18:05
Vorabendausgabe
18:10
In der Schweiz leben mehr als 150'000 Menschen mit Demenz, und die Zahl steigt kontinuierlich. Wenn Sprache und Orientierung schwinden, bietet Musik oft einen der letzten Zugänge zur Erinnerung und zum Erleben. Der «Weisch no»-Chor nutzt dieses Potenzial, indem er Menschen durch gemeinsames Singen motiviert, Stress reduziert und das Selbstwertgefühl stärkt. Er ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man Demenz und Alzheimer ein Stück weit den Schrecken nehmen kann. Neuer Wirkstoff, neue Hoffnung? Ein neu entwickelter Antikörper-Wirkstoff lässt die Hoffnung auf eine bessere Behandlung von Alzheimer-Patienten wachsen. Ein erstes Medikament mit diesem Wirkstoff ist in den USA und der EU auf den Markt gekommen. Es soll den Krankheitsverlauf verlangsamen. Nach einem zunächst positiven Start zeigen sich jedoch erste Zweifel. Ein Experte ordnet ein. Was lässt sich alles im Urin erkennen? Ob hell oder dunkel, klar oder trüb: Urin gibt Aufschluss über unsere Gesundheit und kann auf verschiedene Krankheiten hinweisen. Doch die Laboranalyse hat noch viel mehr zu bieten - vom Schwangerschaftstest bis hin zum Nachweis von Drogen. Ein Besuch bei den Spezialistinnen und Spezialisten gibt Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der Analyse.
18:40
Das Bündner Ländlerkapellentreffen ist eine Erfolgsgeschichte und fester Bestandteil der Volksmusik des Kantons Graubünden. Diesen Januar feiert der Traditionsanlass sein 60-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Grund haben sich im Forum Ried in Landquart beliebte Ländlerkapellen aus Graubünden und anderen Regionen der Schweiz getroffen und an zwei Abenden aufgespielt. Neben viel Musik aus dem Bündnerland gibt es auch Formationen im Berner- und Innerschwyzerstil und natürlich auch Jodelgesang. Im ausverkauften Forum im Ried Landquart wird zugehört, getanzt und gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Die Sendung «Potzmusig» zeigt die schönsten Momente vom 60-jährigen Jubiläum des Bündner Ländlerkapellentreffens 2026.
19:15
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht der römisch-katholische Theologe Jonathan Gardy.
20:10
Atemberaubende Natur und berührende Auswanderergeschichten - Mona Vetsch nimmt die Zuschauenden mit auf ihrer grossen Reise durch Neuseeland. Sie trifft auf die 89-jährige Hanni, die voller Abenteuerlust ans andere Ende der Welt reiste und nun einen Haufen neuseeländischer Enkel hat. Sie besucht die Walliser Zwillinge Sabin und Susan, die nicht ohneeinander leben konnten, also wanderten beide aus. Und an der einsamen Westküste schaut Mona Vetsch bei Sibille und Josh vorbei, dem Paar mit der schönsten Liebesgeschichte von ganz Neuseeland. Das Abenteuer Auswandern noch vor sich hat die fünfköpfige Familie Bätjer. Die Familie packt ihre sieben Sachen, ohne je vorher in Neuseeland gewesen zu sein. Angetrieben von einer Sehnsucht nach diesem Land am anderen Ende der Welt, wie sie so viele Schweizerinnen und Schweizer in sich tragen.
22:55
Spätausgabe
23:05
Spätausgabe
23:15
Schon als Jugendliche singt Whitney Houston (Naomie Ackie) für ihr Leben gern und darf im Gospelchor ihrer Mutter Cissy Houston (Tamara Tunie), die selbst Sängerin ist, Solos zum Besten geben. Bald ist klar, dass Houston mit ihrem grossen Stimmumfang ein riesiges Potential hat. Mit nur 20 Jahren unterschreibt sie einen Vertrag mit dem Musiklabel Arista. Privat ist die Sängerin auf der Suche nach ihrer Identität und nach der grossen Liebe. Sie findet sie in Robyn Crawford (Nafessa Williams), doch die Beziehung der beiden Frauen ist Houstons Vater John (Clarke Peters) ein Dorn im Auge, er drängt seine Tochter, sich mit Männern zu treffen. Diese fügt sich und gibt bald die glamouröse heterosexuelle Diva in der Öffentlichkeit. Mit Bobby Brown (Ashton Sanders) lässt sie sich mit einen notorischen Fremdgänger ein. Houston gelingt mit Hilfe ihres Geschäftspartners bei Arista und väterlichen Freundes, Clive Davis (Stanley Tucci), eine bahnbrechende Musikkarriere. Ihr legendärer Auftritt beim Super-Bowl 1991, bei dem sie die Nationalhymne singt, wird zum Triumph. Houston tritt im Trainingsanzug auf und setzt gesanglich neue Massstäbe. Nur wenige Jahre später performt sie an den American Music Awards ein unvergessliches Medley. Doch der Ruhm hat zunehmend seine Schattenseiten: Die häusliche Gewalt, der Houston durch Bobby Brown ausgesetzt ist, die Verachtung von der Schwarzen Community, weil sie angeblich «zu weisse» Musik mache und der zunehmende Drogenkonsum stürzen die Sängerin in einen Abgrund. Mit nur 48 Jahren stirbt Whitney Houston.
01:35
Eine Mordserie schockt New York. Die Opfer sind Männer, die über poetische Kontaktanzeigen in eine Falle geraten sind. Am Tatort liegt jeweils der schmalzige Oldie «Sea of Love» auf dem Plattenteller. Frank Keller (Al Pacino), ein abgebrühter und desillusionierter Polizist, übernimmt die Ermittlungen. Um den Täter zu ködern, gibt er selbst ein lyrisches Inserat auf, in dem er um ein einsames Frauenherz wirbt. Neben anderen Damen, die Franks Anzeige beantworten, meldet sich auch die geheimnisvolle Blondine Helen (Ellen Barkin). Doch als Frank mit ihr anbandeln will, lässt sie ihn abblitzen. Frank aber stellt ihr nach, teils weil er Helen verdächtigt, vor allem jedoch, weil er ihr verfallen ist. Während die Beweise gegen Helen immer erdrückender werden, wird Frank zusehends in einen Strudel von Leidenschaft und Todesangst mitgerissen. Es gibt Filme, die sich auch bei wiederholtem Betrachten nicht abnutzen. «Sea of Love» ist auch dann noch spannend, wenn man die Auflösung bereits kennt. Das ist in erster Linie der Verdienst der beiden hervorragenden Darsteller. Oscar-Preisträger und Charakterstar Al Pacino brilliert als ausgebrannter Polizist, der in einen mörderischen Konflikt zwischen Pflicht und Gefühlen gerät und sich in ein schwindelerregendes Katz-und-Maus-Spiel mit seiner Hauptverdächtigen einlässt. Ellen Barkin, die das Kinopublikum erstmals an der Seite von Dennis Quaid in «The Big Easy» eroberte, gelingt es, dem Stereotyp der blonden Femme fatale attraktive neue Seiten abzugewinnen. Wenn sie und Pacino sich - in einer der besten Szenen des Films - in einem dieser typischen, 24 Stunden lang geöffneten New Yorker Delikatessenläden treffen und sich über eine Kühltruhe hinweg ihre Blicke kreuzen, ist das Erotik pur.
03:20
Atemberaubende Natur und berührende Auswanderergeschichten - Mona Vetsch nimmt die Zuschauenden mit auf ihrer grossen Reise durch Neuseeland. Sie trifft auf die 89-jährige Hanni, die voller Abenteuerlust ans andere Ende der Welt reiste und nun einen Haufen neuseeländischer Enkel hat. Sie besucht die Walliser Zwillinge Sabin und Susan, die nicht ohneeinander leben konnten, also wanderten beide aus. Und an der einsamen Westküste schaut Mona Vetsch bei Sibille und Josh vorbei, dem Paar mit der schönsten Liebesgeschichte von ganz Neuseeland. Das Abenteuer Auswandern noch vor sich hat die fünfköpfige Familie Bätjer. Die Familie packt ihre sieben Sachen, ohne je vorher in Neuseeland gewesen zu sein. Angetrieben von einer Sehnsucht nach diesem Land am anderen Ende der Welt, wie sie so viele Schweizerinnen und Schweizer in sich tragen.