04:25
Nichts kann eine Schlammlawine aufhalten, wenn sie einmal in Bewegung geraten ist. Das machen drei Beispiele aus der jüngeren Geschichte deutlich: In Kalifornien rutschte bei heftigen Regenfällen Erde ab, die zuvor durch Waldbrände ihren Halt verloren hatte. In Venezuela wurde ein 100 Kilometer langer Küstenstreifen verwüstet. Und in Wales begrub eine Schlammlawine eine ganze Schule unter sich.
05:10
Erdbeben können ohne Vorwarnung auftreten und eine Spur massiver Verwüstung hinterlassen. Mithilfe modernster Technologie bemühen sich Wissenschaftler daher, Methoden zu finden, die bessere Vorhersagen z.B. für das erwartete "Grosse Beben" in Kalifornien ermöglichen. Die bisherigen Instrumente sind nicht zuverlässigen genug um vorherzusagen, wo und wann das nächste Erdbeben stattfinden wird.
05:45
Der Sibirische Tiger ist die größte aller lebenden Katzen. In vergangenen Zeiten war das Verbreitungsgebiet des Tigers riesig und umfasste einen Großteil von Asien. Im letzten Jahrhundert kam es zu einem fast vollständigen Zusammenbruch der Population, und mindestens 97 Prozent der Tiger sind verschwunden.
06:20
Wenn die globale Schifffahrt ein Land wäre, wäre sie der sechstgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen. Aber Reedereien und Ingenieure schaffen bemerkenswerte neue Maschinen, um ihre Industrie umweltfreundlicher zu machen. Dafür nutzen sie eine Ressource, die den Menschen seit Jahrtausenden über die Weltmeere bewegt: Wind.
07:10
Die Kraft der Gezeiten ist die letzte große ungenutzte Energiequelle der Erde. Ebbe und Flut sind zuverlässiger als Wind- oder Sonnenenergie. Von Unterwasser-Drachen bis hin zu schwimmenden Plattformen arbeiten Ingenieurteams mit Hochdruck an Technologien, um im großen Stil Energie aus diesen gewaltigen Wasserströmen zu gewinnen.
08:10
Die Sonne ist die größte Energiequelle, die der Menschheit zur Verfügung steht. Schon jetzt sind Solaranlagen vielerorts im Einsatz. Aber sie sind immer noch ineffizient und funktionieren nur, wenn die Sonne gerade scheint. Innovatoren suchen nach neuen Wegen, um mehr Sonnenenergie einzufangen und sie auch in der Nacht überall verfügbar zu machen.
09:00
Die Stars im E-Sport mögen der Inbegriff der "digital natives" sein - doch auch sie sind gegen persönliche Angriffe aus dem Netz nicht immun. Die Szene hat eine dunkle Seite: Cybermobbing und seine toxischen Auswirkungen bedrohen die geistige Gesundheit und somit auch die Karrieren der Wettkampfspieler.
09:45
E-Sport-Teams wie "FaZe Clan" und "San Francisco Shock" haben sich zu globalen Schwergewichten der Gamingwettkämpfe entwickelt. Wie sehen die Zukunftspläne der Teams aus? Und wie wollen sie die Landschaft des professionellen Gamings verändern? Ihre Aktivitäten formen die E-Sport-Szene, in der sich die kommende Generation ihren Platz noch erkämpfen muss.
10:30
In Patagonien soll ein Motocrosser per Knopfdruck wie von Geisterhand durch die Wüste jagen und sich dazu noch einmal um die Achse drehen. Die Mechanik Marke Eigenbau ist ein technisches Meisterstück. Nebenbei kommt die heißersehnte Antarktis aus Argentinien an. Sechs Wochen war das 300 Kilo schwere Modellbauteil auf See unterwegs.
11:15
Eine geheimnisvolle Konstruktion ist in Hamburg angekommen. Die riesige Mechanik soll den stürmischsten Wasserweg der Welt simulieren: die Drake-Passage zwischen Pazifik und Atlantik. Monatelang wurde an der klavierähnlichen Monstermaschine gebaut. Die Schlepperei in den Speicher gerät zu einem Kraftakt mit Hindernissen. Mit im Gepäck aus Argentinien: ein 600 Liter fassendes Gletscherbecken.
12:05
Das Wort "Tsunami" kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie "Welle im Hafen". Das unheilbringende Naturereignis wird durch Verwerfungen am Meeresgrund verursacht und löst gigantische Überschwemmungen aus. Ein besonders verheerender Tsunami ereignete sich 2004 in Südasien und kostete 280.000 Menschen das Leben.
12:55
Erdbeben sind extrem zerstörerisch und kaum vorhersehbar. Dramatische Beispiele aus Haiti und Mexiko-Stadt zeigen, was es bedeutet, wenn ein schweres Erdbeben ein bewohntes Gebiet heimsucht. Katastrophen, die sich jederzeit wiederholen können - denn viele Metropolen und Ballungsgebiete befinden sich auf den seismisch aktivsten Verwerfungen der Erde.
13:45
Sintflutartiger Regen, starke Winde und riesige Wellen kennzeichnen die großen Wirbelstürme, die auf dem Meer entstehen. Der Hurrikan "Katrina" ging 2005 in die Geschichte ein: Als der Wirbelsturm an der Golfküste der USA auf Land traf, löste er eine traumatische Katastrophe aus. Auch Hurrikan "Maria" zeigte 2017 auf Puerto Rico, welch unbarmherzige Gewalt die Natur entfesseln kann.
14:40
Tornados sind ein außergewöhnliches Phänomen. In den rotierenden Säulen aus Luft kann der Wind Geschwindigkeiten von mehr als 480 Kilometer pro Stunde erreichen. Sie können auf der ganzen Welt entstehen, doch eine Region ist besonders oft betroffen: die "Tornado Alley" in den USA. In diesem Gebiet entstehen Jahr für Jahr ungewöhnlich viele heftige Tornados.
15:30
Nichts kann eine Schlammlawine aufhalten, wenn sie einmal in Bewegung geraten ist. Das machen drei Beispiele aus der jüngeren Geschichte deutlich: In Kalifornien rutschte bei heftigen Regenfällen Erde ab, die zuvor durch Waldbrände ihren Halt verloren hatte. In Venezuela wurde ein 100 Kilometer langer Küstenstreifen verwüstet. Und in Wales begrub eine Schlammlawine eine ganze Schule unter sich.
16:20
Erdbeben können ohne Vorwarnung auftreten und eine Spur massiver Verwüstung hinterlassen. Mithilfe modernster Technologie bemühen sich Wissenschaftler daher, Methoden zu finden, die bessere Vorhersagen z.B. für das erwartete "Grosse Beben" in Kalifornien ermöglichen. Die bisherigen Instrumente sind nicht zuverlässigen genug um vorherzusagen, wo und wann das nächste Erdbeben stattfinden wird.
16:55
Brücken gehören zum Rückgrat unserer Infrastruktur. Müssen sie aus Altersgründen einem Neubau weichen, ist Präzisionsarbeit gefragt. Mitten im Stadtverkehr der alten Industriemetropole Manchester soll eine Brücke abgerissen werden. Das Ziel ist natürlich, ihre Umgebung so wenig wie möglich in Mitleidenschaft zu ziehen. Auch für Experten eine gewaltige Herausforderung.
17:20
Pineville, Lousiana. Die O. K. Allen Bridge, benannt nach einem einstigen Gouverneur des US-Bundestaats, soll für einen Neubau gesprengt werden. Brendan Moar zeigt, wie verzwickt ein solch gewaltiges Unterfangen ist. Das Timing der Operation und Sicherheitsaspekte müssen bis ins Detail untersucht und vorgeplant werden. Nur so kann man die Auswirkungen der Sprengung möglichst exakt kontrollieren.
17:45
In Lewisham, einem Stadtteil von London, soll ein Wohnblock weichen. Eine besonders heikle Angelegenheit, da andere Wohnungen nur wenige Meter entfernt sind. Wie geht man ein solches Vorhaben in einer dicht besiedelten Stadt an? Auf dem Team, das die Aufgabe mit äußerster Präzision lösen muss, lastet eine enorme Verantwortung.
18:10
Zwei riesige überalterte Wohntürme in der Stadt Meaux östlich von Paris müssen gesprengt werden. Die Herausforderung besteht in der großen Nähe zu noch immer bewohnten Gebieten. Das Sprengteam muss einen Kompromiss zwischen Sicherheit und Effizienz finden. Die Arbeit der Spezialisten ist in einem dicht besiedelten Stadtteil ganz besonderen Einschränkungen unterworfen.
18:40
In der Pampa Patagoniens wird der Bahnverkehr häufiger durch umherziehende Schafe unterbrochen. Grund genug für die Wunderländer, ein witziges Gimmick für die größte Modelleisenbahnanlage der Welt zu bauen. Die Idee: ein Zug soll durch eine Schafherde fahren und diese scheinbar zur Seite schieben. Die technische Umsetzung: eine echte Herausforderung.
19:25
Der Bahnverkehr läuft alles andere als reibungslos. Die Bahnprofis des Wunderlandes arbeiten im Akkord, um die weltgrößte Modelleisenbahn auch im neuen Abschnitt zum Laufen zu bringen. Derweil setzen die Modellbauer die letzten Knopfdruckattraktionen in die Anlage ein. Vom rauchenden Gaucho-Grillfest bis zum beweglichen Wal - jetzt heißt es Endspurt für die Wunderland-Crew!
20:15
Ein riesiger Algenteppich bedroht beliebte Strände in den USA und der Karibik. Auf See ist der Sargassogürtel ein schwimmendes Ökosystem, aber wenn er die Küste erreicht, wird er giftig. Wissenschaftler versuchen mit Hochdruck herauszufinden, wie man die Küste schützen kann, während sie dieses Naturphänomen verfolgen und untersuchen.
20:35
Ein gefräßiges Krustentier bedroht die Adria. Die Blaukrabbe hat sich in Italien innerhalb von zwei Jahren so stark vermehrt, dass sie das Geschäft der heimischen Muschelfischer bedroht. Ein Start-up hat aus der Notlage nun eine Geschäftsidee entwickelt. Die lästige Krabbe soll es auf die Teller der Italiener schaffen. Doch hat der invasive Eindringling das Potenzial zur Delikatesse?
21:05
Die Fischbestände im Mittelmeer sind in den letzten Jahrzehnten aufgrund von Überfischung, Umweltverschmutzung und Erwärmung drastisch zurückgegangen. In Marseille soll ein Fischkindergarten dazu beitragen, dass sich auch selten gewordene Meerestiere geschützt entwickeln können und sich die Bestände wieder erholen. Tausende Larven werden dafür vor der Küste eingefangen und aufgepäppelt.
21:40
Die Pazifische Felsenauster breitet sich unkontrolliert in der Nordsee aus. Vor Jahrzehnten aus Muschelfarmen entkommen, konkurriert die von Gourmets geschätzte Delikatesse mit der heimischen Miesmuschel und verändert das Ökosystem. Die Bestände der Austernfischer sind bereits dezimiert. Und die Vögel können die harte Schale der Felsenaustern nicht knacken und verhungern.
22:10
Wissenschaftler des Earth Observatory of Singapore reisen durch die Region, um zu verstehen, was genau Städte zum Sinken bringt, wie sie überwacht werden und warum der Aufbau von Resilienz in den Gemeinden für ihr langfristiges Überleben entscheidend ist. Klar ist auch, dass riesige Summen an Geld aufgebracht werden müssen, um die Region für die Auswirkungen des Klimawandels zu rüsten.
22:40
Die Wissenschaftler des Earth Observatory of Singapore befinden sich in einem Wettlauf gegen die Zeit. Sie müssen herausfinden, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Küsteninfrastrukturen in der Region, die Häfen und den Handel haben wird - und wie gut wir tatsächlich auf extreme Wetterereignisse vorbereitet sind.
23:05
Die Wissenschaftler des Earth Observatory of Singapore tauchen in die Tiefen des Meeres hinab, um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean zu untersuchen. Außerdem erforschen sie den Einsatz künstlicher Riffe und wollen mehr über eine Korallenart erfahren, die dem Klimawandel zu widerstehen scheint.
23:30
Südostasien ist ein einzigartiger Teil der Welt, mit unberührten Inseln und weitläufigen Küstenhabitaten. Doch gerade die niedrig gelegenen Gebiete sind durch den Anstieg des Meeresspiegels, Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse wie Tsunamis und Taifune gefährdet. Um dagegen gewappnet zu sein, braucht es technische Innovationskraft.