21:05
Im Fitness- und Bodybuildingbereich spielt Testosteron seit Jahrzehnten eine Rolle. Während es früher vor allem mit Muskel- und Leistungssteigerung verbunden wurde, die im illegalen Gebrauch stattfand, findet heute in den sozialen Netzwerken unter dem Stichwort «TRT» - der Testosteron-Ersatztherapie - eine öffentliche und lockere Diskussion statt. Was lange vor allem eine medizinische Behandlung für Männer mit diagnostiziertem Mangel war, wird heute auch im Kontext von Leistungsfähigkeit, Energie und Selbstoptimierung diskutiert. Digitale Kanäle tragen dazu bei, dass sich das Thema stärker verbreitet. Auf Social Media sprechen Influencer und Nutzer offen über ihre Erfahrungen mit Testosteron. Verbunden damit sind Versprechen wie mehr Energie, mehr Kraft, schnellerer Muskelaufbau oder ein jüngeres Körpergefühl. Aus einem Medizin- wird ein Lifestyle-Produkt. Start-ups wie Adon Health bieten Testosteron-Ersatztherapien als telemedizinische Dienstleistung an. Das Testkit mit dem Bluttest kommt per Post, das Arztgespräch findet per Video-Call statt, die Injektion erfolgt zu Hause. Die Anbieter verweisen auf eine aus ihrer Sicht bestehende Unterversorgung bei Männern und wollen den Zugang zur Behandlung erleichtern. Gleichzeitig wächst die Kritik aus der Medizin. Fachärzte beobachten, dass zunehmend Männer eine Therapie nachfragen, obwohl Beschwerden wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Leistungsabfall nicht nur auf einen Testosteron-Mangel zurückzuführen sind. Ursachen für solche Symptome gibt es viele. Sie warnen davor, Testosteron vorschnell als einfache Lösung zu betrachten. Die Zufuhr des Hormons von aussen verändert die körpereigene Produktion, und das kann Folgen haben. Wer die Therapie wieder absetzt, muss mit körperlichen und psychischen Folgen rechnen; auch die Fruchtbarkeit kann beeinträchtigt werden. Der Film begleitet Betroffene, Ärzte und Anbieter und fragt: Wo beginnt eine medizinisch sinnvolle Behandlung - und wo wird aus Testosteron ein Produkt im wachsenden Markt der Selbstoptimierung? Ein Film von Philipp Jöster
21:40
Pornografische Fake-Fotos und -Videos im Netz sind für die Betroffenen ein Albtraum, der oft kein Ende nehmen will. Nachdem Schauspielerin Collien Fernandes den vermeintlichen Machtmissbrauch durch ihren Ex-Partner im Netz publik gemacht hat, war das Echo enorm. Bei «Gredig direkt» nehmen Agota Lavoyer, Expertin für sexualisierte Gewalt, und Moderatorin Melanie Winiger den Fall zum Anlass, um über ein neues Phänomen von Machtmissbrauch zu diskutieren: digitale sexuelle Gewalt. Was ist damit gemeint, welche rechtlichen Möglichkeiten haben die Opfer und was hat das Ganze mit toxischer Männlichkeit zu tun?
22:15
In Brasilien herrscht auch in Sachen Ausbildung eine tiefe Kluft zwischen den sozialen Schichten. Die Schweizer Organisation Brascri ermöglicht jährlich mehreren Hundert sozial benachteiligten Jugendlichen in São Paulo Zugang zu Bildung und Berufsausbildung. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
22:20
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Bei Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, werden die Knochen porös und können bereits bei geringer Belastung brechen. Etwa jede fünfte Frau und rund sieben Prozent der Männer leiden an Osteoporose. GESUNDHEITHEUTE begleitet eine Betroffene, die sich bei zahlreichen Stürzen Schädel, Becken, Ellenbogen, Handgelenk, Oberschenkelhals und einen Fusswurzelknochen brach. Trotz dieser dramatischen Krankengeschichte gelang es den Ärzten, die Osteoporose zu stabilisieren Hämophilie: Hoffnung durch Gentherapie Die Hämophilie, auch «Bluterkrankheit» genannt, ist eine seltene, vererbte Blutgerinnungsstörung. Betroffene neigen zu starken, langanhaltenden Blutungen - besonders in den Gelenken. Die Forschung setzt auf eine neuartige Gentherapie, die künftig ein Leben ohne spontane Blutungen ermöglichen könnte.
22:50
In Brasilien herrscht auch in Sachen Ausbildung eine tiefe Kluft zwischen den sozialen Schichten. Die Schweizer Organisation Brascri ermöglicht jährlich mehreren Hundert sozial benachteiligten Jugendlichen in São Paulo Zugang zu Bildung und Berufsausbildung. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
22:55
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
23:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
23:10
Marco Odermatt: Die Welt eines Highperformers Highperformer-Athleten wie Marco Odermatt gibt es nicht viele. Wie holen sich diese Typen alljährlich die Kraft und Motivation, neue Ziele anzupeilen? Wie haben das Marcel Hirscher und Roger Federer gemeistert? Im Gespräch wird thematisiert, wie Höchstleistungen über mehrere Jahre möglich sind, wie Erfolge auch fernab von Kameras entstehen. Chris McSorley: Mehr als ein Eishockey-Coach Am Dienstag hat Chris McSorley den HC Sierre zum Schweizer Meistertitel in der Swiss League geführt. Der 64-jährige Kanadier ist aber nicht nur Coach, sondern auch Sportchef, Miteigentümer und Initiant der Valais-Arena, die in ein paar Jahren auch den Aufstieg in die National League möglich machen soll. Schwimmen: Portrait Kay-Lyn Löhr Die 18-jährige Kay-Lyn Löhr aus Meilen gilt als grösstes Schweizer Schwimmtalent, gewann 2025 Bronze an der Junioren-EM. An den Schweizer Meisterschaften in Uster greift die Brust-Spezialistin, die seit diesem Jahr mit Noe Ponti in Tenero trainiert, erstmals nach einer Elite-Medaille. FC Thun: Drei Rentner im Meisterfieber Der FC Thun kann am Wochenende zwar noch nicht Schweizer Fussballmeister werden, gegen Titelverteidiger Basel daheim aber einen grossen Schritt machen. Wie begleiten drei Thuner Rentner, die seit Wochen mit dem Meisterfieber infiziert sind.