13:25
Insgesamt sieben Kandidatinnen und Kandidaten - vier davon aus dem Sendegebiet von SRF - treten gegeneinander an. Die Gastgeber sind stark mit ihrer Region verbunden und pflegen eine traditionelle Küche. Sie gewähren dem Fernsehpublikum Einblicke in ihre Küche und ihren Alltag. In der zweiten Folge von «Eusi Landchuchi - Cuisine de chez nous - Cucina nostrana» geht es ins Val-de-Travers. Gaudentia Persoz lädt ihre sechs Mitstreiter zu sich nach Couvet NE ein. Die 48-Jährige kommt ursprünglich aus Sankt Gallen und ging vor 30 Jahren eigentlich nur in die Westschweiz, um Französisch zu lernen. Heute lebt sie noch immer dort, zusammen mit ihrem Ehemann und den beiden gemeinsamen Töchtern. Vor zehn Jahren, als die Herstellung und der Verkauf von Absinth wieder erlaubt worden war, liess sich Gaudentia von der Grossmutter ihres Mannes in die Geheimnisse der Absinth-Destillation einweihen. So wurde sie zur ersten weiblichen Absinth-Destillateurin der Region und stellt jährlich 10 000 Liter des traditionellen Anisgetränkes her. Nicht verwunderlich also, startet der Ausflug ins Val-de-Travers für die sechs Gäste auch gleich mit einer Kostprobe. In einer Hütte am Waldrand serviert die Gastgeberin aus der Romandie ihren Mitstreitern den Aperitif, bevor anschliessend im Familienbetrieb das Dreigangmenü serviert wird. Mit 0 bis 10 Punkten können die Wettbewerbsgegner Gaudentias Gastfreundschaft, aber auch ihre Kochkünste bewerten. Ob sie mithilfe der Grünen Fee den Sieg für ihre Region einheimsen kann?
14:20
Der dritte kulinarische Ausflug führt die Hobbyköchinnen und -köche nach Meilen ZH an den Zürichsee. Im 300-jährigen Weinbauernhaus der alteingesessenen Winzerfamilie Schwarzenbach lebt seit vier Jahren auch Marilen Muff. Sie ist die Freundin von Alain Schwarzenbach, dem Sohn der Familie. Marilen ist Winzerin mit Leib und Seele. Ihre Liebe zum Wein spiegelt sich auch in ihrer Küche wider. Ihre Gäste empfängt sie mitten im Weinberg. Zum Apéro kredenzt sie ihren ersten eigenen Wein, einen Rheinriesling. Marilen kocht am liebsten mit frischen Produkten aus der Region. Für ihre Vorspeise braucht sie einen Hecht aus dem See. Ob dem ortsansässigen Fischer einer ins Netz geht? Marilen kann gut improvisieren, doch die Hechtklösse zur Vorspeise hat sie fest eingeplant. Als Hauptgang gibt es Kalbsbäggli. Das sind die Wangen vom Kalb, also ein eigentlich eher zähes Stück Fleisch. Sechs Stunden Garzeit im Ofen machen aber bestimmt auch die zähesten Bäggli zart. Zum Dessert gibt es zweierlei vom Verjus, ein Mousse und ein Sorbet. Verjus ist ein Saft aus jungen grünen Trauben, der als Zitronenersatz dient. Natürlich gibt es zu jedem Gang den dazu passenden Wein vom Zürichsee. Ob Marilen mit dieser Zürcher Mariage aus Essen und Wein bei ihren Gästen punkten kann? Bewertet werden nicht nur Marilens Kochkünste, sondern auch ihre Rolle als Gastgeberin auf einer Punkteskala von 1 bis 10.
15:15
Adrian jubiliert: Verena hat sich von ihm endlich zu einem gemütlichen Abendessen bei ihm zuhause überreden lassen. Schnell besorgt er die Zutaten für ein feines Mahl und veranlasst, dass Chick diese bei Tami in der städtischen Kantine unterbringt, bis er sie abends mit nach Hause nehmen kann. Unterdessen hat sich Adele Wehrli wieder einmal bei ihrem Sohn, dem Stadtpräsidenten, zu einem dringenden Besuch angemeldet. Erst kürzlich wurde ihr Yorkshire Terrier so brutal von einem Rottweiler angegriffen, dass der Tierarzt bleibende psychische Störungen bei Fleurettli nicht ausschliessen kann. Nun verlangt sie ultimativ, dass in dieser Stadt endlich etwas gegen alle Hunde, die grösser als ihr Schosshund sind, unternommen wird. Unter dem Druck seiner Mutter gibt Stadtpräsident Wehrli Adrian den Auftrag, bis morgen früh eine entsprechende Hunde-Verordnung zu entwerfen. Normalerweise hätte Adrian an einer solchen Aufgabe ja die ganze Nacht, aber da er am Abend noch Verena erwartet, erledigt er diesen Job in Windeseile. Als er zu Tami in die Kantine geht, um seine Zutaten für das Nachtessen abzuholen, macht er eine schreckliche Entdeckung.
15:50
Sechs Monate nach ihrer Herztransplantation hat sich Elizabeth Lancaster physisch vollkommen erholt. Seelisch leidet sie jedoch noch an dem Trauma der Nahtoderfahrung. Sie fühlt sich schmerzlich distanziert von ihrem Ehemann Duncan und den 17-jährigen Zwillingen Millie und Ben, mit denen sie auf einer Cider-Farm lebt, die sich seit Generationen in Familienbesitz befindet. Auch Andrew Shaw, der Witwer der Organspenderin, kommt mit der neuen Situation nicht zurecht. Immer noch trauert er um seine Ehefrau und versucht verzweifelt und vergebens, mit der Vergangenheit abzuschliessen. Er möchte die Frau kennenlernen, in der das Herz seiner grossen Liebe weiterschlägt, und bittet den behandelnden Arzt, einen Kontakt zu Elizabeth zu vermitteln. Trotz aller Bedenken, insbesondere seitens Duncan, stimmt sie einem Treffen zu. Elizabeth und Andrew verstehen sich auf Anhieb, als könne nur der andere ermessen, was sie durchlitten haben. Zur gleichen Zeit erfährt Elizabeth, dass ihre Cider-Brandy-Destillerie unerwartet in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist.
17:25
Eli bekommt ein Flugzeug geschenkt und will nicht mit Flapper teilen. Trotzdem hilft ihm dieser, es wiederzufinden, als es verloren geht.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Wochenmitte bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» zum Thema «Vietnam». Tiffany, 21, lebt in Bern, hat eine Leidenschaft für Vintage-Mode und geht gerne reisen, um neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Das Menu für ihre Gäste: zweierlei Sommerrollen mit Erdnussdip.
18:25
Im Paradies wachsen nicht nur Äpfel, sondern auch Solothurner Feigen, Flower Sprouts und Safran. Zumindest im Paradiesgarten von Eila Signer und Hermann Seibold. Sie haben aber immer wieder neue Ideen, was sie noch in ihrem Garten haben möchten. Erstausstrahlung 2022.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Gotthard-Unfall: Warum wurde der Pannen-Zug nicht gestoppt? Der Unfall im Gotthard-Basistunnel hatte 2023 gravierende Folgen. Eine Tunnelröhre war ein Jahr lang gesperrt - es entstanden Schäden in Höhe von rund 150 Millionen Franken. Ursache des Unfalls war der Bruch einer Radscheibe. Doch, warum wurde der Güterzug nicht sofort gestoppt? Recherche über die verheerenden Minuten nach dem Radbruch. Streit um Zuwanderung: SP-Marti gegen SVP-Rüegger Es ist der wichtigste und teuerste Abstimmungskampf in diesem Jahr. Die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» lässt niemanden kalt. Befürworter und Gegner der SVP-Initiative streiten landauf, landab über die Zukunft der Schweiz. Wir begleiten SVP-Nationalrätin Monika Rüegger und SP-Nationalrätin Samira Marti durch die heisse Phase des Abstimmungskampfs. Polit-Showdown: Die «Arena» zur 10-Millionen-Initiative «Rundschau» und «Arena» spannen zum Politabend zusammen. Nach der «Rundschau» übernimmt Sandro Brotz im «Arena»-Studio und leitet die Debatte zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz». Unter den Gästen ist Bundesrat Beat Jans. Der SP-Justizminister kämpft seit Monaten mit Nachdruck gegen die SVP-Initiative - und wird deswegen von Befürwortern kritisiert.
20:40
Am 14. Juni kommt die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zur Abstimmung. Sie verlangt, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz bis 2050 nicht über 10 Millionen steigt. Überschreitet die ständige Wohnbevölkerung vor 2050 9,5 Millionen Menschen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylbereich und insbesondere beim Familiennachzug im Rahmen der Personenfreizügigkeit Massnahmen ergreifen. Ausserdem müsste die Schweiz bei internationalen Abkommen, die zum Bevölkerungswachstum beitragen, Ausnahmebestimmungen und Schutzklauseln anrufen oder neu verhandeln. Wird die 10-Millionen-Grenze überschritten, müsste der Bundesrat entsprechende internationale Übereinkommen auf den nächstmöglichen Termin kündigen - nach zwei Jahren auch das Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit. «Keine 10-Millionen-Schweiz»: Entlastung oder Bedrohung? Die Befürworter der Initiative - darunter hauptsächlich die SVP sowie die EDU - halten die Zuwanderung heute für massiv zu hoch. Die Vorlage beschränke die Zuwanderung und wirke so unter anderem der Wohnungsnot, Stau und überfüllten Zügen, steigender Kriminalität und dem stark beanspruchten Gesundheitssystem entgegen. Ausserdem beuge sie der Zubetonierung der Schweiz sowie einem Kultur- und Identitätsverlust vor. Die Gegenseite - darunter FDP, Mitte, GLP, SP, Grüne sowie zahlreiche Verbände - warnt vor einem Chaos: Die Initiative verschärfe den Arbeitskräftemangel etwa in der Pflege, der Gastronomie und der Landwirtschaft, bremse das Wirtschaftswachstum, gefährde die Renten und die innere Sicherheit. Zudem sieht das Nein-Lager den bilateralen Weg mit der EU in Gefahr, wie auch die humanitäre Tradition der Schweiz. Welche Folgen hätte die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» für die Bevölkerung der Schweiz? Sichert sie den Wohlstand der Schweiz - oder gefährdet sie ihn gar? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 13. Mai 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: - Marcel Dettling, Präsident SVP; - Esther Friedli, Ständerätin SVP/SG; und - Pascal Schmid, Nationalrat SVP/TG. Gegen die Vorlage treten an: - Beat Jans, Bundesrat und Vorsteher EJPD; - Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP/BE; und - Yvonne Bürgin, Fraktionspräsidentin Die Mitte.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:20
22:30
In der legendären SRF-Talkshow «Telearena» wurde 1978 kontrovers über Fragen der sexuellen Orientierung diskutiert. Manche Teilnehmenden trugen sogar Masken, aus Angst davor, erkannt zu werden. Ausgehend von dieser Sendung verhandelt eine Gruppe Schweizer Kunstschaffender die Geschichte der Homosexualität in der Schweiz gestern und heute. Das Projekt «The Unfinished Business of Living Together» wird ab dem 8. Mai im Schweizer Pavillon auf der Kunstbiennale zu sehen sein.
23:05
Die introvertierte Weltraumprinzessin Saira lebt auf dem Planeten Clitopolis - behütet, aber emotional vernachlässigt von ihren beiden Müttern, den lesbischen Königinnen des Reichs. Halt findet sie einzig bei ihrer Freundin Kiki. Doch Kiki verlässt Saira: Sie sei zu langweilig, zu brav. Saira ist am Boden zerstört, doch für Liebeskummer bleibt keine Zeit, denn ihre Ex wird von den Straight White Maliens, den Incels der Zukunft, entführt und als Geisel genommen. Saira soll innerhalb von 24 Stunden das Lösegeld überbringen: die königliche Labrys, eine goldene Doppelaxt von nahezu unbegrenzter lesbischer Macht. Das Problem: Saira besitzt sie nicht. Doch Saria hat keine andere Wahl: Sie verlässt ihren geschützten Raum, steigt in ein Raumschiff und begibt sich auf eine gefährliche Reise durch den sogenannten «Straight Space», um ihre Exfreundin zu retten. Der Animationsfilm «Lesbian Space Princess» feierte 2025 seine internationale Weltpremiere bei den Filmfestspielen Berlin, wo er mit dem Teddy Award, dem wichtigsten queeren Filmpreis der Berlinale, ausgezeichnet wurde. Die von Emma Hough Hobbs und Leela Varghese entwickelte Science-Fiction-Komödie verhandelt mit viel Humor und visueller Fantasie Themen wie queere Selbstfindung, mentale Gesundheit und den Mut, sich aus vorgegebenen Rollenbildern zu befreien. Delikatessen zeigt «Lesbian Space Princess» als Free-TV-Premiere im Zweikanalton deutsch/englisch.