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Humanoide Roboter sind auf dem Vormarsch. Beim Roboter-Halbmarathon in Peking treten Maschinen gegen Menschen an. Doch das Rennen ist weit mehr als ein skurriler Wettkampf: China nutzt die globale Bühne gezielt, um sich als führende Technologienation zu präsentieren und seinen Führungsanspruch in der Robotik zu zementieren. Die Erwartungen an die humanoide Robotik sind weltweit gigantisch. Die Technologie soll helfen, den sich abzeichnenden Fachkräftemangel zu lindern, Lücken in der Altenpflege zu schliessen und langfristig die Wirtschaft anzukurbeln. Nicht nur China, auch die USA setzen voll auf dieses Potenzial. Doch während amerikanische Pioniere wie Tesla ihre Modelle noch ausgiebig testen, hat Peking bereits mit der industriellen Massenproduktion begonnen. Und auch in der Schweiz wird investiert. Das Zürcher Start-up Rivr entwickelt intelligente Lieferroboter - bauen will es diese aber in Fernost. «NZZ Format» zeigt, wie weit China in der humanoiden Robotik tatsächlich schon ist. Wo verläuft die Grenze zwischen Hype und Realität? Und wer wird das globale, milliardenschwere Wettrennen um die technologische Vorherrschaft gewinnen? Ein Film von Claudia Stahel
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Lange bevor der Mensch sesshaft wurde, stiess er auf den Wolf und begann, mit ihm zu kooperieren. Daraus wurde eine bis heute dauernde Partnerschaft, in der Wölfe zu zahmen Hunden wurden. Der Verhaltensforscher Kurt Kotrschal hat sein Leben der Beziehung zwischen Mensch, Hund und Wolf gewidmet. Er sagt: Ohne diese Tiere wären wir heute nicht die, die wir sind. Denn nicht nur Hunde und Menschen haben erstaunlich viel gemeinsam. Auch Mensch und Wolf sind sich viel ähnlicher als man denken würde. Wie wir mit anderen Lebewesen als Teil der Natur agieren, bestimmt ganz wesentlich, wer wir sind und sein wollen. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger erläutert Kurt Kotrschal, weshalb Sinn und Glück für ihn entscheidend aus der gelebten Gemeinschaft mit Tieren entstehen.