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Spätausgabe
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Spätausgabe
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Von seiner letzten Mission in Mitleidenschaft gezogen, ist Geheimagent James Bond (Sean Connery) ins Kurheim Shrublands beordert worden. Doch die Erholung hält sich in Grenzen, denn Graf Lippe (Guy Doleman), Mitglied der Terrororganisation Spectre beziehungsweise Phantom, weilt auch hier und verübt einen Anschlag auf 007. Zur selben Zeit lässt der Chef der Terroristen, Blofeld, seinen besten Mann, Emilio Largo (Adolfo Celi), zwei Atombomben stehlen, um damit die USA zu erpressen. In Shrublands beginnt der wahnsinnige Plan: Der französische Pilot Major Derval wird ermordet und durch einen Doppelgänger ersetzt. Dieser soll den Bomber mit den Atomwaffen entführen. Largo will die Bomben nach der Wasserung des Flugzeugs bei den Bahamas von seiner Jacht aus bergen. Als der Diebstahl ruchbar wird, schickt der britische Geheimdienst 007 aus, um Largo das Handwerk zu legen. Bond erkennt, dass der echte Major Derval, der als Dieb der Atomwaffen gilt, ermordet worden ist. Er nimmt mit Dervals Schwester Domino (Claudine Auger) Kontakt auf. Diese entpuppt sich als die Nichte keines Geringeren als Emilio Largos. «Feuerball» («Thunderball»), nach einem Roman von Ian Fleming entstanden, war der vierte Bond-Film und gilt nach wie vor als einer der besten. Seine turbulentesten Szenen spielen auf den Bahamas, zumeist unter Wasser. Inszeniert wurde der Knaller mit enormem Aufwand und Superstunts von Terence Young, der schon bei den ersten beiden Bond-Filmen Regie geführt hatte. Nicht umsonst erhielt «Thunderball» 1965 den Oscar für die Besten Spezialeffekten. 1982 wurde von «Thunderball» das Remake «Never Say Never Again» gedreht, in dem Sean Connery sein Comeback und seinen endgültigen Abschied als Agent 007 feierte.
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Jeremiah Johnson (Robert Redford) ist von der Zivilisation enttäuscht und zieht sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in die einsamen Rocky Mountains zurück, um sich als Fallensteller und Pelztierjäger zu versuchen. Wie hart die Natur sein kann, bekommt er in der winterlichen Wildnis bald zu spüren. Doch dann nimmt ihn Bear Claw (Will Geer), ein alter Trapper, unter seine Fittiche und lehrt ihn das Überleben. Selbstständig geworden macht Jeremiah erste Erfahrungen mit der fremden Welt der Indianerstämme. Eine verstörte Frau (Allyn Ann McLerie), deren ganze Familie bei einem Indianerüberfall umgebracht wurde, gibt ihm ihren einzigen überlebenden Sohn (Josh Albee) in Obhut. Um einen Indianerhäuptling nicht zu beleidigen, muss er dessen Tochter Swan (Delle Bolton) zur Frau nehmen. Mit ihr und dem Jungen bezieht er eine einsame Blockhütte. Die Idylle nimmt ein jähes Ende, als er sich überreden lässt, einen Armeetrupp durch ein den Indianern heiliges Land zu führen. Die Indianer rächen den Frevel und ermorden Jeremiahs Frau und den Jungen. Daraufhin beginnt der einst friedliebende Trapper einen furchtbaren Rachefeldzug. In «Jeremiah Johnson» beschwört Regisseur Sydney Pollack zwar noch einmal den Mythos des einsamen Helden aus der amerikanischen Pionierzeit herauf, zeigt aber auch, dass die Zivilisationsflucht ein Wunschtraum bleibt. «Variety» lobte den kritischen Western überschwänglich: «...er zeigt eine tiefe Einsicht in die Beziehungen zwischen Indianern und Weissen, und er profitiert von der superben Regie, der exzellenten Fotografie und dem flottem Schnitt...». Regisseur Sydney Pollack und der mit ihm befreundete Hollywoodstar Robert Redford drehten danach noch weitere fünf Filme gemeinsam,darunter den Tophit «Out of Africa».
02:10
Es ist eine musikalische Liebeserklärung an die Liebe selbst. Das Secondhand Orchestra mit Roman Riklin, Daniel Schaub, Frölein Da Capo und Adrian Stern verwebt in diesem Konzert ABBA-Hits wie «Dancing Queen» mit eigenen Mundart-Songs. Mit von der Partie ist auch Radiolegende FM François Mürner, der mit audiovisuellen Beiträgen in die Rolle des augenzwinkernden Chronisten schlüpft. Audiovisuell ist das ganze Konzert. Die Inszenierung steckt voller Überraschungen, die den Abend zu einem humorvollen und poetischen Erlebnis machen.
03:45
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:00
Im Wald des Kleinwalsertals finden die «Kräuterhexen» Marlene Paul, Paulina Ott und Susanne Tiefenbacher alles, was sie für ihre Waldküche brauchen. Die behutsam gesammelten Schätze verarbeiten sie zu Pasta mit Buchen- und Birkensprossen, Rehkeule mit Fichtenhonig oder Waldheidelbeerküchlein.
04:30
Der Südtiroler Lorenz Kuntner war Geschäftsführer, bis er sich vor 20 Jahren für einen anderen Weg entschieden hat: nur noch das zu tun, was ihn glücklich macht. Der 73-jährige Aussteiger gestaltet leidenschaftlich seinen Wohnraum, der so aussergewöhnlich ist wie er selbst. Er bemalt Steine, verschmilzt tierische Knochen in seine Kunst und schmückt sein Zuhause mit Geweihen. Das Freilichtmuseum ist ein Magnet für alle neugieren Wesen. Auf der Reise zum nächsten Haus können Viola und Jan die vielen Eindrücke in Ruhe auf sich wirken lassen. Das nächste Ziel ist die ländliche Gegend Ritten. Dort wohnt die Bauernfamilie Lang, sie betreibt Wein- und Kastanienbau. Ihr Eigenheim ist eine gelungene Fusion aus eigenem Kastanienholz und Beton - Tradition und Innovation. Mit einem Wohnraum, der zum Verweilen einlädt, und einem Keller, der fast so gross ist wie ein Fussballfeld. Zum Abschluss dieser Sendung treffen Viola und Jan in Sexten auf die Bergsteigerlegende Reinhold Messner und seine Frau Diane. Wo einst die Seilbahngondel ankamen, beginnt ein neues Kapitel. Anstatt eines Neubaus wurde der Fokus auf die Wiederverwendung der bestehenden Bausubstanz der alten Bergstation gelegt. Das «Reinhold Messner Haus» ist ein Ort, an dem die Vergangenheit und Zukunft einander die Hand reichen. Ein Haus, das nicht nur Messners Leben erzählt, sondern auch zum Nachdenken anstösst - und den Messners ein neues Zuhause bietet.