19:30
In der Mitte des Archipels bilden sie das Herz Hawaiis. Die zweitgrößte Insel Hawaiis - Maui - ist ein wahres Paradies für Surfer. Moloka'i ist das komplette Gegenteil, vom Massentourismus verschont, scheint hier die Zeit stehen geblieben. Auf der ganzen Insel gibt es nur ein Hotel und keine einzige Verkehrsampel. Umweltschützer kämpfen hier um das Überleben der aussterbenden Mönchsrobbe.
20:15
Die Gletscher der Ostalpen sterben unumkehrbar. Während das Eis schwindet und der Permafrost zerfällt, laufen die Seilbahnen, Schneekanonen donnern, Touristen strömen. Die Landschaft wird neu geformt. Dies ist ein visuell eindringliches Abschiedsdokument. Wissenschaft trifft Emotion und stellt eine Frage, die uns alle betrifft: Wie verabschieden wir uns?
21:05
Die Antarktis enthält 75% des weltweiten Süßwassers, doch ihre Eisschicht ist durch die Erwärmung der Ozeane und den Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Ein weibliches Forschungsteam besucht die Antarktis und gewinnt wichtige Einblicke in die alarmierende Veränderung der Antarktis und deren potenzielle globale Auswirkungen.
22:00
Mangroven sind wahre Wunderbäume, denn sie wachsen dort, wo die Bedingungen für andere Pflanzen tödlich sind: verankert im Salzwasser der heißen Küstenregionen. Doch ihre Bestände werden oft für illegale Bauprojekte abgeholzt. Das hat dramatische Folgen für die Umwelt. In Deutschland ruft die Bewegung Extinction Rebellion auf den Plan mit spektakulären Aktionen zur Rettung der Erde.
22:45
Er ist Chemieprofessor und Hobbyschwimmer mit einem außergewöhnlichen Plan: Andreas Fath will die Donau durchschwimmen - vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer, 2.700 km flussabwärts. Mehr als zwei Monate Kraulen, durchschnittlich rund 50 km am Tag. Ein Kraftakt für die Umwelt und die Wissenschaft: Die Aktion soll auf die Gefahren von Mikroplastik aufmerksam machen.
23:20
Wasserknappheit wird in vielen Regionen der Erde zu einem immer größeren Problem. Deshalb suchen Experten unter Hochdruck nach Lösungen, um eine Katastrophe abzuwenden. Die jüngste Entdeckung eines riesigen Grundwasserleiters im Gestein vor der US-amerikanischen Küste könnte eine große Hoffnung für die Menschheit sein.
23:45
Klimaschützer wollen die schottischen Highlands aufforsten. Damit der Wald ungestört wachsen kann, mussten dafür in den vergangenen Jahren rund 15.000 Hirsche abgeschossen werden. Denn das Rotwild beschädigt die Triebe der jungen Bäume. Das ruft die ortsansässigen Jäger auf den Plan: Sie fürchten durch den schrumpfenden Hirschbestand um ihre Traditionen und eine wichtige Einnahmequelle.