19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert - etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister - kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen?? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet - quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.
21:05
Der 15-jährige Gian wollte irgendwann nicht mehr in die Schule. Er litt unter Bauchschmerzen, konnte nachts kaum schlafen und fühlte sich im Unterricht überfordert. «Er war ein Häufchen Elend», sagt seine Mutter. In der Volksschule erhielt er aus ihrer Sicht zu wenig Unterstützung für seine Lernschwäche. Der Druck belastete die ganze Familie. Schliesslich bezog sie ein Vorerbe, um ihm eine Privatschule zu finanzieren - eine Schule ohne Noten und Leistungsdruck. Pan ist Vater von drei Kindern und unterrichtete früher an der Volksschule. Er fand das Arbeiten im Klassenzimmer unzumutbar und wollte auch seinen drei Kindern eine andere Lernumgebung ermöglichen. Bei Wind und Wetter lernen die Kinder draussen, frei nach ihren Interessen. In der Schweiz besuchen rund 5 Prozent der schulpflichtigen Kinder eine Privatschule. Das Interesse an Alternativen steigt - in den letzten 10 Jahren hat die Anzahl der Privatschulen um die Hälfte zugenommen. Die Kosten für Privatschulen in der Schweiz variieren sehr stark je nach Schule, Region und Angebot. Die in der Reportage gezeigten Schulen kosten die Eltern zwischen 1150 bis 2180 Franken pro Kind und Monat.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Bauboom und massenhafter Abriss führen in der Schweiz zu Verlusten von Denkmälern. Die Denkmalpflege prüft den Schutz von Gebäuden, hat viele Regeln, aber nur wenig Geld zur Hand. Das ärgert auch den Schweizer Heimatschutz, der sich für den Erhalt von Ortsbildern und Baukultur einsetzt. Hausbesitzer und Architekten wollen Denkmäler hingegen mit Leben füllen. Zwischen Schützen und Nutzen stellt sich die Frage: Wofür braucht es unsere Denkmäler? Und an wen erinnern sie eigentlich?
23:00
«Wo bin ich denn hier gelandet?!» Die Frage des jungen Ali (Samson Selim) ist berechtigt, der bei seinem älteren Geliebten Toni (Vladimir Tintor) übernachtet hat, denn in dessen Haus im mazedonischen Skopje fliegen die Fetzen. Dort wohnen auch die Pflegerin Dita (Anamaria Marinca) mit ihrer Roma-Freundin, deren zwei Töchter sowie eine wechselnde Anzahl von Teenagern mit LGBTQ-Liebesleben, und der Umgangston ist rau und unverblümt. Das fragile Gleichgewicht in der Wohngemeinschaft kippt, als bei Ditas Partnerin eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert wird. Um die Patchwork-Familie rechtlich abzusichern und das Sorgerecht für zwei Kinder zu erhalten, müssen Dita und Toni sich als Paar ausgeben. Darauf haben die lesbische Frau und der schwule Mann ebenso wenig Lust wie auf die Elternrolle, und das ältere der beiden Mädchen stellt sich vollends quer. Die Familie wider Willen droht zu zerbrechen, als Schutz und Sicherheit plötzlich zur Frage des Überlebens werden. Der Filmemacher Goran Stolevski wurde 1985 in Nordmazedonien geboren und wanderte als Teenager nach Australien aus. Nachdem er bereits für sein Kinodebüt «You Won't Be Alone» für die Hauptrolle Noomi Rapace («The Girl with the Dragon Tattoo») gewinnen konnte, drehte er mit «Of an Age» eine schwule Romanze unter australischen Exil-Serben. Für «Housekeeping for Beginners» kehrte er in seine Heimat zurück und drehte ein zeitgemässes Familiendrama um eine LGBTQ-Schicksalsgemeinschaft, das laut, frisch und lebendig wirkt, dabei Sozialromantik und Mainstreamkitsch aussen vor lässt. Das Aufwachsen ohne Eltern, gleichgeschlechtliche Liebe, Generationenknatsch, Gegensätze zwischen armen und reichen Regionen - alles hat in diesem reichhaltigen Film Platz. Mittendrin und ausdrucksstark ohne schauspielerische Kraftmeierei Anamaria Marinca, die Hauptdarstellerin aus «4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage» (und Nebendarstellerin aus seinem Kinodebüt). Ob Anamaria Marinca auch in Goran Stolevskis nächstem Projekt vor der Kamera stehen wird, ist ungewiss. Offiziell gecastet wurde für «True-ish» bislang erst der für «Sing Sing» oscarnominierte Colman Domingo. Auf diesen und weitere Filme dieses talentierten Erzählers aus Nordmazedonien gespannt sein darf man jedoch so oder so.