16:10
Albanien wurde lange mit Kriminalität, Korruption und der Abwanderung der eigenen Bevölkerung in Verbindung gebracht. Mittlerweile entwickelt sich das Land an der Adria nicht nur zur interessanten Urlaubsdestination, sondern auch zu einem Auswanderer-Ziel. Das mediterrane Klima, günstige Preise und Steuervorteile für Rentner locken viele Europäer auf die Balkan-Halbinsel.
16:40
Die Überlebenskünstler des Tierreichs passen sich extremen Bedingungen an. Frostschutzmittel in der Leber der Frösche hilft ihnen zu überwintern, der Eisbär verlangsamt bei Nahrungsmangel seinen Stoffwechsel, der Pompeji-Wurm ist mit Chitinpanzer und hämoglobin-reichen Kiemen gegen giftige Chemikalien gerüstet und Japanmakaken schützen sich mit dickem Fell und Bädern in heißen Quellen gegen Kälte.
17:35
Die Kämpfer des Tierreichs wissen sich zu verteidigen. Alligatorenschildkröten nutzen ihren Panzer mit hornartigen Schuppen und scharfen Stacheln als Schutzschild. Die Stacheln des Stachelschweins verfügen über kleine Widerhaken und können aufgerichtet werden und der Pangolin rollt sich zu einer undurchdringbaren Kugel mit scharfen Schuppen und schlagkräftigem Schwanz zusammen.
18:25
Der Okawango mündet nicht wie die meisten Flüsse in einen Ozean, sondern in die Kalahari-Wüste. Doch auch hier leben Tiere, die sich an diese lebensfeindliche Umgebung angepasst haben - wie die Leopardin Moporoto, die mit ihren Jungen zu überleben versucht. Dabei wird deutlich: Dem Wandel der Natur kann man nur entkommen, indem man ständig weiterzieht.
19:20
Nicht nur auf die Tiere des Okawango warten täglich Herausforderungen und Abenteuer, sondern auch auf die wagemutige Filmcrew, die das faszinierende Leben der Flussbewohner dokumentieren will. Für Dereck und Beverly Joubert ist es eine sehr persönliche und emotionale Reise, die sie bis an ihre Grenzen bringt - und sogar in Lebensgefahr.
20:15
Buckelwale kommen aus der Antarktis in die Küstengewässer Brasiliens, um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen. Während die Walmütter sich liebevoll um die Aufzucht des Nachwuchses kümmern, sind die tonnenschweren Walbullen vorwiegend damit beschäftigt, ihre Nebenbuhler mit fast schon akrobatisch anmutenden Sprüngen zu beindrucken.
21:05
Das Kronendach ist das uneingeschränkte Reich der Harpyie. Starke Fänge, lange Krallen und ein kräftiger Schnabel machen diesen Adler zu den stärksten Greifvögeln der Erde. Seine bevorzugte Beute sind Faultiere und Affen. Harpyien brüten nur etwa alle zwei bis drei Jahre und betreuen ihre Jungtiere daher sehr fürsorglich.
21:55
Im Hochsommer ist die Oase für die Tiere der ausgedörrten Ebenen von Ruaha ein wahres Paradies. Die meiste Zeit leben Raubtier und Beute hier Seite an Seite. Doch als Tausende von Büffeln eintreffen, wird die Harmonie gestört. Das Baobab-Rudel jagt die Büffel, was die Njaa als Bedrohung empfinden und sie Rache üben lässt.
22:50
Die anhaltende Trockenheit in Ruaha lockt auch Elefantenherden zur Oase. Sie graben ihre Rüssel tief in den Sand ein, um das sauberste Wasser anzuzapfen. Die Löwen machen es ihnen kurzerhand nach und zeigen damit ein sehr ungewöhnliches Verhalten. Als das ansässige Rudel Jagd auf eine Giraffe macht, wird auch das Baobab-Rudel neugierig.
23:40
Die Jungtiere wachsen schnell heran, lernen zu jagen und zu töten. Doch Löwenväter wenden sich oft gegen junge Männchen, wenn diese erwachsen werden. Und so wird ein junger Löwe aus der Oase vertrieben und muss sich fortan mit anderen Verbannten zusammenschließen, um zu überleben - im Reich der Löwen ein täglicher Kampf.