15:25
Die zwei weißen Löwinnen Shinga und Nkani sind inzwischen halbwüchsig und werden von ihrer Mutter zu perfekten Jägerinnen ausgebildet. Sie lernen, wie man vermeintliche Beute im Busch ausspäht, sich anpirscht und das Opfer schließlich erlegt. Die zwei jungen Löwinnen lernen auch Gefahren zu meiden, wie Konfrontationen mit herumstreifenden männlichen Löwen.
16:20
Der Yala-Nationalpark in Sri Lanka ist bekannt für seine große Leoparden-Population. Klar, dass es da auch öfter einmal zu Rangeleien zwischen den Großkatzen kommt. Die männlichen Leoparden kämpfen um Territorium und Paarungsrechte, während die Weibchen versuchen, ihre Jungen optimal auf das Überleben in einer Welt voller Gefahren vorzubereiten.
17:05
Im Jahr 2017 wurde im Irak der Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat offiziell als beendet erklärt. Doch die Terrororganisation agiert seitdem im Untergrund. Eine Spezialeinheit der Regierung hat dem IS vor Ort den Kampf angesagt. Geschändete Frauen und sogenannte Löwenkinder von toten IS-Kämpfern werden aber sich selbst überlassen. Deutschen Rückkehrerinnen wird hier der Prozess gemacht.
17:45
Wenn Menschen Orte verlassen, bleiben ihre Überbleibsel zurück. Zum Beispiel Häuser, die dem Verfall ausgeliefert sind. Ob Schlösser, Industrieanlagen oder Flugzeugwracks - sie alle haben einen morbiden Charme, eine ganz eigene Ästhetik. Die zieht immer öfter auch Abenteurer und Kreative an. "Urban Exploration" liegt seit dem Aufkommen visueller Netzwerke wie Facebook und Instagram voll im Trend.
18:30
Das Wort "Tsunami" kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie "Welle im Hafen". Das unheilbringende Naturereignis wird durch Verwerfungen am Meeresgrund verursacht und löst gigantische Überschwemmungen aus. Ein besonders verheerender Tsunami ereignete sich 2004 in Südasien und kostete 280.000 Menschen das Leben.
19:20
Erdbeben sind extrem zerstörerisch und kaum vorhersehbar. Dramatische Beispiele aus Haiti und Mexiko-Stadt zeigen, was es bedeutet, wenn ein schweres Erdbeben ein bewohntes Gebiet heimsucht. Katastrophen, die sich jederzeit wiederholen können - denn viele Metropolen und Ballungsgebiete befinden sich auf den seismisch aktivsten Verwerfungen der Erde.
20:15
Wenige Wochen nach dem mysteriösen Verlust des Flugzeugs MH370 erlitt Malaysia Airlines einen weiteren katastrophalen Schlag: Der Flug MH17 von Amsterdam nach Kuala Lumpur wurde über der ukrainischen Stadt Hrabove, nahe der Frontlinie bei Donezk abgeschossen. Noch immer ist unklar, wer für den Abschuss des Passagierflugzeugs verantwortlich ist. Russland dementiert eine Beteiligung seiner Raketen.
21:00
Der Mont-Blanc-Tunnel galt als sicher, als Wunder der Technik. Bis zum 24. März 1999. Ein LKW geriet in Brand und blockierte den Tunnel, es kam zu einem Rückstau. Die Rauchmelder schlugen viel zu spät an. Das Belüftungssystem versagte. Gut 40 weitere Fahrzeuge fingen Feuer, die Temperaturen stiegen auf über 1000 Grad Celsius. 39 Menschen verloren ihr Leben. Die Löscharbeiten dauerten 50 Stunden.
21:45
2010 sollte die Loveparade in Duisburg auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs mit Platz für 250.000 Menschen stattfinden. Die Veranstaltung war nur über mehrere Tunnel zugänglich. Nachdem sich der Einlass bereits eine Stunde verzögert hatte, kam es zu einer Massenpanik. 21 Menschen kamen ums Leben. In mehreren Prozessen wurde versucht zu klären, wer die Verantwortung für das Unglück trägt.
22:35
Als die Feuerwehrleute am 4. August 2020 zum Hafen von Beirut gerufen wurden, um ein Feuer zu löschen, das in einem der Lagerhäuser ausgebrochen war, hörten sie ein seltsames Knistern. Kurz darauf kam es zu einer Massenexplosion, deren Schockwelle die Stadt rund um den Hafen verwüstete. 190 Menschen starben, über 6000 wurden verletzt und hunderttausende Bewohner Beiruts wurden obdachlos.
23:25
Wissenschaftler des Earth Observatory of Singapore reisen durch die Region, um zu verstehen, was genau Städte zum Sinken bringt, wie sie überwacht werden und warum der Aufbau von Resilienz in den Gemeinden für ihr langfristiges Überleben entscheidend ist. Klar ist auch, dass riesige Summen an Geld aufgebracht werden müssen, um die Region für die Auswirkungen des Klimawandels zu rüsten.
23:50
Die Wissenschaftler des Earth Observatory of Singapore befinden sich in einem Wettlauf gegen die Zeit. Sie müssen herausfinden, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Küsteninfrastrukturen in der Region, die Häfen und den Handel haben wird - und wie gut wir tatsächlich auf extreme Wetterereignisse vorbereitet sind.