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TV Programm für SRF1 am 31.03.2026

Jetzt

Meteo 19:55

Meteo: Abendausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Danach

Der Alte 20:05

Der Alte: Wunschkind

Krimiserie

Als 14-Jährige war Luna Kessler von zu Hause abgehauen und blieb vier Jahre lang verschwunden. Nur wenige Wochen nach ihrer überraschenden Rückkehr erhält ihr Vater Martin Kessler erneut eine Schreckensnachricht: Luna ist tot. Die 18-Jährige wurde erschossen, ihre Leiche sollte offenbar mit einem Pkw beseitigt werden. Nicht nur die Tatsache, dass der Wagen auf Kessler zugelassen ist, wirft ein schlechtes Licht auf den alleinerziehenden Vater der Toten - auch der Tatort kann unweit von Kesslers Haus ausgemacht werden. Doch warum sollte er seine Tochter, die er über Jahre hinweg vermisst hatte, umbringen? Unter Verdacht gerät auch Martins Bekannte Monika Vogt, die sich wie Kessler in einem Verein für Strassenkinder engagierte und deren Geldbörse Luna bei sich hatte. Was verheimlicht sie? Und wer und wo ist die unbekannte Zeugin, die aus dem Nachbarhaus der Kesslers den Mord vielleicht beobachtet hat? Im letzten Moment entwischte sie den Ermittlern. Bald finden Caspar Bergmann und Annabell Lorenz heraus, dass Luna und ihr Freund Jack Raschner gemeinsam einen Coup planten. Klar, dass die beiden mit ihren Plänen und ihren kriminellen Geldbeschaffungsmethoden die Menschen in ihrem Umfeld gegen sich aufbrachten. Doch Caspar durchschaut die wirklichen Pläne des ehemaligen Strassenkindes und ahnt, wozu sie in Wirklichkeit fähig war. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.

Maloney 21:10

Maloney: Nachbars Garten

Krimiserie

Maloney wird von Herrn Schulze, einem Deutschen, der unbedingt Schweizer werden will, um Hilfe gebeten. Sein einziger Nachbar, den er leiden kann, wurde verhaftet, nachdem bei ihm im Garten eine Leiche gefunden wurde. Aus Angst, ein neuer Nachbar könnte noch unerträglicher sein als die bisherigen, bittet Schulze Maloney, die Unschuld des Verhafteten zu beweisen. Auf der Suche nach der Wahrheit taucht Maloney in die sonderbare Welt des «Blumenwegs» ein, einer hübschen Reihenhaussiedlung, in der hinter jedem Gartenzaun ein Konflikt brodelt. Jeder verdächtigt jeden, und alle scheinen irgendeinen Groll zu hegen, sei es wegen Baubewilligungen, Gartengestaltung, Elektrosmog oder grundsätzlichen Antipathien. Für Maloney ist klar: In dieser Siedlung kommen alle für die Tat infrage.

10 vor 10 21:50

10 vor 10

Nachrichten

Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.

Meteo 22:15

Meteo: Spätausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Club 22:25

Club: Die Schweiz im Schatten des Krieges: Teil 2 - Waffen für den Frieden?

Diskussion

Der «Club» begleitet ukrainische Soldaten, blickt in die Waffenindustrie und zeigt, wie sehr dieser Krieg auch die Schweiz verändert. Gäste sind unter anderen: -Urs Loher, Rüstungschef Schweizer Armee; -Michael Götte, Nationalrat SVP/SG; -Priska Seiler-Graf, Nationalrätin SP/ZH; -Oliver Dürr, Geschäftsführer, Direktor Swisspeace; und -Laurent Goetschel, Professor für Politikwissenschaft, Universität Basel.

Newsflash SRF 1 23:35

Newsflash SRF 1

Nachrichten

American Honey 23:50

American Honey

Drama

Star (Sasha Lane) verlässt ihre jüngeren Geschwister und ihr kaputtes Familienumfeld und schliesst sich einer Truppe jugendlicher «Verkaufshippies» an. Für wenig Geld verhökern sie von Tür zu Tür Zeitschriftenabos und leben «on the road». Schon bald verliebt sich Star in Jake (Shia LaBeouf), den Meisterverkäufer der Truppe. Er ist zugleich Rekrutierer und der halboffizielle Liebhaber von Krystal (Riley Keough), welche die Gruppe mit harter Hand leitet. Aber Star ist kein verträumter Teenager, sie ist sehr rebellisch, verweigert sich sogar Jakes Anleitung beim Verkaufen, weigert sich, irgendwelche Geschichten für den Abo-Absatz zu erzählen - und erwirkt sich gerade dadurch seinen Respekt. Und die Feindschaft von Krystal. Star ist eine ungewöhnliche Frauenfigur, weder zahm noch duldsam, aber auch nicht offensiv aggressiv, provozierend direkt und herausfordernd. Und die jugendliche Verkaufstruppe im Tourbus, ihren Motelaufenthalten, ihrer Musik und ihren Ritualen erinnert mehr an einen Stamm, einen Wanderzirkus, eine Hippiekommune «on the road». Doch die Freiheit, welche sich diese jungen Menschen leisten, hat einen Preis. Ihr Job ist Knochenarbeit. Sie pushen sich mit Slogans, Rap und gruppendynamischen Spielchen wie ein McDonald's- oder Apple-Verkaufsteam von Leistung zu Leistung. Im Prinzip hat der wilde Haufen die kapitalistischen Grundregeln für sich adaptiert und zu einem Stammesritus gemacht. Gleichzeitig wird aber fast alles dermassen offen deklariert und ausgesprochen, dass niemand behaupten kann, er oder sie sei nicht aus freien Stücken dabei. Ausser, wenn es um Liebe oder Beziehungen unter den Gruppenmitgliedern geht. Die sind nicht erlaubt. Natürlich aber lässt sich gerade diese Dynamik nicht unterdrücken. Andrea Arnolds ersten Filme spielten in ihrer britischen Heimat. «Red Road» (2006) war ein Überwachungskamera-Thriller, «Fish Tank» (2009) die Geschichte einer 15-Jährigen aus dem britischen Prekariat, und mit «Wuthering Heights» (2011) hat sie ihre eigenwillige Interpretation des Brontë-Romans realisiert. «American Honey» war Arnolds erster in den USA gedrehter und dort spielender Film. Ein Experiment einmal mehr, mit grossen Ambitionen, die Arnold weitgehend einlöst. Auffällig ist schon das heute kaum mehr gebräuchliche Fernsehformat 4:3 statt 16:9. Dass Star trotz ihrer Provokation und ihren zum Teil fahrlässig naiven Verkaufsversuchen nie missbraucht wird, obwohl sie sich wiederholt in zweifelhafte Männergesellschaft begibt, damit spielt der Film auch. Und das ist ein verblüffendes, fast beschämendes Spiel. Man merkt als Zuschauer, wie sehr einen das Genrekino konditioniert hat. Und man merkt, wie eigenständig, frei und überraschend gerade ihre unerschrockene, nicht ängstliche Haltung die Figur von Star macht. «American Honey» ist ein Film mit einer deutlichen Handschrift, mit Figuren, die man so noch kaum je erlebt hat auf der Leinwand und mit einem Blick, der sich eindeutig vom gewohnten Männerblick des Kinos abhebt.