04:05
Spätausgabe
04:10
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
04:15
Das Fussballmagazin liefert die Matchberichte zu den Topspielen in der Europa League und der Europa Conference League. Ein besonderer Fokus gilt den Schweizer Vertretern.
04:45
04:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
05:15
Spätausgabe
05:20
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
05:25
Das Fussballmagazin liefert die Matchberichte zu den Topspielen in der Europa League und der Europa Conference League. Ein besonderer Fokus gilt den Schweizer Vertretern.
05:50
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
06:05
06:25
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
06:30
Das Fussballmagazin liefert die Matchberichte zu den Topspielen in der Europa League und der Europa Conference League. Ein besonderer Fokus gilt den Schweizer Vertretern.
06:59
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07:05
Das Fussballmagazin liefert die Matchberichte zu den Topspielen in der Europa League und der Europa Conference League. Ein besonderer Fokus gilt den Schweizer Vertretern.
07:35
2026 ist ein besonderes Jahr für Entertainerin Helene Fischer: Sie feiert ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum und startet aus diesem Anlass eine Stadiontournee im Juni. Nach längerer Absenz in der Öffentlichkeit, in welcher sich die Künstlerin fast ausschliesslich ihrer wachsenden Familie widmete, zieht es sie nun wieder auf grosse Bühnen. Mit einer 360-Grad-Bühnenshow möchte Fischer nun ihr Publikum an ihrem Können teilhaben lassen und kündigt für die Tour auch neue eigene Songs an. Bei «Gredig direkt» blickt die zweifache Mutter zurück auf ihren Werdegang, spricht über ihr künstlerisches Selbstverständnis und warum sie ihr privates Glück schützen will.
08:10
Warum die grosse Baumpflanz-Euphorie trügt Bäume gelten weltweit als Symbol im Kampf gegen die Klimakrise - und als einfache Lösung für ein komplexes Problem. Doch viele Versprechen von Staaten, Unternehmen und Influencern greifen zu kurz. Klimaforscherinnen wie Sonia Seneviratnen betonen, dass mehr Bäume die Klimaerwärmung nicht im Alleingang stoppen können. Ein Drittel der globalen Emissionen wird zwar von der Biosphäre aufgenommen, doch Monokulturen und falsch platzierte Pflanzungen gefährden natürliche Ökosysteme und bringen kaum echten Klimanutzen. Wenn Aufforstung Biodiversität zerstört In Ländern wie Brasilien wachsen riesige Plantagen aus Eukalyptus - oft auf Kosten natürlicher Wälder. Diese künstlichen Forste speichern weniger Kohlenstoff, verbrauchen enorme Wassermengen und verdrängen endemische Arten. Besonders betroffen sind die indigenen Pataxó in Bahia, deren Lebensraum durch Plantagen zunehmend zerstückelt wird. Die umstrittene «Trillion Tree»-Studie 2019 löste eine Studie des damaligen ETH-Forschers Tom Crowther weltweit Begeisterung aus: Aufforstung sei die wirksamste Klimaschutzmassnahme und könne Hunderte Gigatonnen CO2 binden. Diese Aussagen befeuerten internationale «Trillion Tree»-Kampagnen und motivierten Politik, Wirtschaft und NGOs zum grossflächigen Bäumepflanzen. Doch rasch folgte Kritik aus der Wissenschaft: Die Berechnungen seien stark vereinfacht, die CO2-Bindung überschätzt und wichtige Ökosysteme falsch bewertet. Auch ETH-Klimaforscherin Sonia Seneviratne warnt davor, die Klimakrise auf eine einfache Pflanzformel zu reduzieren und dadurch dringend notwendige Emissionsreduktionen in den Hintergrund zu drängen. Wälder sind nicht überall sinnvoll Die brasilianische Cerrado-Savanne ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt - und kein Waldgebiet. Nur ein Bruchteil der Pflanzen sind Bäume, während der Kohlenstoff vor allem im Boden gespeichert wird. Werden solche Flächen aufgeforstet, zerstört dies das ökologische Gleichgewicht. Feuerfalle Europa: Wenn Monokulturen Brände verschärfen In Europa gilt Portugal als Hotspot für unkontrollierbare Waldbrände, nicht zuletzt wegen seiner dichten Eukalyptusbestände. Die schnell wachsenden Bäume sind leicht entzündlich und begünstigen Feuerausbreitung. Beim verheerenden Brand von Pedrogão Grande 2017 zeigte sich der Unterschied: Mischwälder überstanden die Flammen deutlich besser als Plantagen. Forstingenieure betonen: Vielfalt schützt - Monokulturen verstärken Katastrophen. CO2-Geschäft mit fragwürdigen Zertifikaten Immer mehr Unternehmen kompensieren ihre Emissionen über Aufforstungsprojekte. Doch viele CO2-Zertifikate beruhen auf überoptimistischen Berechnungen und fehlender Kontrolle. Ein Grossteil der Bäume wird nach wenigen Jahren gefällt - das gespeicherte CO2 gelangt wieder in die Atmosphäre. Der amerikanische Waldforscher Mattew Fagan vergleicht dieses System mit mittelalterlichen Ablassbriefen: ein gutes Gefühl ohne messbaren Klimanutzen.
08:50
Erst musste er sich?in einem Wettbewerb?gegen Hunderte andere Künstler?durchsetzen, dann bekam er den Auftrag seines Lebens. Der 36-jährige Bieler Manuel Dürr?-?selbst Reformierter - durfte für den Vatikan eine Via Crucis malen, den Leidensweg Christi. Die vierzehn Bilder seines Kreuzwegs werden nun jeweils zur Fastenzeit im Petersdom ausgestellt - voraussichtlich bis in alle Ewigkeit. ?«Kulturplatz»?begleitet den Maler zur Enthüllung seines Bilderzyklus nach Rom und spricht mit ihm in seinem Atelier über die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Werks.?
09:15
Warum die grosse Baumpflanz-Euphorie trügt Bäume gelten weltweit als Symbol im Kampf gegen die Klimakrise - und als einfache Lösung für ein komplexes Problem. Doch viele Versprechen von Staaten, Unternehmen und Influencern greifen zu kurz. Klimaforscherinnen wie Sonia Seneviratnen betonen, dass mehr Bäume die Klimaerwärmung nicht im Alleingang stoppen können. Ein Drittel der globalen Emissionen wird zwar von der Biosphäre aufgenommen, doch Monokulturen und falsch platzierte Pflanzungen gefährden natürliche Ökosysteme und bringen kaum echten Klimanutzen. Wenn Aufforstung Biodiversität zerstört In Ländern wie Brasilien wachsen riesige Plantagen aus Eukalyptus - oft auf Kosten natürlicher Wälder. Diese künstlichen Forste speichern weniger Kohlenstoff, verbrauchen enorme Wassermengen und verdrängen endemische Arten. Besonders betroffen sind die indigenen Pataxó in Bahia, deren Lebensraum durch Plantagen zunehmend zerstückelt wird. Die umstrittene «Trillion Tree»-Studie 2019 löste eine Studie des damaligen ETH-Forschers Tom Crowther weltweit Begeisterung aus: Aufforstung sei die wirksamste Klimaschutzmassnahme und könne Hunderte Gigatonnen CO2 binden. Diese Aussagen befeuerten internationale «Trillion Tree»-Kampagnen und motivierten Politik, Wirtschaft und NGOs zum grossflächigen Bäumepflanzen. Doch rasch folgte Kritik aus der Wissenschaft: Die Berechnungen seien stark vereinfacht, die CO2-Bindung überschätzt und wichtige Ökosysteme falsch bewertet. Auch ETH-Klimaforscherin Sonia Seneviratne warnt davor, die Klimakrise auf eine einfache Pflanzformel zu reduzieren und dadurch dringend notwendige Emissionsreduktionen in den Hintergrund zu drängen. Wälder sind nicht überall sinnvoll Die brasilianische Cerrado-Savanne ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt - und kein Waldgebiet. Nur ein Bruchteil der Pflanzen sind Bäume, während der Kohlenstoff vor allem im Boden gespeichert wird. Werden solche Flächen aufgeforstet, zerstört dies das ökologische Gleichgewicht. Feuerfalle Europa: Wenn Monokulturen Brände verschärfen In Europa gilt Portugal als Hotspot für unkontrollierbare Waldbrände, nicht zuletzt wegen seiner dichten Eukalyptusbestände. Die schnell wachsenden Bäume sind leicht entzündlich und begünstigen Feuerausbreitung. Beim verheerenden Brand von Pedrogão Grande 2017 zeigte sich der Unterschied: Mischwälder überstanden die Flammen deutlich besser als Plantagen. Forstingenieure betonen: Vielfalt schützt - Monokulturen verstärken Katastrophen. CO2-Geschäft mit fragwürdigen Zertifikaten Immer mehr Unternehmen kompensieren ihre Emissionen über Aufforstungsprojekte. Doch viele CO2-Zertifikate beruhen auf überoptimistischen Berechnungen und fehlender Kontrolle. Ein Grossteil der Bäume wird nach wenigen Jahren gefällt - das gespeicherte CO2 gelangt wieder in die Atmosphäre. Der amerikanische Waldforscher Mattew Fagan vergleicht dieses System mit mittelalterlichen Ablassbriefen: ein gutes Gefühl ohne messbaren Klimanutzen.
09:55
Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Den Prix Goncourt hat sie erhalten, Bestseller um Bestseller geschrieben. Mit ihrem neuen Roman «Trag das Feuer weiter» schliesst Slimani eine dreibändige Familiensaga ab. Das Portrait einer marokkanisch-französischen Familie über mehrere Generationen hinweg. Auch die deutsche Bestseller-Autorin Judith Hermann legt ein neues Werk vor. In «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» begibt sie sich auf die Spuren ihres Grossvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert war. Wie Schuld und Schweigen bis heute nachwirken, lotet die Autorin in ihrem unverwechselbaren «Judith-Hermann-Sound» aus. Von einfachen, klaren und doch lange nachwirkenden Sätzen ist «Einfallende Dämmerung» geprägt. Der Schweizer Buchpreisträger Christian Haller erkundet darin das «unbekannte Land des Alters». Die Novelle handelt von einem Mikrobiologen, der seinen 80. Geburtstag feiert und merkt, dass er nun in eine neue Lebensphase eintritt. Gerade fand der Wiener Opernball statt. Ein Ereignis, dass die österreichische Satirikerin Stefanie Sargnagel gnadenlos auf die Schippe nimmt. Ihr Buch «Opernball. Zu Besuch bei der Hautevolee» ist eine wort- und wahnwitzige Persiflage auf die Reichen und Schönen. Der deutsche Autor Alexander Schnickmann machte vor einigen Jahren mit seinem Versroman «Requiem» im Feuilleton von sich reden. Nun legt er einen Gedichtband vor. «Gestirne» ist eine Sammlung kosmischer Liebesgedichte, die in die Fernen des Weltalls führt.
11:10
Erst musste er sich?in einem Wettbewerb?gegen Hunderte andere Künstler?durchsetzen, dann bekam er den Auftrag seines Lebens. Der 36-jährige Bieler Manuel Dürr?-?selbst Reformierter - durfte für den Vatikan eine Via Crucis malen, den Leidensweg Christi. Die vierzehn Bilder seines Kreuzwegs werden nun jeweils zur Fastenzeit im Petersdom ausgestellt - voraussichtlich bis in alle Ewigkeit. ?«Kulturplatz»?begleitet den Maler zur Enthüllung seines Bilderzyklus nach Rom und spricht mit ihm in seinem Atelier über die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Werks.?
11:40
2026 ist ein besonderes Jahr für Entertainerin Helene Fischer: Sie feiert ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum und startet aus diesem Anlass eine Stadiontournee im Juni. Nach längerer Absenz in der Öffentlichkeit, in welcher sich die Künstlerin fast ausschliesslich ihrer wachsenden Familie widmete, zieht es sie nun wieder auf grosse Bühnen. Mit einer 360-Grad-Bühnenshow möchte Fischer nun ihr Publikum an ihrem Können teilhaben lassen und kündigt für die Tour auch neue eigene Songs an. Bei «Gredig direkt» blickt die zweifache Mutter zurück auf ihren Werdegang, spricht über ihr künstlerisches Selbstverständnis und warum sie ihr privates Glück schützen will.
12:15
Von den Kanarischen Inseln über Italien bis nach Island: In Europa schlummern Vulkane, die wieder ausbrechen können.
13:05
Kann Mathematik über philosophische Fragen entscheiden? In dieser Folge müssen sich zwei Gefangene in einem Gefängnis entscheiden, ob sie zusammenarbeiten oder sich verraten.
13:15
Seit der Jahrtausendwende hat die Schweiz über die Hälfte ihrer Bäckereien verloren - 1200 gibt es heute noch. Nur noch jedes dritte Brot wird beim Beck gekauft, Grossverteiler, Discounter und Tankstellen verkaufen den Rest. Immer mehr Backwaren werden importiert, steigende Kosten machen den Betrieben zu schaffen. Was braucht es, um gegen die Billigbrot-Konkurrenz zu bestehen? Welche Rolle spielen hausgemachte Probleme wie falsche Standorte und fehlende Positionierung? Warum wachsen einzelne Betriebe, während andere verschwinden? Und was ist den Konsumenten beim Brotkauf heute wichtig? Darüber spricht Andi Lüscher mit Panetarium-Inhaberin Elisabeth Neff und dem Zürcher Bäckereiverbandspräsidenten Peter Lyner.
13:55
14:00
Mittagsausgabe
14:05
Pawel «Pascha» Talankin mag sein Leben: Er ist Lehrer an einer kleinen Schule in seiner Heimatstadt Karabasch. Ihm gefällt seine Arbeit, die Jugendlichen mögen ihn. Doch dann erhält die Schule im Februar 2022 ein Fax. Betreff: «Neue Föderalpatriotische Bildungspolitik». Der Unterricht wird mit sofortiger Wirkung umgestellt, Inhalte zur sogenannten militärischen Spezialoperation werden integriert, die Schülerinnen und Schüler müssen patriotische Lieder und Gedichte lernen und jeden Morgen beim Fahnenappell die Nationalhymne singen. Pascha muss fortan diese Veranstaltungen für das Bildungsministerium dokumentieren und die Videos als Beweis für die patriotische Pflichterfüllung der Schule nach Moskau schicken. Er wird Zeuge, wie rasant sich Unterrichtsinhalte verändern, um schon die Jüngsten politisch auf Linie zu bringen und sie auf den Kriegsdienst vorzubereiten. Pawel wagt weiterhin kleine Akte des Widerstands, doch er sieht sich zunehmend im ethischen Dilemma, welche Rolle er in diesem von Propaganda und Gewalt geprägten System selbst spielt. Er fasst schliesslich den Entschluss, trotz grösster persönlicher Gefahr, das Videomaterial ausser Landes zu schmuggeln und selbst aus Russland zu fliehen. Gefilmt über einen Zeitraum von zwei Jahren, erzählt der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilm gleichermassen humorvoll und niederschmetternd, wie das Leben im heutigen Russland aussieht, wie eine ganze Generation indoktriniert wird - und liefert einen spektakulären Einblick ins Herz der russischen Propaganda. Erstausstrahlung: 22.02.2026
15:35
Mittagsausgabe
15:40
15:45
Mittagsausgabe
15:50
Bau-Debakel im Zoo: Streit um neue Voliere eskaliert Vorwürfe, Stillstand auf der Baustelle und ein Baugeschäft vor dem Aus: Der Bau der neuen Voliere im Zoo Zürich ist ein Debakel. Die «Rundschau» ist unterwegs mit dem Chef der Baufirma, der sich vom Zoo ungerecht behandelt fühlt. Er und seine Mitarbeitenden fürchten um ihre Existenz. Der Zoo weist alle Vorwürfe zurück und kritisiert das Unternehmen. Was ist hier los? Musk kommt ins Wallis: Widerstand gegen Satelliten-Antennen Leuk im Oberwallis - ein Bergdorf, das über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen sorgte. Denn hier will US-Techgigant Elon Musk neue Antennen bauen. Im Dorf gibt es grossen Widerstand. Aber nicht nur: Ein Schafzüchter ist Fan vom neuen Projekt. Er braucht Musks Internet für seine Schafe. Die «Rundschau» erklärt, wie das funktioniert und warum gerade das anderen Dorfbewohnern Angst macht. Der grosse Schnee: Lawinengefahr im Berggebiet Gesperrte Strassen, abgeschnittene Gleise, geschlossene Hütten - der Neuschnee führt zu Chaos in den Berggebieten. Viele Sicherheitskräfte sind im Einsatz, um die Lawinengefahren zu reduzieren und Sicherheit auf den Pisten zu gewährleisten - die Reportage in der «Rundschau».
16:40
16:45
Mittagsausgabe
16:50
Warum die grosse Baumpflanz-Euphorie trügt Bäume gelten weltweit als Symbol im Kampf gegen die Klimakrise - und als einfache Lösung für ein komplexes Problem. Doch viele Versprechen von Staaten, Unternehmen und Influencern greifen zu kurz. Klimaforscherinnen wie Sonia Seneviratnen betonen, dass mehr Bäume die Klimaerwärmung nicht im Alleingang stoppen können. Ein Drittel der globalen Emissionen wird zwar von der Biosphäre aufgenommen, doch Monokulturen und falsch platzierte Pflanzungen gefährden natürliche Ökosysteme und bringen kaum echten Klimanutzen. Wenn Aufforstung Biodiversität zerstört In Ländern wie Brasilien wachsen riesige Plantagen aus Eukalyptus - oft auf Kosten natürlicher Wälder. Diese künstlichen Forste speichern weniger Kohlenstoff, verbrauchen enorme Wassermengen und verdrängen endemische Arten. Besonders betroffen sind die indigenen Pataxó in Bahia, deren Lebensraum durch Plantagen zunehmend zerstückelt wird. Die umstrittene «Trillion Tree»-Studie 2019 löste eine Studie des damaligen ETH-Forschers Tom Crowther weltweit Begeisterung aus: Aufforstung sei die wirksamste Klimaschutzmassnahme und könne Hunderte Gigatonnen CO2 binden. Diese Aussagen befeuerten internationale «Trillion Tree»-Kampagnen und motivierten Politik, Wirtschaft und NGOs zum grossflächigen Bäumepflanzen. Doch rasch folgte Kritik aus der Wissenschaft: Die Berechnungen seien stark vereinfacht, die CO2-Bindung überschätzt und wichtige Ökosysteme falsch bewertet. Auch ETH-Klimaforscherin Sonia Seneviratne warnt davor, die Klimakrise auf eine einfache Pflanzformel zu reduzieren und dadurch dringend notwendige Emissionsreduktionen in den Hintergrund zu drängen. Wälder sind nicht überall sinnvoll Die brasilianische Cerrado-Savanne ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt - und kein Waldgebiet. Nur ein Bruchteil der Pflanzen sind Bäume, während der Kohlenstoff vor allem im Boden gespeichert wird. Werden solche Flächen aufgeforstet, zerstört dies das ökologische Gleichgewicht. Feuerfalle Europa: Wenn Monokulturen Brände verschärfen In Europa gilt Portugal als Hotspot für unkontrollierbare Waldbrände, nicht zuletzt wegen seiner dichten Eukalyptusbestände. Die schnell wachsenden Bäume sind leicht entzündlich und begünstigen Feuerausbreitung. Beim verheerenden Brand von Pedrogão Grande 2017 zeigte sich der Unterschied: Mischwälder überstanden die Flammen deutlich besser als Plantagen. Forstingenieure betonen: Vielfalt schützt - Monokulturen verstärken Katastrophen. CO2-Geschäft mit fragwürdigen Zertifikaten Immer mehr Unternehmen kompensieren ihre Emissionen über Aufforstungsprojekte. Doch viele CO2-Zertifikate beruhen auf überoptimistischen Berechnungen und fehlender Kontrolle. Ein Grossteil der Bäume wird nach wenigen Jahren gefällt - das gespeicherte CO2 gelangt wieder in die Atmosphäre. Der amerikanische Waldforscher Mattew Fagan vergleicht dieses System mit mittelalterlichen Ablassbriefen: ein gutes Gefühl ohne messbaren Klimanutzen.
17:25
Mittagsausgabe
17:30
Erst musste er sich?in einem Wettbewerb?gegen Hunderte andere Künstler?durchsetzen, dann bekam er den Auftrag seines Lebens. Der 36-jährige Bieler Manuel Dürr?-?selbst Reformierter - durfte für den Vatikan eine Via Crucis malen, den Leidensweg Christi. Die vierzehn Bilder seines Kreuzwegs werden nun jeweils zur Fastenzeit im Petersdom ausgestellt - voraussichtlich bis in alle Ewigkeit. ?«Kulturplatz»?begleitet den Maler zur Enthüllung seines Bilderzyklus nach Rom und spricht mit ihm in seinem Atelier über die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Werks.?
18:00
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:10
18:15
Vorabendausgabe
18:20
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:30
18:35
Vorabendausgabe
18:45
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
20:05
Erst musste er sich?in einem Wettbewerb?gegen Hunderte andere Künstler?durchsetzen, dann bekam er den Auftrag seines Lebens. Der 36-jährige Bieler Manuel Dürr?-?selbst Reformierter - durfte für den Vatikan eine Via Crucis malen, den Leidensweg Christi. Die vierzehn Bilder seines Kreuzwegs werden nun jeweils zur Fastenzeit im Petersdom ausgestellt - voraussichtlich bis in alle Ewigkeit. ?«Kulturplatz»?begleitet den Maler zur Enthüllung seines Bilderzyklus nach Rom und spricht mit ihm in seinem Atelier über die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Werks.?
20:35
Vor 500 Jahren fiel der Marienaltar im Naumburger Dom von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer. Nur der Seitenflügel blieb erhalten. Der Leipziger Maler Michael Triegel erhält 2020 den Auftrag, den zerstörten Teil neuzugestalten. Über mehrere Jahre begleitet Regisseur Paul Smaczny den Künstler. Triegel malt im Stile Cranachs, doch die Gesichter der heiligen Figuren erinnern an lebende Menschen im Umfeld des Künstlers. Die Unesco kritisiert, das Werk sei zu dominant gegenüber der mittelalterlichen Kirchenarchitektur, und erwägt zeitweise sogar die Aberkennung des Welterbetitels.
21:35
Abendausgabe
21:40
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21:50
21:55
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
22:25
Mit der Initiative «Bargeld ist Freiheit» sollen zwei neue Bestimmungen in die Verfassung aufgenommen werden: Erstens soll der Bund sicherstellen, dass «Münzen oder Banknoten» immer «in genügender Menge» zur Verfügung stehen. Zweitens verlangt die Initiative - eingereicht von der Freiheitlichen Bewegung Schweiz - zwingend eine Volksabstimmung mit Ständemehr, sollte der Schweizer Franken durch eine andere Währung ersetzt werden. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab. Sie teilen aber das Anliegen der Initiative und haben deshalb einen direkten Gegenentwurf ausgearbeitet, der sich nur minimal von der Initiative unterscheidet. Der Gegenentwurf sieht vor, die heute auf Gesetzesstufe festgehaltenen Bestimmungen zur Bargeldversorgung und zur Schweizer Währung auf Verfassungsstufe zu heben. Im Gegensatz zur Initiative würden etablierte Formulierungen verwendet und so Unsicherheiten in der Auslegung vermieden. Für die Initianten ist der Gegenentwurf jedoch zu ungenau. Schutz des Bargelds: Zwingend oder unnötig? Die SVP und die EDU befürworten die Bargeld-Initiative, dadurch werde Bargeld als breit nutzbares Zahlungsmittel gestärkt. Alle anderen Parteien lehnen die Initiative ab - unter anderem, weil sie mit den Formulierungen im Initiativtext nicht einverstanden sind. Der Gegenentwurf wird mit Ausnahme der GLP von allen Parteien unterstützt. Muss das Bargeld stärker geschützt werden? Oder ist die Verankerung der Bargeldversorgung in der Verfassung unnötig? Und welche Vor- und Nachteile haben die Initiative und der direkte Gegenentwurf? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 27. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworter der Vorlage: - Richard Koller, Initiant Bargeld-Initiative; - Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG; und - Andreas Gafner, Nationalrat EDU/BE. Gegen die Vorlage treten an: - Karin Keller-Sutter, Bundesrätin und Vorsteherin EFD; - Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne/FR; und - Andreas Meier, Nationalrat Die Mitte/AG.
23:30
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
23:55
Spätausgabe
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00:40
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
01:05
Spätausgabe
01:10
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Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
01:40
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01:45
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
01:50
01:55
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
02:20
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02:25
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
02:30
02:35
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
03:00
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03:05
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
03:10
03:15
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
03:40
Spätausgabe
03:45
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
03:50
03:55
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04:20
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04:25
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
04:30
04:35
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.