21:25
Eine Frau litt lange unter einem Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule - einer sogenannten Diskushernie. Weder Physiotherapie noch Schmerzmittel oder eine Infiltration konnten ihre Nackenschmerzen ausreichend lindern. Deshalb entschied sie sich für eine Operation, bei der eine Bandscheibenprothese eingesetzt wurde. So konnte eine Versteifung der Halswirbelsäule vermieden werden. Vertebropexie statt Wirbelsäulenversteifung Wenn die kleinen Wirbelgelenke durch Verschleiss instabil werden und starke Schmerzen verursachen, war eine Versteifung der Wirbelsäule bisher oft die Behandlung. Heute gibt es mit der Vertebropexie eine neue Methode: Dabei wird die Wirbelsäule nicht versteift, sondern mit Bändern stabilisiert. Im vergangenen Jahr begleitete GESUNDHEITHEUTE eine Betroffene bei diesem Eingriff. Im Studio erzählt sie, wie es ihr heute geht. Die Schweizer Luftakrobatin Janine Eggenberger, die schon als Solistin beim Cirque du Soleil aufgetreten ist, zeigt im Studio eindrucksvoll, welche akrobatischen Übungen trotz ihrer Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) möglich sind.
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
23:41
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
23:45
Es prägt die laufende Legislatur wie kaum ein anderes Thema - das Vertragspaket zwischen der Schweiz und der EU. Diese Woche hat der Ständerat die Debatte aufgenommen und vom Lohnschutz über die dynamische Rechtsübernahme bis zur Schutzklausel bei der Zuwanderung sämtliche Knackpunkte der Verträge diskutiert. Über all den technischen Einzelheiten schwebt die Frage: Sind die Schweiz und ihre Wirtschaft vom Vertragspaket abhängig? Oder gäbe es Alternativen? Besonders umstritten waren im Ständerat mehrere Verschärfungen im Bereich der Personenfreizügigkeit. So hat die kleine Kammer unter anderem eine Zuwanderungsabgabe beschlossen. Sie soll für Arbeitnehmende aus der EU gelten, wenn die Schweiz die Schutzklausel aktiviert hat. Sind Anpassungen bei der Schutzklausel nötig? Oder ist sie griffig genug? Ständerat will Ständemehr Unabhängig des Inhalts muss das Parlament festlegen, ob die neuen bilateralen Verträge mit der EU dem fakultativen oder dem obligatorischen Referendum unterstellt werden sollen. Der Ständerat hat nun vorgespurt: Eine Mehrheit erachtet es als zwingend, dass in der Volksabstimmung sowohl Volk als auch Stände zustimmen müssen. Der Bundesrat hingegen setzt sich für ein fakultatives Referendum ein. Die Beratung im Nationalrat steht noch aus. Soll für das EU-Vertragspaket das doppelte Mehr von Volk und Ständen gelten? Oder reicht das einfache Mehr? Und wie beeinflusst dieser Entscheid die Erfolgsaussichten des Pakets an der Urne? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 2. Oktober 2026 in der «Arena»: - Jon Pult, Vizepräsident SP; - Magdalena Martullo-Blocher, Vizepräsidentin SVP; - Andrea Gmür, Ständerätin Die Mitte/LU; und - Beat Walti, Nationalrat FDP/ZH. Ausserdem im Studio: - Marco Sieber, Mitglied Kompass Europa.