08:55
Auf Tahiti setzt Monia Temaurioraa auf lokale Zutaten statt Importware. Sie kocht gesund und gibt ihr kulinarisches Erbe weiter: Taboulé aus Brotfrucht, roher Fisch mit Kokosmilch und Poulet Fafa. Auch Marc Cizeron lebt nachhaltig am Meer. Beide glauben: Gesunde Ernährung ist die beste Medizin.
09:25
Die Dorfhelferin Katja Baumann (Simone Thomalla) bekommt es mit einer alten Bekannten zu tun: Amelie (Hanna Binke) ist inzwischen 18 Jahre alt und hat eine handfeste Auseinandersetzung mit ihrer Schwiegermutter, weil die ihr nie verziehen hat, dass sie von ihrem Sohn Ingo (Levin Henning) schwanger wurde. Das junge Paar kommt seither gut zurecht mit der Elternschaft und vor allem der Verantwortung, die das Elternsein mit sich bringt. Einzig Amelies Schwiegermutter Tanja (Annette Paulmann) kann sich mit der Situation nicht arrangieren und schiesst immer wieder gegen ihre Schwiegertochter, bis Katja beschliesst, den jungen Eltern zu helfen.
11:05
Er gilt als Bergkönig von Laax. Seit 1992 ist Reto Gurtner das Mastermind hinter der Weissen Arena, baut sie konsequent zum Freestyle-Mekka um. Im letzten Herbst verkauft der Verwaltungsratspräsident sein Lebenswerk für knapp 100 Millionen Franken an die Gemeinden Flims, Laax und Falera - anstatt es internationalen Investoren zu überlassen. Können die Gemeinden das Risiko tragen, das sie mit dem Kauf eingegangen sind? Wie verknüpft man ein Skigebiet mit einem Lifestyle? Wird Skifahren immer unerschwinglicher? Und wie wichtig ist neben dem Winter- das Sommergeschäft? Darüber spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit Weisse-Arena-Präsident Reto Gurtner.
11:45
Dichtestress - Volle Strassen, blanke Nerven 2024 wurden auf den Schweizer Nationalstrassen 55'569 Staustunden verzeichnet - Besserung ist nicht in Sicht. Mit dem wachsenden Dichtestress sinken Verständnis und Respekt im Strassenverkehr, der Umgangston hinter dem Steuer wird rauer. «Puls»-Host Daniela Lager macht den Selbstversuch, holt sich eine Verkehrstherapeutin ins Auto und diskutiert mit ihr die Gründe und möglichen Lösungsansätze für emotional geladene Momente auf der Strasse. Erhöhter Cortisolspiegel - Macht Stress am Steuer krank? Unter körperlichem oder psychischem Druck wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, das zusätzliche Energie für Kampf oder Flucht freisetzt. So zentral das Hormon fürs Überleben ist: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel ist nicht gut für die Gesundheit. Wie sieht der Wert bei Daniela Lager am Steuer aus? Und was sagt eine Stressforscherin zum Resultat der Messung? Beifahrer - Fluch oder Segen? Zoff im Auto ist eigentlich nur eine Frage der Zeit: Ohne Fluchtmöglichkeit gemeinsam unterwegs, dauert es im Schnitt gerade mal 22 Minuten, bis sich ein Paarkonflikt entlädt. Laut Umfragen haben sich schon annähernd 80 Prozent in dieser Situation gestritten. Welche Rolle spielen dabei Zeitdruck, Kontrolle, Macht? Was hilft zur Deeskalation? Eine Paartherapeutin und eine Psychologin ordnen ein und geben Tipps. Täglich auf der Strasse - Traumjob oder Alptraum? Anja Leuzinger ist seit 15 Jahren Berufschauffeurin, seit zehn Jahren lenkt sie auch 40-Tönner. «Puls» begleitet die 40-Jährige einen Tag und 300 Kilometer lang bei der Warenauslieferung an Privat- und Firmenkundinnen und -kunden und erlebt hautnah mit, wie viele Stressfaktoren ihren Alltag beeinflussen. Was bewegt sie dazu, den täglichen Verkehrswahnsinn auf sich zu nehmen? 60 km/h zu schnell - Aus Stress zum Tempoexzess Wie viel Stress ist nötig, um mit 60 Stundenkilometer zu viel auf dem Tacho geblitzt zu werden? «Puls» spricht mit Alex. Er ist um die 50 Jahre alt und heisst eigentlich anders. Vor zwei Jahren hatte er seine Emotionen nicht im Griff und musste in der Folge seinen Führerschein wegen massiv übersetzter Geschwindigkeit abgeben. Wie geht er heute mit Stress am Steuer um? «Puls»-Chat zum Thema «Stress am Steuer» Treibt Sie der Strassenverkehr zuverlässig zur Weissglut? Möchten Sie nicht mehr länger unter Ihren Emotionen leiden - oder unter denen der Person am Steuer? Was tun, wenn ich von anderen Verkehrsteilnehmenden schikaniert werde? Sind Handzeichen schon strafbar? Und wann darf ich am Schleicher auf der Mittelspur rechts vorbeifahren? Eine Verkehrstherapeutin, eine Stressforscherin, eine Psychologin, eine Rechtsanwältin und ein Fahrlehrer wissen am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
12:20
Eine neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi» startet in Emmenbrücke LU bei Sandra. Die 45-jährige Primarlehrerin ist bei ihrer Arbeit und in der Freizeit gerne kreativ beim basteln. Da kommt ihr Fingerspitzengefühl für das Motto «Öppis Igwicklets» vielleicht gerade recht. Sandra bereitet Capuns zu.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
Auf Tahiti setzt Monia Temaurioraa auf lokale Zutaten statt Importware. Sie kocht gesund und gibt ihr kulinarisches Erbe weiter: Taboulé aus Brotfrucht, roher Fisch mit Kokosmilch und Poulet Fafa. Auch Marc Cizeron lebt nachhaltig am Meer. Beide glauben: Gesunde Ernährung ist die beste Medizin.
13:35
Wenn Maya nicht gerade Truhen, Schränke und Schubladen abschleift, packt sie tatkräftig auf dem Hof mit an, der oberhalb des Zugersees liegt und eine atemberaubende Aussicht auf die Rigi und den Pilatus bietet. Die 43-jährig Landfrau bewirtschaftet den Milchwirtschaftsbetrieb zusammen mit ihrem Mann Peter, 48, und dessen Eltern Vreni, 73, und Ruedi, 75. Zusammen kümmern sie sich um über hundert Kühe, die Vater Ruedi alle beim Namen kennt. Mayas grosse Leidenschaft sind aber Pferde. Und auch ihre 13-jährige Tochter Sophie, mit der sie abends gerne ausreitet, ist eine Pferdeliebhaberin. Für Trubel auf dem Hof sorgen auch Mayas anderen beiden Kinder. Der maschinenbegeisterte Andres, 15, unterstützt seinen Vater nach der Schule gerne mit dem Traktor; am Abend brettert er jeweils noch mit seinem Töff über den Hof. Und die Jüngste im Bunde, die zehnjährige Luisa, ist ein kleiner Wirbelwind. Klar, dass da die schön geflochtenen Zöpfe vom Morgen nicht bis zum grossen Landfrauen-Essen am Abend halten. Maya arbeitet zudem in einem Teilzeitpensum als Floristin in einem nahegelegenen Blumenladen. Für sie ist diese Tätigkeit ein schöner Ausgleich zum Hofleben. Denn die 43-jährige Landfrau ist gerne unter Leuten. Ob Maya ihr Flair für Schönheit auch beim grossen Landfrauen-Essen hilft, bei dem sie zur Vorspeise ein Linsensalat mit Trauben und gebackenem Ricotta serviert? In der Küche gibt es vorher aber noch eine Hürde zu überwinden: Wegen des Apéros mit den anderen Frauen hat Maya das Rindsfilet im Ofen für eine halbe Stunde nicht unter Kontrolle. Die Temperatur des Filets steigt und steigt. Kommt Maya noch im richtigen Moment zurück? Und: bringt ihr Mann Peter die Teller sicher zu den Landfrauen? Denn dieser nimmt die Treppe, die zum Esszimmer der Landfrauen führt, mit etwas gar viel Schwung in Angriff. Das alles in der fünften Sendung von «SRF bi de Lüt - Landfrauenküche».
14:25
Ilona Thétaz hat sich mitten in den Aprikosenhainen ein kleines Paradies geschaffen. Zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Emma wohnt sie in einem Häuschen mit bunten Wänden und alten Möbeln. Durch den Garten spazieren Hühner und ein Hahn, von der Weide ruft der Esel, die Hunde bellen freudig und die Schafe weiden friedlich unter den Aprikosenbäumen. Die Schafe haben der kleinen Farm auch ihren Namen gegeben: Ô fâya farm. In altem Walliser Patois bedeutet dies «bei den Schafen». Die Schafe hält Ilona Thétaz, damit sie das Gras und Unkraut unter ihren Aprikosenbäumen abfressen. Aus dem Fleisch der Tiere macht die gelernte Winzerin und Weintechnologin unter anderem Lammwürste. Solche stellt sie auch für die Landfrauen her. Sie stopft sie von Hand in ihrer bunten Küche. Rustikal und einfach, wie sie es eben mag. Auf der Ô fâya farm geht die Arbeit nie aus. Darum steht Ilona bereits um halb fünf Uhr auf, versorgt die Tiere und führt den Haushalt, bis es Zeit ist, ihre Tochter zu wecken. Emma geht seit Kurzem in den Kindergarten. Da die Ô fâya farm ziemlich abgelegen liegt, fährt Ilona ihre Tochter mit dem Auto hinunter ins Dorf. Bis zum Schulhaus geht es dann zu Fuss quer durch die Häuser, schliesslich soll das Bauernkind auch etwas vom Dorfleben mitbekommen. Ilona Thétaz und der Vater von Emma leben getrennt. Emma verbringt gleich viel Zeit bei Mutter und Vater und auch die Grossmutter Marlis kümmert sich liebevoll um die Enkelin. Ilonas Eltern sind vor ein paar Jahren aus dem Luzernischen ins Wallis gezogen, um näher bei Tochter und Enkelin zu sein. Ihre Familie hilft Ilona auch tatkräftig mit beim Landfrauenessen. Mutter Marlis kocht und dekoriert mit und Schwester Flurina reist extra aus Zürich an, um zu servieren. «Wild» ist ein Wort, das Ilona Thétaz gerne braucht. Sie produziert «wilde» Weine, ungefiltert, ohne Schwefel und chemische Zusätze, mit buntem Etikett und unkompliziert verschlossen mit gleichem Deckel wie ein Bier. Wild geht es während der Aprikosenernte zu und her, früh morgens und spät abends liest Ilona die Früchte ab, tagsüber fährt sie quer durch die Schweiz, um sie an die Leute zu bringen. Wild ist auch ihr Auftritt vor den Landfrauen. Barfuss hievt sie die schwere Holztüre, auf der ihr Menu steht, an den Nagel an der Wand. Und wild kocht Ilona Thétaz schliesslich auch für die Landfrauen: Sie brät Fisch und Lammwurst auf dem Feuerring im Garten - und sogar Salat.
15:20
In der Schweiz leben mehr als 150'000 Menschen mit Demenz, und die Zahl steigt kontinuierlich. Wenn Sprache und Orientierung schwinden, bietet Musik oft einen der letzten Zugänge zur Erinnerung und zum Erleben. Der «Weisch no»-Chor nutzt dieses Potenzial, indem er Menschen durch gemeinsames Singen motiviert, Stress reduziert und das Selbstwertgefühl stärkt. Er ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man Demenz und Alzheimer ein Stück weit den Schrecken nehmen kann. Neuer Wirkstoff, neue Hoffnung? Ein neu entwickelter Antikörper-Wirkstoff lässt die Hoffnung auf eine bessere Behandlung von Alzheimer-Patienten wachsen. Ein erstes Medikament mit diesem Wirkstoff ist in den USA und der EU auf den Markt gekommen. Es soll den Krankheitsverlauf verlangsamen. Nach einem zunächst positiven Start zeigen sich jedoch erste Zweifel. Ein Experte ordnet ein. Was lässt sich alles im Urin erkennen? Ob hell oder dunkel, klar oder trüb: Urin gibt Aufschluss über unsere Gesundheit und kann auf verschiedene Krankheiten hinweisen. Doch die Laboranalyse hat noch viel mehr zu bieten - vom Schwangerschaftstest bis hin zum Nachweis von Drogen. Ein Besuch bei den Spezialistinnen und Spezialisten gibt Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der Analyse.
15:55
Auf dem Weg zur Schule kommt es für Catrin Zerbe (Dagny Dewath) fast zu einer Katastrophe: Sie schläft am Steuer ein, obwohl ihre Töchter Greta (Theresia Vajkoczy) und Lotti (Lilli Schweiger) ebenfalls im Auto sitzen. Dabei war sie nicht übermüdet - wie sich bald herausstellt, ist eine Medikamentensucht Schuld am Sekundenschlaf. Obwohl Greta erst 15 ist, ist sie nun gezwungen, das Auto zum Wohnwagen zu fahren, in dem sie mit ihrer Familie wohnt. Währenddessen wird Katja (Simone Thomalla) von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ausgerechnet als sie und Tom (Jan Sosniok) sich annähern, kommt Mark (Marco Girnth) wieder zurück nach Frühling.
17:30
Kiri und Lou, zwei junge Dinosaurier, leben in einem wunderschönen Wald. Die beiden ungleichen Freunde spielen, lachen, schliessen neue Freundschaften oder singen zusammen lustige Lieder. Und ganz nebenbei erkunden sie neugierig ihre verwirrenden Gefühle.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Am zweiten Tag, bei dem «Öppis Igwicklets» auf den Teller kommen soll, ist Manuela an der Reihe. Die 62-Jährige lebt in Merlischachen SZ am Vierwaldstättersee und macht regelmässig Sport draussen am See. Für ihre Gäste wickelt sie «pfiffiges» Hackfleisch in selbstgemachte Crêpes.
18:25
Die Nebenerwerbslandwirte Anna und Óli Rubeksen verbinden auf den Färöer Inseln traditionelle Küche mit modernen Einflüssen. Sie nutzen, was ihnen die karge Vegetation bietet. Rhabarber zeigt sich dabei als überraschend vielseitiges Gemüse: ob in Salat, Chutney oder mit Lammkeule kombiniert.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:05
Ein knapp gescheitertes Attentat auf den Staatssekretär Thomas Farber, ein Rockermord im Schatten des «Black Orders» Chapters. Für Vera Lanz steht bald fest: Die Fälle gehören zusammen. Sollte die geplante Polizeireform und das Vorgehen gegen das organisierte Verbrechen das Motiv für den Anschlag auf den Politiker gewesen sein? War der tote Rocker auch der Motorradschütze, den das eigene Chapter hingerichtet hatte? Indizien sprechen dafür. Als Staatssekretär Farber das LKA in Person von Hauptkommissar Wolfgang Müritz und seiner Kollegin Mascha Turger ins Boot holt und ein Fingerabdruck des «Black Order» Members Benno Frei auf dem Augapfel des Toten gesichert werden kann, sind alle Karten wieder neu gemischt. Als die Verbindungen zwischen Unterwelt, Polizei und Politik immer offensichtlicher werden, bringt Vera sich selbst in tödliche Gefahr. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.
21:10
Behörden lenken ein: IV-Rentnerin erhält 20'000 Franken von der SVA Dank «Kassensturz» kommt eine IV-Rentnerin jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse des Kantons Zürich (SVA) zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie einen administrativen Fehler eingestanden hatte. Fachleute sprechen von einem richtungsweisenden Entscheid, und Politikerinnen fordern eine Gesetzesänderung. Abflussreiniger im Test: Der Gewinner ist vegan Was tun, wenn das Lavabo verstopft? «Kassensturz» lässt zehn Abflussreiniger im Labor testen. Das Ergebnis überrascht: Ein ökologisches Produkt bietet den Chemiekeulen die Stirn und reinigt Abflussrohre am besten. «Darf man das?»: Mit dem E-Trotti in die Fussgängerzone In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf man mit dem Elektrotrottinett in die Fussgängerzone fahren? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
Im «Club» erzählen sie, was sie und andere Opferfamilien jetzt am stärksten brauchen: Wahrheit und Gerechtigkeit für Ihre Liebsten. Und gleichzeitig stellt sich für Verletzte und Opferfamilien auch die Frage: Wer wird die medizinischen Kosten bezahlen? Wer wird die Angehörigen unterstützen? Wie lange dauert es, bis sie wieder vergessen werden? Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat 41 Tote und 115 Verletzte gefordert. Im «Club»-Studio sind neben den beiden Angehörigen auch weitere Gäste aus dem Wallis: ein Opferanwalt, eine Politikerin und eine Journalistin.
23:45
23:55
Seit er von seiner Freundin kurz nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes verlassen wurde, hat der 34-jährige John (James Norton) sein Leben völlig auf die Betreuung des kleinen Michael (Daniel Lamont) ausgerichtet. Weil er selbst in Waisenhäusern aufgewachsen ist, hat er keine Familie und keine Freunde und ist zurückhaltend im Umgang mit Menschen. Er verdient sein Geld als Fensterputzer und kann Michael im heimischen Belfast nur ein bescheidenes Leben bieten. Sie sind glücklich zusammen, doch John sorgt sich um die Zukunft, seit er weiss, dass er todkrank ist und nur noch wenige Monate zu leben hat. Sorgsam versucht er, diese schwere Last von seinem Sohn fernzuhalten, auch wenn ihm das nicht immer leichtfällt und er mit seinem Schicksal hadert. Er will ihm eine neue Familie finden, die ihn adoptiert und wie einen eigenen Sohn behandelt. So hofft er, dass Michael ihn langsam vergessen kann. Aber weiss er überhaupt, was für Michael das Beste ist oder bei wem er glücklich sein wird? John beginnt zu begreifen, dass er keinen rationalen Entscheid für die Zukunft treffen muss, sondern diesen Weg gemeinsam mit Michael gehen und sich auf dessen Gefühl verlassen kann. «Nowhere Special» berührt durch seine Zurückhaltung, der italienische Regisseur und Drehbuchautor Uberto Pasolini vermeidet jede Sentimentalität ob dem schwierigen Thema und erzählt leise, aber tief bewegend und gleichzeitig mit melancholischer Leichtigkeit. Als Produzent von Filmen wie «The Full Monty» (und der gleichnamigen Serie) und «Palookaville» kennt Pasolini sich im Milieu der sogenannten «kleinen Leute» aus. Die Idee zu «Nowhere Special» hatte er nach eigenen Aussagen, nachdem er von einem todkranken Vater gelesen hatte, der vor seinem Tod versuchte, eine neue Familie für seinen Sohn zu finden. Der englische Schauspieler James Norton («Happy Valley», «House of Guiness») ist herausragend als John, die wahre Überraschung ist allerdings der vierjährige Daniel Lamont. Es ist deutlich zu spüren, dass die beiden Schauspieler auch hinter der Kamera harmonierten. Der Film feierte seine Premiere an den Filmfestspielen in Venedig und war auch am Zurich Film Festival zu sehen. «Delikatessen» zeigt «Nowhere Special» in Zweikanalton deutsch/englisch.
01:40
Behörden lenken ein: IV-Rentnerin erhält 20'000 Franken von der SVA Dank «Kassensturz» kommt eine IV-Rentnerin jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse des Kantons Zürich (SVA) zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie einen administrativen Fehler eingestanden hatte. Fachleute sprechen von einem richtungsweisenden Entscheid, und Politikerinnen fordern eine Gesetzesänderung. Abflussreiniger im Test: Der Gewinner ist vegan Was tun, wenn das Lavabo verstopft? «Kassensturz» lässt zehn Abflussreiniger im Labor testen. Das Ergebnis überrascht: Ein ökologisches Produkt bietet den Chemiekeulen die Stirn und reinigt Abflussrohre am besten. «Darf man das?»: Mit dem E-Trotti in die Fussgängerzone In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf man mit dem Elektrotrottinett in die Fussgängerzone fahren? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner.
02:10
Im «Club» erzählen sie, was sie und andere Opferfamilien jetzt am stärksten brauchen: Wahrheit und Gerechtigkeit für Ihre Liebsten. Und gleichzeitig stellt sich für Verletzte und Opferfamilien auch die Frage: Wer wird die medizinischen Kosten bezahlen? Wer wird die Angehörigen unterstützen? Wie lange dauert es, bis sie wieder vergessen werden? Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat 41 Tote und 115 Verletzte gefordert. Im «Club»-Studio sind neben den beiden Angehörigen auch weitere Gäste aus dem Wallis: ein Opferanwalt, eine Politikerin und eine Journalistin.
03:25
Am zweiten Tag, bei dem «Öppis Igwicklets» auf den Teller kommen soll, ist Manuela an der Reihe. Die 62-Jährige lebt in Merlischachen SZ am Vierwaldstättersee und macht regelmässig Sport draussen am See. Für ihre Gäste wickelt sie «pfiffiges» Hackfleisch in selbstgemachte Crêpes.
03:45
Die Nebenerwerbslandwirte Anna und Óli Rubeksen verbinden auf den Färöer Inseln traditionelle Küche mit modernen Einflüssen. Sie nutzen, was ihnen die karge Vegetation bietet. Rhabarber zeigt sich dabei als überraschend vielseitiges Gemüse: ob in Salat, Chutney oder mit Lammkeule kombiniert.
04:10
Der 63-jährige Bündner hat 27'000 Franken auf dem Konto und noch 59 Gegnerinnen und Gegner in der Wand. Für die heutige Sendung hat er noch zwei reguläre Joker und den Doppeljoker zur Verfügung.