21:10
Filiale eines Grossverteilers fälschte Ablaufdatum von Fleisch «Kassensturz»-Recherchen zeigen: In einer Filiale eines Grosshändlers wurde abgelaufenes Fleisch verkauft. Etiketten wurden überklebt und damit das Ablaufdatum verlängert. Das ist verboten, weil das Produkt so nicht mehr sicher ist. Was sagt die Firmenleitung? - Gespräch mit Claudio Beretta von der ZHAW: Sinnvoll umgehen mit Fleisch mit Ablaufdatum. Feedlot-Fleisch - Edelstücke auf Kosten des Tierwohls Wer Gourmetfleisch aus Südamerika kauft, erwartet gute Qualität. Doch «Kassensturz» zeigt: Farmen in Uruguay halten Rinder nicht artgerecht, um die begehrte intensive Marmorierung im Fleisch zu erzielen. Auch Schweizer Detailhändler verkaufen das Fleisch, ohne auf die umstrittenen Halte- und Fütterungsbedingungen hinzuweisen. Tierschützer kritisieren die Zustände scharf. Test Standventilatoren - ein Segen für Hitzetage? Getestet werden zehn Standventilatoren. Welcher Ventilator erzeugt am meisten Wind, welcher bläst am präzisesten? Welcher erfrischt angenehm leise? Die meisten Modelle sind genügend. Doch aufgepasst: In Sachen Sicherheit gibt es Abzüge.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Der «Club» begleitet ukrainische Soldaten, blickt in die Waffenindustrie und zeigt, wie sehr dieser Krieg auch die Schweiz verändert. Gäste sind unter anderen: -Urs Loher, Rüstungschef Schweizer Armee; -Michael Götte, Nationalrat SVP/SG; -Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; -Oliver Dürr, CEO Rheinmetall Air Defence; und - Laurent Goetschel, Direktor Swisspeace
23:35
23:45
Eine Fliege fliegt eine lange Strecke um einen Freund zu treffen - genauer, sie nimmt das Flugzeug. Der Schweizer Filmemacher und Game Designer Michael Frei stellte sich bei dieser vergnüglichen Animation der Herausforderung eine Geschichte in einer Auflösung von nur 200 x120 Pixeln zu erzählen.
23:50
Im kargen piemontesischen Bergdorf Ughettera tragen fast alle denselben Nachnamen: Ughetto. Das Leben am Ende des 19.Jahrhunderts ist entbehrungsreich und es gibt kaum genug Essen für die Familien, die überwiegend als Bergbauern arbeiten. Deshalb macht sich Luigi Ughetto, als zweitältester Sohn von zwölf Kindern, mit zwei Brüdern auf, um in Frankreich und in der Schweiz Arbeit zu finden. Beim gefährlichen Bau des Simplontunnels trifft Luigi auf Cesira, deren Vater ebenfalls aus Italien stammt. Die beiden heiraten und kehren nach Fertigstellung des Tunnels wieder in die Heimat zurück. In den folgenden Jahrzehnten erlebt die schnell wachsende Familie Freude, aber auch viel Leid. Bittere Armut und mehrere Kriege bringen Hunger, Angst und Unsicherheit. Auf der Suche nach einem besseren Leben beschliesst die Familie, ins Ausland zu emigrieren. Mit dem liebevoll inszenierten Stop-Motion-Film setzt Animationsfilmemacher Alain Ughetto nicht nur der Lebensgeschichte seiner Grosseltern ein eindrückliches Denkmal, sondern verweist auf die oft harte Lebensrealität einer ganzen Generation von Italienerinnen und Italienern, die im Ausland ihr Glück suchten.