14:10
Uli (Hannes Schmidhauser) ist inzwischen mit Vreneli (Liselotte Pulver) verheiratet und Vater eines Töchterchens. Als Pächter lebt er mit seiner Familie auf dem Glunggenhof, dessen Besitzer Joggeli (Emil Hegetschweiler) mit seiner Frau (Hedda Koppé) im Stöckli eingezogen ist. Der 100-jährige Kalender prophezeit ein schlechtes Jahr. Tatsächlich fällt die Ernte so dürftig aus, dass Uli am liebsten auf die Sichlete verzichten würde. Doch Vreneli stimmt ihn um. Pünktlich zum Zinstag finden sich auf der «Glungge» Joggelis Sohn Johannes (Erwin Kohlund) und der Tochtermann (Alfred Rasser) aus Basel ein, um ihren Anteil von der Pacht einzusacken. Im Wirtshaus vernimmt Uli, dass er einen Sohn bekommen hat. Auf Drängen der alten Glunggenbäuerin wird der reiche, aber ungeliebte Hagel-Hannes (Leopold Biberti) Pate des Stammhalters. Vom Taufessen läuft Uli vorzeitig weg, um einen Handel zu tätigen: Einem arglosen armen Mann verkauft er eine kranke Kuh. Bald darauf stirbt die Glunggenbäuerin. Vreneli beschwört Uli, vom bösen Kuhhandel zurückzutreten. Uli aber geht nicht darauf ein, weil er findet, dass Männer nicht schwach sein dürfen. Doch auf die schlechte Tat folgen schlechte Zeiten. Fast sieht es aus, als hätte Uli seinen Traum vom eigenständigen Bauern ausgeträumt. Franz Schnyder drehte «Uli der Pächter» 1955 im Emmental, zu grossen Teilen auf einem Bauernhof in Brechershäusern. Um seinem weitgehend ländlichen Publikum gerecht zu werden, filmte er nach eigenen Worten «gewissermassen mit den Augen eines Menschen, der selten ins Kino geht». Dank dem durchschlagenden Erfolg von «Uli der Knecht» war diesmal auch das Produktionsbudget höher. Das erlaubte eine bessere Pflege der Details, so etwa eine recht aufwendige Beerdigung der Glunggenbäuerin mit vielen Statisten oder eine technisch anspruchsvolle Unwetterszene. Zum grossen Aufgebot beliebter Schweizer Schauspieler, das schon «Uli der Knecht» attraktiv machte, kommen hier noch der markante Charakterdarsteller Hans Gaugler als betrogener kleiner Mann und der volkstümliche Boulevardstar Fredy Scheim als Müller hinzu. Hannes Schmidhauser (1926 bis 2000) erreichte mit diesem Film den Zenit seiner Schauspielerkarriere. Liselotte Pulver verkörperte auch in «Uli der Pächter» die Frau des jungen Bauern. In ihrer Biographie «... wenn man trotzdem lacht» hält sie dazu lakonisch fest: «Vreneli, das zur tüchtigen, lebensfrohen Bauersfrau herangewachsen ist, aber pausenlos um ihren leichtsinnigen Uli bangen muss und ihn um ein Haar verliert, war eine meiner schwersten Rollen überhaupt.»
16:15
Armin Spescha ist der neue Verantwortliche für die Marke «Graubünden». In der Sendung «50:50» spricht er über die Arbeit in der Peripherie, die Zukunft der Marke und seine These: Das Problem vieler Unternehmen ist nicht der Mangel an qualifiziertem Personal, sondern ein Mangel an guter Führung.
17:10
Eine alte Gitarre sucht ein neues Zuhause: Élin begleitet ihre Gitarre ins Brockenhaus und erfährt, wie ein Secondhand-Laden funktioniert, wer über den Verkauf entscheidet und was mit übrig gebliebenen Sachen geschieht.
17:25
Kaum ein anderes Tier löst so unterschiedliche Gefühle aus wie der Wolf. Für die einen steht der Wolf für Wildnis und Faszination, für andere bedeutet seine Rückkehr Sorgen, zusätzlichen Aufwand und Konflikte. Doch wer ist dieses Tier eigentlich, über das wir so viel diskutieren? Geschichten über den Wolf gibt es viele. «Der Ruf der Wölfe» erzählt eine davon und nähert sich dem Tier vor allem durch die Augen eines Menschen, der ihm seit Jahrzehnten folgt: des Bündner Naturfotografen, Autors und Wolfsexperten Peter A. Dettling.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
In Wädenswil ZH hat Bea Eigenmann gemeinsam mit ihrem Ex-Mann eine liebevoll gestaltete «Tiny Villa» gebaut. Auf wenigen Quadratmetern lebt und arbeitet sie hier mit ihrem Hund und zeitweise ihren beiden jüngsten Kindern. Trotz der geringen Grösse überrascht das Häuschen mit cleverer Raumaufteilung - und sogar einer eleganten Badewanne. Noch kompakter ist das Zuhause von Jon Dietler und seinen Mitartistinnen vom Circolino Pipistrello: farbenfrohe Zirkuswagen in Rikon ZH, in denen sie das ganze Jahr über wohnen. Küche und Bad werden gemeinschaftlich genutzt, der Alltag ist geprägt von Nähe, Kreativität und Improvisation. Zum Abschluss ihres Besuchs muss Viola - wie es beim Mitmachzirkus Tradition ist - selbst in der Manege auftreten.
18:50
Einst war das Toggenburg bekannt für seine Textilindustrie. Die grossen Firmen sind verschwunden, doch ein kleines Unternehmen konnte die Produktion in der Region behalten. Das Oberthurgauer Städtchen Bischofszell ist bekannt als Rosenstadt. Alle zwei Jahre findet hier eine grosse Ausstellung statt.
19:15
Christian von Gunten ist pädagogischer Familienberater. Im Auftrag der Stiftung Friedau unterstützt er Eltern, die es nach einer Trennung nicht mehr schaffen, zielorientiert und wohlwollend zu kommunizieren. Ziel hierbei ist vor allem, das Kindeswohl zu erhalten. Ein Bericht von Donat Hofer.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Als Kommissarin Mila Sahin (Almila Bagriacik) Verstärkung aus Berlin erhält, ist die Freude zunächst gross. Mit Anna Nowak (Lilith Stangenberg) kehrt eine ehemalige Weggefährtin aus gemeinsamen Polizeischultagen in ihr Leben zurück. Während die extrovertierte und unkonventionelle Ermittlerin frischen Schwung ins Kieler Team bringt, müssen die beiden bereits ihren ersten gemeinsamen Fall bewältigen. An der Kieler Förde wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Schnell gerät das berufliche Umfeld der Toten in den Fokus der Ermittlungen. Francesca Polidoro arbeitete für ein Unternehmen der Teleskoptechnikbranche und fühlte sich dort offenbar massiv unter Druck gesetzt. Zudem sind wichtige Akten und Finanzunterlagen verschwunden. Vieles deutet auf wirtschaftskriminelle Machenschaften hin. Doch auch das Privatleben der Ermordeten wirft Fragen auf und eröffnet eine weitere mögliche Spur. Gleichzeitig wird Mila Sahin selbst vor eine Herausforderung gestellt: Nach den Ereignissen der vergangenen Zeit muss sie sich einer psychologischen Begutachtung bei Polizeipsychologin Elli Krieger (Karoline Schuch) unterziehen.
21:40
Stefan Büsser und sein Team feiern die 50. Folge von «Late Night Switzerland» - mit gewohnt scharfem Satire-Blick auf die Ereignisse der Woche. Rapper Bligg feiert nicht nur sein neues Album, sondern auch seinen 50. Geburtstag in der Show. Im Talk empfängt Büssi den Nati-Trainer Murat Yakin.
22:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:40
In welchem Alter sollten Kinder und Jugendliche ein Smartphone haben dürfen? Und ab wann ein eigenes Social-Media-Profil? Fragen, die heute viele umtreiben: Eltern, Lehrpersonen und natürlich auch die Kinder und Jugendlichen selbst. Die Antworten sind nicht einfach und die Suche danach führt oft zu Konflikten. Denn wie soll man sich einer Technologie entziehen, die unseren Alltag so sehr bestimmt? Alexis hat erlebt, was es heisst, immer tiefer in den Sog zu geraten, den die Algorithmen in dieser virtuellen Welt erzeugen. Als Jugendliche verbrachte sie Stunden auf Instagram, wurde mit immer düstereren und gewaltvolleren Inhalten konfrontiert zu Themen wie Magersucht, Selbstverletzung und Suizid - bis sie an einen Punkt kam, an dem sie selbst nicht mehr leben wollte. Heute ist Alexis 21 Jahre alt und hat sich entschieden, sich zur Wehr zu setzen: Sie hat eine Beschwerde gegen Meta, den Konzern, zu dem Instagram gehört, eingereicht. Und sie kämpft nicht allein. Da ist etwa Laure, eine Anwältin aus Paris, die Mütter und Väter unterstützt, deren Kinder Suizid begangen haben oder über Onlinekontakte Opfer von Pädokriminalität geworden sind. Beide sind überzeugt: Die Technologiekonzerne, die diese Plattformen betreiben, müssen Verantwortung übernehmen für die Inhalte, die auf ihnen geteilt werden. Der Dokumentarfilm «Die Social-Media-Falle» von Élisa Jadot portraitiert neben Alexis und Laure drei weitere Frauen, die sich nicht von der Macht dieser Unternehmen einschüchtern lassen, sondern zeigen, dass es Wege gibt, sie zur Rechenschaft zu ziehen und den Umgang mit sozialen Medien grundlegend zu hinterfragen.
23:45
Fabienne Steiners Dokumentarfilm «Fitting in» blickt hinter die Mauern des Männerwohnheims «Eendrag» an der südafrikanischen Elite-Universität Stellenbosch - historisch eine Hochburg der Apartheid-Ideologie. Hier treffen junge Erwachsene aus allen Gesellschaftsschichten aufeinander, doch unter der Oberfläche brodelt es: PoC-Studenten fühlen sich unwohl. Als ein rassistischer Vorfall die Lage zuspitzt, prallen die Meinungen aufeinander. Während Aktivisten wie Tadiwa und Carlton für die Abschaffung kolonialer Bezeichnungen kämpfen, versucht der Vermittler Nathan, Brücken zwischen den Gruppen zu schlagen. Der Film begleitet die Studenten bei ihrem Versuch, eine diverse Gemeinschaft zu formen, und stellt die zentrale Frage: Wie kann ein Ort geschaffen werden, an dem alle ihren Platz finden?