04:45
Heinz Sommerhalder ist während der Arbeit als Buschauffeur in Baden unterwegs. Nach Feierabend widmet er sich seiner ganz grossen Leidenschaft, den Fuchsien. Er sammelt sie seit über zwanzig Jahren, und mittlerweile schmücken sie Haus und Garten hundertfach. Jedes Jahr kauft Heinz Sommerhalder weitere Sorten, die er dann irgendwo unterbringen muss. 120 Quadratmeter Gehwege sollen nun erneuert werden, die alten Verbundsteine werden herausgerissen und durch neue Gartenplatten ersetzt. Heinz Sommerhalder macht alles in Eigenarbeit.
05:10
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
05:20
Traditionell einmal im Frühjahr heisst es im «Samschtig-Jass»: Heute sind die Kids Trumpf. In diesem Jahr wagen sich die vier Schulkinder Livio aus dem Kanton St. Gallen, Enya aus dem Bernbiet, Ben aus dem Kanton Aargau und Elin aus dem Bündnerland an den berühmtesten Jasstisch der Schweiz und stellen sich im Romantikhotel Bären im emmentalischen Dürrenroth BE der Herausforderung. Wer wird Kinder-Jass-Champion und holt sich den begehrten Pokal? «Fätzige» Musik liefert der bekannte Kinderchor Schwiizergoofe, der vom Ländlertrio Rusch-Büeblä Unterstützung erhält, und im «Samschtig-Jass» den Ohrwurm «De Füüfer und s'Weggli» präsentiert.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
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Heinz Sommerhalder ist während der Arbeit als Buschauffeur in Baden unterwegs. Nach Feierabend widmet er sich seiner ganz grossen Leidenschaft, den Fuchsien. Er sammelt sie seit über zwanzig Jahren, und mittlerweile schmücken sie Haus und Garten hundertfach. Jedes Jahr kauft Heinz Sommerhalder weitere Sorten, die er dann irgendwo unterbringen muss. 120 Quadratmeter Gehwege sollen nun erneuert werden, die alten Verbundsteine werden herausgerissen und durch neue Gartenplatten ersetzt. Heinz Sommerhalder macht alles in Eigenarbeit.
09:35
Der jüngste Koch dieser Woche kommt aus Winterthur. Florin, 24, arbeitet als Fachmann Gesundheit und fotografiert in seiner Freizeit gerne. Mit Blätterteig-Hackfleischzöpfli, Bratkartoffeln und mediterranem Gemüse möchte er in dieser Woche den Sieg holen. Ob ihm das gelingt?
10:00
Der Familiengottesdienst aus der römisch-katholischen Kirche St. Christophorus nimmt prägende Teile der Liturgie zum Karfreitag auf: Passionsgeschichte, Verehrung des Kreuzes und Fürbitten. Seelsorgerin Flavia Schürmann und Religionslehrerin Lavinia Mazzolena Vietri gestalten den Gottesdienst zusammen mit Jugendlichen und Kindern aus dem Pastoralraum Oberaargau. Sie lesen Texte aus der Passion Jesu, stellen biblische Szenen nach und formulieren Fürbitten. Die Dramaturgie des Gottesdienstes zeigt, dass Christinnen und Christen nicht unter dem Kreuz stehen bleiben, sondern im gemeinsamen Hören und Beten ihre Hoffnung auf die Auferstehung - auf Ostern - nähren. Am Karfreitag, dem Todestag Jesu, erklingen traditionell keine Glocken und keine Orgelmusik. Es ist ein Tag der Stille und der Trauer. Ein Streichquartett sowie die Kantorin Janine Bruno gestalten den Gottesdienst musikalisch. Zudem erklingen Gemeindelieder zum Mitsingen.
10:50
Sie sprechen darüber, wie szenische Passionstexte, Kreuzverehrung und die schlichte musikalische Gestaltung den stillen Charakter des Karfreitags erfahrbar machen - und weshalb dieser Tag trotz aller Trauer auch Hoffnung auf Ostern weckt.
11:00
Beim Namen Elon Musk denken viele an Tesla, die Plattform X, die Raketen von SpaceX oder an Neuralink, das Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Für Quinn Slobodian greift diese Perspektive zu kurz. Er argumentiert: Bei Musk gehe es nicht nur um eine Einzelperson oder um erfolgreiche Unternehmen, sondern um ein ideologisches Projekt - ein Weltverständnis, das darauf abzielt, Gesellschaft gewissermassen neu zu programmieren, mit weitreichenden politischen Konsequenzen. Olivia Röllin spricht mit Quinn Slobodian, Autor von «Muskismus», darüber, wie Musk durch antizyklische Entscheidungen und erhebliche staatliche Unterstützung zum reichsten Mann der Welt werden konnte, der heute sogar über den Verlauf von Kriegen mitentscheiden kann - und welche Welt der selbsternannte «Technoking» entwirft, wenn er von einer Verschmelzung von Mensch und künstlicher Intelligenz spricht.
12:00
An einer langen Backsteinmauer neben dem Tiananmen Platz veröffentlichen Künstler antirevolutionäre Bilder, wie abstrakte Kunst, Akte sowie Skulpturen, die sich über die Parteiführung lustig machen. Die Maler und Bildhauer nennen sich «The Stars». Aus dem ganzen Land pilgern die Menschen zur Demokratie-Mauer, um die provokative Kunst zu sehen. Doch nach ein paar Monaten ist die Kunstausstellung den politisch Verantwortlichen ein Dorn im Auge. Die Demokratie-Mauer wird geschlossen. Die Mitglieder von «The Stars» werden verhaftet. Ein junger mutiger Filmemacher namens Chi Xiaoning filmt die Protestbewegung. Über Jahrzehnte versteckt er die Aufnahmen. Nun werden sie zum ersten Mal im Film «Pekinger Frühling» gezeigt.
13:00
Im ersten Teil von «Eurovision Classical Concerts» spielt die BBC Philharmonic Peter Tschaikowskys «Schwanensee-Suite». Das Konzert wurde in der Heimatstadt des Orchesters Manchester aufgezeichnet. Schauplatz sind die beeindruckenden Aviva Studios, ein Ort für Kunst, Musik und Kultur, der 2023 im Herzen von Manchester neu eröffnet wurde. Das Orchester wird dirigiert von Ben Gernon. Es feiert sowohl klassisches als auch zeitgenössisches Repertoire und umfasst neben Tschaikowsky auch Werke von John Adams, Ralph Vaughan Williams und Thomas Adès.
14:00
Als international gefragte zeitgenössische Komponistin ist Helena Winkelman oft unterwegs, kommt aber immer wieder gerne nach Hause, an den Rhein. In Diessenhofen TG steht die Kirche Sankt Katharinental, in der Helena Winkelman ihre ersten Solokonzerte spielte. Getauft wurde sie zwar nicht, ist aber überzeugt, dass Musiker derart oft an Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen spielen, dass es Musik ohne Spiritualität gar nicht geben kann, und dass man still wird im Geist, wenn die Zeremonie funktioniert. Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 25. Dezember 2020.
14:25
Unvergessen sind Margrit Rainers Auftritte im noch jungen Schweizer Fernsehen, wo sie in Unterhaltungssendungen, aber auch in Fernsehspielen mitwirkte. Unvergessen sind Theaterstücke wie «My Frau dr Chef» oder «D'Muetter wott nur s'Bescht» , Spielfilme wie «Oberstadtgasse», «Bäckerei Zürrer», «Geld und Geist» oder «Hinter den sieben Gleisen». Chansons à la «Alperose», «Lied der Köchin» und «Ja d'Liebi macht eim riich» entfalteten erst durch ihre Interpretation die ganze Kraft und Emotionalität. Ehemalige Weggefährten, darunter Ines Torelli, Lukas Ammann (1912 bis 2017) und Stephanie Glaser (1920 bis 2011), erzählen Anekdoten aus Rainers Leben. Und bei einem Probebesuch im Theater Rigiblick zeigt sich, dass die Faszination von Margrit Rainer bis in die Gegenwart reicht: Im Programm «Euse Rainer chönnt das au» interpretieren Christian J. Jenny und andere Zürcher Musiker Margrit Rainers Lieder neu. Margrit Rainer erblickte am 9. Februar 1914 in Zürich das Licht der Welt. Nach einer Lehre als Fotolaborantin erhielt sie Schauspielunterricht. Nach ihren ersten Auftritten auf der Schweizerischen Volksbühne 1938 debütierte sie beim Cabaret Cornichon, wo sie bis 1950 wirkte. Ihren künstlerischen Durchbruch schaffte Margrit Rainer mit ihren Engagements an der Schweizerischen Landesausstellung 1939 und im Corso-Theater Zürich. Ab 1951 bis zu ihrem Tod bildete sie mit Ruedi Walter ein populäres Duo. Die zu ihrer Zeit vermutlich beliebteste Deutschschweizer Volksschauspielerin verkörperte in Dialektstücken und zahlreichen Filmen, Hör- und Fernsehspielen vielfach die kleinbürgerliche Hausmutter. 1958 wurde sie für ihre Rolle im Spielfilm «Oberstadtgass» mit dem Filmpreis der Stadt Zürich geehrt. Margrit Rainer starb am 10. Februar 1982 in Zürich.
14:55
Ein bunter Strauss mit komödiantischen und musikalischen Highlights aus der Karriere von Margrit Rainer. Neben «Potz Millione», «Guet Nacht Frau Seeholzer» und «Demokrat Läppli» gibt es auch ein Wiedersehen mit Lieblingen von früher wie Stephanie Glaser, Jörg Schneider, Ines Torelli und Ruedi Walter.
15:31
Bäuerlein Heiri (Ruedi Walter) hat sein Kalb verkauft und feiert diesen temporären Reichtum in der grossen Stadt. Aber dort lauern allzu viele Verführungen und Gefahren. Taschendiebe, zweitklassige Künstler und Dirnen versuchen, dem naiven Mann aus Hausen am Albis das Geld aus der Tasche zu ziehen. Als aus allen Banknoten Alkohol geworden ist, will von den angeblichen Freunden keiner mehr etwas wissen von Heiri. Doch Heiri erlebt nicht das einzige Drama im Niederdorf. Es gibt auch die turbulente Liebesgeschichte zwischen der Trödlertochter Ruthli (Fay Kaufmann) und dem schneidigen Polizisten Bruno (Peter Holliger). Dazwischen steht Tingeltangelkünstler André (Inigo Gallo), ein Filou vor dem Herrn, der Ruthli bereits einmal das Herz gebrochen hat. Da hilft nur Gelassenheit, empfiehlt Serviertochter Irmeli (Margrit Rainer). Ruthli wird schon das Richtige tun. Neben dem Schicksal von Heiri und der Romanze von Ruthli beschäftigt das Niederdorf eine gestohlene Perlenkette. Die Polizei verdächtigt ein stadtbekanntes Gaunertrio. Doch waren sie es wirklich? Seit der Uraufführung 1951 erlebte «Die kleine Niederdorfoper» sechs Neuauflagen mit der Starbesetzung Ruedi Walters als Heiri. SRF zeichnete das Musical zweimal auf. Im Jahr 2016, zum 100. Geburtstag des grossen Volksschauspielers wurde die Aufzeichnung dank Einsatz von Digitaltechnik visuell optimiert - so gut sah die Niederdorfoper noch nie aus.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
An einem der schönsten Aufführungsorte Lissabons spielt das Gulbenkian-Orchester Maurice Ravels «La Valse». Schauplatz ist das Grosse Auditorium, an dessen Rückseite sich eine Glasfront befindet, die einen fantastischen Blick in die Gulbenkian-Gärten bietet. Neben Ravel erklingen Bedrich Smetana und Claude Debussy. Unter der Leitung von Aziz Shokhakimov präsentiert das Orchester ein Programm, in dem Landschaft zu Klang wird.
19:20
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Mira Weingart ist in Südkorea unterwegs - ein starker Kontrast zu Jonny Fischers Reise nach Bolivien. In der Hauptstadt Seoul trifft sie eine Schweizerin, die bewusst keine Kinder will. Beide lassen sich in einem Schönheitssalon schminken. Mira reflektiert über Schönheitsideale und Selbstwahrnehmung. Höhepunkt der Reise ist ein Sterbeseminar, bei dem Mira sich in einem Sarg einschliesst und über die eigene Endlichkeit nachdenkt. Diese intensive Erfahrung macht die Reise zu einem emotionalen Erlebnis, das sie nachhaltig prägt. Jonny Fischer ist zum Abschluss in der Salzwüste der Salar de Uyuni angekommen. Ein unglaubliches Erlebnis, das alles in den Schatten stellt, was der Divertimento-Komiker in seinem Leben je gesehen hat.
20:55
22:40
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
23:00
Erstes Jahrhundert vor Christus. Der thrakische Sklave Spartacus (Kirk Douglas) - eigentlich dazu verurteilt, als Aufrührer zu Tode gepeitscht zu werden - wird vom schlauen Römer Batiatus (Peter Ustinov) an eine Gladiatorenschule nach Padua verkauft. Dort verliebt sich Spartacus nicht nur in die schöne Sklavin Varinia (Jean Simmons), er verliert als Gladiator in der Arena auch fast sein Leben, und er entfesselt daraufhin eine Revolte der Gladiatoren. Mit anderen Sklaven schliessen sich die Gladiatoren zu einer verwegenen Truppe zusammen, die das römische Heer besiegt. Die Hoffnung der Aufständischen, an Bord eines Piratenschiffes der Rache und Verfolgung der römischen Legionen zu entkommen, erfüllt sich aber nicht. Zu Land stossen die Aufrührer auf das Heer des Crassus (Laurence Olivier). Ein mörderisches Gemetzel beginnt. Von 90'000 Gladiatoren und Sklaven überleben nur gerade 6000. An Kreuze, die kilometerweit die Via Appia säumen, lässt Crassus die Unglücklichen schlagen - als Letzten: Spartacus. Denoch findet Crassus in diesem Anführer der Aufständischen seinen geistigen Bezwinger. Spartacus' kleiner Sohn, Varinias Kind, entkommt mit seiner Mutter nach Aquitanien in die Freiheit. Erstaunlich, wie lange Spartacus - Anführer des Sklavenkriegs, der von 73 bis 71 vor Christi Geburt das Römische Reich erschütterte - darauf warten musste, zum Filmhelden zu werden. Umso beeindruckender ist schliesslich sein Einzug ins Kino geworden: 1960 hat Regiemeister Stanley Kubrick mit dem Monumentalfilm «Spartacus» einen Klassiker des Genres geschaffen. Dem 2020 mit 103 Jahren verstorbenen Kirk Douglas, Star und Produzent des aufwendigen Films, wurde die Titelrolle auf den Leib geschrieben. Kubricks Regie beschwört den historischen Gladiatorenaufstand mit den naturalistischen Mitteln, wie sie in Hollywoodfilmen dieser Art nun einmal Tradition sind: sinnlich und spektakulär. Doch gelingt es ihm, Schwulst und Sentimentalität immer wieder zu brechen. «Spartacus» ist eine grosse Freiheitsballade mit packenden Kampfszenen und einem dramatischen Schluss, der an die Antikriegsbilder eines Goya erinnert. Neben Kirk Douglas brillieren Laurence Olivier, Tony Curtis, Peter Ustinov und Charles Laughton mit fesselnden Schauspielleistungen.