04:35
Die Kämpfer des Tierreichs wissen sich zu verteidigen. Alligatorenschildkröten nutzen ihren Panzer mit hornartigen Schuppen und scharfen Stacheln als Schutzschild. Die Stacheln des Stachelschweins verfügen über kleine Widerhaken und können aufgerichtet werden und der Pangolin rollt sich zu einer undurchdringbaren Kugel mit scharfen Schuppen und schlagkräftigem Schwanz zusammen.
05:30
Insekten sind überall. Auf ihren Spuren erhält man Einblick in einen außergewöhnlichen Mikrokosmos, und es offenbaren sich einige der größten Wunder der Natur. Tierfilmer Alex Jones reist nach Arizona, wo er seiner Leidenschaft für die Beobachtung von Käfern nachgeht. Die Erkundung der Welt dieser winzigen Krabbeltiere liefert dem Menschen riesige Erkenntnisse.
06:05
Herz, Anker oder Totenkopf - Tätowierungen sind ein Megatrend unserer Zeit. Mindestens ein Viertel aller Deutschen tragen Tattoos auf der Haut. Was viele Urvölker seit Jahrtausenden praktizieren, ist längst in der bürgerlichen Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Für die einen sind die Haut-Gravuren Kunst, für die anderen Kult. Doch die, die sie loswerden wollen, haben ein Problem.
06:50
Dass Jungen und Mädchen unterschiedliche Gehirne haben, ist eher ein Mythos. Heute wird erforscht, wie unsere Umwelt die Gehirne "gendert". In Schweden wächst ein Kind versuchsweise ohne jeden Bezug auf ein Geschlecht auf. In Teilen der Welt stellen Mädchen oft eine Bürde dar, im Westen gelten Jungen eher als schwierig. Wie kommt es, dass immer mehr Kinder ihr Geschlecht wechseln wollen?
07:45
Jungen schauen positiver auf die Veränderung. Für sie bedeutet Erwachsenwerden tendenziell erste Ejakulation - bei Mädchen ist es die Periode. In großen Teilen der Welt ist ihr Schicksal damit besiegelt. Sie werden verheiratet. Aber auch im Westen haben Teenager mit der Erwartung an ihr Geschlecht zu kämpfen. Transkinder gehen einen schwierigen Weg, wenn sie sich für eine Umwandlung entscheiden.
08:40
Ein gefräßiges Krustentier bedroht die Adria. Die Blaukrabbe hat sich in Italien innerhalb von zwei Jahren so stark vermehrt, dass sie das Geschäft der heimischen Muschelfischer bedroht. Ein Start-up hat aus der Notlage nun eine Geschäftsidee entwickelt. Die lästige Krabbe soll es auf die Teller der Italiener schaffen. Doch hat der invasive Eindringling das Potenzial zur Delikatesse?
09:10
Jedes Frühjahr wenden Wale in Norwegen eine raffinierte Jagdtechnik an, um große Mengen Heringe zu fangen. Wenn sie einen Heringsschwarm entdecken, beginnen sie, ihn einzukreisen und in regelmäßigen Abständen Blasenströme freizusetzen. Dadurch wird eine Art Luftvorhang gebildet, der die Fische zu leichter Beute macht.
09:30
Die Meeresbiologen Eve Jourdain und Richard Kaoliussen haben in Norwegen zwei Jahre lang Orcas studiert. Die intelligenten Schwertwale passen ihr Jagdverhalten stets den Gegebenheiten ihres jeweiligen Lebensraums an. In den norwegischen Fjorden hindern sie ihre Beute mithilfe einer Karussell-Technik an der Flucht.
09:50
In den Tiefen des Ozeans vollführen die flinken und wendigen Seelöwen unglaubliche Unterwassermanöver, um ihre Feinde zu überlisten. Doch auch diese entwickeln immer neue Techniken, um an ihre Beute zu gelangen. Das könnte einem Seelöwenjungen, das gerade an den Stränden Patagoniens schwimmen lernt, zum Verhängnis werden.
10:10
Leuchtende Würmer, glimmende Pilze, funkelnde Bakterien und glühende Meeresbewohner: zahllose Lebewesen sichern ihr Überleben durch die Fähigkeit, selbst Licht zu erzeugen. Mit einer selbst entwickelten, extrem lichtstarken Kamera begleitet Kameramann Martin Dohrn den legendären Sir David Attenborough beim Ausschwärmen der Glühwürmchen und zeigt weitere Aufnahmen aus dem Reich der Bioluminiszenz.
11:05
Zwischen fünf und zehn Millionen Arten, vielleicht zehn Quintillionen Tiere - wir leben zweifellos auf einem Planeten der Insekten. Von Käfern mit Düsenantrieb bis hin zu Libellen, die Falken ausmanövrieren können - viele der kleinen Sechsfüßer haben erstaunliche Fähigkeiten entwickelt, um ihr tägliches Überleben zu sichern.
12:00
Der koreanische Naturfilmer Sooyong Park verbrachte über fünf Jahre in den Wäldern Sibiriens, um das Leben der seltenen Amurtiger zu dokumentieren. Mit Geduld und unter extremen Bedingungen gelangen ihm einzigartige Aufnahmen. Gemeinsam mit dem Biologen Chris Morgan kehrt er in die Wildnis zurück und zeigt, wie schwierig es ist, diese faszinierenden Großkatzen in freier Natur zu beobachten.
12:55
Wir denken, sie sind wild und abseits in der Natur - doch sie leben mitten unter uns. Waschbären, Papageien oder Schwalben erobern Städte weltweit und passen sich mit erstaunlicher Kreativität an menschliche Lebensräume an. Der Film zeigt, wie urbane Wildtiere Straßen, Balkone und Brücken nutzen - und warum unsere Städte perfekte neue Lebensräume für sie sind.
13:45
Diese Meister der Tarnung machen sich vor aller Augen nahezu unsichtbar. Chamäleons verändern durch spezielle Hautzellen ihr Aussehen, Stabheuschrecken ahmen Zweige nach, Polarfüchse bekommen durch hormonelle Umstellungen im Winter ein weißes Fell und die Waldohreule verschmilzt dank ihres gesprenkelten Gefieders mit der Rinde der umliegenden Bäume.
14:40
Die Überlebenskünstler des Tierreichs passen sich extremen Bedingungen an. Frostschutzmittel in der Leber der Frösche hilft ihnen zu überwintern, der Eisbär verlangsamt bei Nahrungsmangel seinen Stoffwechsel, der Pompeji-Wurm ist mit Chitinpanzer und hämoglobin-reichen Kiemen gegen giftige Chemikalien gerüstet und Japanmakaken schützen sich mit dickem Fell und Bädern in heißen Quellen gegen Kälte.
15:30
Die Kämpfer des Tierreichs wissen sich zu verteidigen. Alligatorenschildkröten nutzen ihren Panzer mit hornartigen Schuppen und scharfen Stacheln als Schutzschild. Die Stacheln des Stachelschweins verfügen über kleine Widerhaken und können aufgerichtet werden und der Pangolin rollt sich zu einer undurchdringbaren Kugel mit scharfen Schuppen und schlagkräftigem Schwanz zusammen.
16:20
Insekten sind überall. Auf ihren Spuren erhält man Einblick in einen außergewöhnlichen Mikrokosmos, und es offenbaren sich einige der größten Wunder der Natur. Tierfilmer Alex Jones reist nach Arizona, wo er seiner Leidenschaft für die Beobachtung von Käfern nachgeht. Die Erkundung der Welt dieser winzigen Krabbeltiere liefert dem Menschen riesige Erkenntnisse.
17:00
Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland sind auf eine soziale Mindestsicherung angewiesen. Und weil Wohnraum ein Luxusgut ist, sind gerade die Schwächsten der Gesellschaft oft dazu verdammt, unter unwürdigen Bedingungen zu leben: in Schrottimmobilien, die profitorientierten Konzernen ausschließlich zur Gewinnmaximierung dienen und in denen Wohnen zur Strafe wird.
17:45
Jahrzehntelang war der soziale Wohnungsbau vor allem durch riesige, anonyme Mietskasernen geprägt. Ein Fehler, wie sich nach und nach herausstellte. Denn die Hochhaus-Siedlungen sind heute oft ein Sammelbecken für Langzeit-Arbeitslose. Wer am Rand der Gesellschaft lebt, kann sich seine Bleibe zumeist nicht aussuchen und muss in Wohnungen leben, die den Namen nicht verdienen.
18:30
Hunderte weitere Häuser umgeben den Schauplatz einer heiklen Abrissaktion in Liverpool. Allein die Größe der einstigen Wohntürme, die weichen sollen, macht das Projekt zu einer Herkulesaufgabe - doch der Schutz des dicht besiedelten Gebietes erfordert zudem eine besonders ausgefeilte Logistik. Wie managt man ein derart riskantes Vorhaben?
18:55
Gleich acht kolossale Hochhäuser stehen auf der Liste des Abrissteams in Newcastle. Modernste Sprengstoffe und neueste Techniken sollen verhindern, dass Trümmer die Umgebung verwüsten. Wichtiger noch: Die Betontürme müssen unbedingt in die richtige Richtung kippen. Präzision und peinlich genaue Planung müssen eine Katastrophe verhindern.
19:20
Typische Altlast in London: Ein asbestverseuchtes Gebäude aus den 1960er Jahren soll einem neuen Hotel Platz machen. Leider steht es mitten in der Stadt, eingezwängt zwischen anderen Gebäuden und dicht befahrenen Straßen. Das hat komplexe Herausforderungen zur Folge. Wie kann ihnen das Abrissteam angemessen begegnen?
19:50
Brendan Moar präsentiert weitere Höhepunkte der Abrissprojekte. Dramatische Augenblicke, Triumphe der Teams - und Lektionen für die Crews, aus denen die Abriss-Spezialisten weiter lernen müssen. Siege und Niederlagen prägen den Alltag der Menschen, die sich mit Hilfe neuester Technik den gefährlichen Herausforderungen in den Bauruinen stellen.
20:15
Die deutsche Ärztin Katharina Totz hat sich entschlossen, mit "Ärzte ohne Grenzen" auf Einsatz zu gehen. Nachdem sie ihre Ausbildung abgeschlossen hat und seit 2 Jahren in einem deutschen Krankenhaus tätig ist, sucht sie diese Herausforderung. Ihr Ziel ist Bili, eine kleine Stadt in der Demokratischen Republik Kongo. Dort wird sie das Team zur Bekämpfung der tödlichen Schlafkrankheit unterstützen.
21:05
Der holländische Arzt Maarten Decker kämpft im Flüchtlingslager Batil im Südsudan gegen eine aufkeimende Hepatitis-E Epidemie. Er ist vorübergehend allein für die ärztliche Versorgung von 40.000 Flüchtlingen zuständig. Kurz vor Ende seines 4 monatigen Einsatzes im Flüchtlingscamp Batil im Südsudan machen sich bei ihm Ermüdungserscheinungen bemerkbar.
21:55
Im Flüchtlingslager Gendrassa im Südsudan arbeitet die deutsche Ärztin Sabrina. Lange Arbeitstage in der extremen Hitze und vor allem die Verantwortung für die vielen Patienten setzen der jungen Medizinerin zu. Nicht immer ist das volle Vertrauen der Einheimischen gegeben. Vor wenigen Wochen wurde der kleine Abdil mit schweren Verbrennungen aufgenommen.
22:50
Katharina ist aus dem Urlaub zurück und sieht sich im kongolesischen Bili mit einer vollen Notaufnahme konfrontiert. In der Stadt selbst werden relativ wenige Fälle von Schlafkrankheit diagnostiziert, deshalb zieht das Team weiter, um auch in einem anderen entlegenen Gebiet im Norden des Kongo die Bevölkerung zu testen und zu behandeln.
23:40
Notstand in deutschen Kinderkliniken: Bundesweit fehlt es an Personal, Betten, auch Medikamente sind knapp. Rund die Hälfte aller Krankenhäuser in Deutschland schrieb 2022 rote Zahlen. Leidtragende sind auch kranke Kinder, die oft stundenlang auf eine Behandlung warten oder in weit entfernte Kliniken verlegt werden müssen. Aber auch das medizinische Personal kommt an seine Grenzen.