20:10
Die Rocky Mountains, der Inbegriff des Wilden Westens, ziehen sich vom Norden Alaskas bis weit in die USA. Die Gebirgskette beherbergte lange eine aussergewöhnliche Artenvielfalt, bis die Folgen der Moderne auch hier ihre Spuren hinterliess und den Lebensraum der Tiere stark einschränkte. Der Lebensraum der nordamerikanischen Grizzlybären zersiedelte sich so stark, dass deren Fortbestand in Gefahr ist. Die Grizzly-Populationen sind heute klein und isoliert, sodass die genetische Vielfalt oft nicht für das Überleben reicht. Deshalb sollen zwischen Yellowstone und Yukon Verbindungskorridore entstehen und so den Grizzlybären die Partnersuche und der wilden Fauna die Rückeroberung ihrer angestammten Lebensräume ermöglicht werden. Wissenschaftlerinnen, indigene Völker und Umweltschützer sorgen gemeinsam für die Wiederherstellung der Gebirgs-Ökosysteme. Erstausstrahlung: 29.07.2024
20:50
Die Bisons prägen das Bild des Wilden Westens. Doch das Tier, das einst in Nordamerika weitverbreitet war, drohte im neunzehnten Jahrhundert auszusterben - durch gnadenlose Bejagung, motiviert auch durch den Hass der europäischen Siedler gegenüber den Native Americans, für die der Bison eine Hauptnahrungsgrundlage bedeutete. Im Yellowstone-Nationalpark, der damals gerade neu geschaffen wurde und so gross wie Korsika ist, gab es gerade noch 23 Bisons. Dank der Gründung des Nationalparks und der Wiederauswilderung von Tieren aus dem Bronx Zoo wurde die Bison-Population gerettet. Die Erholung der Bison-Population ist eine der grössten Errungenschaften der Naturschützenden. Ihr Erfolg übertraf alle Erwartungen und stellte sie gleichzeitig vor neue Herausforderungen. Vor allem im Yellowstone-Park droht eine Überpopulation der Bisons. Wie können wir also neues Land für den Bison sichern? Und wie kann eine friedliche Koexistenz von Mensch und Bison gelingen? Erstausstrahlung: 05.08.2024
21:40
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Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Über Jahrzehnte hinweg war die Schweiz ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für den Handel mit russischen Rohstoffen wie Öl, Getreide, Kohle und Metallen. Mit dem Beginn des Krieges im Februar 2022 geriet dieses Geschäftsmodell unter Druck. Internationale Sanktionen, politische Debatten und der wachsende öffentliche Druck stellten die Schweizer Rohstoffbranche vor neue Herausforderungen. Doch wie stark haben sich die Handelsströme tatsächlich verändert? Welche Geschäfte wurden eingestellt, welche verlagert und welche bestehen möglicherweise bis heute fort? Der Film geht diesen Fragen nach und beleuchtet die Rolle der Schweiz im globalen Rohstoffhandel. In einer unterhaltsamen Reise durch die Rohstoffhandelszentren Zug und Genf zeichnet der Film ein Bild davon, wie die Schweiz zu einer der grössten Rohstoffdrehscheiben der Welt wurde, welche Rolle Russland bereits bei diesem gigantischen Aufstieg spielte und was vom einst bedeutenden Russlandgeschäft übriggeblieben ist. Reporter Dave Leins erkundet, welche wirtschaftlichen, politischen und moralischen Fragen damit verbunden sind. Er zeigt, wie sich ein internationaler Handelsplatz in Zeiten geopolitischer Umbrüche verändert und wie lukrativ unruhige Zeiten für Rohstoffhändler und damit für die Schweizer Steuereinnahmen sind.
23:20
Im schönen Prag tummeln sich nicht nur viele Touristinnen und Touristen, sondern auch verschiedenste eingewanderte und heimische Tierarten. In der Stadt gilt es sich anzupassen und allenfalls die Gewohnheiten zu ändern, um zu überleben. Vielen Tieren gelingt das erstaunlich gut.