15:55
In der Schweiz gibt es vielleicht bald eine dritte Bestattungsform, nämlich die «Kompostbeerdigung». Herbert Ammann hat in Zürich erfolgreich eine Einzelinitiative lanciert, welche sich dem Thema annimmt. In 40 Tagen wird ein Mensch zu Erde. Dann kann er auf dem Friedhof beigesetzt werden oder Angehörige könnten die Erde auch zu sich nach Hause nehmen. Genau das möchte Herbert Ammann: Als Kompost in seinem Garten landen, damit ein Nussbaum aus seinen irdischen Überresten wachsen kann. Aber seine Krankheit schreitet wohl schneller voran, als dass der politische Prozess die dritte Bestattungsform abgesegnet hat.
16:35
Multiple Sklerose. Nur Monate nach der Geburt seines ersten Sohnes erhält Duri Sulser die Schockdiagnose. Er ist unheilbar krank. Als ehemaliges Skitalent verliert er den Boden unter den Füssen, als er daran denkt, vielleicht bald im Rollstuhl zu sitzen. Halt sucht Duri in der Esoterik. Er taucht im nächsten Jahrzehnt in eine transzendente Welt ein: Schamanismus, Lichtarbeit und Seelenreisen. Duri macht sich sogar als New-Age-Mentor und Medium selbstständig und investiert auf seinem Weg zur Erleuchtung nicht nur Zeit, sondern sein ganzes Geld. Seiner Frau Fabienne wird diese spirituelle Suche zu extrem. Es kommt immer häufiger zu Streit und schliesslich zur Trennung. Einsam in seiner Wohnung überlegt Duri, wie er seine Prioritäten im Leben setzen will. Ein paar Monate später gibt ein Filmabend seinem Leben erneut eine neue Richtung. Wird Duri endlich finden, was er immer suchte?
17:10
Gegründet wurde das Frauenkulturarchiv Graubünden 1997 von der Historikerin Silke Margherita Redolfi und der Journalistin Silvia Hofmann-Konrad. Dies geschah aus der Not heraus. Nachlässe und Unterlagen von Frauen und Frauenorganisationen wurden oft weggeworfen. Sie galten als nicht archivwürdig. Bedeutende Lebensgeschichten von Frauen sind so in Vergessenheit geraten. Heute ist das Frauenkulturarchiv etabliert und vielseitig aufgestellt. In den gekühlten Archivräumen lagern Dokumente, Briefe, Fotos und Objekte. Es gibt eine ansprechende Bibliothek mit Büchern von und über Frauen. Hinzu kommen Veranstaltungen und Lesungen, die vom Frauenkulturarchiv ausgerichtet werden. Der Film begleitet die Leiterin Silke Margherita Redolfi bei der Arbeit, der Abholung von Nachlässen und bei öffentlichen Auftritten. Er zeigt schöne Begegnungen, aber auch Probleme, mit denen das Frauenkulturarchiv zu kämpfen hat.
17:40
Pillen, Sirup, Tropfen, Spritzen, Creme oder zum Inhalieren - Medikamente gibt es in allen Formen. Im «Minisguard» wollen wir herausfinden, was Medikamente eigentlich sind. Marcus hat deshalb den Apotheker Filip Nay in seiner Apotheke in Ilanz besucht. Dort schauen sie, welche Medikamentenform für welchen Fall geeignet ist und wie die Medikamente mit dem Roboter vom Lager in den Laden gelangen - und Marcus darf sogar sein erstes eigenes Medikament herstellen. Ausserdem schauen wir uns an, wie ein Medikament im Körper wirkt und wie es uns hilft, wieder gesund zu werden.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Bei Frauen können Herzprobleme und Herzinfarkte andere Ursachen haben als bei Männern. Zum Beispiel verkrampfte Herzkranzgefässe. GESUNDHEITHEUTE erzählt die Geschichte einer Frau, die bei körperlicher Anstrengung stets Schmerzen im linken Arm hatte. Die Ursache blieb jahrelang unklar, weshalb sie die Hoffnung auf Besserung fast aufgegeben hatte. Erst als sie an der Herzsprechstunde für Frauen des Universitätsspitals Basel untersucht wurde, stellte sich heraus, dass verengte Herzkranzgefässe die Ursache ihrer Beschwerden waren. Gesunde Schokolade Dunkle Schokolade mit mindestens 70 Prozent Kakao gilt als gesund - vor allem wegen der enthaltenen Flavanole, Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Sie können Herz und Blutgefässe schützen, für eine spürbare Wirkung wären jedoch riesige Mengen nötig. Die Sendung besuchte die Deutsche Sporthochschule Köln, die in einer Studie den Effekt hochdosierter Kakaoflavanole auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit von Frauen nach den Wechseljahren untersucht.
18:40
«Potzmusig» reist in den volksmusikalischen Nordosten der Schweiz. Nur sieben Kilometer nördlich von Schaffhausen und in sieben Hügeln eingebettet, liegt das gemütliche Merishausen, wo im Restaurant Gemeindehaus regelmässig Volksmusik-Stubete abgehalten werden. Hier präsentiert Nicolas Senn einen bunten Frühlingsstrauss mit flotter Ländlermusik und frischen Natur- und Jodelklängen. Wie zum Beispiel das Schwöschterzett Michels aus der Region Winterthur, das munteren Jodelgesang zum Besten gibt, oder das Urner Handorgelduett Richi, Sepp, Hanspeter mit Franz, das einen Marsch aus dem Tellendorf mitgebracht hat. In Merishausen darf selbstverständlich eine Schaffhauser Musikerin im volkstümlichen Aufgebot nicht fehlen. Alphornsolistin Lisa Stoll tritt für einmal nicht allein auf, sondern gleich mit zwei unterschiedlichen Formationen. Einmal zusammen mit dem bekannten Ländlerquartett Ohalätz und einmal als Quartett Lisa Stoll, das in einzigartiger Besetzung mit Alphorn, Flöte, Jodel und Klavier eine Neukomposition von Dani Häusler vorstellt. Ausserdem überrascht eine Kleinformation der Brass Band Eglisau mit einem echten Klassiker der weltweit bekannten Mnozil Brass. Aus dem Muotathal stammt das Nachwuchs-Ländlertrio Echo vom Tüetlisberg mit Akkordeonspieler Patrick Bertschinger, der sein zweitliebstes Hobby, die Modelleisenbahn, gleich zum Beruf gemacht hat.
19:15
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht die evangelisch-reformierte Pfarrerin Stina Schwarzenbach.
20:10
Nach einem Prosecco und einem kurzen Austausch mit der 101-jährigen Frau Vögtlin starten Kiki und Nik ihre «Danke Happy Day»-Tour 2026. Fast ein Jahr nach der emotionalen Reise nach Thailand besucht Nik erneut Marvin, der als Baby von seiner Mutter getrennt wurde und in der Schweiz bei seinem Vater aufgewachsen ist. Im letzten Sommer hat er mit Nik nicht nur seine Mutter wiedergefunden, sondern auch seine thailändischen Verwandten getroffen. Seither hat sich viel getan: Marvin ist Vater geworden. Wie er seine neue Rolle erlebt und wie er heute auf die Begegnung mit seiner Mutter zurückblickt, zeigt sich beim Wiedersehen in seinem Zuhause in Diegten. Kiki besucht den 15-jährigen Timo, den sie bereits in der Weihnachtssendung 2024 in der Kinder-Reha Affoltern am Albis kennengelernt hat. Nach einer schweren Gehirnoperation musste Timo damals alles von Grund auf neu lernen. In seiner neuen Schule in Zollikofen zeigt er Kiki, welche beeindruckenden Fortschritte er seitdem gemacht hat. Sie begleitet ihn in den Unterricht, erfährt, wie er jetzt in seiner Wohngruppe lebt, und lässt sich am Ende sogar noch zu einem Spiel herausfordern. Seit vier Jahren erleichtert das Happy-Day-Seniorenmobil, liebevoll «Charly» genannt, Christines Alltag. Kiki besucht sie in ihrem neuen Zuhause, das sie mit ihrem Mann, ihrer alleinerziehenden Tochter und deren zwei autistischen Kindern teilt. Ein Blick in einen Familienalltag, der von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. «Happy Day» begleitet Anna in die EVZ-Garderobe, wo sich für sie ein ganz besonderer Wunsch erfüllt. Seit 70 Jahren ist sie ein riesiger EVZ-Fan und verpasst kaum ein Heimspiel der Zuger Eishockeyaner. Nun darf sie den EVZ-Spielern vor dem Match endlich einmal persönlich viel Glück wünschen. Währenddessen geht für Markus beim EVZ auch ein Traum in Erfüllung: Er darf, wie ein echter Eismeister, mit der Eismaschine das Eis aufbereiten. Eine Aufgabe, die nicht nur Geschick, sondern auch einiges Fachwissen erfordert. Diese und viele weitere Fortsetzungsgeschichten erzählen Kiki Maeder und Nik Hartmann in «Danke Happy Day».
22:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Die internationale Lage ist gespannt. Sowohl die Briten als auch die Russen sind überrascht, als je eines ihrer Unterseeboote verschwindet. Topagenten kommen zum Einsatz. Während Moskau die schöne Anya Amasova (Barbara Bach) für den Fall aussendet, vertraut der britische Geheimdienst auf James Bond, Agent 007 (Roger Moore). Die beiden sollen zusammenarbeiten und den gemeinsamen Feind bekämpfen: Karl Stromberg (Curd Jürgens), einen Millionär, der die Unterseeboote gekapert hat und die nukleare Zerstörung der Welt plant. Die Zukunft der Menschheit sieht er im Untergang. Nur wenige sollen in seiner Tiefseetraumwelt Altantis überleben. James Bond kämpft aber plötzlich an zwei Fronten, als Anya herausfindet, dass er in einer früheren Mission ihren Liebhaber umgebracht hat. «Aufwendiger und witziger als die Vorgänger, mit einem endlich etablierten Roger Moore» - so wohlwollend begrüsste die Presse den zehnten Film mit dem Agenten Ihrer Majestät, James Bond. Regisseur Lewis Gilbert, seit «Man lebt nur zweimal» (1967) Bond-erprobt, hat diesen aufregenden und amüsanten Thriller gedreht. Wieder sind die Actionszenen und Stunts brillant, und natürlich begegnet der Supermann mit Superwaffen einer Superfrau, diesmal verkörpert von Barbara Bach. Der deutsche Curd Jürgens mimt als moderner Doktor Mabuse den Bond-Gegenspieler Stromberg.