18:45
Zeitreisen sind ein ewiger Kindheitstraum. Zu schön wäre es, nach Belieben in die Vergangenheit und in die Zukunft springen zu können. Alles nur Science-Fiction? Nicht ganz: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Quantenphysik, Stringtheorie und Astrophysik machen deutlich, dass eine Zeitreise theoretisch möglich ist - zumindest, wenn es in die Zukunft gehen soll.
19:20
Pilze sind kaum erforscht. Dabei gehören sie zu den ältesten und vielfältigsten Lebensformen unseres Planeten. Erst durch Pilze konnten sich vor Urzeiten Pflanzen entwickeln. Sie sind überall zu Hause: in der Erde, in der Luft, in unseren Körpern. Und sie bilden riesige Netzwerke. Sie ergreifen von Insektenkörpern Besitz und machen sie zu Zombies. Sind Pilze die heimlichen Herrscher des Planeten?
19:45
Ein Leben ohne Farben? Kaum vorstellbar, weder für uns Menschen noch für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Angefangen mit Grün und Rot, haben Farben unsere Evolution wesentlich geprägt. Farben beeinflussen nahezu das gesamte Leben auf der Erde. Und sogar unsere Entscheidungen. Woher kommt die Macht der Farben und wie schaffen wir es, sie für uns zu nutzen?
20:15
Wie arbeitet unser Gedächtnis? Der Antwort auf diese Frage nähert sich Jack Lewis bei der Begegnung mit einem Gedächtniskünstler und einem Mann, der sich an jeden einzelnen Tag seines Lebens erinnert. Ihr Beispiel zeigt, wie Erinnerungen gebildet, gespeichert und wieder abgerufen werden. Unser Blick auf das Vergangene ist ein komplexer Prozess.
21:00
Eine Frau ist nicht in der Lage, ihr nahestehende Menschen wiederzuerkennen. Sie leidet an der sogenannten Gesichtsblindheit oder Prosopagnosie. Welches Licht wirft ihr Fall darauf, wie unser Gehirn Gesichter verarbeitet? Jack Lewis erkundet, welche neuronalen Pfade an der Gesichtserkennung beteiligt sind.
21:50
Neurologe Jack Lewis lernt Menschen kennen, die Gefühle in Gliedmaßen wahrnehmen, die nicht mehr vorhanden sind. Das Phänomen, das als "Phantomschmerz" bekannt ist, gibt Hinweise darauf, wie unser Gehirn Sinneswahrnehmungen zuordnet und interpretiert. Wie entsteht das "Körperschema", unsere Vorstellung vom eigenen Körper?
22:40
Wie bewertet unser Gehirn risikoreiche Situationen? Lassen sich Gehirnregionen identifizieren, die an Entscheidungen unter Druck beteiligt sind? Ein Mann, der ungebremst extreme Risiken eingeht, lässt sich in der Universitätsklinik testen. Zeigt der Vergleich mit dem Gehirn des risikoscheuen Neurologen Dr. Lewis, warum manche Menschen Gefahren offenbar fast vollkommen ignorieren?
23:30
Neue technische Entwicklungen führen dazu, dass Maschinen immer menschlicher werden und Menschen immer mehr wie Maschinen. Athena Brensberger wagt den Selbstversuch und verbindet sich mit einer Roboterhand, die über einen sehr feinen Tastsinn verfügt. Außerdem sieht sie sich bisher unveröffentlichte Verbraucherprodukte an, die unsere Gehirnströme zu optimieren versprechen.
23:55
Psychedelische Substanzen sind in den meisten Ländern der Welt streng verboten. Doch sie könnten maßgeblich zu frühen Entwicklungen in den Bereichen Kultur, Spiritualität und Kreativität beigetragen haben. Die moderne Wissenschaft entdeckt Psychedelika gerade wieder und erforscht unter anderem ihren therapeutischen Nutzen.