14:15
Die 34-jährige Sara kehrt zum ersten Mal in ihrem Leben in ihr Heimatland Chile zurück. Kurz nach ihrer Geburt adoptierte sie ein Schweizer Ehepaar. Ihr Adoptivvater Werner begleitet Sara nun auf dieser Reise zurück in ihre Vergangenheit. Dabei trifft sie ihre leibliche Mutter Paola zum ersten Mal. Start der Reise ist die Hauptstadt Santiago de Chile - eine Millionenmetropole am Fusse der Anden. Sara und Adoptivvater Werner entdecken auf ihrer Reise am anderen Ende der Welt die bekannten Wasserfälle von Laja, besuchen Mapuche-Einwohner in Cañete und treffen Saras leibliche Mutter in Concepción. Dort erfährt Sara, wieso ihre Mutter sie damals zur Adoption freigegeben hat.
15:05
Wer an Typ-1-Diabetes leidet, ist ein Leben lang auf Insulin angewiesen. Die Autoimmunerkrankung zerstört die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Die Sendung begleitet eine Betroffene, die seit ihrer frühen Kindheit Insulin spritzen musste. Während ihrer zweiten Schwangerschaft verschlechterten sich ihre Nierenwerte so stark, dass sie nach der Geburt auf Dialyse angewiesen war. Fünf Jahre später erhielt sie eine kombinierte Nieren- und Bauchspeicheldrüsentransplantation - heute benötigt sie kein Insulin mehr. Die Organspende hat ihr ein neues Leben ermöglicht. Die vergessenen Frauen in der Medizin Frauen unterscheiden sich biologisch, hormonell und metabolisch von Männern. In klinischen Studien wurden sie bisher jedoch weniger berücksichtigt. Deshalb werden Symptome und Medikamentendosierungen bei Frauen oft falsch eingeschätzt. Die erste Professorin für Gendermedizin der Schweiz ordnet die Thematik ein und erläutert die kritischen Aspekte.
15:50
Nicht jedem gelingt es so wie der Familie Zerbe/Fries, vergangenes Unglück hinter sich zu lassen: Maria Ronzheimer hat in der festen Überzeugung, die Tiere vor dem Bösen der Welt zu retten, Unmengen von Katzen, Kleinnagern und Vögeln in ihrem Haus untergebracht - doch vielleicht ist es nur eine Art, mit den Schrecken ihrer Kindheit fertigzuwerden. Auf dem Parkplatz des Frühlinger Supermarktes nimmt das Schicksal seinen Lauf: Maria Ronzheimer, noch aufgewühlt von einer für sie sehr unangenehmen Begegnung mit Hans Lorenz, rutscht eine ihrer Tüten voller Tierfutter aus der Hand. Während sie auf dem Boden die verstreuten Dosen aufsammelt, wird sie von Leslie, die gerade mit Ali telefoniert und dabei rückwärtsfährt, angefahren und muss ins Krankenhaus. Katja kümmert sich mithilfe von Lilly, Greta und ihrer Freundin Emily trotz ihres Urlaubs um Maria, die ausser ihren Tieren niemanden im Leben hat. Ausserdem ist Adrian total verknallt - in Amelie Kreuser - und möchte sie gern zum Abendessen einladen. Aber es kommt anders.
17:30
Die Mini-Boings sind fünf lustige Figuren: Grün, Rosa, Gelb, Blau und Orange. Sie spielen im Kinderzimmer, wenn sonst niemand da ist. Zusammen entdecken sie die bunte Welt der Spielsachen und lernen dabei viel über ihre Gefühle.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» mit dem Motto «Kichererbse». Yannick lädt seine Gäste zu sich nach Dietikon ZH ein. Dem 29-Jährigen sind Fitness und Bewegung von jeher wichtig, genauso wie Kochen. Der Projektmanager serviert der Runde Kichererbsen als Püree, dazu Poulet und Spinat.
18:25
In der Küstenregion rund um Livorno, die Inseln Elba und Giglio und den Golf von Talamone öffnen Ansässige ihre Küchen und zeigen ihre schmackhaftesten Rezepte: Fischeintopf Cacciucco, Cappon di galera, Feigenbrot zum regional gekelterten Weisswein und die aus Fischrogen hergestellte Bottarga.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Eine Beamtin wurde am Seeufer erschlagen, eine Ingenieurin in ihrer Wohnung. Für Doro Beitinger und Chiara Locatelli stellt sich die Frage, ob die beiden Mordfälle zusammenhängen. Die Ermittlungen im Kollegenkreis der Beamtin ergeben, dass Petra Schiller weit über ihre Verhältnisse lebte. Geraldine Herrenberg hingegen forschte zuletzt an einem brisanten Projekt und fühlte sich offenbar verfolgt. Beide Frauen besuchten dasselbe Yogastudio. Doro und Chiara müssen herausfinden, ob Yogalehrer Till Gröschner in die gewaltsamen Todesfälle verwickelt ist. Geraldine Herrenbergs Mutter Susanne lenkt die Aufmerksamkeit der Kommissarinnen ausserdem auf Reto Schär, den Ex-Mann ihrer Tochter, der ihr schon immer suspekt war. Hat er die Trennung womöglich doch nicht so gut verkraftet, wie er es vorgibt? Um dem wahren Täter auf die Spur zu kommen, müssen die Kommissarinnen tief in eine Welt der Kleinkriminalität und des Betrugs eintauchen. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.
21:10
Mangelhafte IV-Gutachten: Betroffenen droht Unrecht Die Gutachterfirma PMEDA stufte Betroffene falsch ein. Das heisst: Trotz Krankheit gelten sie als arbeitsfähig und erhalten keine IV-Rente. Kassensturz zeigt: Obwohl das Parlament eine Aufarbeitung fordert, könnten die Betroffenen im Stich gelassen werden. Softshelljacken im Härtetest: Mit einigen wird man richtig nass Gegen Wind und leichten Regen sollen sie im Idealfall schützen - und trotzdem atmungsaktiv sein: Die Anforderungen an Softshelljacken sind gross. «Kassensturz» lässt 10 Produkte zwischen 70 und 260 Franken im Labor testen. Fazit: Vier Produkte fallen durch, dafür schafft es eine der günstigeren Jacken aufs Siegerpodest.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Der Club mit Alt und Jung.
23:30
23:45
Sommer in einem Tal in der Nordwestschweiz, 1877. Josephine, 36, arbeitet in einer Uhrenfabrik im Berner Jura, wo sie das Herzstu¨ck der mechanischen Uhrwerke herstellt, die Unruhe. Das Teilchen besteht aus einem winzigen Zahnrad, einer ungeraden Achse und einer Spiralfeder. Fortlaufend setzt die junge Arbeiterin die Unruhe zusammen und misst ihre Schwingung. In der Fédération Jurassienne, der lokalen anarchistischen Arbeiterbewegung der Uhrmacher, lernt Josephine den jungen Schriftsteller Piotr Kropotkin, 33, kennen. Piotr ist aus St. Petersburg angereist, um an einem Kongress der Fédération Jurassienne teilzunehmen, die zur Drehscheibe der internationalen anarchistischen Bewegung geworden ist. Alles scheint sich in dem Tal um die Organisation von Zeit, Geld und Arbeit zu drehen. Der Film beobachtet, wie zwei politische Festakte vorbereitet werden, um die Menschen von unterschiedlichen Narrativen zu u¨berzeugen. Auf einem Spaziergang durch die nahen Wälder fragen wir uns mit Josephine und Piotr zusammen: Wer hat die Macht, uns die Geschichte u¨ber uns selbst zu erzählen? Warum glauben wir eigentlich, wer wir sind, wann wir arbeiten mu¨ssen, wie wir uns organisieren? Und könnte dabei vielleicht alles ganz anders aussehen? Cyril Schäublins erster Langspielfilm «Dene wos guet geit» (2017) wurde an Festivals rund um den Globus gefeiert und mehrfach prämiert. Mit «Unrueh» geht der Regisseur, der ein Nachkomme einer Nordwestschweizer Uhrmacherfamilie ist, zurück zu seinen familiären Wurzeln - und weist darüber hinaus auch in die Gegenwart. Sein Film spielt in einer Epoche technologischer Umbrüche und damit einhergehenden markanten Veränderungen der sozialen Ordnung, die bis in die aktuelle Zeit hineinwirken. Ein facettenreicher, formal und schauspielerisch herausragender, durch Sprachwitz glänzender Spielfilm, an der Berlinale 2022 in der Sektion «Encounters» mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.