12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
In Zentralserbien dreht sich im Juli alles um die Himbeere. Familie Cvrkic bewirtschaftet am Berg Kablar einen kleinen Hof. Schwiegertochter Milica kocht mit eigenen Produkten und verarbeitet die süssen Früchte zu Slatko, Strudel und Sirup. Ein kulinarischer Einblick in Tradition und Regionalität.
13:35
Der Landwirtschaftsbetrieb in Niederrickenbach liegt auf 1200 Meter über Meer und war das erste gemeinsame Zuhause von Manuela Achermann und ihrem Mann Severin. Als sie vor gut zwölf Jahren den Pachtbetreib des Benediktinerinnenklosters Maria-Rickenbach übernahmen, waren sie noch nicht einmal verheiratet. Jetzt beleben ein Bub und zwei Mädchen zwischen vier und zehn Jahren den Hof und den Alltag der Familie. Die Familie lebt vom Ertrag des Milchwirtschaftsbetriebs. Täglich liefert Severin Achermann die Milch per Gondelbahn ins Tal an eine Käserei in Buochs. Auch die beiden Töchter gehen mit der Gondelbahn zur Schule. Manuela Achermann ist gelernte Floristin und hat die Bäuerinnenschule absolviert. Ihrem Flair für Blumen und fürs Dekorieren kann sie auch auf dem Berg nachkommen: Sie hat bei der Bergstation der Gondelbahn einen kleinen Selbstbedienungsladen eingerichtet. Natürlich ist sie auch bei den Vorbereitungen für das Landfrauenessen voll in ihrem Element. Sie sammelt allerlei Naturmaterialien für ihre Dekoration. Der Hauptgang - Geschnetzeltes nach Jägerart - soll sich auch in der Dekoration wiederspiegeln. Manuela kocht vor allem mit dem, was der Betrieb und ihr Garten hergeben. Daraus entstehen gerne auch mal ausgefallene Kombinationen wie die Vorspeise für die Landfrauen. Manuela serviert Salat mit Birnen, die mit Raclettekäse überbacken sind, und Speck. Zum Dessert möchte die gebürtige Obwaldnerin ihre Gäste mit einer selbstgemachten Linzertorte verwöhnen. Ob sie damit ins Schwarze treffen wird?
14:20
Wenn Flurina Candinas das Postauto durch Flims, Laax und Falera steuert, ist sie in ihrem Element. «Das Busfahren macht süchtig», sagt die 41-jährige Bündnerin. Seit zwölf Jahren lebt sie zusammen mit Rico Schlosser (50) auf einem Bio-Betrieb in Andiast auf 1200 Meter über Meer, etwas abseits des Dorfs. Auf ihrem Hof herrscht strikte Arbeitsteilung: Flurina kümmert sich um Haus, Herd und die beiden Kinder Livio, 8, und Leana, 11. Rico füttert und melkt die Kühe. Ricos Mutter, Caecilia Schlosser - von allen Tata genannt - lässt es sich auch mit 85 Jahren nicht nehmen, ihren Sohn tatkräftig zu unterstützen. Den langen Weg von ihrem Haus mitten in Andiast bis zum entlegenen Hof legt sie in aller Herrgottsfrühe meistens zu Fuss zurück. Obwohl Flurina selbst aus einer Bauernfamilie stammt, wollte sie nie und nimmer mit einem Landwirt zusammenleben. Zu streng war ihr das ewige Heuen in ihrer Kindheit. «Diejenigen, die auf keinen Fall einen Landwirt wollen, die kriegen am Ende immer einen», sagt Flurina lachend. Obwohl der Betrieb in Ricos Verantwortung liegt, packt sie mit an, wenn immer es nötig ist. «Die Arbeit draussen mag ich gerne. Sie gibt mir einen schönen Ausgleich zu den Kindern und zu meinem Job als Busfahrerin. Ich habe alles, was das Herz begehrt.» Die hübsche Bündnerin mit der spitzbübischen Frisur ist Rico bereits aufgefallen, als sie noch Lastwagen fuhr: eine zierliche Frau in einer typischen Männerdomäne. Bei einem Afterwork-Drink hat es dann zwischen den beiden gefunkt. Verheiratet sind Rico und Flurina jedoch bis heute nicht. Zu frisch war Flurina von ihrem Ex-Partner getrennt, als sie Rico kennenlernte. Und Rico hatte bereits eine Scheidung hinter sich. «Seither war Heiraten einfach nie ein Thema. Aber vielleicht kommt das ja plötzlich noch», sagt Flurina. Aufgewachsen ist sie in Surrein, eine halbe Autostunde von Andiast entfernt. Am Landfrauenessen will Flurina mit typischen Bündner Spezialitäten auftrumpfen. Capuns serviert sie als Vorspeise und Pizokel nebst Rotkraut und Schweinebraten als Hauptgang. Die Bündner Spezialitäten sind für die Landfrauen eine schöne Überraschung, denn Flurina hat sie im Vorfeld bewusst in die Irre geführt.
15:15
Im privaten Kurheim der Frau von Grünberg kommt es immer wieder zu Schmuckdiebstählen. Max Männdli (Rudei Walter) wird deshalb gegen seinen Willen von Herrn Tobler (Inigo Gallo) dorthin geschickt, um unter den Kurgästen den Übeltäter zu finden. Äusserst verdächtig benimmt sich eine gewisse Frau Romanescu, aber auch Frau von Mattei und Frau Stumpfli sind verdächtig. Ausserdem fällt Männdli der Butler Alfredo auf.
15:55
Für Jacky Davies (Liliane Zillner) ist das Gin-Brennen in der traditionellen Familien-Destillerie mehr als nur ein Handwerk, es ist ihre Passion. Denn seitdem Jackys Mutter vor vielen Jahren durch einen Brand ums Leben kam, fühlt sie sich verpflichtet, ihr Erbe weiterzuführen. Doch ihr Vater Ronald (Jochen Nickel) macht sich Sorgen, da sich Jackys ganzes Leben nur um die Brennerei dreht. Als dann auch noch Jackys ältere Schwester Alice (Hedi Honert) überraschend eintrifft, kommt es zwischen den beiden Frauen in Rekordzeit zu einem handfesten Streit. Trotzdem wartet Ronald zu seinem 60. Geburtstag mit einer ganz besonderen Überraschung auf: Er will den Schwestern die Brennerei schon zu Lebzeiten gemeinsam überschreiben. Damit möchte er der rastlosen Alice, die ihren Job als Köchin gekündigt hat, endlich ein Zuhause geben und gleichzeitig verhindern, dass Jacky sich in der Brennerei komplett aufreibt. Doch der gut gemeinte Versuch, die Familie wieder zusammenzubringen, lässt den Streit der Schwestern nur weiter eskalieren. In St. Agnes trifft Alice auch ihren alten Schulfreund Thomas Mills (Orestes Fiedler) wieder. Schnell muss sie feststellen, dass sie für den jungen Arzt Gefühle entwickelt. Trotzdem möchte sie ihren Heimatort so schnell wie möglich verlassen. Sie hat bereits ein Angebot, ein Restaurant in der Karibik zu übernehmen. Sie muss lediglich den Inhaber bei einem Vorkochen in St. Agnes überzeugen. Auch Jacky macht eine charmante Zufallsbekanntschaft: Allerdings entpuppt sich der Surfer Matt Christian (Maximilian Hildebrandt) als Sohn einer Spirituosen-Dynastie. Diese will die Davies-Brennerei aufkaufen. Gegen ihren Willen lässt Jacky ihre Gefühle für Matt schliesslich doch zu. Als sie aber ein Gespräch ihm und seinem Vater mitanhört, fühlt sie sich verraten und will Matt nie wieder sehen. Als dann auch noch eine alte Kette, die Jacky als Kind gehörte, in der Destillerie auftaucht, ist das Chaos komplett. Sofort ruft das Schmuckstück Erinnerungen an den Brand hervor. Aber wie kommt die Kette in den Lagerraum? Schliesslich hatte doch Alice immer behauptet, den Brand ausgelöst zu haben. Ausgerechnet beim Vorkochen für Alices Traumjob konfrontiert Jacky sie mit der Wahrheit. Gelingt es den Schwestern, sich von den Lügen der Vergangenheit zu befreien?
17:30
Das Guetnachtgschichtli «Animanimals» dreht sich um lustige Tiere, die fröhlich aus der Reihe tanzen. In kurzen Abenteuern stehen sie vor absurden Herausforderungen, die sie mit viel Charme und Humor meistern. Dabei lernen alle eine kleine Lektion fürs Leben und die Welt wird um einiges bunter.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Tag 3 der «Indie»-Woche findet bei Marco aus Bürglen TG statt. Der 45-Jährige spielt gerne Dart und hat eine spezielle Eigenschaft beim Kochen: Er schmeckt sein Essen nicht ab. Ob das eine gute Ausgangslage für sein Menü zum Thema «Indie» gibt? Er kocht Garnelen in Kokosmilch.
18:25
Die walisische Bäuerin Becky Holden baut den fast vergessenen schwarzen Hafer an. Mithilfe von Bauer Owen Shiers und dem Agrar-Rebellen Gerald Miles bringt sie das glutenfreie Korn zurück in die walisische Küche. Sie verwendet es für Algenburger, frittierte Herzmuscheln oder den Winter-Haferkranz.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:10
Das letzte Zuhause: 24 Stunden im Pflegeheim Für viele Menschen ist das Pflegeheim ihr letztes Zuhause. Der Bedarf an Plätzen steigt in den nächsten Jahren enorm - insbesondere für Menschen mit Demenz. Die «Rundschau» filmte 24 Stunden lang im Alterszentrum in Wattenwil BE. Die Reportage zeigt, wie gefordert die Pflegenden sind, und gibt Einblick in die Perspektiven der Bewohnenden und Angehörigen. Ein Alltag zwischen Hektik und Langsamkeit, Selbstbestimmung und Verzweiflung. Denn die meisten Menschen wohnen nicht freiwillig im Heim. SRF-Themenwoche «Fakt oder Fake?»: Russlands Propaganda Vor fast 12 Jahren wurde über der Ostukraine ein Passagierflugzeug von prorussischen Kräften abgeschossen. Flug MH17 war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle 298 Menschen an Bord starben. Russland weist bis heute jegliche Verantwortung dafür zurück - und russische Medien haben nach dem Absturz jahrelang Desinformation verbreitet. Die «Rundschau» trifft eine Journalistin, die Teil der Propagandamaschine war, spricht mit dem Vater eines Opfers und dem Gründer des Recherchenetzwerks Bellingcat, das massgeblich zur Aufklärung des Falles beigetragen hat.
21:05
Man hört es, bevor man es sieht: das scharfe Schneiden der Kufen, das leise Zischen, wenn Stahl über Eis gleitet. Es ist dieses einmalige Geräusch, das Lukas Britschgi bis heute fasziniert. Gehört hat er es zum ersten Mal als kleiner Knirps in der Eishalle in Frauenfeld, als sein Jugendtrainer Alexei Pospelov übers Eis glitt. Lukas ist kein Wunderkind, kein Jahrhunderttalent. Er hat sich ganz einfach Hals über Kopf ins Eiskunstlaufen verliebt. Seine Mutter Gaby Britschgi - selbst eine passionierte Eistänzerin - hat ihren Sohn in ihre Trainingslektionen mitgenommen. Dort zieht er seine ersten Kurven auf dem Eis: vorsichtig, neugierig, ohne herausragendes Talent. Die grossen Sprünge und der Erfolg kommen erst viel später. Lukas Britschgi ist ein Spätzünder in einem Sport, der Talent und frühe Erfolge verlangt. Selbst sein Trainer zweifelt lange, ob Lukas' Weg bis ganz nach oben führen kann. «Eiskunstlauf», sagt er, «ist zu 80 Prozent Kopfsache.» Und genau dort liegt seine grosse Stärke. Was leicht aussieht, ist Schwerstarbeit: Krafttraining, Technik, mentale Kontrolle. Jeder Sprung ein Risiko, jede Landung eine Gefahr. Bei einem Dreifachsprung wirken Kräfte, die dem Sechsfachen des Körpergewichts entsprechen. Fehler tun weh. Das Eis ist gnadenlos hart.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
Die Anhörung - Wahrheiten im Film Der Eröffnungsfilm fragt: Wer bestimmt die Erzählung - und wie entsteht ein Narrativ? Ein Dokumentarfilm über Macht und Perspektiven. Luna Wedler - Zwischen Intimität und Zeitgeschichte Die preisgekrönte Schauspielerin über Rollenwahl, Haltung und internationale Erfolge. Wie bereitet sie sich auf komplexe Figuren vor? Lydia - Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus Ein Film über Lydia Welti-Escher und ihren Kampf um Selbstbestimmung. Ein Blick auf weibliche Agency im 19. Jahrhundert. À bras-le-corps - Mut in dunklen Zeiten Das Westschweizer Drama erzählt von einer Jugendlichen, die sich 1943 gegen Zwänge behauptet. Eine Geschichte über Freiheit und Moral. «Kulturplatz» trifft Luna Wedler, die Regisseure von «The Narrative», den Filmtagedirektor Niccolò Castelli und fragt das Publikum, wie viel Wahrheit im Film steckt.
23:00
Lydia Tár (Cate Blanchett) ist ein in Orchestern und Konzerthallen gefeierter Star. Auf dem Gipfel ihres Erfolges stehend, bemerkt die von Leonard Bernstein geförderte Dirigentin nicht, wie der Grund unter ihren Füssen zu bröckeln beginnt. Zwar gelingt es Lydia auch diesmal, eine junge Cellistin, in die sie sich verguckt hat, zu Proben aufzubieten, ohne ihre Ehefrau und erste Geige des Orchesters, Sharon (Nina Hoss), ihr auf die Schliche kommt. Doch Aufnahmen aus einer Vorlesung, in der die Dirigentin einen übersensiblen Studenten eloquent demontiert, bringen ihr auf Social Media überraschende Kritik ein. Als Lydia sich mit ihrer Assistentin (Noémi Merlant) bei einer Neubesetzung unsensibel zeigt und eine verflossene Liebschaft sich das Leben nimmt, gerät das Podest, auf dem die berühmte Künstlerin steht, bedrohlich ins Wackeln. «Tár» beginnt wie ein Dokumentarfilm, der zeigt, wie vollumfänglich diese herausragende Persönlichkeit ihr künstlerisches Werk sowie ihr Leben im Griff hat und kalkuliert steuert. Fast übersehbar subtil webt Filmemacher Todd Field einen Erzählstrang ein in die so präzis und detailliert abgebildete Lebenswelt seiner Titelheldin. Von Cate Blanchett in einer wahren Parforce-Leistung verkörpert, auf dem Dirigentenpult entfesselt und ausserhalb des Konzerthauses nicht weniger eindringlich. «Tár» war für sechs «Oscars» nominiert in den wichtigsten Kategorien, war zuletzt aber der grosse Verlierer der Verleihung. Eine nächste Gelegenheit wird sich für den weitum respektierten Independentfilmer Todd Field nicht bald ergeben, ist er doch dafür bekannt, sich und seine Filme rar zu machen. Seit seinem ersten Kurzfilm im Jahr 1992 hat der 1964 geborene Kalifornier gerade mal drei Langfilme gedreht: «In the Bedroom» (2001), Little Children (2006) und «Tár» (2022). Eine nächste Regiearbeit ist denn auch nicht angekündigt.
01:30
01:40
Für Jacky Davies (Liliane Zillner) ist das Gin-Brennen in der traditionellen Familien-Destillerie mehr als nur ein Handwerk, es ist ihre Passion. Denn seitdem Jackys Mutter vor vielen Jahren durch einen Brand ums Leben kam, fühlt sie sich verpflichtet, ihr Erbe weiterzuführen. Doch ihr Vater Ronald (Jochen Nickel) macht sich Sorgen, da sich Jackys ganzes Leben nur um die Brennerei dreht. Als dann auch noch Jackys ältere Schwester Alice (Hedi Honert) überraschend eintrifft, kommt es zwischen den beiden Frauen in Rekordzeit zu einem handfesten Streit. Trotzdem wartet Ronald zu seinem 60. Geburtstag mit einer ganz besonderen Überraschung auf: Er will den Schwestern die Brennerei schon zu Lebzeiten gemeinsam überschreiben. Damit möchte er der rastlosen Alice, die ihren Job als Köchin gekündigt hat, endlich ein Zuhause geben und gleichzeitig verhindern, dass Jacky sich in der Brennerei komplett aufreibt. Doch der gut gemeinte Versuch, die Familie wieder zusammenzubringen, lässt den Streit der Schwestern nur weiter eskalieren. In St. Agnes trifft Alice auch ihren alten Schulfreund Thomas Mills (Orestes Fiedler) wieder. Schnell muss sie feststellen, dass sie für den jungen Arzt Gefühle entwickelt. Trotzdem möchte sie ihren Heimatort so schnell wie möglich verlassen. Sie hat bereits ein Angebot, ein Restaurant in der Karibik zu übernehmen. Sie muss lediglich den Inhaber bei einem Vorkochen in St. Agnes überzeugen. Auch Jacky macht eine charmante Zufallsbekanntschaft: Allerdings entpuppt sich der Surfer Matt Christian (Maximilian Hildebrandt) als Sohn einer Spirituosen-Dynastie. Diese will die Davies-Brennerei aufkaufen. Gegen ihren Willen lässt Jacky ihre Gefühle für Matt schliesslich doch zu. Als sie aber ein Gespräch ihm und seinem Vater mitanhört, fühlt sie sich verraten und will Matt nie wieder sehen. Als dann auch noch eine alte Kette, die Jacky als Kind gehörte, in der Destillerie auftaucht, ist das Chaos komplett. Sofort ruft das Schmuckstück Erinnerungen an den Brand hervor. Aber wie kommt die Kette in den Lagerraum? Schliesslich hatte doch Alice immer behauptet, den Brand ausgelöst zu haben. Ausgerechnet beim Vorkochen für Alices Traumjob konfrontiert Jacky sie mit der Wahrheit. Gelingt es den Schwestern, sich von den Lügen der Vergangenheit zu befreien?
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Das letzte Zuhause: 24 Stunden im Pflegeheim Für viele Menschen ist das Pflegeheim ihr letztes Zuhause. Der Bedarf an Plätzen steigt in den nächsten Jahren enorm - insbesondere für Menschen mit Demenz. Die «Rundschau» filmte 24 Stunden lang im Alterszentrum in Wattenwil BE. Die Reportage zeigt, wie gefordert die Pflegenden sind, und gibt Einblick in die Perspektiven der Bewohnenden und Angehörigen. Ein Alltag zwischen Hektik und Langsamkeit, Selbstbestimmung und Verzweiflung. Denn die meisten Menschen wohnen nicht freiwillig im Heim. SRF-Themenwoche «Fakt oder Fake?»: Russlands Propaganda Vor fast 12 Jahren wurde über der Ostukraine ein Passagierflugzeug von prorussischen Kräften abgeschossen. Flug MH17 war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle 298 Menschen an Bord starben. Russland weist bis heute jegliche Verantwortung dafür zurück - und russische Medien haben nach dem Absturz jahrelang Desinformation verbreitet. Die «Rundschau» trifft eine Journalistin, die Teil der Propagandamaschine war, spricht mit dem Vater eines Opfers und dem Gründer des Recherchenetzwerks Bellingcat, das massgeblich zur Aufklärung des Falles beigetragen hat.
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Man hört es, bevor man es sieht: das scharfe Schneiden der Kufen, das leise Zischen, wenn Stahl über Eis gleitet. Es ist dieses einmalige Geräusch, das Lukas Britschgi bis heute fasziniert. Gehört hat er es zum ersten Mal als kleiner Knirps in der Eishalle in Frauenfeld, als sein Jugendtrainer Alexei Pospelov übers Eis glitt. Lukas ist kein Wunderkind, kein Jahrhunderttalent. Er hat sich ganz einfach Hals über Kopf ins Eiskunstlaufen verliebt. Seine Mutter Gaby Britschgi - selbst eine passionierte Eistänzerin - hat ihren Sohn in ihre Trainingslektionen mitgenommen. Dort zieht er seine ersten Kurven auf dem Eis: vorsichtig, neugierig, ohne herausragendes Talent. Die grossen Sprünge und der Erfolg kommen erst viel später. Lukas Britschgi ist ein Spätzünder in einem Sport, der Talent und frühe Erfolge verlangt. Selbst sein Trainer zweifelt lange, ob Lukas' Weg bis ganz nach oben führen kann. «Eiskunstlauf», sagt er, «ist zu 80 Prozent Kopfsache.» Und genau dort liegt seine grosse Stärke. Was leicht aussieht, ist Schwerstarbeit: Krafttraining, Technik, mentale Kontrolle. Jeder Sprung ein Risiko, jede Landung eine Gefahr. Bei einem Dreifachsprung wirken Kräfte, die dem Sechsfachen des Körpergewichts entsprechen. Fehler tun weh. Das Eis ist gnadenlos hart.
04:30
Tag 3 der «Indie»-Woche findet bei Marco aus Bürglen TG statt. Der 45-Jährige spielt gerne Dart und hat eine spezielle Eigenschaft beim Kochen: Er schmeckt sein Essen nicht ab. Ob das eine gute Ausgangslage für sein Menü zum Thema «Indie» gibt? Er kocht Garnelen in Kokosmilch.
04:45
Die walisische Bäuerin Becky Holden baut den fast vergessenen schwarzen Hafer an. Mithilfe von Bauer Owen Shiers und dem Agrar-Rebellen Gerald Miles bringt sie das glutenfreie Korn zurück in die walisische Küche. Sie verwendet es für Algenburger, frittierte Herzmuscheln oder den Winter-Haferkranz.