18:40
Während Noemi Rüegg auf ihr Rennrad steigt, Puls-, Watt- und Herzfrequenz-Werte trainiert, schnürt Nathalie Sager-Schertenleib die Laufschuhe und schiebt den joggingtauglichen Kinderwagen über die Wege. Zwei unterschiedliche Welten mit dem gemeinsamen Nenner Spitzensport: Nathalie Sager-Schertenleib war Spitzenleichtathletin. Laufschuhe, Trainings und Wettkämpfe bestimmten ihren Alltag. Doch Depressionen und ein Burnout bremsten die ehemalige Läuferin und Musterstudentin aus. Heute ist Nathalie verheiratet, Mama eines Kindes und beruflich Beraterin in Teams, Führungsgremien, Organisationen und Konfliktsituationen. «Ich frage gerne: Wer bist du, wenn du dein Ziel erreicht hast - und wie kannst du diese Person heute schon sein?» Noemi Rüegg hat sich Ziele und Träume erfüllt: Sie stand mit 20 Jahren an der Schwelle zum Leben als Profi-Radsportlerin. Heute - 5 Jahre später - gehört sie zur absoluten Radspitze des Landes, fährt in diesem Sommer zum vierten Mal die «Tour de France Femmes» und ist in der Blüte ihrer Profisportkarriere. Auf dem Weg in den Profisport hat sie gelernt: «Ich bleibe Noemi mit meiner Identität und meinen Werten. Egal ob Schweizer Meisterin oder Olympiateilnehmerin.»
19:05
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:10
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
19:15
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
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Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
20:05
Augenzwinkernd, aber gleichwohl seriös führt der Stadtzürcher und Schwinglaie Beat Schlatter durch den Film. Auf der Suche nach der Seele und der Faszination des Schwingens tastet er sich an eine ihm komplett fremde Welt heran, die durch eine Trennlinie zwischen Stadt und Land gekennzeichnet ist und die er zu überbrücken versucht. Im Anlauf zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld 2010 begleitet er die «Bösen» Stucki, Brügger, Forrer und Laimbacher - privat, im Schwingkeller und an den traditionellen Bergschwingfesten Brünig und Schwägalp. Dabei erfährt er Erstaunliches über Trainingseinheiten mit Sumoringern, über Ausländer im Schwingsport und Frauenschwingfeste, die ein ganzes Dorf in Ausnahmezustand versetzen können. Schlatter kommentiert das Geschehen aus seiner humorvollen Sichtweise. Zu Beginn zwar noch eine Spur überheblich, doch spätestens als er vor laufender Kamera einen blöden Spruch macht, von einem Jungschwinger herausgefordert wird, geht Schlatter die Sache seriös an und lässt sich im Zürcher Schwingkeller zum Schwinger ausbilden. Und während am Schluss des Films beim Eidgenössischen - mit 250'000 Besucherinnen und Besuchern der grösste Sportanlass der Schweiz - der König gekürt wird, steigt auch Neo-Schwinger Schlatter in den Ring und kämpft um seine Ehre.
21:40
Goldabbau geht oft mit Umweltzerstörung und Menschrechtsverletzungen einher. Was tut die Branche, damit kein «schmutziges» Gold in der Schweiz landet? Welche Konsequenzen hat das Geschäft für die Abbauländer und was könnte die Schweiz tun, um die Bedingungen zu verbessern? Die Schweiz ist die internationale Drehscheibe für Gold. Nirgendwo sonst auf der Welt wird so viel des Edelmetalls verarbeitet wie im Alpenland. Schweizer Raffinerien schmelzen zwischen einem Drittel und der Hälfte allen weltweit verarbeiteten Goldes. Ist es einmal geschmolzen, kann niemand mehr nachvollziehen, woher es ursprünglich kam - eine Tatsache, die grosse Herausforderungen und Verantwortung mit sich bringt. Im Jahr 2023 schickte die UNO einen Brief an den Schweizer Staat. Der Vorwurf lautete, die Schweizer Gesetze seien zu lasch und die Schweiz könnte ein Einfallstor für Gold sein, hinter dem Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit, Quecksilbervergiftungen, Umweltzerstörung oder die Finanzierung illegaler Gruppierungen stehen. Branche und Regierung beteuern jedoch, es gäbe grosse Bemühungen, die Lieferketten transparent zu machen. In diesem Film geht Regisseur Dave Leins der Frage nach, wie gut rückverfolgbar das Gold ist, das in der Schweiz verarbeitet wird. Ist es tatsächlich möglich, die Lieferketten komplett zu überwachen? Und wenn ja, wie? Er besucht Schweizer Goldraffinerien, lässt sich erklären, welche Massnahmen ergriffen werden und wie diese funktionieren. Er spricht ausserdem mit dem UNO-Sonderberichterstatter für Giftstoffe und Menschenrechte, Marcos Orellana, dem Antikorruptionsexperten und Autoren des Buches «Goldwäsche» Marc Pieth, mit Christoph Wild, dem Chef des Branchenverbands und der NGO Swissaid, die schon lange dafür kämpft, die Bedingungen im Goldabbau zu verbessern. Um einen Eindruck davon zu bekommen, auf welch verschiedenen Wegen Gold gewonnen wird, reist der Filmemacher nach Ghana, dem grössten Goldproduzenten Afrikas. Er besucht eine grosse industrielle Mine und eine kleine illegale. Er möchte im Land selbst herausfinden, wo die Herausforderungen bei der Rückverfolgung der Lieferketten liegen, und was unternommen wird, um Verbesserungen zu erreichen. Gibt es einen Weg für das Abbauland, die verheerenden Folgen abzumildern? Der Film ist eine ergebnisoffene und persönlich geführte Reportage in der Schweiz und in Ghana, der mit eindrücklichen Bildern aus der Goldproduktion beider Länder einem höchst relevanten Thema nachspürt, umso mehr, als der Goldpreis doch gerade wieder von Rekordhoch zu Rekordhoch jagt.
22:30
Wie kam es dazu? Welche Erfindungen aus der Schweiz revolutionierten und revolutionieren die Schokoladenwelt? Welche Skandale rund um die süsse Versuchung machten in der Alpenrepublik Schlagzeilen? Woher kommt eigentlich der Kakao? Und macht Schokolade glücklich? Diesen Fragen und mehr geht der Film auf den Grund. Manchmal humorvoll, manchmal ernst, blickt Dokumentarfilmer Dave Leins auf die Schweiz und die Schokolade. Von der Erfindung der Milchschokolade bis zur Schokolade aus dem Labor, von vermeintlich homophoben Schokoladenherstellern bis zum Tabuwort «Mohrenkopf», von der pinken Schokolade für die Generation Instagram bis zur teuersten Schokolade der Welt - kein Thema ist für diesen Film zu abseitig. Alles, was Spass macht, ist erlaubt. Doch die Schokolade hat auch eine bittere Note. Kostet eine Tafel einen Euro, landen davon lediglich sieben Cent bei den Kakaobauern. Kinderarbeit und die Abholzung des Regenwalds sind Resultate von postkolonialen Strukturen, die bis heute überdauern. Dave Leins weiss, spricht man über Schokolade, muss man auch dorthin, wo es wehtut. Mehr als elf Kilo Schokolade konsumierte die Bevölkerung der wohlhabenden Schweiz durchschnittlich im Jahr 2021. Das ist Weltspitze. In Ghana und der Elfenbeinküste, wo zwei Drittel des globalen Kakaos produziert werden, haben viele Kakaobauern noch nie Schokolade probiert. Auch in diesem ernsten Spannungsfeld bewegt sich die Dokumentation. Wie können auch Westafrikaner durch Schokolade glücklich werden? Erstaustrahlung: 9. Mai 2024