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TV Programm für SRF1 am 27.05.2026

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Ziehung des Schweizer Zahlenlottos 21:40

Ziehung des Schweizer Zahlenlottos: Mittwoch

Lottoziehung

Danach

10 vor 10 21:50

10 vor 10

Nachrichten

Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.

Meteo 22:15

Meteo: Spätausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Kulturplatz 22:25

Kulturplatz: Wie schlägt sich das 21. Jahrhundert??I Folge 1?

Dokumentation

Das erste Viertel des 21. Jahrhunderts brachte immense technologische Neuerungen mit sich. Sie bieten Chancen, bergen aber auch Risiken - und führen in jedem Fall zu grossen Herausforderungen. Wie beeinflussen sie den Alltag und unsere Umgangsformen? Bücher, Filme oder Musik? Die Gäste aus verschiedenen Kulturbereichen geben persönliche Einblicke. Zusammen mit den Hosts Nina Brunner und Nino Gadient unternehmen sie eine Reise durch die Zeit - zwischen off- und online, SMS und Social Media, Reality-TV und Streaming-Hit.

Close 23:00

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Drama

«Darf ich euch zwei mal was fragen, seid ihr zusammen?» Nach dieser fast unschuldig gestellten Frage zu Schulbeginn in der Oberstufe ist das Leben von Léo (Eden Dambrine) und Rémi (Gustav De Waele) nicht mehr wie zuvor. Kein Blatt Papier hätte zuvor zwischen die beiden Freunde gepasst, die Tag und Nacht zusammen waren, sogar das Bett geteilt haben. Plötzlich nimmt nun aber Léo Abstand; zuerst löst er sich aus einer Umarmung, dann wählt er im Schulzimmer einen entfernten Platz, zuletzt beweist der Bub in seinem neuen Hobby Eishockey, dass er ein ganzer Kerl ist. Rémi fühlt sich zurückgewiesen. Nachdem er einer Klassenfahrt unentschuldigt ferngeblieben ist, folgt die traurige Gewissheit, dass etwas Schreckliches passiert ist. Das in Cannes mit dem «Grand Prix» ausgezeichnete Drama von Lukas Dhont («Girl») handelt von einer Jugendliebe, die unter dem Druck der Konformität zerbricht, von einer Tragödie und dem Versuch, wieder ins Leben zu finden. Der Film bewegt ohne weinerliche Szenen und rührselige Dialoge, es sind im Gegenteil Momente ohne Worte, vielsagende Blicke und kleine Gesten, mit denen der belgische Regisseur und Drehbuchautor seinen Film erzählt und sich dabei gleichsam auf die gestandenen Schauspielerinnen Léa Drucker und Émilie Dequenne sowie zwei Kinderschauspieler verlassen kann. «Ein wunderschöner, sehr trauriger, letztlich aber auch tröstender Film», urteilte «Der Bund», und sogar die «Weltwoche» war hingerissen: «Die Tragödie entfaltet sich mit geradezu heiterer Sinnlichkeit und hoher Emotionalität. Das Drama 'Close' vom Erwachen des Erwachsenwerdens ist ein Kinowunder.» Gross ist die Neugier darauf, was Lukas Dhont nach seinen zwei faszinierenden Dramen «Girl» (2018) und «Close» (2022) als nächstes in die Kinos bringt, doch der Regisseur lässt auf sich warten. Als Produzent hat er 2025 das Regiedebüt von Cato Kuster begleitet, «Julian», das von zwei Frauen handelt, die von Land zu Land reisen, in denen sie heiraten dürfen.