13:15
Der Große Panda ist eines der Wahrzeichen Chinas. Da die Pandas vom Aussterben bedroht sind, startete die chinesische Regierung ein nationales Schutzprogramm. Ein Team aus Wissenschaftlern und Tierfilmern begleitet einen Panda aus diesem Zuchtprogramm von seiner Geburt bis zur Heimkehr in seinen ursprünglichen Lebensraum. Dort werden sie Zeuge eines seltenen Schauspiels: Sie treffen auf wilde Pandas.
14:05
Unsere Erde zu einem wilderen Ort machen - so lautet die Idee der neuen Rewilding-Bewegung. Die Wiederansiedlung sogenannter Schlüsseltierarten in von Menschen unberührte große Wildnisgebiete sind Teil des Konzeptes. Doch nicht alle finden die Idee gut. Schon ist die Rede von Problem-Wölfen und Nazi-Waschbären, die Schafe reißen und Landstriche "verwüsten".
14:50
Stirbt eine Schlüsselart, gerät ein über Jahrtausende perfektioniertes Ökosystem ins Wanken. Denn wir stehen in Wechselwirkung mit wilden Tieren, Pflanzen und Viren, deren Lebensraum und Dienste sich die Menschen aneignen. Am Beispiel der Artenretterin Dr. Jane Goodall dokumentiert der Film die Sinnhaftigkeit und Sinnlichkeit des Kampfes um den Erhalt der Biodiversität.
16:25
Mangroven sind wahre Wunderbäume, denn sie wachsen dort, wo die Bedingungen für andere Pflanzen tödlich sind: verankert im Salzwasser der heißen Küstenregionen. Doch ihre Bestände werden oft für illegale Bauprojekte abgeholzt. Das hat dramatische Folgen für die Umwelt. In Deutschland ruft die Bewegung Extinction Rebellion auf den Plan mit spektakulären Aktionen zur Rettung der Erde.
17:10
Ein innovatives Fitness- und Spa-Center setzt auf die neueste Technik. Eine medizinische Klinik bietet Gehirnstimulation durch Ultraschall an, was zu einer höheren, geistigen Leistungsfähigkeit führen soll. Und ein Labor versucht durch Wissenschaft etwas zu replizieren, wofür Mönche ihr ganzes Leben lang brauchen.
17:35
Die Entdeckung von CRISPR-Cas9, auch Genom-Editierung genannt, im Jahr 2012 eröffnete scheinbar grenzenlose Möglichkeiten im Bereich der Gentechnik. Doch in den Folgejahren wurde Wissenschaftlern bewusst, dass eine allmächtige Gen-Schere nicht zu gebrauchen ist, wenn man nicht weiß, wo man schneiden soll.
18:00
Um Energie dreht sich die Welt. Athena forscht nach, mit welchen Komplikationen Wissenschaftler zu kämpfen haben, die eine Energiewende herbeiführen wollen. Dabei findet sie heraus, welche erneuerbaren Energien unsere Welt verändern können, woher wir diese bekommen, wie diese funktionieren und wie sie gespeichert werden können.
18:20
Über die Jahrhunderte hinweg kamen immer wieder wissenschaftliche Theorien auf, die in ihrem Umfang und Ehrgeiz religiösen Kosmologien glichen. Doch kann es der Wissenschaft tatsächlich gelingen, eine Weltformel zu finden? Eine Art Gleichung, die alle physikalischen Phänomene in unserem Universum beschreiben kann?
18:45
Wenn Menschen Orte verlassen, bleiben ihre Überbleibsel zurück. Zum Beispiel Häuser, die dem Verfall ausgeliefert sind. Ob Schlösser, Industrieanlagen oder Flugzeugwracks - sie alle haben einen morbiden Charme, eine ganz eigene Ästhetik. Die zieht immer öfter auch Abenteurer und Kreative an. "Urban Exploration" liegt seit dem Aufkommen visueller Netzwerke wie Facebook und Instagram voll im Trend.
19:30
Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland sind auf eine soziale Mindestsicherung angewiesen. Und weil Wohnraum ein Luxusgut ist, sind gerade die Schwächsten der Gesellschaft oft dazu verdammt, unter unwürdigen Bedingungen zu leben: in Schrottimmobilien, die profitorientierten Konzernen ausschließlich zur Gewinnmaximierung dienen und in denen Wohnen zur Strafe wird.
20:15
Europa ist der Kontinent der Schlösser, Burgen und Gutshäuser - doch viele der Prachtbauten aus einer anderen Zeit sind verlassen und verfallen. Aber sie erleben ein Comeback. Denn es gibt Menschen, die ihren Traum vom Leben im Schloss verwirklichen möchten. Der Kaufpreis ist oft ein Schnäppchen. Doch die "Schlossrettung" ist meist eine Lebensaufgabe mit vielen Überraschungen.
20:45
Millionen Menschen verdanken dem gemeinnützigen und gewerkschaftseigenen Wohnungsbaukonzern nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein neues Zuhause. Der Schock ist groß, als das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL Anfang 1982 die "dunklen Geschäfte" des Vorstands aufdeckt. Jahrzehntelang haben Manager den Konzern durch Misswirtschaft an den Rand des Ruins gebracht.
21:30
"Urbanität durch Dichte" war das neue Schlagwort der Architekten und Stadtplaner. Großsiedlungen werden gebaut; Stadtteile für mehrere zehntausend Menschen entstehen in Kiel, Hamburg, Bremen, Frankfurt oder München. Die Großsiedlungen gelten rasch als soziale Brennpunkte, als architektonischer Sündenfall. Heute ist der Wohnraum in den großen Siedlungen für die Städte unverzichtbar geworden.
22:20
Der Skandal hatte auch politische Konsequenzen: Die Abschaffung der Gemeinnützigkeit für Wohnungsbauunternehmen und der Rückzug der Bundesregierung aus dem Sozialwohnungsbau. Die Folgen: Auch Kommunen und Länder zogen sich aus dem sozialen Wohnungsbau zurück, verkauften sogar ihre Wohnungen, um die Kassen zu füllen. In den Städten stiegen die Mieten, in den Stadtzentren wurde der Wohnraum knapp.
23:05
Jahrzehntelang war der soziale Wohnungsbau vor allem durch riesige, anonyme Mietskasernen geprägt. Ein Fehler, wie sich nach und nach herausstellte. Denn die Hochhaus-Siedlungen sind heute oft ein Sammelbecken für Langzeit-Arbeitslose. Wer am Rand der Gesellschaft lebt, kann sich seine Bleibe zumeist nicht aussuchen und muss in Wohnungen leben, die den Namen nicht verdienen.
23:50
Schädlingsbekämpfung, Desinfektion und Taubenabwehr: das sind die täglichen Missionen des Familienunternehmens Kalff. Es gibt kaum eine Gegend in Hamburg, in der das Kammerjäger-Team noch nicht Jagd auf Krankheitsüberträger gemacht hat. Der aktuelle Einsatzort liegt direkt an der Elbe. Denn auch am Wasser fühlt sich das Ungeziefer mitunter viel zu wohl.