18:10
Zum Finale der «Sizilien»-Woche steht Monika aus Steinmaur ZH in der Küche. Die 54-Jährige hat als ehemalige Kandidatin Erfahrung bei «Mini Chuchi, dini Chuchi». Sie ist diese Woche spontan für jemanden eingesprungen. Ob sie mit ihren sizilianischen Arancini auf die Schnelle punkten kann?
18:25
Familie Lackovic wohnt im fruchtbaren Osten Kroatiens. Bei ihnen kommt nur Gemüse aus dem eigenen Garten auf den Tisch. Zudem zeigen sie, wie sie für den Erhalt alter Tomaten- und Paprikasorten kämpfen. Slavica Lackovic verköstigt angemeldete Gruppen mit ihren exzellenten Kochkünsten.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Nur gerade drei Minuten Heliflug trennen Jochen und Verenas alten und neuen Arbeitsplatz voneinander. Mit Sack und Pack kommen sie auf der Terrihütte in der Greina-Ebene an. Der Einzug ist schweisstreibend. Niemand ist da, um beim Einräumen zu helfen. 1,5 Tonnen Material müssen unters Dach. Der Architektin und dem Bauleiter bleiben vier Wochen Zeit, bis sie den Betrieb auf der Hütte, die während der laufenden Saison umgebaut wird, ganz übernehmen. Fabios Nerven werden gleich am ersten Tag seiner neuen Aufgabe als Hüttenwart auf die Probe gestellt. Er hat für mehrere 10'000 Franken für die Saison eingekauft und will alles auf die Hütte fliegen. Nach einem einzigen Transportflug wartet er mit seinem Team den ganzen Tag lang vergeblich auf den nächsten Flug. Denn leider macht das Wetter weiteren Flügen einen Strich durch die Rechnung und ein Grossteil der Ware bleit vier Tage lang bei Wind und Wetter im Tal unten stehen, bis endlich wieder geflogen werden kann. Beim Auspacken zeigt sich: Fabio hat auch Waren erhalten, die er gar nicht bestellt hat. Ruedi und Stefanie freuen sich, ihr Berggasthaus Tschingelhorn wieder in Betrieb zu nehmen und für die Gäste bereit zu machen. Unterstützt werden sie von Ruedis Göttibueb Kilian. Höchst konzentriert nehmen Ruedi und Kilian den nicht ganz ungefährlichen steilen Abstieg zur Wasserturbine in Angriff. Sie muss ein paar Mal pro Jahr frisch eingefettet und kontrolliert werden muss. Ruedi, der eine Firma für Schwimmbadtechnik hat, nimmt auch den Hotpot mit Ausblick in die Bergwelt wieder in Betrieb und eröffnet das Berggasthaus wie jedes Jahr beim gemeinsamen Musizieren mit seinen Kollegen aus seiner Alphorngruppe. «SRF bi de Lüt - Hüttengeschichten»?erzählt in der ersten Folge von Menschen, die im Begriff sind, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen. Sie nehmen die Hütten in Betrieb und bereiten sie für die vielen Gäste vor, denen sie schon bald eine schöne Zeit in den Bergen bieten möchten.
21:00
Naturjodel im ländlichen Kanton Fribourg und afroamerikanischer Gospel in New York. Wie bringt man das zusammen? Beide Musikstile erzählen von Heimat, Gemeinschaft und tiefen Emotionen. Natascha und Maruschka Monney machen sich in New York auf die Suche nach diesen Gemeinsamkeiten und tauchen in eine Musikkultur ein, die weit über das Singen hinausgeht. Gemeinsam mit dem Gospelsänger Anthony Morgan entdecken sie die lebendige Gospelszene Harlems und erleben, welche Bedeutung Musik für viele Menschen im Alltag hat. Eine besondere Begegnung wartet mit dem Grammy-prämierten Songwriter und Produzenten Gordon Chambers, der bereits mit Aretha Franklin und Whitney Houston gearbeitet hat. Den Höhepunkt der Reise bildet ein bewegender Gospelgottesdienst in Brooklyn. Dort verschmelzen Jodel und Gospel für einen Moment zu einer gemeinsamen Sprache - und zeigen eindrücklich, dass Musik kulturelle Grenzen überwinden und Menschen auf besondere Weise verbinden und emotional tief berühren kann.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Es ist ein Sonntag, der die Finanzbranche weltweit in Aufruhr versetzt. Am 19. März 2023 wird klar: Die UBS übernimmt die Credit Suisse. Der historische Untergang der CS veranlasst die Politik zum Handeln. Der Bundesrat schlägt in der Folge diverse Anpassungen in der Too-Big-To-Fail-Regulierung vor. Knackpunkt bildet dabei das Eigenkapital: Der Bundesrat will die systemrelevanten Banken verpflichten, ihre Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Eigenkapital absichern zu müssen. Wohin steuert der Ständerat? Dagegen gibt es Widerstand - nicht nur von der UBS, sondern auch aus dem Parlament. Am Donnerstag hat der Ständerat die Beratungen zur Vorlage aufgenommen - noch hat er keinen Entscheid gefällt. Seine vorberatende Kommission will der UBS entgegenkommen. Statt zu 100 Prozent sollen die ausländischen Beteiligungen lediglich zu 50 Prozent mit hartem Eigenkapital unterlegt werden müssen. Sollen die Eigenkapitalvorschriften für systemrelevante Banken deutlich verschärft werden? Oder würde darunter die Wettbewerbsfähigkeit der Banken leiden? Ergänzend zu den Verschärfungen beim Eigenkapital plant der Bundesrat weitere Massnahmen im Too-Big-To-Fail-Reglement. So soll etwa die Finanzmarktaufsicht (Finma) Bussen erteilen dürfen, und Boni sollen bei Fehlverhalten von Managern gestrichen, gekürzt oder zurückgefordert werden können. Wie sinnvoll sind die vorgeschlagenen Anpassungen? Braucht die Finma mehr Kompetenzen? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 18. September 2026 in der «Arena»: - Thomas Matter, Vizepräsident SVP; - Ursula Zybach, Nationalrätin SP/BE; - Beat Walti, Nationalrat FDP/ZH; und - Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne/FR. Ausserdem im Studio: - Eveline Kobler, Wirtschaftsredaktorin SRF.
23:40
23:55
Nach einem geglückten Drogendeal brechen Wyatt (Peter Fonda), auch Captain America genannt, und sein Freund Billy (Dennis Hopper) auf brandneuen Motorrädern mit hochgeschwungenen Lenkstangen auf, von Los Angeles gen Osten. Beide träumen davon, den Mardi Gras, den Karneval von New Orleans, zu erleben. Unterwegs begegnen sie schroffen Motelbesitzern und freundlichen Farmern und nehmen einen Fremden (Luke Askew) mit, der sie zu seiner kriselnden Kommune führt. In diesem Ambiente fühlen sich Billy und Wyatt nicht lange zu Hause und brechen wieder auf - nachdem sie sich mit den hübschen Mädchen Lisa (Luana Anders) und Sarah (Sabrina Scharf) ein Bad in heissen Quellen gegönnt haben. In einer Kleinstadt in New Mexico geraten die beiden Motorradfahrer in eine Parade und werden unter einem Vorwand eingebuchtet. Im Gefängnis lernen sie den versoffenen Anwalt George (Jack Nicholson) kennen, der sich für Bürgerrechte einsetzt. George büxt mit Billy und Wyatt aus und zieht mit ihnen weiter, denn auch er will nach New Orleans - um ein legendäres Bordell zu besuchen. Doch je tiefer sie in den Süden der USA vordringen, umso mehr Misstrauen und Hass schlägt den drei Freiheitsliebenden entgegen. «Easy Rider» entstand im selben Jahr, in dem das Woodstock Festival stattfand, jenes letzte Aufbäumen der «Love & Peace»-Generation. In Dennis Hoppers Film, der über weite Strecken aus Improvisationen heraus entstand, zeichnet sich bereits deutlich ab, wie die konservativen Kräfte im Lande sich gegen die Ideale der Hippiekultur mit Repression und Gewalt durchsetzen. In Cannes als Bester Regieerstling preisgekrönt, begründete «Easy Rider» den Ruhm von Hopper, Peter Fonda und Jack Nicholson als Hollywoodrebellen; der Soundtrack mit Zeitgeisthymnen wie «Born To Be Wild» und «Don't Bogart Me» wurde zu einem Meilenstein der Rockmusik.