08:05
Drei Tage backen Teams aus zwölf Nationen in München um die Wette. Sie alle wollen die neuen Bäckerei-Weltmeister werden. Der Sieg bringt ihnen und ihrem Betrieb Anerkennung und Kundschaft, die sie dringend brauchen. Denn das Bäckerhandwerk steckt in der Krise: Inflation, teure Rohstoffe, steigende Energiepreise und zu wenig Nachwuchskräfte, die sich für den Beruf entscheiden.
08:40
Papageientaucher haben einen bunten Schnabel und können nicht gut fliegen. Ihr Fleisch gilt in Island als Delikatesse. Doch jedes Jahr kommen weniger der pummeligen Vögel in den nordischen Inselstaat, um zu brüten. Die Jagdsaison auf die als "gefährdet" eingestuften Tiere wurde drastisch eingeschränkt. Deshalb gehen viele Einheimische auf Patrouille, um verirrte Küken von den Straßen zu retten.
09:10
Seit über 200 Millionen Jahren leben Schildkröten in unseren Meeren, doch mittlerweile sind sie vom Aussterben bedroht. Dabei haben die Panzertiere selbst nur wenige natürliche Feinde - gäbe es da nicht den Menschen. Denn Hunderttausende Schildkröten enden ungewollt in den Netzen von Fischern. In Apulien will der Tierschützer Pasquale Salvemini dem nicht länger tatenlos zusehen.
09:40
Der Große Panda ist eines der Wahrzeichen Chinas. Da die Pandas vom Aussterben bedroht sind, startete die chinesische Regierung ein nationales Schutzprogramm. Ein Team aus Wissenschaftlern und Tierfilmern begleitet einen Panda aus diesem Zuchtprogramm von seiner Geburt bis zur Heimkehr in seinen ursprünglichen Lebensraum. Dort werden sie Zeuge eines seltenen Schauspiels: Sie treffen auf wilde Pandas.
10:30
Seit seine Lebensgefährtin 2012 starb, ist Kaavan der einsamste Elefant der Welt. Da Elefanten soziale Wesen sind, leidet er stark darunter. Durch soziale Medien erfährt Superstar Cher von dem einsamen Elefanten in Pakistan. Sie macht sich inmitten einer globalen Pandemie auf den Weg diesen Elefanten aus seinen 35 Jahren Gefangenschaft zu befreien.
11:25
Die Überlebenschancen der kleinen, weißen Löwenbabys sind nicht gut, doch in den ersten zwölf Lebensmonaten beweisen die beiden Schwestern ihren Kampfgeist. Das Filmteam begleitet sie durch ihre schrittweise Entwicklung in diesem ersten Lebensjahr. Immer zur Seite steht ihnen ihr kleines Rudel, bestehend aus ihrer Mutter und deren Schwester, die selbst zwei braune Jungen großzieht.
12:20
Die zwei weißen Löwinnen Shinga und Nkani sind inzwischen halbwüchsig und werden von ihrer Mutter zu perfekten Jägerinnen ausgebildet. Sie lernen, wie man vermeintliche Beute im Busch ausspäht, sich anpirscht und das Opfer schließlich erlegt. Die zwei jungen Löwinnen lernen auch Gefahren zu meiden, wie Konfrontationen mit herumstreifenden männlichen Löwen.
13:15
Der Löwe ist die zweitgrößte Raubkatze der Welt und gilt als "König der Tiere". Löwen unterscheiden sich von anderen Katzen dadurch, dass sie sehr sozial sind und Rudel von bis zu 35 Tieren bilden. Man geht davon aus, dass es im Naturschutzgebiet Masai Mara in Kenia heute weniger als 15.000 Exemplare gibt - ein Rückgang um 75 Prozent in 50 Jahren.
13:45
Wie die meisten Großkatzen ist auch der Leopard ein Meister der Tarnung. Ein Exemplar in der Wildnis zu finden und zu beobachten, ist eine wahre Herausforderung. Das liegt vor allem daran, dass Leoparden zum Jagen absolute Unsichtbarkeit brauchen. Deshalb sind sie so gute Kletterer und haben es perfektioniert, nicht entdeckt zu werden.
14:25
Die ersten Jaguarforscher hatten Schwierigkeiten, sich ihren Forschungsobjekten zu nähern. Aber die Zeiten haben sich geändert. Es gibt heute einige Orte auf der Welt, an denen es mit etwas Geschick möglich ist, einen wilden Jaguar zu sehen - auch wenn ihre Bestände durch die andauernde Abholzung des Regenwaldes stetig schrumpfen.
15:00
Das Revier ist die wichtigste Ressource - es bietet Nahrung, Lebensraum und potenzielle Partner. Optimale Plätze sind Mangelware und müssen mit harten Bandagen erkämpft und verteidigt werden. Je stärker, klüger oder lauter das Tier, desto besser seine Chancen, sich eine Ebene, einen Baum oder gar einzelnen Felsen und damit seinen Fortbestand zu sichern.
15:50
Die Natur ist brutal. Tiere müssen täglich aufs Neue um Sicherheit, ihr Revier und Ressourcen kämpfen. Jeder Kampf ist ein Abwägen zwischen der dafür benötigten Energie, dem Verletzungsrisiko und dem Preis, der dem Sieger winkt. Jeder Kämpfer verfügt über ein einzigartiges Arsenal an Werkzeugen und Methoden, um den Gegner auszuschalten. Willkommen im Fight Club der Natur.
16:40
Die Wüsten der Erde können als karge, trockene Einöden anmuten. Und doch hat sich eine zähe Schar einzigartiger Tier- und Pflanzenarten an die unwirtlichen Bedingungen angepasst. Jede hat ihren eigenen Weg gefunden, um das wenige an Nahrung und Wasser, das zur Verfügung steht, im täglichen Überlebenskampf zu nutzen. Diese unglaublichen Arten sind die wahren Schätze der Wüste.
17:35
Seen bedecken nur 3 % der Erdoberfläche, sind aber ein einzigartiger Lebensraum, in dem es von unteschiedlichen Lebensformen nur so wimmelt. Ob Zufluchtsort für Landraubtiere oder Nahrungsquelle und Zwischenstopp für Zugvögel - die komplexen und ineinandergreifenden Ökosysteme sind für Mensch und Tier überlebenswichtig. Atmen Sie tief durch und tauchen Sie ein in die magische Welt der Seen!
18:25
Im tiefen Wasser des oberen Okawango graben Elefanten Kanäle durch Schilf und Papyrus, und auch Flusspferde und Krokodile fühlen sich hier pudelwohl. Die Löwenmutter Fekeetsa wird unterdessen von einem Büffel schwer verletzt. Nachdem sie von ihrem Rudel zurückgelassen wurde, muss sie allein im Sumpf überleben - und gleichzeitig das Überleben ihrer Jungen sichern.
19:20
Unzählige Inseln, geformt durch Milliarden winziger Termiten, prägen den Okawango. Und wer in dieser Umgebung überleben will, muss sich anpassen. Dabei kommt es auch gerne einmal zu ungewöhnlichen Allianzen zwischen verschiedenen Tierarten - zum Beispiel als ein Hyänenclan und eine Gruppe Warzenschweine ihr Revier gegen gemeinsame Feinde verteidigen.
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Noch immer haben Männer vielerorts die Macht, das Geld, das Sagen. Wäre nicht auch eine andere Gesellschaft möglich, die nicht auf Gewalt und Unterdrückung eines Geschlechts setzt? Anthropologen, Unternehmer, Psychologen und Ökonomen auf der ganzen Welt nehmen Stellung. Ist die Befreiung der Frau durch die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt vielleicht doch nur ein Hebel für mehr Ausbeutung.
23:10
Haarausfall und dicke Bäuche, Menopause und Midlife-Crisis läuten das Alter ein. Männer müssen mit zunehmendem Alter nicht mehr ständig um den ersten Platz kämpfen. Frauen werden selbstbewusster. Zwischen den Geschlechtern wird es vielleicht friedlicher. Doch warum können Frauen nicht bis zu ihrem Tod Kinder zeugen - so wie Männer. Auch für Forscher ist das nach wie vor ein Mysterium.
00:05
Cisgender, pangender, trigender, agender - ist das vielleicht die Zukunft? Befinden sich die Menschen auf dem Weg in eine Welt, in der die Grenzen von Männlichkeit und Weiblichkeit fließend sind? Werden Liebe und Sex in der Zukunft digital? Und werden dann Männer die Welt bestimmen, weil sie die Algorithmen programmieren und die Alphamännchen wieder ihre Kriege führen.
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Im tiefen Wasser des oberen Okawango graben Elefanten Kanäle durch Schilf und Papyrus, und auch Flusspferde und Krokodile fühlen sich hier pudelwohl. Die Löwenmutter Fekeetsa wird unterdessen von einem Büffel schwer verletzt. Nachdem sie von ihrem Rudel zurückgelassen wurde, muss sie allein im Sumpf überleben - und gleichzeitig das Überleben ihrer Jungen sichern.
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Unzählige Inseln, geformt durch Milliarden winziger Termiten, prägen den Okawango. Und wer in dieser Umgebung überleben will, muss sich anpassen. Dabei kommt es auch gerne einmal zu ungewöhnlichen Allianzen zwischen verschiedenen Tierarten - zum Beispiel als ein Hyänenclan und eine Gruppe Warzenschweine ihr Revier gegen gemeinsame Feinde verteidigen.
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Noch immer haben Männer vielerorts die Macht, das Geld, das Sagen. Wäre nicht auch eine andere Gesellschaft möglich, die nicht auf Gewalt und Unterdrückung eines Geschlechts setzt? Anthropologen, Unternehmer, Psychologen und Ökonomen auf der ganzen Welt nehmen Stellung. Ist die Befreiung der Frau durch die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt vielleicht doch nur ein Hebel für mehr Ausbeutung.