brisant genug: «Café Odeon» wurde jedenfalls 1959 in den Kantonen Luzern, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Wallis und Waadt nicht für die Kinoaufführung freigegeben.
17:10
17:20
17:30
Lenas Hof liegt mitten im Wald - eine kleine, in sich geschlossene Welt mit Obstbäumen, einem Teich und einem Gemüsegarten. Doch das Herzstück sind die vielen Tiere, die dort leben - jedes mit eigenen Interessen, Stärken und Launen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Michelle, 26, aus Wattwil SG ist Lehrerin und in ihrer Freizeit gerne kreativ. Die meisten Bilder, die an den Wänden ihrer Wohnung hängen, sind von ihr gemalt. Für ihre Gäste kocht sie ein Pilzrisotto, das sie zusammen mit Burrata und gedörrtem Bündnerfleisch anrichtet wie ein Gemälde.
18:25
Im österreichischen Weissensee gibt es besondere Weihnachtsbräuche. Familie Knaller kocht zum Fest Würste mit Sauerkraut und süsse Gerichte mit Dörrbirnen. An Weihnachten werden traditionellerweise auch die Wildtiere und die Tiere der Familie beschenkt.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
«DOK» begleitet Ernst Wandfluh durch die Alpsaison. Wandfluh ist Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV) und damit so etwas wie der oberste Älpler des Landes. Er ist besorgt. Viele Betriebe haben Mühe, Nachwuchs für die Bewirtschaftung der Alpen zu finden: Die Bezahlung bescheiden, die Arbeit hart und immer weniger vereinbar mit der modernen Arbeitswelt, in der man sich kaum noch jeden Sommer für drei bis vier Monate auf die Alp verabschieden kann. Zudem lockert der Klimawandel das Gestein vielerorts, die Folge sind Steinschläge und Murgänge, welche die Nutzung vieler Gebiete für Tier und Mensch zusehends gefährlicher machen. Dazu kommen immer längere Hitze- und Trockenphasen, welche Wasser zu einem grossen Problem werden lassen. Quo vadis, Alpwirtschaft? Wandfluh sieht dringenden Handlungsbedarf, sonst könnte es sein, dass er zur Generation der letzten Älpler gehört. Erstausstrahlung: 24.9.2026
21:05
Die dramatischsten Geschichten handeln nicht von Liebespaaren, sondern von Geschwistern - von Kain und Abel bis zu Aschenputtels Stiefschwestern. Kein Wunder: Die Beziehung zu Bruder oder Schwester lässt sich nicht aussuchen, sie ist von Geburt an gesetzt. Schon früh ringen Geschwister um das Knappste, was es in einer Familie gibt: die Aufmerksamkeit der Eltern. Jeder sucht seine Nische Aber wie lösen Geschwister diesen Dauerwettbewerb? Oft, indem sie sich bewusst voneinander abgrenzen: Glänzt die ältere Schwester in Mathematik, entdeckt der jüngere Bruder vielleicht die Kunst für sich. Viele definieren sich über das, was das Gegenüber gerade nicht ist - und werden dadurch unterschiedlicher, als man es bei so vielen gemeinsamen Genen und Erfahrungen erwarten würde. «Einstein» geht der Frage nach, ob diese Suche nach der eigenen Nische erklärt, warum Geschwister manchmal wie aus verschiedenen Welten wirken. Aufschauen zum Älteren Obwohl oft eine Abgrenzung zwischen Geschwistern zu beobachten ist, gibt es auch Gemeinsamkeiten. Vor allem, weil die jüngeren Geschwister zu den älteren aufschauen und sich an ihnen orientieren. Mit Hilfe von Hirnscans wollten Forschende herausfinden, wie prägend dieser Faktor ist. Erstgeborene, Sandwichkinder, Nesthäkchen Der verantwortungsbewusste Älteste, das vernachlässigte Mittelkind, das freche Nesthäkchen: Über kaum etwas kursieren so viele Klischees wie über die Geburtenreihenfolge. Schon der Wiener Psychologe Alfred Adler war überzeugt, dass die Position in der Familie den Charakter formt. Eine Auswertung von über 20'000 Datensätzen liefert nun ein überraschendes Bild. Und auch der berühmte Befund, dass auffällig viele Astronauten Erstgeborene sind, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als trügerisch. Wie viel an den Mythen wirklich dran ist, klärt «Einstein». Was die Gene verraten Geschwister teilen im Schnitt die Hälfte ihrer DNA - und doch gleicht kaum eines dem anderen. Wie stark also bestimmt das Erbgut, wer ein Mensch wird? Aufschluss versprechen eineiige Zwillinge, die kurz nach der Geburt getrennt wurden und in völlig verschiedenen Familien aufwuchsen. Werden sie einander trotzdem ähnlich? Oder formt das Leben sie auseinander? Die Sendung liefert überraschende Erkenntnisse dazu. Einzelkinder und die Macht der Gene Und jene, die ganz ohne Geschwister aufwachsen? Einzelkinder gelten oft als verwöhnt, einsam und egoistisch - ein Ruf, der bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Dabei werden sie immer häufiger: In der Schweiz liegt die Geburtenrate aktuell bei 1,29 Kindern pro Frau, so tief wie noch nie. Geht einem Einzelkind wirklich etwas verloren? Oder ist es am Ende sogar im Vorteil? «Einstein» trennt Mythos von Fakt - und fragt, was Geschwister wirklich für ein Leben bedeuten. Die Spurensuche führt zu einer Erkenntnis, die weit über das Kinderzimmer hinausreicht.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Seit über zwanzig Jahren prägt Stress die Schweizer Musikszene. Hinter dem Bühnennamen steht Andres Andrekson. Sein Lebensweg ist geprägt von einer schwierigen Kindheit in Estland, von Selbstzweifel und dem Streben nach Anerkennung. Heute spricht Stress offen über Depressionen, körperliche Schmerzen und die schwierige Beziehung zu seinem Vater. Mit seinem neuen Album «How To Heal», der gleichnamigen Tour und seinem Buch «Wie mit Stress umgehen» setzt er sich intensiv mit Heilung und Selbstfindung auseinander und spricht bei «Gredig direkt» über seine Suche nach einem Leben jenseits von Leistung und Erfolg.
23:05
Zu Beginn des Sommers bereitet sich der Kontinent auf die Waldbrandsaison vor. Löschflugzeuge und Löschhelikopter stehen bereit, um Brände einzudämmen, bevor diese ausser Kontrolle geraten. Doch die Reserven sind begrenzt. Als wenige Wochen später mehrere grosse Feuer gleichzeitig ausbrechen, gerät das System an seine Grenzen. Viele der eingesetzten Maschinen sind jahrzehntealt, neue Löschflugzeuge stehen erst in ein paar Jahren zur Verfügung. «NZZ Format» spricht mit Einsatzkräften in Griechenland und der Türkei und besucht in Kalifornien Coulson Aviation, einen der weltweit grössten privaten Betreiber von Löschflugzeugen. Dort werden ehemalige Militärtransporter und Passagierjets wie die C-130 Hercules und die Boeing 737 für die Brandbekämpfung umgebaut. Experten erklären, weshalb Löschflugboote, Helikopter und umgebaute Transportflugzeuge je nach Gelände und Einsatz ganz unterschiedliche Stärken haben. Doch neue Flugzeuge sind nur ein Teil der Antwort. Der Film zeigt auch, wie Satelliten helfen sollen, Brände früher zu erkennen. Kann Europa seine Brandbekämpfung aus der Luft rechtzeitig stärken, bevor die nächste Feuersaison die Systeme überrollt? Ein Film von Roman Hodel