04:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
04:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
04:40
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
04:45
Luxusproblem «gesundes Essen» Früher hiess es: «Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.» Gesund oder nicht, Hauptsache satt. Heute ist das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten schier unendlich - dafür wird jeder Bissen auf die Goldwaage gelegt und an immer neuen Ernährungsstudien gemessen. Deren Aussagekraft wird oft überschätzt. Im Griff der Foodindustrie «Du bist, was du isst» - die Wahl der Ernährung dient oft auch der Selbstdarstellung. Denn ob karnivor, vegetarisch oder vegan: Ernährung suggeriert Zugehörigkeit und Lifestyle. Diese Entscheidungen mögen einem bewusst und selbstgewählt erscheinen. Was, wie viel und wann wir essen, wird aber auch massgeblich durch die mehr oder minder subtilen Tricks der Lebensmittelindustrie gesteuert. Intuitives Essen: Kann das heutzutage funktionieren? Einfach essen, wann und worauf man gerade Lust hat: In Ernährungsratgebern wird dieses «intuitive Essen» seit Jahrzehnten hoch gehandelt. Aber ist das heute überhaupt noch möglich, in einer Zeit, die von Stress, Langeweile und der Sucht nach Belohnung geprägt ist? In der man einem ständigen kulinarischen Überangebot ausgesetzt ist und der Griff zu industriellen Fertigprodukten leichter fällt als das Zubereiten einer frischen Mahlzeit? Ja, meinen Befürworter. Denn die Menschen seien ausgestattet mit perfekt funktionierenden Fähigkeiten zur Beurteilung, welches Essen gut oder schlecht für sie sei. Essen mit Genuss - Schluss mit dem Ernährungswahn Ernährungswissenschaftler Uwe Knop hat eine klare Haltung: Er empfiehlt gesunden Menschen, sämtliche Ernährungstipps in den Wind zu schlagen. Dem Hungergefühl freien Lauf zu lassen und sich auf die natürliche Regulierung des Körpers zu verlassen. Knop kritisiert die schwache Evidenz vieler Ernährungsempfehlungen, denn Beobachtungsstudien reichten nicht aus, um «gesunde Ernährung» klar zu definieren. Der Wissenschaftler fordert eine Rückbesinnung auf Essen mit Genuss. Und gesund sei, was schmecke, verträglich sei und satt mache. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zur «richtigen» Ernährung Was stimmt für mich, meinen Körper und meinen Alltag? Kann ich meine Ernährung einfach so auf «intuitiv» umstellen? Welche Warnzeichen zeigen mir, wenn ich damit auf der falschen Spur bin? Wie umgehen mit Fastenkuren und Diäten? Wie lässt sich die freie Essenswahl in der Familie umsetzen, wie der Zuckerkonsum reduzieren? Wie umgehen mit «Picky Eaters»? Und wie lassen sich neue Trends und Studienergebnisse besser beurteilen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
05:20
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
05:30
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
05:35
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
05:45
Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich zum Ende seines ersten Kanzler-Jahres in der "Arena" der ARD live den Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer. Jessy Wellmer und Louis Klamroth laden ein zu 60 Minuten Demokratie auf Augenhöhe. Auf was müssen wir uns 2026 einstellen? Bekommt Deutschland die sozialen und wirtschaftlichen Probleme in den Griff? Sind Reformen durchsetzbar? Kaum ein Thema in Deutschland, das gerade nicht mit Krise und dringendem Handlungs- oder Erklärungsbedarf versehen ist: Wehrpflicht, Gesundheit, Rente, kritische Infrastruktur, Pflege, Fachkräftemangel, Migration, die Bahn ... Wie soll es weitergehen in Deutschland? Um darüber mit dem Bundeskanzler zu diskutieren, lädt die ARD in ihre "Arena" ein, mit der sie sonst vor allem vor Bundestagswahlen seit über 20 Jahren für Fernseh-Highlights sorgt. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger werden die Gelegenheit haben, ihre Frage direkt zu stellen. Aus der Vielzahl der Bewerbungen sucht die Redaktion eine breite Palette an Fragen aus. Bewerbungen mit einer Frage sind über DasErste.de/Arena möglich. Vor der letzten Bundestagswahl verfolgten mehr als fünf Millionen Menschen das Townhall-Format "Wahlarena" vor den Fernsehern, über eine Million Aufrufe hatten dazu die Social-Media-Kanäle der Tagesschau mit mehr als 130.000 Kommentaren.
06:55
07:30
08:05
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100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
09:05
Beim Verein SEL in La Chaux-de-Fonds werden Dienstleistungen verschiedenster Art ausgetauscht. Bezahlt wird nicht in Franken, sondern mit Zeiteinheiten, durch die man sich für Mitglieder des Vereins engagiert. So entstehen Austausch und lebenslange Freundschaften. Ein Bericht von Valérie Perriraz.
09:10
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Luxusproblem «gesundes Essen» Früher hiess es: «Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.» Gesund oder nicht, Hauptsache satt. Heute ist das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten schier unendlich - dafür wird jeder Bissen auf die Goldwaage gelegt und an immer neuen Ernährungsstudien gemessen. Deren Aussagekraft wird oft überschätzt. Im Griff der Foodindustrie «Du bist, was du isst» - die Wahl der Ernährung dient oft auch der Selbstdarstellung. Denn ob karnivor, vegetarisch oder vegan: Ernährung suggeriert Zugehörigkeit und Lifestyle. Diese Entscheidungen mögen einem bewusst und selbstgewählt erscheinen. Was, wie viel und wann wir essen, wird aber auch massgeblich durch die mehr oder minder subtilen Tricks der Lebensmittelindustrie gesteuert. Intuitives Essen: Kann das heutzutage funktionieren? Einfach essen, wann und worauf man gerade Lust hat: In Ernährungsratgebern wird dieses «intuitive Essen» seit Jahrzehnten hoch gehandelt. Aber ist das heute überhaupt noch möglich, in einer Zeit, die von Stress, Langeweile und der Sucht nach Belohnung geprägt ist? In der man einem ständigen kulinarischen Überangebot ausgesetzt ist und der Griff zu industriellen Fertigprodukten leichter fällt als das Zubereiten einer frischen Mahlzeit? Ja, meinen Befürworter. Denn die Menschen seien ausgestattet mit perfekt funktionierenden Fähigkeiten zur Beurteilung, welches Essen gut oder schlecht für sie sei. Essen mit Genuss - Schluss mit dem Ernährungswahn Ernährungswissenschaftler Uwe Knop hat eine klare Haltung: Er empfiehlt gesunden Menschen, sämtliche Ernährungstipps in den Wind zu schlagen. Dem Hungergefühl freien Lauf zu lassen und sich auf die natürliche Regulierung des Körpers zu verlassen. Knop kritisiert die schwache Evidenz vieler Ernährungsempfehlungen, denn Beobachtungsstudien reichten nicht aus, um «gesunde Ernährung» klar zu definieren. Der Wissenschaftler fordert eine Rückbesinnung auf Essen mit Genuss. Und gesund sei, was schmecke, verträglich sei und satt mache. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zur «richtigen» Ernährung Was stimmt für mich, meinen Körper und meinen Alltag? Kann ich meine Ernährung einfach so auf «intuitiv» umstellen? Welche Warnzeichen zeigen mir, wenn ich damit auf der falschen Spur bin? Wie umgehen mit Fastenkuren und Diäten? Wie lässt sich die freie Essenswahl in der Familie umsetzen, wie der Zuckerkonsum reduzieren? Wie umgehen mit «Picky Eaters»? Und wie lassen sich neue Trends und Studienergebnisse besser beurteilen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
11:00
Choreografie am Himmel Alpendohlen sind hochsoziale Schwarmvögel des Hochgebirges: intelligent, anpassungsfähig und meisterhafte Flugakrobaten. Moderatorin Kathrin Hönegger erlebt mit dem Biologen Livio Rey von der Vogelwarte Sempach, wie diese neugierigen Tiere im Kollektiv auftreten und die Nähe des Menschen suchen. Auch wenn Stare am Abendhimmel tanzen, wirkt es wie Magie. Doch hinter den pulsierenden Formationen stehen einfache Regeln: Abstand halten, Richtung und Tempo anpassen. Jede Bewegung wird sofort an die nächsten Vögel weitergegeben. So reagiert der Schwarm schneller als ein einzelner Vogel, kann Greifvögeln entkommen und fliegt in ständig neuen Mustern, die sich wie lebendige Wolken verändern. Ameisen - Ordnung ohne Anführer In Ameisenstaaten funktioniert alles ohne zentrale Befehlsstelle. Arbeiterinnen kommunizieren über Berührungen und Duftspuren, wechseln flexibel zwischen Aufgaben und treffen kollektive Entscheidungen. Bei der Wahl einer Futterstelle prüfen viele Späherinnen verschiedene Optionen; erst wenn genug von ihnen dieselbe bevorzugen, setzt sich diese durch. Auf ihren Wegen kommt es nie zu Staus - wird ein Pfad zu voll, weichen Ameisen automatisch aus. Ihr Schwarm bleibt so beweglich und effizient. Schafe lesen Räume Schafe gelten als Herdentiere - tatsächlich verfügen sie über bemerkenswerte Intelligenz. Sie lesen feinste Körperhaltungen ihrer Artgenossen und reagieren auf kleinste Impulse von Schäferin oder Hütehund. So verschiebt sich die Herde wie ein einziger Organismus. Schafe erkennen Gesichter, merken sich Wege und beurteilen Entfernungen erstaunlich präzise. Ihre Herdenbewegungen entstehen aus vielen kleinen Einzelentscheidungen, die sich zu klaren Mustern summieren. Demokratie im Bienenstock Honigbienen nutzen ein komplexes System aus Duftstoffen, Vibrationen und ihrem berühmten Schwänzeltanz. Späherinnen erkunden mögliche Futterquellen oder Nistplätze und werben dafür im Stock. Je überzeugender ihr Fund, desto mehr Unterstützerinnen gewinnen sie. Erst wenn eine deutliche Mehrheit erreicht ist, bricht der Schwarm gemeinsam auf. Präzise Abstimmung und hohe Informationsdichte machen Bienen zu Meisterinnen der kollektiven Entscheidungsfindung.
11:35
Wie gelingt ein selbstbestimmtes Leben im Alter für gehörlose Menschen? Wenn sie Unterstützung brauchen, stellen sich besondere Fragen: Wer kommuniziert in Gebärdensprache? Wer versteht ihre Biografie - geprägt von visueller Kultur, Gemeinschaft und oft auch von Ausgrenzung? Und wie kann verhindert werden, dass gehörlose Menschen im Alter stärker vereinsamen als Hörende? In der neuen Ausgabe von «Signes» widmet sich Moderatorin Natasha Ruf genau diesen Themen. Sie besucht eine Spitex-Organisation mit Gebärdensprachangebot, die von gehörlosen Fachpersonen aufgebaut wurde, und zeigt, wie Pflege und Betreuung barrierefrei gestaltet werden können - direkt, selbstbestimmt und auf Augenhöhe. Die Sendung begleitet zudem innovative Wohnprojekte, die in den nächsten Jahren entstehen. Hörende und gehörlose Fachpersonen arbeiten hier zusammen, um gezielt auf die Bedürfnisse älterer gehörloser Menschen einzugehen. Gemeinschaftsräume, visuelle Orientierung und gelebte Gebärdensprache stehen dabei im Zentrum - Inklusion wird konkret angestrebt. Gleichzeitig beleuchtet «Signes», was die Gebärdencommunity selbst unternimmt, um Isolation im Alter zu verhindern. Vereine, Stammtischangebote und Veranstaltungen in der Gehörlosengemeinschaft spielen eine zentrale Rolle. Denn für viele ist klar: Altern in Würde bedeutet auch, weiterhin Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu bleiben. Eine Sendung über Selbstbestimmung, Solidarität und neue Wege in der Pflege - aus der Community, für die Community.
12:05
12:50
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
13:20
Luxusproblem «gesundes Essen» Früher hiess es: «Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.» Gesund oder nicht, Hauptsache satt. Heute ist das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten schier unendlich - dafür wird jeder Bissen auf die Goldwaage gelegt und an immer neuen Ernährungsstudien gemessen. Deren Aussagekraft wird oft überschätzt. Im Griff der Foodindustrie «Du bist, was du isst» - die Wahl der Ernährung dient oft auch der Selbstdarstellung. Denn ob karnivor, vegetarisch oder vegan: Ernährung suggeriert Zugehörigkeit und Lifestyle. Diese Entscheidungen mögen einem bewusst und selbstgewählt erscheinen. Was, wie viel und wann wir essen, wird aber auch massgeblich durch die mehr oder minder subtilen Tricks der Lebensmittelindustrie gesteuert. Intuitives Essen: Kann das heutzutage funktionieren? Einfach essen, wann und worauf man gerade Lust hat: In Ernährungsratgebern wird dieses «intuitive Essen» seit Jahrzehnten hoch gehandelt. Aber ist das heute überhaupt noch möglich, in einer Zeit, die von Stress, Langeweile und der Sucht nach Belohnung geprägt ist? In der man einem ständigen kulinarischen Überangebot ausgesetzt ist und der Griff zu industriellen Fertigprodukten leichter fällt als das Zubereiten einer frischen Mahlzeit? Ja, meinen Befürworter. Denn die Menschen seien ausgestattet mit perfekt funktionierenden Fähigkeiten zur Beurteilung, welches Essen gut oder schlecht für sie sei. Essen mit Genuss - Schluss mit dem Ernährungswahn Ernährungswissenschaftler Uwe Knop hat eine klare Haltung: Er empfiehlt gesunden Menschen, sämtliche Ernährungstipps in den Wind zu schlagen. Dem Hungergefühl freien Lauf zu lassen und sich auf die natürliche Regulierung des Körpers zu verlassen. Knop kritisiert die schwache Evidenz vieler Ernährungsempfehlungen, denn Beobachtungsstudien reichten nicht aus, um «gesunde Ernährung» klar zu definieren. Der Wissenschaftler fordert eine Rückbesinnung auf Essen mit Genuss. Und gesund sei, was schmecke, verträglich sei und satt mache. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zur «richtigen» Ernährung Was stimmt für mich, meinen Körper und meinen Alltag? Kann ich meine Ernährung einfach so auf «intuitiv» umstellen? Welche Warnzeichen zeigen mir, wenn ich damit auf der falschen Spur bin? Wie umgehen mit Fastenkuren und Diäten? Wie lässt sich die freie Essenswahl in der Familie umsetzen, wie der Zuckerkonsum reduzieren? Wie umgehen mit «Picky Eaters»? Und wie lassen sich neue Trends und Studienergebnisse besser beurteilen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
14:00
15:00
15:35
Das Fernsehen der "Neuen Zürcher Zeitung". Die Reihe "NZZ Format" stellt jeweils ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln dar und erklärt Hintergründe und Zusammenhänge aus Wissenschaft, Technik und Kultur - spannend, kompetent und unterhaltsam.
16:25
Tobias und Moni Weyrich möchten mit ihrem Verein «Eidon» Alleinerziehenden neue Perspektiven vermitteln. Schon seit mehreren Jahren machen sie sich für Einelternfamilien stark. Damit Betroffene neue Kraft schöpfen können und einen Austausch mit Gleichgesinnten erleben, organisieren sie Feriencamps in Spanien und verschiedene Anlässe in der Schweiz. Barbara R. wird mit der Realität konfrontiert, bald alleinerziehend zu sein, als ihr Mann an Krebs erkrankt. Seit 2023 trägt sie die alleinige Verantwortung für ihre zwei kleinen Kinder. Die Trauer um ihren Mann und die Belastung, nun vollständig allein für die Erziehung zuständig zu sein, nehmen ihr anfangs den Boden unter den Füssen. Schritt für Schritt lernt sie jedoch, neue kreative Wege zu finden, um den Alltag mit ihren Kindern zu bewältigen. Seit über zehn Jahren ist Christophe Herter alleinerziehender Vater. Nach der Trennung von seiner Frau 2011 bleiben die vier Kinder Francis, 12, Yaelle, 11, Joshua, 7, und Shannon, 5, bei ihm. Christophe jongliert die Erziehung rund um seine Arbeit als Teilzeit-Angestellter und Selbstständiger. Er erhält Unterstützung von seiner Familie und von Freunden. Das Geld ist oft knapp, doch das macht Christophe auch kreativ - etwa, wenn es ums Kochen geht oder darum, Ferien und Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Klare Regeln sind ihm wichtig, und dies schätzen die heute erwachsenen Kinder im Rückblick sehr.
17:00
18:00
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über das pulsierende Zürich - Musik von Steven Parry und Christian Zehnder begleitet die atemberaubenden Aufnahmen. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
18:15
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:20
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:25
19:15
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:20
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
20:05
Das Magazin zur nationalen und internationalen Sportaktualität des Wochenendes.
21:05
Das Fernsehen der "Neuen Zürcher Zeitung". Die Reihe "NZZ Format" stellt jeweils ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln dar und erklärt Hintergründe und Zusammenhänge aus Wissenschaft, Technik und Kultur - spannend, kompetent und unterhaltsam.
22:00
22:35
Bei Kletterkursen der Organisation Fragile Suisse trainieren Menschen mit Hirnverletzung ihre motorischen Fähigkeiten. Unterstützt durch Fachpersonen, gewinnen sie so nicht nur mehr Sicherheit in ihren Bewegungen, sondern auch mehr Selbstvertrauen. Ein Bericht von Elma Softic.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Das Multiple Myelom ist eine seltene Krebserkrankung des Knochenmarks, die zu Blutarmut und weiteren schweren Beschwerden führen kann. Früher war diese Krankheit fast immer tödlich. GESUNDHEITHEUTE begleitet eine Frau, bei der die herkömmliche Therapie keine Wirkung mehr zeigte. Nun wird sie am Kantonsspital Winterthur mit einer neuen Therapie behandelt - mit sogenannten bi-spezifischen Antikörpern. Das Ergebnis ist erstaunlich: In ihrem Blut ist der Krebs heute praktisch nicht mehr nachweisbar. Pflegefachpersonen im Fokus In der Regel berichtet GESUNDHEITHEUTE über Patientinnen, Patienten oder Pflegebedürftige. Diesmal richtet die Sendung den Blick auf die Pflegefachpersonen: Sie zeigt, wie sie mit ihrer belastenden Arbeit zurechtkommen und wo sie sich bei Bedarf Unterstützung holen.
23:10
Bei Kletterkursen der Organisation Fragile Suisse trainieren Menschen mit Hirnverletzung ihre motorischen Fähigkeiten. Unterstützt durch Fachpersonen, gewinnen sie so nicht nur mehr Sicherheit in ihren Bewegungen, sondern auch mehr Selbstvertrauen. Ein Bericht von Elma Softic.
23:15
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
23:25
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
23:30
Das Magazin zur nationalen und internationalen Sportaktualität des Wochenendes.