21:05
Julia zieht mit ihrem Mann Stevan und ihrem Kind ins Haus ihrer Eltern. Doch zuerst wird umgebaut: Aus einer Wohnung werden zwei. «Ich hatte nicht immer eine einfache Beziehung zu meiner Mutter», sagt sie. Für «rec.»-Reporter Mauro Flühler ist diese Geschichte besonders persönlich: Julia ist seine Schwester, und er begleitet seine eigene Familie auf diesem Weg. Der Schritt verspricht mehr Nähe, weckt aber auch Sorgen. Julias Vater freut sich auf mehr Leben im Haus, Julia hofft vor allem auf Entlastung im Alltag. Gleichzeitig wollen alle eigenständig bleiben. Was passiert, wenn diese Bedürfnisse aufeinanderprallen? Und was, wenn alte Konflikte zurückkehren? Bei Sophie ist das Zusammenleben mit ihren Eltern bereits Alltag. Sie weiss, wie viel Arbeit es braucht, damit es für alle stimmt. Offen miteinander reden und Grenzen respektieren, das ist für sie entscheidend. Doch auch bei Sophie hat familiäre Nähe Grenzen. «Mit seinen Eltern zusammenwohnen, das würde für mich nicht passen», sagt sie über die Familie ihres Partners. Wie viel Nähe guttut und wann sie zu viel wird, ist in jeder Familie anders. Mauro will herausfinden, wie Eltern und erwachsene Kinder zusammenleben können, ohne sich selbst zu verlieren.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die besagte Aufnahme der Koloratursopranistin Emilie Herzog stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Reto Knöpfel, ausgebildeter Opernsänger, wunderte sich: Herzog war ein Geschlecht aus dem Thurgau. Warum sagte ihm - selbst geborener Thurgauer - der Name der Sängerin nichts? Augenscheinlich musste sie einmal berühmt gewesen sein. Und so begann die Suche nach einer vergessenen Schweizer Opernpionierin. Mittlerweile hat Knöpfel eine Wanderausstellung über Emilie Herzog kuratiert und veranstaltet Konzert-Matinees mit ihren Liedern.
23:00
Ein isoliertes Dorf in einer Zeit, die unserer nicht fern ist: Die Welt ist rau und unwirtlich geworden. Skalde, als Tochter einer Aussenseiterin aufgewachsen, musste sich ihren Platz in der Gemeinschaft hart erkämpfen und hat sich dafür von ihrer Mutter Edith distanziert. Als geachtetes Mitglied des Dorfes steht sie unter dem Schutz des Vorstehers Pesolt. Ihr sozialer Aufstieg hat die Kluft zwischen ihr und ihrer Mutter jedoch noch verstärkt. Eines Tages findet Skalde im Wald ein fremdes Kind. Obwohl die strengen Gesetze der Dorfgemeinschaft keine Fremden dulden, nimmt sie das Mädchen bei sich auf. Während sich die Beziehung zwischen Skalde und Edith dadurch langsam wieder verbessert, drohen ihr durch die Entdeckung des Mädchens schwerwiegende Konsequenzen. Um sich und das Kind zu schützen, schlägt Skalde der Gemeinschaft ein riskantes Geschäft vor. Doch die Bedrohung durch die Gemeinschaft wächst unaufhaltsam, ebenso wie Skaldes Widerstand - bis sie schliesslich bereit ist, alles hinter sich zu lassen.