18:15
Radiomoderatorin Mira Weingart erlebt in Sambia ein unerwartetes Abenteuer. Noch nie war sie einem Flusspferd so nahe. Mit dem Kajak nähert sie sich den Tieren, was sie in eine gefährliche Situation bringt. Flusspferde zählen zu den gefährlichsten Tieren in Sambia: Wer ihnen zu nahe kommt, wird oft angegriffen und vertrieben. Doch Mira ist nicht nur zum Vergnügen auf dem Fluss Sambesi unterwegs. Gemeinsam mit lokalen Fischern wirft sie Netze aus und hofft auf einen reichen Fang. Ihr Ziel ist es, in das Leben der Einheimischen einzutauchen, weshalb sie auch ein Fischerdorf besucht. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Mira Wasser in einem Behälter auf dem Kopf transportieren - für die Menschen in Sambia eine alltägliche Aufgabe, für sie selbst jedoch eine grosse Herausforderung. Der Abschluss ihrer Reise führt sie in den Lower Zambezi National Park, wo sie endlich den Löwen finden möchte. Doch die Safari entwickelt sich zu einem Spiessrutenlauf mit offenem Ausgang. Während Mira Weingart schwitzt, friert Jonny Fischer in Lappland. Auch er hat eine Bucket-List im Gepäck, und die hat es in sich. Nach einem Besuch auf der Rentierfarm zieht es Jonny Fischer weiter. Die Nordlichter haben ihn richtig umgehauen; so etwas hat er noch nie gesehen. Der Divertimento-Komiker hasst eigentlich Kälte; keine ideale Voraussetzung in Lappland. Seine Reise geht weiter zu einem Schamanen. Eine Begegnung der besonderen Art. Jonny geht mit dem Schamanen anschliessend Eisfischen, ein Abenteuer der Extraklasse. Der Abschluss der Reise und auch der letzte Punkt seiner Bucket-List ist eine Fahrt mit dem Schneetöff durch die Weiten von Lappland. Abenteuer, Unterhaltung und ganz viele emotionale Momente sind garantiert. Das ist «Zwei Reisen» - eine Reise ins Unbekannte.
18:40
Der Start ins Abenteuer in der Mongolei ist für Jonny Fischer denkbar schlecht. In der Hauptstadt Ulaanbaatar will kaum jemand mit ihm reden, die Leute gehen ihm aus dem Weg. «Das habe ich so noch nie erlebt», sagt Fischer. «Wir wollten doch eigentlich nur zeigen, wie toll das Land ist, und wurden fast überall abgewiesen.» Nach dem ersten Rückschlag hofft Divertimento-Komiker Jonny Fischer, mit einem Besuch bei einer Nomadenfamilie endlich etwas vom Land und den Leuten zu spüren. Unterwegs in den Süden macht er einen Stopp in einer Verpflegungsjurte, einem eigentlichen «Fressbalken». Hier probiert der Zuger die bekannten mongolischen Teigtaschen. Statt mit Kuhfleisch sind diese jedoch mit Schaffleisch gefüllt, das so stark riecht, dass es Jonny Fischer fast aus der Jurte haut. Seine Reise geht weiter in den Süden zu den Nomaden. Zum ersten Mal ist Mira Weingart in Amerika. Die Luzernerin fährt mit einem Wohnmobil durch Alaska. Mit dabei eine Bucket-List und da zuoberst: eine Nacht in der Wildnis. Kein einfaches Unterfangen für Mira Weingart. Die 28-Jährige ist viel am Handy, täglich im Austausch mit Kollegen und Freunden, fast immer online. Nun wagt sie das Abenteuer und fliegt mit einem Kleinflugzeug in die Nähe des Lake Clark National Parks. Ein Gebiet, in dem es von Bären wimmelt. Hier will sie Bären beobachten und eine Nacht im Zelt verbringen. Abenteuer, Unterhaltung und ganz viele emotionale Momente sind garantiert. Das ist «Zwei Reisen» - eine Reise ins Unbekannte.
19:10
Der 10-jährige Matteo ist schnell abgelenkt, hat häufig wenig Geduld und muss sich im Vergleich zu anderen Menschen viel mehr bewegen. Bei ihm wurde ADHS diagnostiziert. Unterstützt vom Verein ADAT, geht die ganze Familie sehr offen mit der Diagnose um. Ein Bericht von Resy Canonica.
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Endlich frei. Ausgelassen feiern Alice und Peter ihre Pensionierung und freuen sich auf die neue Lebensphase. Während Alice sich mehr Zeit für gemeinsame Erlebnisse mit ihrem Mann erhofft, sehnt sich dieser nach Ruhe und mehr Zeit für sich. Dennoch stimmt er ihr zuliebe widerwillig einer gemeinsamen Kreuzfahrtreise zu, von der sich Alice frischen Schwung für ihre Ehe verspricht. Kurz vor der Abreise stirbt Alices beste Freundin Magalie unerwartet an einem Schlaganfall. Mit ihrem letzten Atemzug bittet sie Alice Briefe, die sie vor ihrem Mann Heinz versteckt hat, an sich zu nehmen. Als Alice ihre Neugierde nicht zügeln kann und die Briefe liest, erfährt sie, dass ihre Freundin seit fünfzehn Jahren eine Affäre in Frankreich hatte. Die Konfrontation mit der Endlichkeit des Lebens stürzt aber auch Peter in eine existenzielle Krise. Er wird zum grossen Leidwesen von Alice, die eine Geniesserin ist, zum totalen Gesundheitsfanatiker. Als Peter dann auch noch Heinz, den verwitweten Mann von Magalie, einlädt, mit auf die Kreuzfahrt zu kommen, ist es vorbei mit dem harmonischen Ruhestand. Auf hoher See verbringt Peter seine ganze Zeit mit Heinz. Enttäuscht und verletzt kommt Alice bei einem Landausflug in Marseille kurz entschlossen nicht mehr an Bord zurück. Stattdessen macht sie sich auf die Suche nach Magalies Affäre. Nachdem sie ausgeraubt wurde, macht sie Autostopp und lernt ein fröhliches österreichisches Paar kennen, das mit ihrem Camper durch die Gegend tingelt. Diese Bekanntschaft und ein gemeinsames sinnliches Erlebnis erweitern ihren Horizont. Als Alice dann schlussendlich am Ziel ankommt, stellt sich heraus, dass Magalies Affäre eine Frau ist, die auf einem feministisch-sozialistischen Bauernhof lebt. Derweil leidet Peter auf dem Schiff unter dem Verschwinden von Alice. Nach einem vermeintlichen Herzinfarkt reisen er und Heinz vorzeitig nach Hause. Als Alice schliesslich von ihrer abenteuerlichen Reise zurückkommt, muss das Paar sich seinem Konflikt stellen und sich eingestehen, dass sie beide ganz unterschiedliche Vorstellungen haben, wie sie ihre noch verbleibende Zeit verbringen möchten. Auf getrennten Wegen finden Alice und Peter schliesslich nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu einer neuen Art, ihre goldenen Jahre zu verbringen. Barbara Kulcsar inszeniert nach einem Drehbuch von Petra Volpe eine humorvolle Geschichte über ein Ehepaar im Pensionsalter. Gespielt wird das Paar von Esther Gemsch und Stefan Kurt.
21:50
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:00
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:05
Der Dokumentarfilm beginnt mit den ersten zarten Momenten eines Adlerlebens. Mitten in einer Felswand, auf einem winzigen Vorsprung über dem Abgrund, pickt sich ein piepsendes Flaumbällchen aus seiner Eierschale. Vom ersten Tag an ist sein Geschwister sein Todfeind. Sie kämpfen erbittert ums Überleben, bis der Stärkere gewinnt. Der Sieger lernt fliegen und jagen. Ein Jahr lang verfolgt «DOK» dessen abenteuerliche Odyssee vom elterlichen Horst bis zur Selbstständigkeit und der damit verbundenen schwierigen Suche nach einem eigenen Revier. Unter den Extrembedingungen des Hochgebirges zu überleben, ist kein Kinderspiel. So schafft es gerade mal einer von fünf flügge gewordenen Jungadlern über den ersten Winter. Der Film folgt nicht nur dem Steinadler durch wechselnde Landschaften und Jahreszeiten. Er präsentiert auch die Wildtiere, die ihm begegnen: Steinböcke und Gämsen, Schneehasen und Murmeltiere, Füchse und Marder, Bartgeier, Turmfalken und Kolkraben. Diese vermeintlich bekannten Alpenbewohner sieht man mit neuem Blick - konsequent mit dem des Adlers. Die grandiosen Alpenpanoramen dieses Films, oft in dramatischen Wettersituationen gefilmt, machen die Naturgewalten des Hochgebirges - Wetterstürze, Lawinen, den Wechsel der Jahreszeiten - zu eindrucksvollen Mitspielern in dieser Geschichte. Kaum jemals wurde das Ökosystem Hochgebirge so umfassend, zusammenhängend und eindrucksvoll dargestellt wie hier. Erstausstrahlung: 19.06.2025
23:45
Im Februar 2021 begannen die Bauarbeiten für den zweiten Strassentunnel durch den Gotthard. Vor Ort war auch eine Filmcrew, die den Geologen Peter Amacher seither bei seiner Arbeit als Urner Mineralienaufseher begleitet. Bis voraussichtlich 2027 sind Amacher und sein Team, das aus Hobbystrahlern besteht, im Auftrag des Kantons Uri fast täglich im Gotthardmassiv unterwegs. Sie halten Ausschau nach Kristallen, die bei den Bauarbeiten mit der riesigen Bohrmaschine zum Vorschein kommen könnten. Der Dokumentarfilm gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die aussergewöhnliche Arbeit der Mineralienaufsicht und präsentiert die spektakulärsten Funde aus dem Tunnel. Mineralien, Fels- und Sedimentproben dienen auch der Forschung. Für diesen Teil arbeitet der Geologe mit dem Naturhistorischen Museum in Genf zusammen. Edwin Gnos, Kurator für Mineralogie Naturhistorisches Museum Genf, fokussiert dabei vor allem auf unscheinbare Details und nicht die spektakulären Funde, um mehr über die Entstehung der Alpen herauszufinden. Auch auf der Südseite des Gotthards schaut ein Mineralienaufseher zum rechten. Der Kanton Tessin hat den Geologen Marco Antognini mit dieser Mission betraut. Wie sein Urner Kollege Amacher sorgt auch er dafür, dass keine Kristalle, die beim Bau zum Vorschein kommen, gestohlen werden. Dafür sind regelmässige Kontrollgänge von Airolo TI aus notwendig. Die Bodenschätze im Gotthardmassiv sind Eigentum des jeweiligen Kantons, also Uri und Tessin. Die aufwendige, mehrjährige Produktion der Zürcher Produktionsfirma Mesch & Ugge AG entstand unter der Regie des Urner Filmautors Felice Zenoni in Koproduktion mit dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), der Radiotelevisione svizzera (RSI) und 3sat. Gefördert wurde der Film von den Kantonen Uri, Tessin, sowie diversen Gemeinden und Stiftungen. Für die Umsetzung musste die Filmcrew strikte Sicherheitsbestimmungen befolgen. Orange Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe, Helm und Gehörschutz waren Voraussetzung für die Einwilligung der Drehs. Wenn eine Kluft zum Vorschein kam, galt es für den Dreheinsatz innert Stunden vor Ort zu sein, denn beim über zwei Milliarden Franken-Projekt arbeiten sich zwei gigantische Bohrmaschinen von Norden und Süden zeitgleich im 24-Stunden-Modus bis zur Tunnelmitte. Jede Bohrmaschine frisst sich täglich durch 15 bis 30 Meter Fels. Die Eröffnung des zweiten Gotthard-Strassentunnels ist für 2030 geplant. Danach wird die bestehende, 1980 eingeweihte erste Röhre geschlossen und saniert.