07:30
08:50
Bettwanzen-Horror - Vorsicht vor falschen Kammerjägern Die Bezeichnung «Schädlingsbekämpfer» ist in der Schweiz nicht geschützt. Das wird Ilona Oertel zum Verhängnis: Sie sucht rasche Hilfe gegen ihre Bettwanzenplage, zahlt 6000 Franken im Voraus. Doch die versprochene Hilfe bleibt aus. Die Wanzen krabbeln weiter. Später stellt sich heraus: Die Firma leistete überteuerte, unzureichende Arbeit. Oertel erstattet Anzeige. «Kassensturz» fragt beim Verbandspräsidenten der Schädlingsbekämpfer nach, wie man sich vor Schädlingen und schwarzen Branchen-Schafen schützt und welche Tierchen aktuell am meisten rumkrabbeln. Wasserknappheit - Avocados trocknen Spanien aus Der Avocado-Anbau in Südspanien boomt. Das führt zu gravierenden Wasserproblemen: Für ein Kilogramm Avocados werden zum Teil mehr als 1500 Liter Wasser benötigt, was die ohnehin knappen Wasserressourcen vor Ort extrem belastet. Die Folgen: illegale Brunnen und sinkende Grundwasserspiegel. Eine Studie der Universitäten Málaga, Princeton und Bern zeigt, dass unter anderem wegen Profitgier die Wasserreserven schwinden. Trotzdem setzen viele spanische Bauern weiterhin auf die grüne Beere. Die Reportage im «Kassensturz». Test «Aceto Balsamico» - Teuer muss nicht immer gut sein Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. So auch bei Aceto Balsamico di Modena (IGP): Das Angebot in den Läden ist enorm. «Kassensturz» lässt zwölf Aceti Schweizer Grossverteiler von einer hochkarätigen Jury verkosten. Die Degustation zeigt: Bereits zu einem relativ günstigen Preis gibt es einen guten Aceto Balsamico, der überzeugen kann. Hingegen fallen zwei Produkte im Test durch: «Zu viel Essig» und «stechend im Gaumen», so das Urteil der Jury.
09:30
Britta Marakatt-Labba wurde 1951 in Saarivuoma Sami geboren und wuchs in einer Familie auf, die Rentierzucht betrieb. Nach einem Studium an der Schule für Art und Design in Göteborg arbeitete sie erfolgreich als Textilkünstlerin. 2017 gelang ihr der Durchbruch mit ihrem 24 Meter langen gestickten Werk «History», das an der «Documenta 14» in Kassel gezeigt wurde. Der Filmemacher Thomas Jackson begleitet Britta Marakatt-Labba und ihren Sohn in die Weidegebiete von Sapmi. Marakatt-Labba zeigt in ihren Stickereien die Würde und den Stolz des Sami-Volkes und setzt sich dafür ein, die Naturreichtümer und das nationale Erbe der Samen für kommende Generationen zu bewahren. Sendung vom 29.10.2023
10:25
10:35
1 Verein, 4 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
10:50
Wie soll es mit unserem Planeten weitergehen? Der Dokumentarfilm «Future Council» begleitet acht Kinder auf ihrer Suche nach Lösungen für die Klimakrise und zeigt, wie sie Verantwortliche und Unternehmen direkt zur Rede stellen.
12:15
Widerstand gegen Freileitungen - umstrittene Erdkabel Kaum ein Leitungsprojekt bleibt ohne Widerstand. Im Wallis oder im Aargauer Reusstal wehren sich Gemeinden und Interessengruppen gegen neue und höhere Masten. Ihre Forderung: die Leitung in den Boden verlegen. Doch Swissgrid warnt: Erdkabel seien teurer, technisch anspruchsvoller und gefährdeten die Netzstabilität. Kritiker halten dagegen: Mit moderner Technik liessen sich auch Erdkabel sicher betreiben. Die Schweiz will bis 2050 weitgehend auf fossile Energien verzichten. Der Strombedarf steigt - gleichzeitig wird die Produktion immer volatiler. Solarstrom aus Tausenden dezentralen Anlagen ersetzt schrittweise Atomkraftwerke und ergänzt die Wasserkraft. Doch dafür ist das heutige Stromnetz nicht gebaut. In der Leitstelle der Swissgrid zeigt sich: Produktion und Verbrauch müssen immer häufiger aktiv gesteuert werden. Die nationale Übertragungsnetz-Betreiberin plant deshalb Milliardeninvestitionen in neue Kapazitäten, doch viele Projekte verzögern sich über Jahre. Das Verteilnetz unter Druck Nicht nur das Übertragungsnetz gerät unter Druck. Ein grosser Kraftakt zur Bewältigung der Energiewende findet im Schweizer Verteilnetz statt. Es umfasst über 200'000 Kilometer Leitungen und wird betrieben von rund 600 regionalen Elektrizitätswerken. In Quartieren wurden die Netze einst für Kühlschrank und Herd dimensioniert - heute kommen immer mehr Wärmepumpen, Elektroautos und Solaranlagen hinzu. Die Kosten drohen zu explodieren. Überfordert der Solarboom das Netz? Vor allem der anhaltende Solarboom bringt das System an Grenzen. An sonnigen Tagen produzieren Solaranlagen bereits heute mehr Strom, als gleichzeitig verbraucht wird. Künftig soll es noch deutlich mehr sein. Diese Einspeisespitzen vollständig ins Netz aufzunehmen, wäre teuer und oft unnötig, finden Netzbetreiber und Experten. Batterien statt teurer Netzausbau Ein Ausweg sind flexible Tarife und vor allem Batteriespeicher. Im Übertragungsnetz können Grossbatterien, wie die geplante weltgrösste Redox-Flow-Batterie im Aargau, eine wichtige Pufferfunktion übernehmen. In Quartieren und in Häusern können Batteriespeicher einen überteuerten Netzausbau verhindern.
13:00
Droht eine weitere Eskalation des Konflikts? Ist ein Regime-Change ein realistisches Ziel? Oder fehlt Israel und den USA grundsätzlich eine kohärente Strategie? Wie stark ist die iranische Opposition und wie könnte eine neue staatliche Ordnung nach einem Ende des Konflikts aussehen? War es richtig, diesen Krieg zu beginnen? Liegt in ihm die grosse Chance für eine epochale Neuordnung des mittleren Ostens? Welche Positionen und Interessen vertreten die Golfstaaten? Reto Brennwald diskutiert diese Fragen mit seinen Gästen. Gäste: - Philippe Welti, Ex-Botschafter im Iran; - Shahrzad Antenna, Exil-Iranerin und Vertreterin «Free Iran Switzerland»; - Jean-Daniel Ruch, ehemaliger Botschafter in Serbien, Israel und der Türkei; und - Markus Somm, Historiker, Verleger und Chefredaktor «Nebelspalter».
14:00
«The Real Charlie Chaplin», eine Dokumentation von Peter Middleton und James Spinney, gibt einen Einblick hinter die Starfassade des legendären Schauspielers und Filmemachers Charlie Chaplin. In ihrem Biopic versuchen die beiden Filmemacher, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Charlie Chaplin als Mensch wirklich war. Selten gesehenes Archivmaterial und Audio-Interviews mit Chaplin zeigen eine gespaltene Persönlichkeit, die ihre Schwächen hinter der Figur des menschenfreundlichen Tramps gut zu verbergen wusste. So war Chaplin kein guter Vater, und ihm verfallene Frauen, viele viel jünger als er, behandelte er oft schlecht. Die Autoren der Dokumentation fällen kein Urteil, sondern geben schlicht die Fakten wieder. Sie führen das Publikum durch Momente aus Chaplins Leben, die sein Verhalten nicht beschönigen, aber in einen Kontext stellen, was es dem Publikum erlaubt, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. «The real Charlie Chaplin» zeigt den Jahrhundert-Komiker als komplizierten, schwer fassbaren Mann, der wahrscheinlich nicht einmal sich selbst kannte und Probleme mit der eigenen Identität hatte. Doch ändert das für die Autoren nichts an der Tatsache, dass Chaplin ein brillanter Komiker, ein genialer Künstler war, dessen fragwürdiger Umgang mit Macht, Ruhm und Medien wie die Vorwegnahme der Vermarktung von Star-Egos in den modernen sozialen Medien wirkt.
15:55
In der Schweiz gibt es vielleicht bald eine dritte Bestattungsform, nämlich die «Kompostbeerdigung». Herbert Ammann hat in Zürich erfolgreich eine Einzelinitiative lanciert, welche sich dem Thema annimmt. In 40 Tagen wird ein Mensch zu Erde. Dann kann er auf dem Friedhof beigesetzt werden oder Angehörige könnten die Erde auch zu sich nach Hause nehmen. Genau das möchte Herbert Ammann: Als Kompost in seinem Garten landen, damit ein Nussbaum aus seinen irdischen Überresten wachsen kann. Aber seine Krankheit schreitet wohl schneller voran, als dass der politische Prozess die dritte Bestattungsform abgesegnet hat.
16:35
Multiple Sklerose. Nur Monate nach der Geburt seines ersten Sohnes erhält Duri Sulser die Schockdiagnose. Er ist unheilbar krank. Als ehemaliges Skitalent verliert er den Boden unter den Füssen, als er daran denkt, vielleicht bald im Rollstuhl zu sitzen. Halt sucht Duri in der Esoterik. Er taucht im nächsten Jahrzehnt in eine transzendente Welt ein: Schamanismus, Lichtarbeit und Seelenreisen. Duri macht sich sogar als New-Age-Mentor und Medium selbstständig und investiert auf seinem Weg zur Erleuchtung nicht nur Zeit, sondern sein ganzes Geld. Seiner Frau Fabienne wird diese spirituelle Suche zu extrem. Es kommt immer häufiger zu Streit und schliesslich zur Trennung. Einsam in seiner Wohnung überlegt Duri, wie er seine Prioritäten im Leben setzen will. Ein paar Monate später gibt ein Filmabend seinem Leben erneut eine neue Richtung. Wird Duri endlich finden, was er immer suchte?
17:10
Gegründet wurde das Frauenkulturarchiv Graubünden 1997 von der Historikerin Silke Margherita Redolfi und der Journalistin Silvia Hofmann-Konrad. Dies geschah aus der Not heraus. Nachlässe und Unterlagen von Frauen und Frauenorganisationen wurden oft weggeworfen. Sie galten als nicht archivwürdig. Bedeutende Lebensgeschichten von Frauen sind so in Vergessenheit geraten. Heute ist das Frauenkulturarchiv etabliert und vielseitig aufgestellt. In den gekühlten Archivräumen lagern Dokumente, Briefe, Fotos und Objekte. Es gibt eine ansprechende Bibliothek mit Büchern von und über Frauen. Hinzu kommen Veranstaltungen und Lesungen, die vom Frauenkulturarchiv ausgerichtet werden. Der Film begleitet die Leiterin Silke Margherita Redolfi bei der Arbeit, der Abholung von Nachlässen und bei öffentlichen Auftritten. Er zeigt schöne Begegnungen, aber auch Probleme, mit denen das Frauenkulturarchiv zu kämpfen hat.
17:40
Pillen, Sirup, Tropfen, Spritzen, Creme oder zum Inhalieren - Medikamente gibt es in allen Formen. Im «Minisguard» wollen wir herausfinden, was Medikamente eigentlich sind. Marcus hat deshalb den Apotheker Filip Nay in seiner Apotheke in Ilanz besucht. Dort schauen sie, welche Medikamentenform für welchen Fall geeignet ist und wie die Medikamente mit dem Roboter vom Lager in den Laden gelangen - und Marcus darf sogar sein erstes eigenes Medikament herstellen. Ausserdem schauen wir uns an, wie ein Medikament im Körper wirkt und wie es uns hilft, wieder gesund zu werden.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Bei Frauen können Herzprobleme und Herzinfarkte andere Ursachen haben als bei Männern. Zum Beispiel verkrampfte Herzkranzgefässe. GESUNDHEITHEUTE erzählt die Geschichte einer Frau, die bei körperlicher Anstrengung stets Schmerzen im linken Arm hatte. Die Ursache blieb jahrelang unklar, weshalb sie die Hoffnung auf Besserung fast aufgegeben hatte. Erst als sie an der Herzsprechstunde für Frauen des Universitätsspitals Basel untersucht wurde, stellte sich heraus, dass verengte Herzkranzgefässe die Ursache ihrer Beschwerden waren. Gesunde Schokolade Dunkle Schokolade mit mindestens 70 Prozent Kakao gilt als gesund - vor allem wegen der enthaltenen Flavanole, Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Sie können Herz und Blutgefässe schützen, für eine spürbare Wirkung wären jedoch riesige Mengen nötig. Die Sendung besuchte die Deutsche Sporthochschule Köln, die in einer Studie den Effekt hochdosierter Kakaoflavanole auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit von Frauen nach den Wechseljahren untersucht.
18:40
«Potzmusig» reist in den volksmusikalischen Nordosten der Schweiz. Nur sieben Kilometer nördlich von Schaffhausen und in sieben Hügeln eingebettet, liegt das gemütliche Merishausen, wo im Restaurant Gemeindehaus regelmässig Volksmusik-Stubete abgehalten werden. Hier präsentiert Nicolas Senn einen bunten Frühlingsstrauss mit flotter Ländlermusik und frischen Natur- und Jodelklängen. Wie zum Beispiel das Schwöschterzett Michels aus der Region Winterthur, das munteren Jodelgesang zum Besten gibt, oder das Urner Handorgelduett Richi, Sepp, Hanspeter mit Franz, das einen Marsch aus dem Tellendorf mitgebracht hat. In Merishausen darf selbstverständlich eine Schaffhauser Musikerin im volkstümlichen Aufgebot nicht fehlen. Alphornsolistin Lisa Stoll tritt für einmal nicht allein auf, sondern gleich mit zwei unterschiedlichen Formationen. Einmal zusammen mit dem bekannten Ländlerquartett Ohalätz und einmal als Quartett Lisa Stoll, das in einzigartiger Besetzung mit Alphorn, Flöte, Jodel und Klavier eine Neukomposition von Dani Häusler vorstellt. Ausserdem überrascht eine Kleinformation der Brass Band Eglisau mit einem echten Klassiker der weltweit bekannten Mnozil Brass. Aus dem Muotathal stammt das Nachwuchs-Ländlertrio Echo vom Tüetlisberg mit Akkordeonspieler Patrick Bertschinger, der sein zweitliebstes Hobby, die Modelleisenbahn, gleich zum Beruf gemacht hat.
19:15
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht die evangelisch-reformierte Pfarrerin Stina Schwarzenbach.
20:10
Nach einem Prosecco und einem kurzen Austausch mit der 101-jährigen Frau Vögtlin starten Kiki und Nik ihre «Danke Happy Day»-Tour 2026. Fast ein Jahr nach der emotionalen Reise nach Thailand besucht Nik erneut Marvin, der als Baby von seiner Mutter getrennt wurde und in der Schweiz bei seinem Vater aufgewachsen ist. Im letzten Sommer hat er mit Nik nicht nur seine Mutter wiedergefunden, sondern auch seine thailändischen Verwandten getroffen. Seither hat sich viel getan: Marvin ist Vater geworden. Wie er seine neue Rolle erlebt und wie er heute auf die Begegnung mit seiner Mutter zurückblickt, zeigt sich beim Wiedersehen in seinem Zuhause in Diegten. Kiki besucht den 15-jährigen Timo, den sie bereits in der Weihnachtssendung 2024 in der Kinder-Reha Affoltern am Albis kennengelernt hat. Nach einer schweren Gehirnoperation musste Timo damals alles von Grund auf neu lernen. In seiner neuen Schule in Zollikofen zeigt er Kiki, welche beeindruckenden Fortschritte er seitdem gemacht hat. Sie begleitet ihn in den Unterricht, erfährt, wie er jetzt in seiner Wohngruppe lebt, und lässt sich am Ende sogar noch zu einem Spiel herausfordern. Seit vier Jahren erleichtert das Happy-Day-Seniorenmobil, liebevoll «Charly» genannt, Christines Alltag. Kiki besucht sie in ihrem neuen Zuhause, das sie mit ihrem Mann, ihrer alleinerziehenden Tochter und deren zwei autistischen Kindern teilt. Ein Blick in einen Familienalltag, der von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. «Happy Day» begleitet Anna in die EVZ-Garderobe, wo sich für sie ein ganz besonderer Wunsch erfüllt. Seit 70 Jahren ist sie ein riesiger EVZ-Fan und verpasst kaum ein Heimspiel der Zuger Eishockeyaner. Nun darf sie den EVZ-Spielern vor dem Match endlich einmal persönlich viel Glück wünschen. Währenddessen geht für Markus beim EVZ auch ein Traum in Erfüllung: Er darf, wie ein echter Eismeister, mit der Eismaschine das Eis aufbereiten. Eine Aufgabe, die nicht nur Geschick, sondern auch einiges Fachwissen erfordert. Diese und viele weitere Fortsetzungsgeschichten erzählen Kiki Maeder und Nik Hartmann in «Danke Happy Day».
22:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Die internationale Lage ist gespannt. Sowohl die Briten als auch die Russen sind überrascht, als je eines ihrer Unterseeboote verschwindet. Topagenten kommen zum Einsatz. Während Moskau die schöne Anya Amasova (Barbara Bach) für den Fall aussendet, vertraut der britische Geheimdienst auf James Bond, Agent 007 (Roger Moore). Die beiden sollen zusammenarbeiten und den gemeinsamen Feind bekämpfen: Karl Stromberg (Curd Jürgens), einen Millionär, der die Unterseeboote gekapert hat und die nukleare Zerstörung der Welt plant. Die Zukunft der Menschheit sieht er im Untergang. Nur wenige sollen in seiner Tiefseetraumwelt Altantis überleben. James Bond kämpft aber plötzlich an zwei Fronten, als Anya herausfindet, dass er in einer früheren Mission ihren Liebhaber umgebracht hat. «Aufwendiger und witziger als die Vorgänger, mit einem endlich etablierten Roger Moore» - so wohlwollend begrüsste die Presse den zehnten Film mit dem Agenten Ihrer Majestät, James Bond. Regisseur Lewis Gilbert, seit «Man lebt nur zweimal» (1967) Bond-erprobt, hat diesen aufregenden und amüsanten Thriller gedreht. Wieder sind die Actionszenen und Stunts brillant, und natürlich begegnet der Supermann mit Superwaffen einer Superfrau, diesmal verkörpert von Barbara Bach. Der deutsche Curd Jürgens mimt als moderner Doktor Mabuse den Bond-Gegenspieler Stromberg.