04:35
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
04:45
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
04:50
Das Magazin bietet den Komplettservice zur höchsten Schweizer Fussballliga mit den Matchberichten zur aktuellen Runde. Dazu: ausgewählte Highlights aus der Women's Super League, der Challenge League und von Schweizer Akteuren in ausländischen Ligen.
05:25
Grosse Erfolge, starke Emotionen und packende Bilder - «Sportheute» offeriert die wichtigsten News aus dem nationalen und internationalen Sport. An Spieltagen der National League steht das Schweizer Eishockey im Fokus.
05:40
Der Bund bezeichnet seit vergangener Woche den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran als Krieg. Gemäss Neutralitätsrecht sind Waffenlieferungen an kriegsführende Staaten nicht zulässig. Nach Deutschland sind die USA zweitwichtigste Abnehmerin von Schweizer Kriegsmaterial. Die Rüstungsindustrie kritisiert den Bundesratsentscheid und warnt vor wirtschaftlichen Schäden. Sie befürchtet, dass die Schweiz nicht mehr als zuverlässiger Partner wahrgenommen wird. Ist es richtig, dass der Bundesrat unter anderem die USA faktisch als Kriegspartei bezeichnet? Und was geschieht nun mit neuen und bereits bewilligten US-Gesuchen für Waffenlieferungen aus der Schweiz? Wie steht es um die Sicherheit der Schweiz? Derweil steht die Schweizer Armee vor enormen Herausforderungen: Zwei grosse Beschaffungen von amerikanischem Armeematerial - die F-35A-Kampfjets und das Flugabwehrsystem Patriot - verzögern sich und die Kosten steigen. Statt den vorgesehenen 36 Kampfjets erhält die Schweiz für den Preis von rund 6 Milliarden Franken voraussichtlich nur noch 30 Exemplare. Bei der Lieferung der Patriot-Systeme rechnen die Schweizer Behörden mit Verzögerungen von vier bis fünf Jahren. Der Bund hat nun entschieden, dass die Beschaffung eines zusätzlichen Flugabwehr-Systems geprüft werden soll - produziert in Europa. Ist die Schweiz zu stark abhängig von den USA bei Rüstungsbeschaffungen? Und wie steht es um ihre Verteidigungsfähigkeit? Um die zusätzlichen Mittel für die Armee finanzieren zu können, schlägt der Bundesrat eine Finanzierung über die Mehrwertsteuer vor. Sie soll während zehn Jahren um 0,8 Prozentpunkte erhöht werden. Doch die Finanzierungspläne des Bundesrats stossen auf viel Widerstand. In Umfragen lehnen 63 Prozent der Befragten eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der Armee ab. Wie gut ist der Finanzierungsvorschlag von Verteidigungsminister Martin Pfister? Gäbe es Alternativen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 20. März 2026 in der «Arena»: - Werner Salzmann, Ständerat SVP/BE; - Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; - Reto Nause, Nationalrat Die Mitte/BE; und - Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne/ZH. Ausserdem im Studio: Patti Basler (Protokoll)
06:50
Einmal pro Woche bekommen die Bewohnenden des Seniorenwohnheims von Mendrisio TI Besuch von speziell ausgebildeten Therapiehunden. Der Kontakt mit den Tieren stimuliert die Seniorinnen und Senioren und tut auch den Hunden gut. Ein Bericht von Resy Canonica.
06:55
«Man sieht klar, dass die Versorgungssicherheit die Kernenergie als ein Element braucht». Das sagt Bundesrat Albert Rösti auf seinem Instrgram-Account. Der Schweizer Energieminister zählt zu den Befürwortern der Atomenergie. Seine zentrale Sorge: Die Schweiz könnte in zehn bis zwanzig Jahren zu wenig Strom haben. Kritik am Atom-Kurs Doch sein Kurs polarisiert stark. Kritiker erinnern daran, dass sich die Stimmbevölkerung klar gegen neue Atomkraftwerke ausgesprochen hat. Greenpeace Schweiz übergab dem Parlament kürzlich 23'000 Unterschriften gegen die Aufhebung des AKW Neubauverbots - mit der klaren Forderung, den Atomausstieg nicht zu verwässern. Stagnierende Erneuerbare befeuern die Debatte Der Streit verschärft sich, weil der Ausbau der erneuerbaren Energien langsam vorankommt. So stecken etwa wichtige Wasser- und Windkraftprojekte in langwierigen Bewilligungsverfahren fest. Wie weiter mit der SRG? Die «200 Franken Initiative» wurde vom Stimmvolk deutlich abgelehnt. Doch nun folgt die Debatte um den neuen SRG Leistungsauftrag. Medienminister Rösti kündigt an, die Konzession zu schärfen und den Auftrag der SRG klarer zu definieren. Muss sich die SRG bald im Sport und in der Unterhaltung einschränken? Antworten im Rundschau Talk.
07:45
Mangelhafte IV-Gutachten: Betroffenen droht Unrecht Die Gutachterfirma PMEDA stufte Betroffene falsch ein. Das heisst: Trotz Krankheit gelten sie als arbeitsfähig und erhalten keine IV-Rente. Kassensturz zeigt: Obwohl das Parlament eine Aufarbeitung fordert, könnten die Betroffenen im Stich gelassen werden. Softshelljacken im Härtetest: Mit einigen wird man richtig nass Gegen Wind und leichten Regen sollen sie im Idealfall schützen - und trotzdem atmungsaktiv sein: Die Anforderungen an Softshelljacken sind gross. «Kassensturz» lässt 10 Produkte zwischen 70 und 260 Franken im Labor testen. Fazit: Vier Produkte fallen durch, dafür schafft es eine der günstigeren Jacken aufs Siegerpodest.
08:20
Lästig bis gefährlich - Herpesviren sind nicht harmlos Neun verschiedene Arten von Herpesviren infizieren Menschen. Die schlummernden «Untermieter» können unter anderem häufige Hauterkrankungen auslösen wie Fieberbläschen, Genitalherpes oder Windpocken. Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden - vor allem die Gürtelrose hat das Potenzial für Komplikationen und Langzeitfolgen. Gut gelaufen - Gürtelrose-Ausbruch erkannt und rechtzeitig gestoppt Rund 20 Prozent der Gürtelrose-Fälle treffen Menschen unter 50 - die kaum damit rechnen. Auch der 34-jährige Alex wurde vom Herpes-Zoster-Virus überrascht. Da er rasch reagierte und die richtige Diagnose bekam, stoppten antivirale Tabletten seine Erkrankung ohne bleibende Folgen. Pech gehabt - Gürtelrose nicht erkannt, bleibende Nervenschmerzen Mit extremen Schmerzen im Brustbereich landete der 82-jährige Aloiz vor sieben Jahren auf dem Notfall. Seine Symptome wurden zuerst mit Herzproblemen erklärt, denn die typischen Bläschen bildeten sich erst später. So verstrich wertvolle Zeit. Resultat: Die Viren hatten bereits seine Nerven geschädigt. Der Gürtelrose-Patient muss seither mit bleibenden Schmerzen leben. Impfen oder nicht? - Eine persönliche Risikoabwägung Seit fünf Jahren ist in der Schweiz «Shingrix» verfügbar - ein wirksamer Impfstoff gegen Gürtelrose. Die Impfung wird grundsätzlich ab 65 Jahren vergütetet. Ärzte empfehlen die präventive Massnahme auch nach überstandener Gürtelrose, wer aber «zu jung» ist, muss sie selbst bezahlen. «Puls»-Chat zum Thema Herpesviren und Hautkrankheiten Was tun gegen ständig wiederkehrende Fieberbläschen? Ist Genitalherpes gefährlich? Könnte mein Ausschlag am Bein eine Gürtelrose sein? Kann ich mein Kind mit Lippenherpes anstecken? Was bringt impfen nach einer durchgemachten Gürtelrose? Und warum soll man Kinder gegen Windpocken impfen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
08:50
Beim 101-Kilometer-Marsch der Offiziersschule Liestal geraten die beiden SRF-Hosts und jungen Ärzte Afreed Ashraf und Willi Balandies an ihre absolute Belastungsgrenze: körperlich wie mental. 101 Kilometer laufen. 101 Kilometer kämpfen. Afreed läuft bis zur Grenze, Willi behandelt jene, die sie überschreiten. Was als Reportage beginnt, wird zu einer Prüfung, die beide so schnell nicht vergessen werden. Afreeds Kampf gegen den eigenen Körper Afreed startet ohne wirkliche Militärerfahrung und das Tempo seines Zuges trifft ihn bereits auf den ersten Metern wie ein Schlag. Die Aspirantinnen und Aspiranten hingegen sind hochmotiviert. 24 Stunden nonstop: über Wiesen, Felder und Asphalt, vom Schloss Hallwyl bis zur Kaserne Liestal. Jeder Kilometer brennt stärker, jeder Muskel protestiert lauter. Doch bei der Infanterie lässt man niemanden fallen. Buddy Adrian motiviert Afreed. Schritt für Schritt, Meter für Meter. Nur dank ihm bleibt Afreed überhaupt im Rennen. Willis Nacht im Sanitätsfahrzeug Als Militärarzt erlebt Willi hautnah, was diese 101 Kilometer mit den Aspirantinnen und Aspiranten machen: Blasen, Krämpfe, Platzwunden, Kreislaufzusammenbrüche und nächtliche Halluzinationen. Kaum ist ein Notfall versorgt, wartet schon der nächste. In der Nacht muss er sogar einen Aspiranten ins Spital transportieren. Je länger der Marsch dauert, desto drängender wird die Frage: Wie lange hält Afreed noch durch? Und landet er am Ende selbst im Sanitätswagen?
09:20
2011 wurden rätselhaften Kreise einige Kilometer vor der Küste Korsikas entdeckt. Doch ihr Ursprung blieb lange in 120 Metern Tiefe verborgen. Denn für Taucher sind die Kreise nur schwer erreichbar. Und ferngesteuerte Unterwassergefährte konnten nicht genug Daten liefern, um das Geheimnis zu lüften. Laurent Ballesta: Expedition ins Unbekannte Doch dann versuchte es ein Forschungsteam um den Meeresbiologen Laurent Ballesta. Er ist bekannt für seine extremen Unterwasser-Expeditionen an die unzugänglichsten Orte der Welt. Die extremen Tiefen erforderten von ihm und seinen Taucherkollegen nicht nur spezielle Ausrüstung, sondern auch körperlichen Tribut. Damit ihr Körper sich an den Druck in der Tiefe anpassen konnte, liessen sie sich 21 Tage in einer Druckkammer einsperren. Das war die Grundlage für lange Tauchgänge in weit über 100 Metern Tiefe. Die Suche nach Antworten: Eine Zeitreise in die Eiszeit Ballesta und sein Team tauchten in diese verborgene Welt ein und entdeckten dabei eine erstaunliche Vielfalt an Meereslebewesen. Darunter seltene gelbe Korallen und farbenprächtige Garnelen. Der Hauptfokus der Forschung lag jedoch auf den Ringen selbst. Durch das Bohren von Kernproben und deren anschliessende Kohlenstoffdatierung machten die Forscher eine entscheidende Entdeckung: Die ältesten Teile der Ringe sind rund 21'000 Jahre alt. Dies verknüpft die Geschichte der Ringe mit der letzten Eiszeit, einer Zeit tiefgreifender planetarischer Veränderungen, in der die Region deutlich flacher und sonnenbeschienener war. Die Frage nach den genauen Prozessen, die diese Formationen in einer so fernen Vergangenheit schufen, stand im Mittelpunkt der weiteren Untersuchungen. Ein Wettlauf gegen die Zeit: Schutz für ein verborgenes Ökosystem Die Dokumentation begleitet Ballesta und sein Team bei ihren bahnbrechenden Tauchgängen, die an die Grenzen des menschlich Machbaren führten. Die Forscher entwickelten eine Hypothese, die die Entstehung der Ringe mit den dramatischen Klimawechseln der Erdgeschichte in Verbindung bringt. Doch die Zeit drängt: Die einzigartigen Unterwasserformationen liegen in einem Gebiet, das von Schifffahrtsrouten durchzogen wird. Anker von Handelsschiffen stellen eine potenzielle Bedrohung für dieses fragile Ökosystem dar. Ballestas Forschung ist somit nicht nur eine Suche nach Wissen, sondern auch ein Plädoyer für den Schutz dieser verborgenen Wunder.
10:00
14:00
Krieg im Nahen Osten, die Rolle der Schweiz als Schutzmacht und die Debatten rund um die Schweizer Neutralität und das EU-Vertragspaket: Bundesrat Ignazio Cassis bewegt sich in einem komplexen Umfeld. Als Aussenminister ist er gefordert, internationale Spannungen einzuordnen und gleichzeitig innenpolitische Erwartungen zu erfüllen. Auch die Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen der OSZE bleibt schwierig. Wie navigiert er durch diese weltpolitischen Spannungsfelder, welche Rolle bleibt der Schweiz in einer polarisierten Welt und wie geht er mit persönlicher Kritik um? Darüber spricht Ignazio Cassis offen bei «Gredig direkt».
14:35
Karoline Schreiber realisiert im Bezirksgefängnis Pfäffikon mehrere Wandgemälde während der Renovation des Gebäudes. Auch Malik Furer und Claude Lüthi vom Urban-Art-Duo «mzwei» bringen seit Jahren Farbe in Haftanstalten. Zwischen Sicherheitsvorschriften und künstlerischer Freiheit stellt sich eine unbequeme Frage: Lohnt sich Kunst im Gefängnis? Ist sie Ausdruck von Menschlichkeit - oder missverstandener Luxus? «Kulturplatz» besucht die Beteiligten und sucht nach Antworten.
15:00
«Man sieht klar, dass die Versorgungssicherheit die Kernenergie als ein Element braucht.» Das sagt Bundesrat Albert Rösti auf seinem Instagram-Account. Der Schweizer Energieminister zählt zu den Befürwortern der Atomenergie. Seine zentrale Sorge: Die Schweiz könnte in zehn bis zwanzig Jahren zu wenig Strom haben. Kritik am Atom-Kurs Doch sein Kurs polarisiert stark. Kritiker erinnern daran, dass sich die Stimmbevölkerung klar gegen neue Atomkraftwerke ausgesprochen hat. Greenpeace Schweiz übergab dem Parlament kürzlich 23'000 Unterschriften gegen die Aufhebung des AKW-Neubauverbots - mit der klaren Forderung, den Atomausstieg nicht zu verwässern. Stagnierende Erneuerbare befeuern die Debatte Der Streit verschärft sich, weil der Ausbau der erneuerbaren Energien nur langsam vorankommt. So stecken etwa wichtige Wasser- und Windkraftprojekte in langwierigen Bewilligungsverfahren fest. Wie weiter mit der SRG? Die «200-Franken-Initiative» wurde vom Stimmvolk deutlich abgelehnt. Doch nun folgt die Debatte um den neuen SRG-Leistungsauftrag. Medienminister Rösti kündigt an, die Konzession zu schärfen und den Auftrag der SRG klarer zu definieren. Muss sich die SRG bald im Sport und in der Unterhaltung einschränken? Antworten im «Rundschau Talk».
15:45
Mangelhafte IV-Gutachten: Betroffenen droht Unrecht Die Gutachterfirma PMEDA stufte Betroffene falsch ein. Das heisst: Trotz Krankheit gelten sie als arbeitsfähig und erhalten keine IV-Rente. Kassensturz zeigt: Obwohl das Parlament eine Aufarbeitung fordert, könnten die Betroffenen im Stich gelassen werden. Softshelljacken im Härtetest: Mit einigen wird man richtig nass Gegen Wind und leichten Regen sollen sie im Idealfall schützen - und trotzdem atmungsaktiv sein: Die Anforderungen an Softshelljacken sind gross. «Kassensturz» lässt 10 Produkte zwischen 70 und 260 Franken im Labor testen. Fazit: Vier Produkte fallen durch, dafür schafft es eine der günstigeren Jacken aufs Siegerpodest.
16:20
Sarah Harbarth entwickelt mit ihrem Startup Kuori aus Zürich nachhaltigen und abbaubaren Biokunststoff. Damit will sie die Kunststoffindustrie revolutionieren. Der Film begleitet die junge Gründerin durch das Auf und Ab eines Startups: von der Suche nach Finanzierung über den Aufbau eines Teams bis hin zum Umgang mit dem Druck, schnell zu wachsen. Ungeschminkt gibt die Unternehmerin Auskunft darüber, wie es ihr dabei ergeht. Aike Festini hat das alles schon einmal erlebt. Sie wurde mit ihrem Logistik-Startup als Star gefeiert, nahm viel Kapital auf und gewann zahlreiche Preise - doch ihr Startup scheiterte nach Jahren des Erfolgs. Seitdem redet sie offen darüber, was es heisst, zu scheitern, und welche Schattenseiten es im Leben einer Startup-Gründerin gibt. Der Film zeigt, dass die Startup-Welt weit entfernt ist von dem glamourösen Bild, das oft vermittelt wird, und warum der Sektor dennoch boomt. Ein Film von Luca Froelicher.
16:50
Pascal Gertsch ist elf, als er die erste Hirnblutung erleidet. Trotz belastender Eingriffe kehrt er in den Alltag zurück, macht eine Lehre, beginnt ein Ingenieurstudium. Mit 23 folgen weitere Hirnblutungen und eine riskante Operation. Seine Frau Christine erlebt all dies an seiner Seite und trägt Verantwortung, die sie an ihre Grenzen bringt. Sie begleitet Pascal durch Spitäler und Kliniken - und fragt sich: Wie lebt man weiter, wenn sich alles verändert? Innere Überzeugungen geraten ins Wanken. Christine zweifelt, zieht sich zurück und hinterfragt ihre Rolle. Als ihre Ehe vor dem Abgrund steht, ist eine Entscheidung der Schlüssel zum Durchbruch: die bewusste Arbeit an der Beziehung. In Ehekursen lernen beide, über Überforderung und Nähe zu reden. Die Tränen fliessen, die Beziehung wird tiefer - und später erfüllt sich sogar ihr Kinderwunsch. Heute bleiben Halbseitenlähmung, Epilepsie und Gedächtnisdefizite. Die Familie lebt mit Einschränkungen - und mit neuem Mut. Christine verarbeitet das Erlebte kreativ: Bei ihrem Schmucklabel «Perlen Art» steht jedes Schmuckstück für einen Traum, einen Durchbruch, eine Erinnerung.
17:25
18:30
Es ist unbestritten, dass die Schweiz im letzten Jahrhundert hervorragende Arbeit geleistet hat, wenn es darum geht, die Stromversorgung sicherzustellen, Landesteile und Randregionen zu erschliessen und urbane Zentren klug miteinander zu verbinden. Die Anstrengungen waren tatsächlich gross. Alpentäler wurden geflutet, ein landesweites Autobahnnetz gebaut, mehrere Gotthardtunnel gebaut. Das Mittelland selbst gleicht inzwischen fast durchgehend einem semiurbanen Raum. In den letzten vierzig Jahren sind die Ansprüche allerdings gestiegen, und das Wachstum der Einwohnerschaft hat sich beschleunigt. Über die Bevölkerungsentwicklung, die Personenfreizügigkeit mit der EU und auch die Zuwanderung aus aller Welt wohnen nun mehr als neun Millionen Menschen im Land. Sie brauchen Wohnraum, füllen Pendlerzüge, fahren zur Erholung in die Alpen - und das merkt man. Der Ausbau der Infrastruktur hält gefühlt immer weniger Schritt mit der Entwicklung. Fakt ist auch, dass das Wachstum selbst ein Zeichen für einen gesunden Staat darstellt. In den letzten Jahrzehnten hat der allgemeine Wohlstand klar zugenommen. Arbeitgeber konnten darauf zählen, für offene Stellen fähige Arbeitnehmer zu finden. Insgesamt gehört die Schweiz zu den dynamischen Volkswirtschaften Europas. Es stimmt aber auch, dass das Unbehagen wächst - in Bezug auf volle Zugabteile, Stau auf den Strassen, Knappheiten im Wohnungsmarkt und drohende Knappheiten beim Winterstrom. Weitere Massnahmen und Ausbauschritte werden unausweichlich. Doch wie die Abstimmung zum Autobahnausbau gezeigt hat, wird auch hier die Skepsis grösser. Ist der Dichtestress in der Schweiz ein Mythos - oder wird er immer mehr Realität? Wo muss man heute ansetzen, um die Infrastruktur von morgen zu bauen? Und wie gewinnt man demokratische Mehrheiten für die Investitionen? Albert Rösti ist Bundesrat der SVP und seit 2023 Vorsteher des Uvek. Der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer spricht mit ihm über die Zukunft des transatlantischen Verhältnisses.
19:25
20:30
Sarah Harbarth entwickelt mit ihrem Startup Kuori aus Zürich nachhaltigen und abbaubaren Biokunststoff. Damit will sie die Kunststoffindustrie revolutionieren. Der Film begleitet die junge Gründerin durch das Auf und Ab eines Startups: von der Suche nach Finanzierung über den Aufbau eines Teams bis hin zum Umgang mit dem Druck, schnell zu wachsen. Ungeschminkt gibt die Unternehmerin Auskunft darüber, wie es ihr dabei ergeht. Aike Festini hat das alles schon einmal erlebt. Sie wurde mit ihrem Logistik-Startup als Star gefeiert, nahm viel Kapital auf und gewann zahlreiche Preise - doch ihr Startup scheiterte nach Jahren des Erfolgs. Seitdem redet sie offen darüber, was es heisst, zu scheitern, und welche Schattenseiten es im Leben einer Startup-Gründerin gibt. Der Film zeigt, dass die Startup-Welt weit entfernt ist von dem glamourösen Bild, das oft vermittelt wird, und warum der Sektor dennoch boomt. Ein Film von Luca Froelicher.
21:05
Krieg im Nahen Osten, die Rolle der Schweiz als Schutzmacht und die Debatten rund um die Schweizer Neutralität und das EU-Vertragspaket: Bundesrat Ignazio Cassis bewegt sich in einem komplexen Umfeld. Als Aussenminister ist er gefordert, internationale Spannungen einzuordnen und gleichzeitig innenpolitische Erwartungen zu erfüllen. Auch die Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen der OSZE bleibt schwierig. Wie navigiert er durch diese weltpolitischen Spannungsfelder, welche Rolle bleibt der Schweiz in einer polarisierten Welt und wie geht er mit persönlicher Kritik um? Darüber spricht Ignazio Cassis offen bei «Gredig direkt».
21:40
Einsamkeit im Alter kann viele Ursachen haben. In Paraguay setzen sich Freiwillige des Roten Kreuzes mit Hausbesuchen und Veranstaltungen für ältere Menschen dafür ein, dass Seniorinnen und Senioren sich weniger allein fühlen. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
21:45
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
21:50
Ein aktives Leben macht einen spürbaren Unterschied. In Seniorenresidenzen gibt es viele Möglichkeiten, um körperlich und geistig fit zu bleiben. Das fördert das Wohlbefinden und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Die Sendung begleitet Seniorinnen und Senioren beim Stricken, Singen, Turnen und Lach-Yoga. Die Aktivitätsstunden bringen das Gehirn in Schwung, da viele Hirnareale gleichzeitig aktiviert und vernetzt werden. Genauso wichtig ist der soziale Aspekt: gemeinsam Zeit verbringen, Aktivitäten teilen und einen strukturierten Tagesablauf pflegen. Proteine im Alter Der Proteinbedarf steigt mit zunehmendem Alter. Deshalb ist eine ausreichende Proteinzufuhr besonders wichtig. Doch wie viel Protein benötigt der Körper tatsächlich und welche Lebensmittel enthalten am meisten davon? Antworten auf diese Fragen gibt es in der Rubrik PRÄVENTIONHEUTE.
22:15
Einsamkeit im Alter kann viele Ursachen haben. In Paraguay setzen sich Freiwillige des Roten Kreuzes mit Hausbesuchen und Veranstaltungen für ältere Menschen dafür ein, dass Seniorinnen und Senioren sich weniger allein fühlen. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
22:20
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:30
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:35
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
22:40
Das Magazin bietet den Komplettservice zur höchsten Schweizer Fussballliga mit den Matchberichten zur aktuellen Runde. Dazu: ausgewählte Highlights aus der Women's Super League, der Challenge League und von Schweizer Akteuren in ausländischen Ligen.
23:15
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
23:25
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
23:30
Der Bund bezeichnet seit vergangener Woche den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran als Krieg. Gemäss Neutralitätsrecht sind Waffenlieferungen an kriegsführende Staaten nicht zulässig. Nach Deutschland sind die USA zweitwichtigste Abnehmerin von Schweizer Kriegsmaterial. Die Rüstungsindustrie kritisiert den Bundesratsentscheid und warnt vor wirtschaftlichen Schäden. Sie befürchtet, dass die Schweiz nicht mehr als zuverlässiger Partner wahrgenommen wird. Ist es richtig, dass der Bundesrat unter anderem die USA faktisch als Kriegspartei bezeichnet? Und was geschieht nun mit neuen und bereits bewilligten US-Gesuchen für Waffenlieferungen aus der Schweiz? Wie steht es um die Sicherheit der Schweiz? Derweil steht die Schweizer Armee vor enormen Herausforderungen: Zwei grosse Beschaffungen von amerikanischem Armeematerial - die F-35A-Kampfjets und das Flugabwehrsystem Patriot - verzögern sich und die Kosten steigen. Statt den vorgesehenen 36 Kampfjets erhält die Schweiz für den Preis von rund 6 Milliarden Franken voraussichtlich nur noch 30 Exemplare. Bei der Lieferung der Patriot-Systeme rechnen die Schweizer Behörden mit Verzögerungen von vier bis fünf Jahren. Der Bund hat nun entschieden, dass die Beschaffung eines zusätzlichen Flugabwehr-Systems geprüft werden soll - produziert in Europa. Ist die Schweiz zu stark abhängig von den USA bei Rüstungsbeschaffungen? Und wie steht es um ihre Verteidigungsfähigkeit? Um die zusätzlichen Mittel für die Armee finanzieren zu können, schlägt der Bundesrat eine Finanzierung über die Mehrwertsteuer vor. Sie soll während zehn Jahren um 0,8 Prozentpunkte erhöht werden. Doch die Finanzierungspläne des Bundesrats stossen auf viel Widerstand. In Umfragen lehnen 63 Prozent der Befragten eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der Armee ab. Wie gut ist der Finanzierungsvorschlag von Verteidigungsminister Martin Pfister? Gäbe es Alternativen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 20. März 2026 in der «Arena»: - Werner Salzmann, Ständerat SVP/BE; - Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; - Reto Nause, Nationalrat Die Mitte/BE; und - Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne/ZH. Ausserdem im Studio: Patti Basler (Protokoll)