19:50
Die Wüste Gobi: Altagan und Dsolbo durchlaufen ein Initiationsritual, das sie auf die Probe stellt. Sie müssen Weidegründe finden, die ihre Kamelherde den ganzen Winter lang ernährt. Beide sind fest entschlossen, sich ihren Platz in der Welt der mongolischen Nomaden zu erobern. Aber um das zu schaffen, müssen sie die harschen Bedingungen in den mongolischen Wüsten und Steppen meistern.
20:15
Stirbt eine Schlüsselart, gerät ein über Jahrtausende perfektioniertes Ökosystem ins Wanken. Denn wir stehen in Wechselwirkung mit wilden Tieren, Pflanzen und Viren, deren Lebensraum und Dienste sich die Menschen aneignen. Am Beispiel der Artenretterin Dr. Jane Goodall dokumentiert der Film die Sinnhaftigkeit und Sinnlichkeit des Kampfes um den Erhalt der Biodiversität.
21:45
Klimaschützer wollen die schottischen Highlands aufforsten. Damit der Wald ungestört wachsen kann, mussten dafür in den vergangenen Jahren rund 15.000 Hirsche abgeschossen werden. Denn das Rotwild beschädigt die Triebe der jungen Bäume. Das ruft die ortsansässigen Jäger auf den Plan: Sie fürchten durch den schrumpfenden Hirschbestand um ihre Traditionen und eine wichtige Einnahmequelle.
22:20
Unsere Erde zu einem wilderen Ort machen - so lautet die Idee der neuen Rewilding-Bewegung. Die Wiederansiedlung sogenannter Schlüsseltierarten in von Menschen unberührte große Wildnisgebiete sind Teil des Konzeptes. Doch nicht alle finden die Idee gut. Schon ist die Rede von Problem-Wölfen und Nazi-Waschbären, die Schafe reißen und Landstriche "verwüsten".
23:05
Unsere Geschichten über die Wildnis wurden traditionell von Männern erzählt. Doch haben immer mehr Filmemacherinnen äußere und innere Hindernisse überwunden, um ihre Vision zu zeigen. Was ist das Besondere an der Verbindung von Frauen zur Natur? Und wie können sie die Welt zu einem besseren Ort machen?