16:55
Jaguare und auch Wasserschweine sind im Labyrinth aus Flüssen und Inseln solange im Vorteil, bis die jährlichen Regenfälle einsetzen. Dann steigt der Wasserspiegel bis zu sechs Meter an und verwandelt das Pantanal in eine riesige Sumpflandschaft, in der Kaimane, Fische und Anakondas in ihrem Element sind.
17:45
Buckelwale kommen aus der Antarktis in die Küstengewässer Brasiliens, um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen. Während die Walmütter sich liebevoll um die Aufzucht des Nachwuchses kümmern, sind die tonnenschweren Walbullen vorwiegend damit beschäftigt, ihre Nebenbuhler mit fast schon akrobatisch anmutenden Sprüngen zu beindrucken.
18:40
Das Kronendach ist das uneingeschränkte Reich der Harpyie. Starke Fänge, lange Krallen und ein kräftiger Schnabel machen diesen Adler zu den stärksten Greifvögeln der Erde. Seine bevorzugte Beute sind Faultiere und Affen. Harpyien brüten nur etwa alle zwei bis drei Jahre und betreuen ihre Jungtiere daher sehr fürsorglich.
19:30
Der Yala-Nationalpark in Sri Lanka ist bekannt für seine große Leoparden-Population. Klar, dass es da auch öfter einmal zu Rangeleien zwischen den Großkatzen kommt. Die männlichen Leoparden kämpfen um Territorium und Paarungsrechte, während die Weibchen versuchen, ihre Jungen optimal auf das Überleben in einer Welt voller Gefahren vorzubereiten.
20:15
Die Lufthülle der Erde ist unscheinbar, aber überlebenswichtig. Ohne Sauerstoff gäbe es kein Leben, wie wir es kennen. Ohne Atmosphäre gäbe es kein Wettergeschehen und keine gemäßigten Temperaturen, die flüssiges Wasser und Leben erst ermöglichen - und ohne Lufthülle keinen Schutz vor der gefährlichen ultravioletten Strahlung der Sonne oder bedrohlichen Brocken aus dem All.
21:05
Unsere Erde ist kein starrer Planet, sondern in einem unaufhörlichen Wandel begriffen - wie zahllose Vulkane und Geysire rund um den Globus beweisen. So werden Landschaften zerstört, aber es entsteht auch neuer Lebensraum - und wird mit der Zeit von den verschiedensten Wesen besiedelt. Mit dem Wind gelangen Pflanzensamen auf die jungfräulichen Erde - und die Vegetation fasst Fuß.
21:55
Eie Erde wird nicht umsonst "Blauer Planet" genannt: zwei Drittel ihrer Oberfläche sind mit Wasser bedeckt. Das kostbare Nass ist neben Luft und Land ein weiteres essentielles Element der Evolution - ohne flüssiges Wasser ist organisches Leben nicht möglich. Die Ozeane sind auch ein Motor für lokale Wetterphänomene und globale Klimaveränderungen - und bilden Lebensraum für unzählige Arten.
22:50
Als innere Planeten bezeichnet man die vier sonnennahen, erdähnlichen Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars. Sie zeichnen sich durch eine feste, felsige Oberfläche, eine hohe Dichte, geringere Größe und ihre Position innerhalb des Asteroidengürtels aus. Raumsonden sollen dabei helfen, sie weiter zu untersuchen.
23:40
Die vier großen Gas- und Eisriesen jenseits des Asteroidengürtels, Jupiter, Saturn Uranus und Neptun,sind die äußeren Planeten unseres Sonnensystemst. Entsprechend wird der Bereich der äußeren Planeten auch als äußeres Sonnensystem bezeichnet. Auch die riesigen äußeren Planeten werden mit Raumsonden näher untersucht.