20:05
Eine Beamtin wurde am Seeufer erschlagen, eine Ingenieurin in ihrer Wohnung. Für Doro Beitinger und Chiara Locatelli stellt sich die Frage, ob die beiden Mordfälle zusammenhängen. Die Ermittlungen im Kollegenkreis der Beamtin ergeben, dass Petra Schiller weit über ihre Verhältnisse lebte. Geraldine Herrenberg hingegen forschte zuletzt an einem brisanten Projekt und fühlte sich offenbar verfolgt. Beide Frauen besuchten dasselbe Yogastudio. Doro und Chiara müssen herausfinden, ob Yogalehrer Till Gröschner in die gewaltsamen Todesfälle verwickelt ist. Geraldine Herrenbergs Mutter Susanne lenkt die Aufmerksamkeit der Kommissarinnen ausserdem auf Reto Schär, den Ex-Mann ihrer Tochter, der ihr schon immer suspekt war. Hat er die Trennung womöglich doch nicht so gut verkraftet, wie er es vorgibt? Um dem wahren Täter auf die Spur zu kommen, müssen die Kommissarinnen tief in eine Welt der Kleinkriminalität und des Betrugs eintauchen. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.
21:10
Mangelhafte IV-Gutachten: Betroffenen droht Unrecht Die Gutachterfirma PMEDA stufte Betroffene falsch ein. Das heisst: Trotz Krankheit gelten sie als arbeitsfähig und erhalten keine IV-Rente. Kassensturz zeigt: Obwohl das Parlament eine Aufarbeitung fordert, könnten die Betroffenen im Stich gelassen werden. Softshelljacken im Härtetest: Mit einigen wird man richtig nass Gegen Wind und leichten Regen sollen sie im Idealfall schützen - und trotzdem atmungsaktiv sein: Die Anforderungen an Softshelljacken sind gross. «Kassensturz» lässt 10 Produkte zwischen 70 und 260 Franken im Labor testen. Fazit: Vier Produkte fallen durch, dafür schafft es eine der günstigeren Jacken aufs Siegerpodest.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Der Club mit Alt und Jung.
23:30
23:45
Sommer in einem Tal in der Nordwestschweiz, 1877. Josephine, 36, arbeitet in einer Uhrenfabrik im Berner Jura, wo sie das Herzstu¨ck der mechanischen Uhrwerke herstellt, die Unruhe. Das Teilchen besteht aus einem winzigen Zahnrad, einer ungeraden Achse und einer Spiralfeder. Fortlaufend setzt die junge Arbeiterin die Unruhe zusammen und misst ihre Schwingung. In der Fédération Jurassienne, der lokalen anarchistischen Arbeiterbewegung der Uhrmacher, lernt Josephine den jungen Schriftsteller Piotr Kropotkin, 33, kennen. Piotr ist aus St. Petersburg angereist, um an einem Kongress der Fédération Jurassienne teilzunehmen, die zur Drehscheibe der internationalen anarchistischen Bewegung geworden ist. Alles scheint sich in dem Tal um die Organisation von Zeit, Geld und Arbeit zu drehen. Der Film beobachtet, wie zwei politische Festakte vorbereitet werden, um die Menschen von unterschiedlichen Narrativen zu u¨berzeugen. Auf einem Spaziergang durch die nahen Wälder fragen wir uns mit Josephine und Piotr zusammen: Wer hat die Macht, uns die Geschichte u¨ber uns selbst zu erzählen? Warum glauben wir eigentlich, wer wir sind, wann wir arbeiten mu¨ssen, wie wir uns organisieren? Und könnte dabei vielleicht alles ganz anders aussehen? Cyril Schäublins erster Langspielfilm «Dene wos guet geit» (2017) wurde an Festivals rund um den Globus gefeiert und mehrfach prämiert. Mit «Unrueh» geht der Regisseur, der ein Nachkomme einer Nordwestschweizer Uhrmacherfamilie ist, zurück zu seinen familiären Wurzeln - und weist darüber hinaus auch in die Gegenwart. Sein Film spielt in einer Epoche technologischer Umbrüche und damit einhergehenden markanten Veränderungen der sozialen Ordnung, die bis in die aktuelle Zeit hineinwirken. Ein facettenreicher, formal und schauspielerisch herausragender, durch Sprachwitz glänzender Spielfilm, an der Berlinale 2022 in der Sektion «Encounters» mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.