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TV Programm für SRF1 am 03.02.2026

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Literaturclub 22:25

Literaturclub: Letzte Werke von Pascal Mercier und Julian Barnes

Literatur

Viele dürften den Schriftsteller und Philosophen Pascal Mercier durch seinen Bestseller «Nachtzug nach Lissabon» kennen. Mercier gehört zu den international erfolgreichsten Schweizer Autoren überhaupt. 2023 verstorben, erscheint nun posthum ein Band mit fünf Kurzgeschichten von ihm. «Der Fluss der Zeit» ringt mit elementaren Themen wie Freiheit, Identität und Vergänglichkeit. Es gibt nicht viele Romane, die in einem Fitness-Studio spielen. «Gym» von der deutschen Autorin Verena Kessler tut das. Es geht um eine Frau, die in einer «Muckibude» jobbt. Als sie selbst zu trainieren beginnt, verliert sie jedes Mass. Der Sport wird zur Obsession. Rasant erzählt, lässt sich diese Geschichte auch als Kritik an unserer Leistungsgesellschaft lesen. Passend zu seiner Leidenschaft für Tiere stellt der Gast der Sendung, der Zürcher Zoodirektor Severin Dressen, einen tierischen Roman zur Diskussion: «Das Geschenk» von der flämischen Autorin Gaea Schoeters. Die Handlung: 20'000 Elefanten stehen plötzlich mitten in Berlin. Ein normaler Alltag ist fortan unmöglich. Und was tut die Regierung? Getrieben von Macht- und Konkurrenzdenken sucht diese nur nach Scheinlösungen. Eine skurrile Polit-Satire. Der britische Star-Autor Julian Barnes wird dieser Tage 80 Jahre alt. Zeit für ihn, sich vom Schreiben zu verabschieden. Meint zumindest er. Er tut das mit dem Werk «Abschied(e)», einer Mischung aus Essay, Memoir und Roman. Barnes blickt darin auf sein Leben zurück. Ein trauriges Buch, das aber von einem beeindruckend leichten Ton getragen ist. Einen Blick nach Südamerika wirft die «Literaturclub»-Runde mit dem Erzählband «Grelles Licht für darke Leute» der Argentinierin Mariana Enriquez. Ihr Genre: literarischer Horror. Und so handeln ihre Stories von Gesichtern, die bei lebendigem Leibe verwesen, von Toten, die ihre Nachbarn verfolgen, oder von Frauen, die zu Vögeln werden.

Danach

Newsflash SRF 1 23:40

Newsflash SRF 1

Nachrichten

Alles ist gutgegangen 23:55

Alles ist gutgegangen

Drama

Die französische Schriftstellerin Emmanuèle Bernheim (Sophie Marceau) steckt mitten in einem Roman, als sie einen Anruf erhält: Ihr 84-jähriger Vater André (André Dussollier) liegt nach einem Schlaganfall auf der Intensivstation. Als Emmanuèle und ihre Schwester Pascale (Géraldine Pailhas) ihren Vater besuchen, finden sie anstelle ihres launischen Vaters - ein ehemaliger Industrieller und leidenschaftlicher Kunstsammler - einen halbgelähmten Mann. Während im Krankenhaus alles Nötige getan wird, damit André sich vom Schlaganfall erholen kann, bemühen sich Pascale und Emmanuèle ums Organisatorische und arrangieren auch einen Besuch ihrer seit Längerem psychisch und physisch angeschlagenen Mutter Claude (Charlotte Rampling). Die Ehe ist unterkühlt, denn André hat schon seit langem einen Geliebten. Dass André nie wieder selbstständig wird leben können, will er nicht akzeptieren. Eines Tages nimmt er Emmanuèle zur Seite und offenbart ihr seinen innigsten Wunsch: Er möchte sterben. Nach einem ersten Schock beschliesst Emmanuèle, André zu helfen. Doch dessen Wunsch stösst auf viel Unverständnis. Zudem ist in Frankreich die Sterbehilfe untersagt. Fast jährlich bringt der französische Filmemacher François Ozon einen Spielfilm in die Kinos. 2021 war es «Alles ist gutgegangen», in dem er sich mit dem Thema Sterbehilfe befasst. Das einfühlsame Drama ist eine Verfilmung des autobiografischen Romans von Emmanuèle Bernheim. Bernheim hatte mit Ozon an mehreren Spielfilmen als Drehbuchautorin mitgewirkt. Während der Vorbereitungen zu «Alles ist gutgegangen» verstarb sie mit nur 62 Jahren. Die Hauptrollen in Ozons 20. Spielfilm übernahmen Sophie Marceau, André Dussollier und Géraldine Pailhaus. Als Andrés Frau ist Charlotte Rampling in einer Nebenrolle zu sehen. Die deutsche Schauspielerin Hannah Schygulla ist als jene Frau zu sehen, die sich als Richterin im Ruhestand für das Recht auf den freiwilligen Tod engagiert. «Alles ist gutgegangen» wurde an den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt. SRF zeigt den Film exklusiv in Zweikanalton deutsch/französisch.

Kassensturz 01:55

Kassensturz: Telekomfirma Salt nimmt ahnungslose Senioren aus

Wirtschaft und Konsum

Telekomfirma Salt nimmt ahnungslose Senioren aus In einem Salt-Shop in Bern werden einer 92-Jährigen vier Handys und entsprechende Abo-Verträge sowie fünf Musikboxen untergejubelt, obwohl sie nur Hilfe bei der Bedienung des bereits bei Salt gekauften Telefons wollte. Ein Vertragsausstieg koste 4200 Franken. Auch vor einem Mann mit Demenz-Erkrankung machen die Salt-Verkäufer nicht halt: Obwohl er schon ein Handy und ein Abo hat, lassen sie ihn Verträge für vier weitere Handys plus je ein Abo unterschreiben. Bis der Ombudsmann einschreitet. Hat das System bei Salt? Senioren-Abzocke: Schadenssumme 3,3 Milliarden Franken Eine Studie der Pro Senectute zeigt: Jeder Fünfte über 85-Jährige in der Schweiz wurde einmal in den letzten fünf Jahren Opfer von Finanzmissbrauch. Die Schadenssumme des finanziellen Missbrauchs von älteren Menschen insgesamt beträgt geschätzte 3,3 Milliarden Franken. Peter Burri von Pro Senectute zeigt gängige Finanzfallen auf und gibt Tipps, wie ältere Menschen und Angehörige sich richtig verhalten. Kinder-Wasserpistole gekauft - mit Gefängnis bestraft Eine junge Tessinerin kauft bei einem chinesischen Onlinehändler eine harmlose rosarote Wasserpistole. Kurz darauf steht die Polizei in ihrer Wohnung, und sie wird mit fünf Tagen Freiheitsstrafe auf Bewährung bestraft. Das Problem: Die Spielzeugwaffe glich einer echten Waffe, womit der Import verboten ist. Jetzt will das Parlament eine Kennzeichnungspflicht solcher Spielzeuge. Läckerli-Degustation: Das Beste kommt nicht aus Basel «Kassensturz» testet acht Läckerli-Produkte von Grossverteilern und von Basler Bäckereien. Die Jury überprüft Geschmack, Konsistenz und Aussehen. Das Basler Läckerli ist ein traditionelles Gebäck aus dem 17. Jahrhundert und gehört zum gastronomischen Erbe der Schweiz. Es gibt unzählige Rezepte, aber nur einen «Kassensturz»-Testsieger.

Literaturclub 02:25

Literaturclub: Letzte Werke von Pascal Mercier und Julian Barnes

Literatur

Viele dürften den Schriftsteller und Philosophen Pascal Mercier durch seinen Bestseller «Nachtzug nach Lissabon» kennen. Mercier gehört zu den international erfolgreichsten Schweizer Autoren überhaupt. 2023 verstorben, erscheint nun posthum ein Band mit fünf Kurzgeschichten von ihm. «Der Fluss der Zeit» ringt mit elementaren Themen wie Freiheit, Identität und Vergänglichkeit. Es gibt nicht viele Romane, die in einem Fitness-Studio spielen. «Gym» von der deutschen Autorin Verena Kessler tut das. Es geht um eine Frau, die in einer «Muckibude» jobbt. Als sie selbst zu trainieren beginnt, verliert sie jedes Mass. Der Sport wird zur Obsession. Rasant erzählt, lässt sich diese Geschichte auch als Kritik an unserer Leistungsgesellschaft lesen. Passend zu seiner Leidenschaft für Tiere stellt der Gast der Sendung, der Zürcher Zoodirektor Severin Dressen, einen tierischen Roman zur Diskussion: «Das Geschenk» von der flämischen Autorin Gaea Schoeters. Die Handlung: 20'000 Elefanten stehen plötzlich mitten in Berlin. Ein normaler Alltag ist fortan unmöglich. Und was tut die Regierung? Getrieben von Macht- und Konkurrenzdenken sucht diese nur nach Scheinlösungen. Eine skurrile Polit-Satire. Der britische Star-Autor Julian Barnes wird dieser Tage 80 Jahre alt. Zeit für ihn, sich vom Schreiben zu verabschieden. Meint zumindest er. Er tut das mit dem Werk «Abschied(e)», einer Mischung aus Essay, Memoir und Roman. Barnes blickt darin auf sein Leben zurück. Ein trauriges Buch, das aber von einem beeindruckend leichten Ton getragen ist. Einen Blick nach Südamerika wirft die «Literaturclub»-Runde mit dem Erzählband «Grelles Licht für darke Leute» der Argentinierin Mariana Enriquez. Ihr Genre: literarischer Horror. Und so handeln ihre Stories von Gesichtern, die bei lebendigem Leibe verwesen, von Toten, die ihre Nachbarn verfolgen, oder von Frauen, die zu Vögeln werden.

Mini Chuchi, dini Chuchi 03:40

Mini Chuchi, dini Chuchi: Toast - Tag 2

Kochshow

Im Herzen von Baden AG lebt Olga. Die 51-Jährige ist seit klein auf begeistert von Kunst und der Malerei. Gerne erschafft sie auch selber kreative Kunstwerke. Für das Wochenthema «Toast» hat sie sich eine Trilogie aus der italienischen Küche überlegt.

Zu Tisch 03:55

Zu Tisch: Tal der Rosen - Bulgarien

Essen und Trinken

Im bulgarischen Tal der Rosen erntet Familie Katsarski im Mai und Juni jeden Morgen ihre Damaszener Rosen, die sie einer Destillerie für die Produktion von Rosenöl verkaufen. In der eigenen Küche verwenden sie die Rosenblätter für süsse Speisen: Palatschinken mit Rosenblüten und Rosenkonfitüre.

1 gegen 100 04:25

1 gegen 100: Petra aus Zürich

Spielshow

Die 57-jährige Traurednerin hat es in der letzten Sendung alleine auf die Quiz-Insel geschafft und sich bis jetzt 32'750 Franken erspielt. Heute steht sie noch 25 Gegnerinnen und Gegnern gegenüber und hat noch einen Joker und den Doppeljoker zur Verfügung.