17:40
Flusspferde zählen zu den massigsten Landsäugetieren der Erde und gelten sie äußerst gefährlich, besonders Mütter mit Jungtieren. Nachts verlassen sie das Wasser und ziehen kilometerweit zu neuen Weideplätzen. Die von Pablo Escobar in Kolumbien eingeführten Hippos, die jetzt als invasive Art dort leben, bedrohen jedoch nicht nur Menschen, sondern auch die heimische Tier- und Pflanzenwelt.
18:35
Wie die meisten Großkatzen ist auch der Leopard ein Meister der Tarnung. Ein Exemplar in der Wildnis zu finden und zu beobachten, ist eine wahre Herausforderung. Das liegt vor allem daran, dass Leoparden zum Jagen absolute Unsichtbarkeit brauchen. Deshalb sind sie so gute Kletterer und haben es perfektioniert, nicht entdeckt zu werden.
19:10
Die ersten Jaguarforscher hatten Schwierigkeiten, sich ihren Forschungsobjekten zu nähern. Aber die Zeiten haben sich geändert. Es gibt heute einige Orte auf der Welt, an denen es mit etwas Geschick möglich ist, einen wilden Jaguar zu sehen - auch wenn ihre Bestände durch die andauernde Abholzung des Regenwaldes stetig schrumpfen.
19:45
Geparden sind keine gewöhnlichen Großkatzen und unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den anderen Vertretern. Sie sind Tagesjäger, deren Sehvermögen für offene Landschaften und weit entfernte Beutetiere optimiert ist. Außerdem sind sie wahrscheinlich die schnellsten Landtiere, die je gelebt haben.
20:15
Ob Fell oder Federn, Schuppen oder Stacheln, Panzer oder Haut, all diese Körperoberflächen sehen verschieden aus - und haben zum Teil sehr verschiedene Funktionen. Sie schützen vor dem Wetter, regulieren die Körperwärme - und manche bieten wirksamen Schutz vor Feinden. Und nicht zuletzt hilft ein attraktives Äußeres, einen Partner zu finden, und so das Fortbestehen der eigenen Art zu sichern.
21:05
Auf der Suche nach Beute machen sich die Meisterjäger der Tierwelt auf die Jagd. Grizzlybären nutzen die Laichzeit der Lachse und wählen mithilfe ihrer vergrößerten Nasenschleimhaut die besten Fische aus. Mit scharfsinnigem Blick, großer Flügelspannweite und scharfen Krallen macht der Weißkopfseeadler sich auf die Jagd. Grauwölfe nutzen auf Verfolgungsjagden Teamarbeit und festgelegte Rollen.
22:00
Die Kommunikationsgenies des Tierreichs finden unterschiedlichste Wege der Verständigung. Der Schwänzeltanz der Honigbiene zeigt Lage und Qualität von Nahrung an und Pheromone regulieren das Verhalten ihrer Kolonien. Delfine nutzen Sonar zur Orientierung und Kommunikation, Präriehunde haben hochentwickelte Stimmbänder, und die Blattschneiderarmeise erzeugt mit einem speziellen Organ Vibrationen.
22:50
Die Ausdauer-Helden überwinden lange Strecken ohne Wasser, Nahrung, Luft oder Rast. Kaiserpinguine senken ihre Herzfrequenz, um Sauerstoff zu sparen, der Monarchfalter nutzt Fettreserven für die lange Reise in Überwinterungsgebiete, Gabelböcke sind mit gepolsterten Hufen und leistungsstarkem Herz-Lungen System ausgestattet und der Albatros kann mithilfe spezieller Drüsen Meerwasser trinken.
23:40
Leuchtende Würmer, glimmende Pilze, funkelnde Bakterien und glühende Meeresbewohner: zahllose Lebewesen sichern ihr Überleben durch die Fähigkeit, selbst Licht zu erzeugen. Mit einer selbst entwickelten, extrem lichtstarken Kamera begleitet Kameramann Martin Dohrn den legendären Sir David Attenborough beim Ausschwärmen der Glühwürmchen und zeigt weitere Aufnahmen aus dem Reich der Bioluminiszenz.