18:15
Der Weg zu den Nomaden führt Jonny Fischer im Geländewagen durch eine faszinierende Dünenlandschaft. Er befindet sich am Rande der Wüste Gobi. Die Begegnung mit den Nomaden macht Jonny nervös. Eine Regel jagt die nächste. Die Jurte darf nur mit dem rechten Fuss betreten werden. Danach muss der Gast fermentierte Stutenmilch trinken, aber Achtung: Austrinken gilt als unhöflich. Zum Abschluss gibt es noch etwas Schnupftabak für Jonny Fischer. Endlich scheint aber die Anspannung gelöst und er taucht ein in das Leben der Nomaden. Er muss eine Stute melken und Kälber eintreiben. Und wäre das nicht schon genug, muss Jonny Fischer zum krönenden Abschluss auch noch auf ein Wildpferd steigen. Zur gleichen Zeit ist Mira Weingart am anderen Ende der Welt. In Alaska steht der erste Punkt auf Mira Weingarts Bucket-List an: Übernachten in der Wildnis. In einem Zelt übernachten, in einem Gebiet, in dem Bären leben, ist eine Erfahrung der besonderen Art. Mit ihrem Wohnmobil fährt sie weiter durch die Weiten Alaskas. «Du warst nicht in Alaska, wenn du keinen Lachs gefischt hast», sagt Radiomoderatorin Mira Weingart. Somit steht das Fangen eines Alaska-Lachses ebenfalls auf ihrer Liste. Bei einem Besuch am Kenai River hat Mira Weingart Glück und zieht den beliebten Fisch aus dem Fluss. Abenteuer, Unterhaltung und ganz viele emotionale Momente sind garantiert. Das ist «Zwei Reisen» - eine Reise ins Unbekannte.
18:50
Hörnchen gehören zu den beliebtesten Tieren und haben mittlerweile fast alle Lebensräume der Erde besiedelt. Man begegnet ihnen in Städten, Wäldern, Wüsten und in den Bergen. Ihre Vielfalt ist faszinierend und kaum jemand kann sich dem Charme eines drolligen Hörnchens mit vollen Backen entziehen.
19:10
Mit kreativen Arbeiten die Momente der Angst und der Traurigkeiten hinter sich lassen. Das bietet der Verein «Les pinceaux magiques» kranken Kindern und Jugendlichen im Spital und zu Hause - und entlastet so auch ihre Eltern. Ein Bericht von Valérie Perriraz.
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Hanna Liebhold (Barbara Wussow) hat von der Reederei den Trainee Oliver Sander an die Seite gestellt bekommen. Er soll von der organisierten Hanna lernen, doch ausgerechnet jetzt häufen sich bei ihr die Missgeschicke. Hanna beginnt, an ihren Fähigkeiten zu zweifeln. Zoologin Dr. Annika Ehler und ihre Frau Melly Sturm verbringen ihre Hochzeitsreise auf dem «Traumschiff». Endlich Zeit für sich und ihre Liebe - bis unverhofft Mellys Vater Klaus an Bord auftaucht. Wie immer erwartet er von seiner Tochter ihre volle Aufmerksamkeit. Melly ist hin- und hergerissen zwischen ihren Verpflichtungen als Tochter und frischgebackener Ehefrau. Max Parger und Martin Grimm (Daniel Morgenroth) erwartet eine Challenge: Kitesurfen. Bei ihrer Planung haben sich beide aber auf den jeweils anderen verlassen - so stehen sie am Ende ohne einen Termin da. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen treffen sie auf Melly und Annika, die unterwegs eine Panne hatten. Gemeinsam setzen sie ihre Fahrt zur Auffangstation fort. Benjamin, der dortige Leiter und langjährige Freund von Annika, erwartet sie schon sehnsüchtig. Auch, weil er Annika Wochen zuvor ein Jobangebot unterbreitet hat und auf ihre Antwort wartet. Doch die Zoologin hat den richtigen Zeitpunkt bisher nicht gefunden, um mit Melly zu sprechen. Während sie weiter nach diesem sucht, haben Max Parger und Martin Grimm ihre neue Challenge gefunden. Mellys Vater Klaus Sturm hat sich unterdessen mit dem Jugendlichen Jonah Martensen angefreundet. Jahre zuvor kam dessen Mutter während eines Thailandurlaub ums Leben. Seitdem kümmert sich seine Tante Kerstin (Simone Thomalla) um den trauernden Jungen. Sie verspricht sich von der Reise an den Unglücksort eine heilende Wirkung für ihn. Doch je mehr sie Jonah bedrängt, desto mehr zieht er sich zurück. Klaus gelingt es, zu Jonah durchzudringen. Die Beauty-Influencerin Sophia Blum (Anna-Lena Schwing) möchte ihre Follower online auf die Reise nach Thailand mitnehmen. Bei einem Zusammenstoss mit Jurastudent Cedric Rust (Rojan Juan Barani) fällt ihr Handy zu Boden. Auch wenn es keinen Schaden genommen hat - sie findet Cedric unsympathisch und möchte ihm aus dem Weg gehen. Doch schon am Abend sitzt sie mit ihm am «Tisch für Alleinreisende», auch beim Kochkurs von Nelson Müller trifft sie wieder auf ihn. Dort überzeugen sie nicht nur seine Kochkünste.
21:45
Der Abstimmungskampf zur 10-Millionen-Schweiz weist einige Merkwürdigkeiten auf. Und was macht Bundesrat Beat Jans in einem Fussball-Podcast? Gabriel Vetter geht der Sache auf den Grund. Kann man die Bevölkerungszahl denn einfach so deckeln? Trudi Baschnagel, die amtsälteste Gemeindepräsidentin der Schweiz, macht Nägel mit Köpfen und präsentiert Lösungen. Und was ist eigentlich an der Kanti Wettingen los, in der Vandalen ihr Unwesen treiben? Korrespondent Moritz Schädler berichtet vor Ort. Ein Sketch hält den historischen Moment der Erfindung des Automobils fest. Reporterin Nora Binkert berichtet aus einer Gelateria. In ihrer Rubrik «Hadorn brännt» gewährt Fabienne Hadorn Einblicke in die faszinierende Gedankenwelt von ADHS-Betroffenen. Und wieso hat der Papst so viele Tennisschläger? Fragen und Antworten in der neuesten Ausgabe von «Die Sendung des Monats».
22:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft - und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge - bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück - etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat - und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern - und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück - auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten - neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 31. Mai 2026
23:45
Mitten in der Stadt Biel liegt eine unscheinbare, hellgraue Fläche, die für viele nur ein Durchgangsort ist - und für andere ein Stück Heimat. Es ist ein Ort, an dem sich Vergangenheit und Zukunft ständig berühren: Menschen, die hier aufgewachsen sind, erinnern sich an frühe Träume; andere kommen neu dazu und versuchen, ihren Platz zu finden. Gespräche, Konflikte, Hoffnungen und kleine Alltagsmomente verweben sich zu einem lebendigen Geflecht. Während die einen Freiraum sehen, spüren andere die Hitze des Asphalts und die Schwere gesellschaftlicher Erwartungen. Doch gerade diese Vielfalt macht den Ort zu etwas Besonderem: Er zeigt, wie unterschiedlich Stadt gelebt werden kann - und wie viel uns verbindet, wenn wir einander zuhören. Der Filmemacher Jan Buchholz hat über eine längere Zeitspanne die Veränderungen am «Place de l'Esplanade» beobachtet und erzählt die Geschichte dieses Ortes aus multiplen Perspektiven.