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TV Programm für SRF1 am 10.04.2026

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Shaolin Challenge 21:00

Shaolin Challenge: Sechs Prominente suchen innere Ruhe im Tempel

Realityshow

Der Yongmunsa-Tempel in Südkorea liegt inmitten dichter Wälder und gilt seit über tausend Jahren als Ort der Achtsamkeit, Meditation und körperlichen Disziplin. Hier werden die alten Shaolin-Traditionen gelebt und überliefert von Generation zu Generation. Hier beginnt für sechs Schweizer Prominente eine aussergewöhnliche Reise: Sie sollen lernen, den Geist zu beruhigen, den Körper zu kontrollieren und die eigenen Ängste zu überwinden. Dabei sind: Melanie Winiger (Schauspielerin und Moderatorin), Pat Burgener (Snowboarder und Musiker), Nöldi Forrer (Schwingerkönig), Dario Cologna (Langlauf-Olympiasieger), Isabel Egli (Schwingerkönigin) und Tamy Glauser (Model). Sie verbringen neun Tage im Shaolin-Tempel, fernab der gewohnten Welt. Kein Handy, kein Laptop, keine Uhr. Die Gruppe lebt in einfachen Zimmern mit spartanischer Einrichtung. Ziel dieses Experiments ist es, sich von äusseren Ablenkungen zu lösen und den Blick nach innen zu richten. Der Alltag im Tempel ist strukturiert und erfordert Disziplin. Zwei erfahrene Shaolin-Meister leiten die Gruppe an: Shifu Yan Lei und Shi Heng Yi. Beide leben seit Jahren die Lehre des Shaolin-Wegs und verbinden Tradition mit Moderne. Jeder Tag beginnt mit einem intensiven Körpertraining. Kraft, Ausdauer und Disziplin werden ebenso gefordert wie Durchhaltevermögen und Selbstkontrolle. Wenn der Körper ans Limit kommt, zeigt sich der wahre Charakter. Gefühle wie Wut, Trauer oder Erschöpfung treten hervor. Ein wichtiger Bestandteil ist die «Teezeit» mit dem Meister. Die Teilnehmenden bringen ihr Lebensthema mit. Melanie Winiger wird mit ihren Verlustängsten konfrontiert, Pat Burgener reflektiert seinen Ehrgeiz, Nöldi Forrer sucht nach Ruhe und Schlaf, Tamy Glauser kämpft mit ihrer Zugehörigkeit, Isabel Egli möchte lernen, Grenzen zu setzen, und Dario Cologna versucht, mehr Gefühle zu zeigen.

Danach

10 vor 10 21:50

10 vor 10

Nachrichten

Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.

Meteo 22:15

Meteo: Spätausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Arena 22:25

Arena: Miet-Irrsinn stoppen - aber wie?

Politik

Wohnungsnot, Leerkündigungen, hohe Mieten: Mit einer landesweiten Leerwohnungsziffer von rund einem Prozent und steigenden Mieten ist der Wohnungsmarkt in der Schweiz massiv unter Druck. Laut dem neusten Monitoring des Bundesamts für Wohnungswesen war das Angebot an Mietwohnungen im vergangenen Jahr so knapp wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das Problem betrifft nicht mehr nur Städte wie Zürich, Basel oder Genf. Auch in ländlicheren Kantonen wie Obwalden oder Schwyz standen 2025 zeitweise nur rund 0,5 Prozent der Wohnungen leer. Die Parteien machen unterschiedliche Ursachen für die Wohnungsnot in der Schweiz verantwortlich. Während die SVP das Problem vor allem in der hohen Zuwanderung sieht, kritisieren linke Parteien unter anderem die aus ihrer Sicht teilweise missbräuchlichen Renditen. Wie steht es um den Wohnungsmarkt? Wer profitiert, wer verliert? Verdichtet bauen, Mietzinsen kontrollieren oder weniger regulieren? Die Parteien beurteilen nicht nur die Probleme auf dem Schweizer Wohnungsmarkt sehr unterschiedlich, auch ihre Lösungsansätze gehen weit auseinander. Eine Volksinitiative des Mieterinnen- und Mieterverbands, unterstützt von der SP und den Grünen, fordert eine regelmässige Überprüfung der Mietzinse, um missbräuchliche Mieten zu verhindern. Bürgerliche Parteien hingegen plädieren unter anderem dafür, Bauverfahren zu verkürzen und Regulierungen abzubauen. Muss die Bautätigkeit angekurbelt werden? Oder führen mehr Kontrollen zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 10. April 2026 in der «Arena»: - Manfred Bühler, Nationalrat SVP/BE und Vorstand HEV Kanton Bern; - Jacqueline Badran, Vizepräsidentin SP und Vorstand Mieterinnen- und Mieterverband; - Tina Deplazes, Präsidentin Die Mitte Zürich; und - Michael Töngi, Vizepräsident Grüne und Vizepräsident Mieterinnen- und Mieterverband.

Newsflash SRF 1 23:40

Newsflash SRF 1

Nachrichten

Die verlorene Ehre der Katharina Blum 23:50

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Drama

Die 27-jährige Haushälterin Katharina Blum (Angela Winkler) lernt während dem Kölner Karneval 1974 den jungen Ludwig Götten (Jürgen Prochnow) kennen und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Da Götten verdächtigt wird, einen Bankraub und Mord verübt zu haben, beschattet ihn die Polizei, um seine Kontaktpersonen zu ermitteln. Am Morgen stürmt die Polizei Katharina Blums Wohnung. Von Götten fehlt jede Spur. Weil Katharina verdächtigt wird, ihm zur Flucht verholfen zu haben, wird sie vorläufig festgenommen und vom rüppelhaften Kommissar Beizmenne (Mario Adorf) verhört. Das Revolverblatt «Die Zeitung» hat Götten bereits schuldig gesprochen, obwohl dieser - wie sich im Verlauf des Filmes herausstellt - lediglich einen Safe der Bundeswehr ausgeplündert, Bilanzen gefälscht und Waffen gestohlen, aber keinen Mord oder Bankraub begangen hat. Die Zeitung stellt Katharina als Göttens Komplizin und Sexgespielin hin. Sie behauptet, Katharina habe Götten schon seit Jahren gekannt, da andere Hausbewohner gegenüber der Polizei angeben, sie habe «Herrenbesuche» empfangen. «Die Zeitung» verfälscht Aussagen von Personen, die Katharina kennen. Wenn jemand aussagt, «Katharina ist eine sehr kluge und kühle Person» macht der schmierige Reporter Werner Tötges (Dieter Laser) daraus: «Sie ist eiskalt und berechnend». Oder aus der Charakterisierung «Wenn Katharina radikal ist, dann ist sie radikal hilfsbereit, planvoll und intelligent», wird «Sie ist eine in jeder Beziehung radikale Person, die uns geschickt getäuscht hat». Infolge der Berichterstattung der Zeitung wird Katharina mit hasserfüllten und obszönen Anrufen und Zuschriften bombardiert. Die zu Beginn unscheinbare, aber voll integrierte junge Frau wird so zu einer verachteten Aussenseiterin. Als er schliesslich der Reporter ihre todkranke Mutter im Spital bedrängt und sie daraufhin stirbt, fasst Katharina einen radikalen Entschluss. Als Vorlage für ihren Spielfilm diente dem Duo Volker Schlöndorff und Margaretha von Trotta der gleichnamige Roman von Heinrich Böll. Böll sah sich seit einer kritischen Stellungnahme im Magazin «Der Spiegel» selbst als Opfer einer Hetzkampagne, die in ihm einen Terrorismus-Sympathisanten erkennen wollte. Mit «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» reagierte der Literatur-Nobelpreisträger auf die Berichterstattung der «Bild»-Zeitung und auf die Gewaltdebatte der 1970er-Jahre.