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Erst musste er sich?in einem Wettbewerb?gegen Hunderte andere Künstler?durchsetzen, dann bekam er den Auftrag seines Lebens. Der 36-jährige Bieler Manuel Dürr?-?selbst Reformierter - durfte für den Vatikan eine Via Crucis malen, den Leidensweg Christi. Die vierzehn Bilder seines Kreuzwegs werden nun jeweils zur Fastenzeit im Petersdom ausgestellt - voraussichtlich bis in alle Ewigkeit. ?«Kulturplatz»?begleitet den Maler zur Enthüllung seines Bilderzyklus nach Rom und spricht mit ihm in seinem Atelier über die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Werks.?
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Nora (Greta Lee) muss ihren Schulschatz Hae Sung (Teo Yoo) in Seoul zurücklassen, als sie mit der Familie nach Kanada auswandert. Später baut sich die aufstrebende Dramatikerin in New York eine eigene Existenz auf. Hae Sung versucht, den Kontakt wieder herzustellen, jedoch zur Unzeit. Doch die beiden haben einander nie vergessen, und Jahre später reist der Koreaner nach New York, um die Liebe seines Lebens zu besuchen. Nora macht kein Geheimnis daraus, dass sie inzwischen verheiratet ist, gleichwohl berührt sie die Ankunft Hae Sungs und stellt die grossen Entscheidungen ihres Lebens infrage. Mit ihrem Regiedebüt schaffte die gebürtige Südkoreanerin Celine Song nicht nur das Kunststück, Oscar-Nominationen für den Film und das Drehbuch einzuheimsen. Sondern vor allem auch, eine berührende Liebesgeschichte zwischen der koreanischen und amerikanischen Kultur zu erzählen, die autobiografisch und intim wirkt, gleichzeitig aber auch universell wahrhaftig. Obwohl wie ihre Hauptfigur Dramatikerin, vermittelt Song ihre Geschichte nicht hauptsächlich über die Dialoge, sondern über Gestik und Mimik - nur die Augen Teo Yoos sprechen Bände. Passend untermalt von der bemerkenswerten Filmmusik Christopher Bears und Daniel Rossens, die sich von fröhlichem Blubbern in wehmütige Klavier- und Streicherklänge wandelt. Die Kritikerin von «Watson» war hingerissen: «Zuerst scheint alles ganz leicht, doch am Ende will man laut losschluchzen im Kino, derart gross ist die verhaltene Spannung, die sich dann endlich entlädt. Ein Film wie ein Liebesgedicht. Man sollte sich sowas unbedingt zuliebe tun.» Mitte 2025 brachte Celine Song ihren bislang letzten Film in die Kinos, «Materialists - Was ist Liebe wert?». Dieser Film um eine Partnervermittlerin in einer Dreiecksbeziehung, besetzt mit Dakota Johnson, Chris Evans und Pedro Pascal, war sowohl in der Schweiz als auch weltweit doppelt so erfolgreich wie «Past Lives» - was die Einspielergebnisse betrifft.
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Kuratorin Mia Barlow (Leni Adams) ist praktisch in einem Museum gross geworden, seit Direktor Trevor Murphy (Thomas Heinze) und seine Frau, die Restauratorin Hannah (Cheryl Shepard), sie als Pflegekind bei sich aufgenommen haben. Als Hannah schwer erkrankt und Trevor sich um sie kümmern muss, möchte Mia in seine Fussstapfen treten. Doch sie hat mit Widrigkeiten zu kämpfen: Das Museum ist nicht mehr rentabel und soll geschlossen werden. Ausserdem macht ihr Jason Carter (Hans Gurbig) die Leitung streitig. Mia hält den Abenteurer und Schatzsucher allerdings für einen Kunstdieb. Doch je mehr die beiden zusammenarbeiten, desto näher kommen sie sich.
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Bau-Debakel im Zoo: Streit um neue Voliere eskaliert Vorwürfe, Stillstand auf der Baustelle und ein Baugeschäft vor dem Aus: Der Bau der neuen Voliere im Zoo Zürich ist ein Debakel. Die «Rundschau» ist unterwegs mit dem Chef der Baufirma, der sich vom Zoo ungerecht behandelt fühlt. Er und seine Mitarbeitenden fürchten um ihre Existenz. Der Zoo weist alle Vorwürfe zurück und kritisiert das Unternehmen. Was ist hier los? Musk kommt ins Wallis: Widerstand gegen Satelliten-Antennen Leuk im Oberwallis - ein Bergdorf, das über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen sorgte. Denn hier will US-Techgigant Elon Musk neue Antennen bauen. Im Dorf gibt es grossen Widerstand. Aber nicht nur: Ein Schafzüchter ist Fan vom neuen Projekt. Er braucht Musks Internet für seine Schafe. Die «Rundschau» erklärt, wie das funktioniert und warum gerade das anderen Dorfbewohnern Angst macht. Der grosse Schnee: Lawinengefahr im Berggebiet Gesperrte Strassen, abgeschnittene Gleise, geschlossene Hütten - der Neuschnee führt zu Chaos in den Berggebieten. Viele Sicherheitskräfte sind im Einsatz, um die Lawinengefahren zu reduzieren und Sicherheit auf den Pisten zu gewährleisten - die Reportage in der «Rundschau».
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Tobias Gerber lebt getrennt von seiner Familie. Die drei Kinder sind nur am Wochenende bei ihm. «Am schlimmsten ist der Sonntagabend, wenn sie wieder weg sind. Dann ist es so still.» Auch Pamela Heiniger kennt die Einsamkeit - obwohl sie mitten im Familienleben steht. Sie will alles perfekt machen, hat Mühe Kontrolle abzugeben: «Ich fühle mich einsam in den eigenen vier Wänden.» Laut Pro Familia und dem Elternnotruf ist die Einsamkeit ein Thema bei Müttern und Vätern. Häufig geht sie einher mit sozialer Isolation oder fehlender Unterstützung. Und wenn die Einsamkeit chronisch wird, kann sie zu Depression oder Angststörungen führen. Wie finden Eltern aus der Einsamkeit heraus? Davon handelt diese Reportage.
03:40
Am zweiten Tag der «Sellerie»-Woche von «Mini Chuchi, dini Chuchi» kocht Engin für seine Gäste. Der 40-Jährige lebt mit seiner Frau und ihrem Hund Malo in Brunau TG. Der Vierbeiner motiviert Engin, sich draussen viel zu bewegen. In der Küche bereitet er Sellerie als Püree und Gemüse zu.
03:55
Wochenmitte bei «Mini Chuchi, dini Chuchi». Joël lebt mit seiner Familie in Märstetten TG. Sowohl im Verein als auch mit seinem Sohn zu Hause spielt der 30-Jährige leidenschaftlich gerne Unihockey. Das Wochenthema «Sellerie» setzt er als Cordon bleu mit Kartoffeln um.
04:10
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der um die Dolomiten Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Das zarte Fleisch der Villnösser Schafe zu Eintopf, süsse Mohnmischung zu frittierten Cajinci arstis und herzhafter Speck zu Knödeln.
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Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:55
Die Region rund um den Brienzersee bietet reichlich Stoff für eine vielschichtige Ausgabe von «Potzmusig». Marc Trauffer ist in der Region aufgewachsen, tief verwurzelt und lebt bis heute im Berner Oberland. Neben seiner Karriere als Musiker führt er in dritter Generation die Trauffer Holzspielwaren Werkstatt, wo die bekannten hölzernen «Chüeli» hergestellt werden. Auf der Bühne schlägt Trauffer vermehrt Brücken zur Volksmusik und arbeitet mit deren Vertreterinnen und Vertretern zusammen. Erst im November stand er gemeinsam mit den Rusch Büeblä, Maja Brunner, Beatrice Egli und dem Heimweh Chor im Zürcher Hallenstadion auf der Bühne. In «Potzmusig» musiziert Trauffer mit den Fribourger Jodlerinnen Geschwister Monney, dem Julian von Flüe Trio und Gastgeber Nicolas Senn. Im Gegenzug wagt sich Nicolas Senn in Trauffers Werkstatt ans Chüeli-Schnitzen. Weitere einheimische Klänge liefert das Schwyzerörgeli-Trio Haslital mit Roland Brog, ehemals Mitglied des Schwyzerörgeliquartetts Hüsner Böben. Gemeinsam mit der Schwyzerörgeli-Spielerin Sue Zaugg und der Bassistin Judith Furrer entsteht ein kraftvoller, traditioneller Klang. Auch Chantal Reusser hat keine weite Anreise: Die gebürtige Westschweizerin lebt in Meiringen und tritt mit ihrer Schwester Brigitte als Les Soeurettes auf. Die beiden musizieren seit ihrer Kindheit zusammen. Begleitet von Ruedi Reusser am Kontrabass und Edwin Burri am Klavier bringt die Formation welschen Charme ins Berner Oberland. In der Gaststube könnte es zudem eng werden, wenn der Jodlerklub Hasle-Rüegsau mit über 25 Jodlern Platz nimmt. Der Chor präsentiert eine Komposition seines Dirigenten Hannes Fuhrer. Abgerundet wird die Sendung durch eine Eigenkomposition des Julian-von-Flüe-Trios sowie durch die eindrucksvollen Stimmen der Geschwister Monney, die das Restaurant Weisses Kreuz in Brienz zum Klingen bringen.