23:05
Ein Leichenfund in einem abgelegenen Waldstück konfrontiert Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Rainer Hunold) mit den undurchsichtigen Machenschaften eines elitären Business-Klubs. Bei der Toten handelt es sich um Irina Hofstetter. Rechtsmedizinerin Dr. Sahra Darbandi (Shadi Hedayati) stellt verschiedene Formen der Gewalteinwirkung am Körper des Opfers fest. Ausserdem wird von der Spurensicherung ein auffälliges Stück Stoff am Tatort sichergestellt. Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer) suchen das Gespräch mit Leonie Warmers (Maya Haddad), der besten Freundin und Kollegin der Toten. Sie hatte Irina Hofstetter vor Kurzem als vermisst gemeldet. Von ihr erfahren die Kommissare, dass Irina Hofstetter kurz nach ihrem Tod einen neuen Job bei einem renommierten Pharmaunternehmen hätte antreten sollen. Seltsamerweise will der Firmenchef Dr. Berthold Lazos (Jacque Breuer) gegenüber Bernd Reuther aber nichts von einer neuen Mitarbeiterin wissen. Auch Jonas Domaschke (Dominik Weber), der Ex-Freund der Ermordeten, gibt den Ermittlern Rätsel auf. Die Ermittlungen ergeben, dass ein gewisser Alexander Gruber (Max Krause) den Job bekommen hat, der eigentlich der Toten versprochen worden war. Als Reuther Alexander Gruber und dessen Mutter (Tatjana Clasing) auf den Zahn fühlt, stellt er fest, dass Alexander offenbar Mitglied in einem vornehmen Business-Klub ist. Auch Dr. Berthold Lazos und Dr. Christian Weissgerber (Heio von Stetten), bei dem das Opfer in Behandlung war, gehören diesem Klub an.
00:10
Victor Cornies (André Dietz), Chef einer Dosenfabrik, wurde auf dem Parkplatz seiner Firma erstochen. Für Dr. Judith Engel (Astrid Posner) deuten die Stichwunden auf eine ungewöhnliche Mordwaffe hin. Cornies war wenige Stunden vor seiner Ermordung von einer Geschäftsreise aus Russland zurückgekehrt. Von Dr. Eberhard Schenk (Karl Kranzkowski), dem Anwalt des Opfers, erfährt Oberstaatsanwalt Reuther (Rainer Hunold), dass die Firma vor einem Jahr kurz vor der Insolvenz stand und nur durch eine Kapitaleinlage aus Privatvermögen gerettet werden konnte. Woher Cornies das nötige Eigenkapital dafür hatte, wollen aber weder Eberhard Schenk noch der wortkarge Unternehmensberater Adrian von Baas (Stephan Szász) wissen. Die Ermittlungen ergeben, dass Cornies kürzlich eine heftige Auseinandersetzung mit seiner Assistentin Katharina Grundlach hatte. Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer) erfahren, dass Tatjana Cornies (Silvina Buchbauer), die Ehefrau des Opfers, eine Stiftung leitet, die von der Firma ihres Mannes finanziert wird. Auch ihr gemeinsamer Sohn gibt den Ermittlern Rätsel auf. Um diesen verzwickten Fall zu lösen, ist einmal mehr Bernd Reuthers messerscharfe Kombinationsgabe gefragt.
01:15
01:20
Die 59-jährige Walliserin hat noch 18 Gegnerinnen und Gegner in der Wand und 1250 Franken auf dem Konto. Joker hat sie keine mehr zur Verfügung.
02:15
Den Auftakt der neuen «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Woche macht Skully aus Mels SG. Der 45-Jährige hat zwei Katzen und eine Wohnung, die schon fast als Museum für DJ-Equipment bezeichnet werden könnte. Das Motto «Gerschte» setzt er in gestampfter Form und mit Rindfleisch dazu um.
02:30
13 Helikopter standen im Einsatz, um die Opfer der Brandkatastrophe im Wallis zu versorgen - acht davon von der Rega. Die Rettungsflugwacht kommt überall zum Einsatz, auch dort, wo andere Rettungsdienste an ihre Grenzen stossen: in den Bergen oder wenn es schnell gehen muss. Wie funktioniert die Stiftung, wer bezahlt ihre Leistungen und weshalb kommt es auch zu Konflikten mit anderen Rettungsorganisationen? Darüber spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit Rega-Chef Ernst Kohler.
03:05
In Litauen wird Ostern nicht nur als religiösen Feiertag begangen, sondern auch als erstes Fest des Frühlings. Das gefärbte Ei ist das wichtigste Ostersymbol. Es steht für Leben, Wohlstand und eine reiche Ernte. Auf dem Speiseplan stehen auch Hering mit Zwiebeln, Kartoffelsalat und gefüllte Klösse.
03:30
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die schroffen Landschaften der Innerschweiz - unter anderem durch das Klettergebiet Salbit, nach Andermatt, über den Furkapass und den Rhonegletscher. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
03:45
Der Innerschweizer Schnapsbrenner Karl Feierabend wanderte in den 1980er-Jahren in ein kleines Dorf namens Rancho Arriba aus, um Grossfarmer zu werden. Der Traum platzte bald, trotzdem blieb er dort, heiratete und hatte vier Söhne. Die machten später alle den umgekehrten Weg. Sie wanderten von Santo Domingo in die Schweiz aus. Der Älteste, Carlos Feierabend, hat sich jetzt seine Pensionskasse auszahlen lassen, um in seine alte Heimat zurückzukehren. Dort will er mit 37 Jahren einen Neuanfang wagen. Sein Plan: Mit seiner Frau Samira und den beiden kleinen Kindern will er in der Dominikanischen Republik die kleine Farm der Familie wiederaufbauen und bewirtschaften. Carlos verbrachte die Hälfte seines Lebens in der Schweiz. Kann er sich in Rancho Arriba, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte, wieder integrieren? Und wie gefällt dieses einfache Leben seiner Frau Samira und den Kindern? Erstaustrahlung: 08.01.2026
04:40
Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? «Potzmusig Spezial» geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels - von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg. Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern - Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben. Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort - ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der «Juuzer» und «Heimweh»-Sänger Bernhard Betschart mit dabei. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird - ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz. «Potzmusig Spezial - Jodeln wird Weltkulturerbe» ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels - und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen.