13:30
Lisa und Silvia Kocabiyikyan, 32 und 39, sind in Widnau SG aufgewachsen. Ihre Wurzeln haben die beiden aber im Kaukasusgebiet. Für Lisa und Silvia geht es zum ersten Mal in ihr Heimatland. Es ist eine schwierige Reise in ein armes Land, das erst vor 25 Jahren die erneute Unabhängigkeit erlangte und wirtschaftlich schlecht dasteht. 2011 nannte das «Forbes Magazine» Armenien die zweitaussichtsloseste Volkswirtschaft der Welt - nach Madagaskar. Die beiden Schwestern besuchen das bekannteste Kloster im Land und müssen zusehen, wie zu ihren Ehren ein Schaf geschlachtet wird. Mit dem Essen haben die beiden eben immer wieder so ihre Mühe. Beide nehmen kaum Fleisch zu sich - und das in einem Land, das vor allem von der Landwirtschaft lebt. Höhepunkt der Reise ist der Besuch des Genozid-Denkmals in der Hauptstadt Jerewan. Hier finden Lisa und Silvia dann auch den Beweis dafür, dass sie Armenierinnen sind.
14:20
Aurora Paximadas ist halb Finnin, halb Griechin und wohnt mit ihrem Lebenspartner Daniel und dem gemeinsamen Sohn Elio in Uster ZH. Bis jetzt zog es sie eher an die Wärme als in den hohen Norden. Nun ist es an der Zeit, Daniel ihr Heimatland Finnland zu zeigen. Zu zweit starten sie die Entdeckungsreise in Lappland. Die Tierfreaks begegnen Huskys, Rentieren und noch viel wilderen Tierarten des Nordens. Aurora und Daniel lernen den finnischen Volkstanz kennen und hoffen auf die Magie des Schamanen, damit sich das Nordlicht zeigt. In Oulu schliesst Aurora ihre Grossmutter in die Arme, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat.
15:05
Das Bündner Ländlerkapellentreffen ist eine Erfolgsgeschichte und fester Bestandteil der Volksmusik des Kantons Graubünden. Diesen Januar feiert der Traditionsanlass sein 60-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Grund haben sich im Forum Ried in Landquart beliebte Ländlerkapellen aus Graubünden und anderen Regionen der Schweiz getroffen und an zwei Abenden aufgespielt. Neben viel Musik aus dem Bündnerland gibt es auch Formationen im Berner- und Innerschwyzerstil und natürlich auch Jodelgesang. Im ausverkauften Forum im Ried Landquart wird zugehört, getanzt und gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Die Sendung «Potzmusig» zeigt die schönsten Momente vom 60-jährigen Jubiläum des Bündner Ländlerkapellentreffens 2026.
15:45
Man hört es, bevor man es sieht: das scharfe Schneiden der Kufen, das leise Zischen, wenn Stahl über Eis gleitet. Es ist dieses einmalige Geräusch, das Lukas Britschgi bis heute fasziniert. Gehört hat er es zum ersten Mal als kleiner Knirps in der Eishalle in Frauenfeld, als sein Jugendtrainer Alexei Pospelov übers Eis glitt. Lukas ist kein Wunderkind, kein Jahrhunderttalent. Er hat sich ganz einfach Hals über Kopf ins Eiskunstlaufen verliebt. Seine Mutter Gaby Britschgi - selbst eine passionierte Eistänzerin - hat ihren Sohn in ihre Trainingslektionen mitgenommen. Dort zieht er seine ersten Kurven auf dem Eis: vorsichtig, neugierig, ohne herausragendes Talent. Die grossen Sprünge und der Erfolg kommen erst viel später. Lukas Britschgi ist ein Spätzünder in einem Sport, der Talent und frühe Erfolge verlangt. Selbst sein Trainer zweifelt lange, ob Lukas' Weg bis ganz nach oben führen kann. «Eiskunstlauf», sagt er, «ist zu 80 Prozent Kopfsache.» Und genau dort liegt seine grosse Stärke. Was leicht aussieht, ist Schwerstarbeit: Krafttraining, Technik, mentale Kontrolle. Jeder Sprung ein Risiko, jede Landung eine Gefahr. Bei einem Dreifachsprung wirken Kräfte, die dem Sechsfachen des Körpergewichts entsprechen. Fehler tun weh. Das Eis ist gnadenlos hart.
16:20
Man hört es, bevor man es sieht: das scharfe Schneiden der Kufen, das leise Zischen, wenn Stahl über Eis gleitet. Es ist dieses einmalige Geräusch, das Lukas Britschgi bis heute fasziniert. Gehört hat er es zum ersten Mal als kleiner Knirps in der Eishalle in Frauenfeld, als sein Jugendtrainer Alexei Pospelov übers Eis gegleitet ist.? Lukas ist kein Wunderkind, kein Jahrhunderttalent. Er hat sich ganz einfach Hals über Kopf ins Eiskunstlaufen verliebt. Seine Mutter Gaby Britschgi - selbst eine passionierte Eistänzerin - hat ihren Sohn in ihre Trainingslektionen mitgenommen. Dort zieht er seine ersten Kurven auf dem Eis: vorsichtig, neugierig, ohne herausragendes Talent. Die grossen Sprünge und der Erfolg kommen erst viel später. Lukas Britschgi ist ein Spätzünder in einem Sport, der Talent und frühe Erfolge verlangt. Selbst sein Trainer zweifelt lange, ob Lukas' Weg bis ganz nach oben führen kann. «Eiskunstlauf», sagt er, «ist zu 80 Prozent Kopfsache.» Und genau dort liegt seine grosse Stärke. Was leicht aussieht, ist Schwerstarbeit: Krafttraining, Technik, mentale Kontrolle. Jeder Sprung ein Risiko, jede Landung eine Gefahr. Bei einem Dreifachsprung wirken Kräfte, die dem Sechsfachen des Körpergewichts entsprechen. Fehler tun weh. Das Eis ist gnadenlos hart.
16:55
Man hört es, bevor man es sieht: das scharfe Schneiden der Kufen, das leise Zischen, wenn Stahl über Eis gleitet. Es ist dieses einmalige Geräusch, das Lukas Britschgi bis heute fasziniert. Gehört hat er es zum ersten Mal als kleiner Knirps in der Eishalle in Frauenfeld, als sein Jugendtrainer Alexei Pospelov übers Eis gegleitet ist.? Lukas ist kein Wunderkind, kein Jahrhunderttalent. Er hat sich ganz einfach Hals über Kopf ins Eiskunstlaufen verliebt. Seine Mutter Gaby Britschgi - selbst eine passionierte Eistänzerin - hat ihren Sohn in ihre Trainingslektionen mitgenommen. Dort zieht er seine ersten Kurven auf dem Eis: vorsichtig, neugierig, ohne herausragendes Talent. Die grossen Sprünge und der Erfolg kommen erst viel später. Lukas Britschgi ist ein Spätzünder in einem Sport, der Talent und frühe Erfolge verlangt. Selbst sein Trainer zweifelt lange, ob Lukas' Weg bis ganz nach oben führen kann. «Eiskunstlauf», sagt er, «ist zu 80 Prozent Kopfsache.» Und genau dort liegt seine grosse Stärke. Was leicht aussieht, ist Schwerstarbeit: Krafttraining, Technik, mentale Kontrolle. Jeder Sprung ein Risiko, jede Landung eine Gefahr. Bei einem Dreifachsprung wirken Kräfte, die dem Sechsfachen des Körpergewichts entsprechen. Fehler tun weh. Das Eis ist gnadenlos hart.
17:30
Kiri und Lou, zwei junge Dinosaurier, leben in einem wunderschönen Wald. Die beiden ungleichen Freunde spielen, lachen, schliessen neue Freundschaften oder singen zusammen lustige Lieder. Und ganz nebenbei erkunden sie neugierig ihre verwirrenden Gefühle.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Zum Wochenfinale bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» wagt sich Mine aus Freienbach SZ an das Motto «Öppis Igwicklets». Die 39-Jährige liebt es zu meditieren und hat einen starken Bezug zu Spiritualität. Ihre türkische Herkunft wird heute im Menu widerspiegelt: es gibt Beyti Kebab. Wer holt sich den Sieg?
18:25
Zwischen Januar und April wird vor der norwegischen Inselgruppe Lofoten der Winterkabeljau gefischt. Bei der Fischerfamilie Pettersen kommt der Skrei in verschiedenen Varianten auf den Tisch: halbgetrocknet als Bocknafisk, gekocht als Mölje mit Leber und Rogen oder als getrocknete Fischchips.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:10
Hochsaison in den Bündner Bergen. Die Skihütte Feldis ist bis auf den letzten Platz besetzt und das Team noch nicht eingespielt. Bestellungen gehen vergessen oder werden doppelt serviert, Hüttenwartin Lea Leuenberger hadert mit ihrer Rolle: Sie ist unter Druck und muss doch Ruhe bewahren und Verständnis zeigen. Ruhe bewahren müssen auch Res und Rita Streiff. Sie haben auf der Etzlihütte das Nachtessen serviert, doch fehlen immer noch Gäste. Neben Sorge schwingt auch leichter Ärger mit: Es sind lange Arbeitstage als Hüttenwart und es geht an die Substanz, wenn sich wegen der Unpünktlichkeit der Gäste die Nachtruhe hinauszögert. Aus der Ruhe bringen Hans Winterberger Sonderwünsche seiner Gäste. Wenn die Finsteraarhornhütte gut besucht ist, ist jedes vegetarische oder glutenfreie Menü ein Zusatzaufwand. Der Hüttenwart der alten Schule nimmt kein Blatt vor den Mund.
21:00
Die Reise beginnt für Viola Tami und Jan Fitze auf Schneeschuhen. Ihr Ziel: das Tipi-Dorf auf der Klewenalp (NW), auf 1700 m ü. M. Dort besuchen sie Josef Käslin, bekannt als «Siubi», in seinem Zuhause. Der Älpler und Beizer verbringt das ganze Jahr in der Alphütte. Kälte und Schnee sind für «Siubi» kein Problem - Viola Tami und Jan Fitze stossen jedoch an ihre Grenzen. Weiter geht die Reise nach Sent (GR). Dort hat der Architekt Duri Vital für sich fünf zusammenhängende Häuschen nach den fünf chinesischen Elementen Holz, Feuer, Stein, Metall und Wasser konzipiert. Aufhören zu Arbeiten kommt für den 69-Jährigen nicht in Frage - er blüht auf bei der Umsetzung seiner Projekte. Seine grosse Leidenschaft ist die Renovierung von alten Engadiner Häusern. Zum Abschluss der Sendung besuchen Viola Tami und Jan Fitze ein von Duri Vital renoviertes Engadiner Haus. Es ist 300 Jahre alt und 1000m2 gross. Nicht nur das Haus ist aussergewöhnlich, sondern auch der Besitzer Gian Enzo Sperone. Der Italiener war über 40 Jahre lang einer der wichtigsten Galeristen der Welt. Nun hat er seien eigene Künstlergalerie in seinem Zuhause. Viola Tami und Jan Fitze trauen ihren Augen nicht.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
Verheiratete Paare sollen künftig einzeln eine Steuererklärung ausfüllen und separat besteuert werden - das will das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung. Bei einer Annahme der Vorlage wäre der Steuertarif für alle Personen gleich, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder im Konkubinat leben. Die viel thematisierte «Heiratsstrafe» würde abgeschafft. Zur Entlastung von Familien ist in der Vorlage vorgesehen, dass der Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer von aktuell 6'800 auf künftig 12'000 Franken erhöht wird. Die Vorlage hätte finanzielle Folgen für den Bund: Er würde jährlich 630 Mio. Franken weniger an Steuern einnehmen. Mögliche Gewinner und Verlierer der Reform Der Bundesrat und das Parlament sowie die SP, FDP, Grünen und GLP stehen hinter der Vorlage. Laut dem Pro-Lager beseitige die Steuerreform die Benachteiligung verheirateter Paare aufgrund ihres Zivilstands. Zudem fördere sie die Gleichstellung, indem sie zur Unabhängigkeit beider Partner beitrage und es für Zweitverdienende, oft Frauen, attraktiver werde, mehr zu arbeiten. Die SVP, Mitte, EVP, EDU sowie eine klare Mehrheit von 21 Kantonen lehnen die Vorlage ab, da sie neue Ungerechtigkeiten schaffe. Die SVP kritisiert, dass die Vorlage traditionelle Familienmodelle benachteilige, weil Einverdiener-Ehen mit der Individualbesteuerung mehr bezahlen als Doppelverdiener-Ehen. Die Gegner warnen weiter vor einem Bürokratieaufwand, weil Steuerverwaltungen jährlich ca. 1,7 Millionen zusätzliche Steuererklärungen prüfen müssten. Ist die Individualbesteuerung der richtige Weg, um die Heiratsstrafe abzuschaffen? Oder werden damit neue Ungerechtigkeiten und Mehraufwände geschaffen? Sandro Brotz begrüsst am 13. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: - Karin Keller-Sutter, Bundesrätin und Vorsteherin Finanzdepartement; - Eva Herzog, Ständerätin SP/BS; und - Hanspeter Hilfiker, Präsident Städteverband. Gegen die Vorlage treten an: - Philipp Matthias Bregy, Präsident Die Mitte; - Esther Friedli, Ständerätin SVP/SG; und - Cornelia Stamm Hurter, Regierungspräsidentin SH/SVP.
23:40
23:50
John «Scottie» Ferguson (James Stewart), der wegen seiner Höhenangst aus dem Polizeidienst von San Francisco ausgeschieden ist, übernimmt den Auftrag seines ehemaligen Schulfreundes Gavin Elster (Tom Helmore), dessen Ehefrau Madeleine (Kim Novak) zu beschatten. Elster befürchtet, dass die junge Frau wie ihre Urgrossmutter Selbstmord begehen könnte, denn sie fühlt sich vom Geist der Toten besessen. Scottie folgt Madeleine auf ihren Fahrten durch San Francisco, und als sie sich unter der Golden Gate Bridge zu ertränken versucht, rettet er sie - und verliebt sich in sie. Wie unter einem Bann sucht die wunderschöne Frau die Orte auf, die einen Bezug zu ihrer toten Urgrossmutter haben. In der Hoffnung, sie von ihren Trugbildern befreien zu können, begleitet Scottie sie zu einem Kloster, wo sie auf den Kirchturm steigt. Er versucht ihr zu folgen, doch gelähmt durch seine Höhenangst ist er unfähig, Madeleines Sturz in den Tod zu verhindern. Nachdem Scottie sich mit dem fürsorglichen Beistand seiner Jugendfreundin Midge (Barbara Bel Geddes) vom Schock erholt hat, begegnet er Judy Barton (Kim Novak), einer jungen Frau, die Madeleine verblüffend ähnlich sieht. Fasziniert versucht er, die Doppelgängerin für sich zu gewinnen - und ahnt nicht, was ihn erwartet. Der Stoff zum Film «Vertigo» stammt vom bekannten Autorenpaar Boileau/Narcejac. Bereits ihr Roman «Les Diaboliques», aus dem Henri Georges Clouzot einen Krimiklassiker schuf, hatte Hitchcock interessiert, worauf die Autoren den Roman «D'entre les morts» eigens für ihn schrieben. «Vertigo» erntete bei der Premiere wenig Lob; erst später wurde der Film als eines der interessantesten und raffiniertesten Werke Hitchcocks anerkannt, dessen sich steigernde Effekte nur bei mehrmaligem Betrachten erfassbar sind. James Stewart, der mit beeindruckender Intensität Scotties Emotionen Ausdruck verleiht, und die atemberaubende Kim Novak in ihrer ersten anspruchsvollen Hauptrolle - sie kann am 13. Februar 2026 ihren 93. Geburtstag feiern - sind unvergesslich, ebenso wie die suggestive Filmmusik von Bernard Herrmann, die die Atmosphäre zwischen Traum und Albtraum äusserst wirkungsvoll akzentuiert. Der buchstäblich schwindelerregende Blick des Protagonisten ins Treppenhaus des Kirchturms kam durch eine Kamerabewegung nach vorn und gleichzeitiges Wegzoomen zustande. Der Effekt geht auf Second-Unit-Kameramann Irmin Roberts zurück und avancierte schnell zum Markenzeichen des Films.
02:00
Hochsaison in den Bündner Bergen. Die Skihütte Feldis ist bis auf den letzten Platz besetzt und das Team noch nicht eingespielt. Bestellungen gehen vergessen oder werden doppelt serviert, Hüttenwartin Lea Leuenberger hadert mit ihrer Rolle: Sie ist unter Druck und muss doch Ruhe bewahren und Verständnis zeigen. Ruhe bewahren müssen auch Res und Rita Streiff. Sie haben auf der Etzlihütte das Nachtessen serviert, doch fehlen immer noch Gäste. Neben Sorge schwingt auch leichter Ärger mit: Es sind lange Arbeitstage als Hüttenwart und es geht an die Substanz, wenn sich wegen der Unpünktlichkeit der Gäste die Nachtruhe hinauszögert. Aus der Ruhe bringen Hans Winterberger Sonderwünsche seiner Gäste. Wenn die Finsteraarhornhütte gut besucht ist, ist jedes vegetarische oder glutenfreie Menü ein Zusatzaufwand. Der Hüttenwart der alten Schule nimmt kein Blatt vor den Mund.
02:45
Verheiratete Paare sollen künftig einzeln eine Steuererklärung ausfüllen und separat besteuert werden - das will das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung. Bei einer Annahme der Vorlage wäre der Steuertarif für alle Personen gleich, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder im Konkubinat leben. Die viel thematisierte «Heiratsstrafe» würde abgeschafft. Zur Entlastung von Familien ist in der Vorlage vorgesehen, dass der Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer von aktuell 6'800 auf künftig 12'000 Franken erhöht wird. Die Vorlage hätte finanzielle Folgen für den Bund: Er würde jährlich 630 Mio. Franken weniger an Steuern einnehmen. Mögliche Gewinner und Verlierer der Reform Der Bundesrat und das Parlament sowie die SP, FDP, Grünen und GLP stehen hinter der Vorlage. Laut dem Pro-Lager beseitige die Steuerreform die Benachteiligung verheirateter Paare aufgrund ihres Zivilstands. Zudem fördere sie die Gleichstellung, indem sie zur Unabhängigkeit beider Partner beitrage und es für Zweitverdienende, oft Frauen, attraktiver werde, mehr zu arbeiten. Die SVP, Die Mitte, die EVP, die EDU sowie eine klare Mehrheit von 21 Kantonen lehnen die Vorlage ab, da sie neue Ungerechtigkeiten schaffe. Die SVP kritisiert, dass die Vorlage traditionelle Familienmodelle benachteilige, weil Einverdiener-Ehen mit der Individualbesteuerung mehr bezahlen als Doppelverdiener-Ehen. Die Gegner warnen weiter vor einem Bürokratieaufwand, weil Steuerverwaltungen jährlich ca. 1,7 Millionen zusätzliche Steuererklärungen prüfen müssten. Ist die Individualbesteuerung der richtige Weg, um die Heiratsstrafe abzuschaffen? Oder werden damit neue Ungerechtigkeiten und Mehraufwände geschaffen? Sandro Brotz begrüsst am 13. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: - Karin Keller-Sutter, Bundesrätin und Vorsteherin Finanzdepartement; - Eva Herzog, Ständerätin SP/BS; und - Hanspeter Hilfiker, Präsident Städteverband. Gegen die Vorlage treten an: - Philipp Matthias Bregy, Präsident Die Mitte; - Esther Friedli, Ständerätin SVP/SG; und - Cornelia Stamm Hurter, Regierungspräsidentin SH/SVP.
03:55
Zum Wochenfinale bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» wagt sich Mine aus Freienbach SZ an das Motto «Öppis Igwicklets». Die 39-Jährige liebt es zu meditieren und hat einen starken Bezug zu Spiritualität. Ihre türkische Herkunft wird heute im Menu widerspiegelt: es gibt Beyti Kebab. Wer holt sich den Sieg?
04:10
Abtreibungsverbot: Jetzt wehren sich die Liechtensteinerinnen Unser Nachbarland hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas: Schwangerschaftsabbrüche sind mit wenigen Ausnahmen verboten. Frauen müssen dafür über die Grenze - meist in die Schweiz. Eine Volksinitiative will das nun ändern. Doch in der kleinen Alpenmonarchie hat in dieser Frage der Fürst das letzte Wort. Drohnenabwehr: Schweizer Tech-Firmen buhlen um Armee-Aufträge Nach den Drohnensichtungen in ganz Europa beschafft auch die Schweiz ein Drohnen-Abfangsystem. Recherchen der «Rundschau» zeigen: Teile davon stammen aus Israel. Und: Gegenüber modernen Angriffsdrohnen ist das System machtlos. Nun bringen sich weitere Firmen in Stellung. Trumps vermummte Truppen: Widerstand gegen ICE in Minneapolis Minneapolis ist Zentrum des Widerstands gegen die ICE-Behörden, die Menschen ohne Papiere verhaften. Mittlerweile wurden bereits zwei Menschen erschossen, die sich den ICE-Truppen widersetzten. Seither verstärken Aktivisten ihre Proteste und Störaktionen gegen die ICE-Truppen. Die Reportage.