10:45
Während sie durch den nepalesischen Dschungel wandern, entdecken Casey und sein Kamerateam ihren ersten Tiger. Viele der Spuren, die sie finden, führen nicht zur Sichtung der scheuen Großkatzen. Dafür entdecken sie unterwegs eine Vielzahl anderer Wildtiere, deren Schönheit und Verhalten sie beobachten können.
11:10
Casey und Rajan diskutieren verschiedene Taktiken, um die Tiger zu finden: Ist es besser sich hinzusetzen und zu warten, bis sie zum Wasser kommen, oder sie zu Fuß durch den Dschungel verfolgen? Nachdem sie ein Flussbett entlanggelaufen sind, bekommt das Team einen hautnahen Einblick in das Leben dieser seltenen Raubkatzen.
11:35
Die Mata Atlantica in Brasilien ist ein besonderer Regenwald, und auch dessen Bewohner sind nicht alltäglich. Manche von ihnen sind extrem selten und ihr spezielles Verhalten kaum bekannt. Spinnenaffen etwa, die auch Muriqui genannt werden, sind Südamerikas größte Affenart und ausschließlich in der Mata Atlantica zu finden.
12:30
Der hochbeinige Mähnenwolf hat sich mit dem kargen Nahrungsangebot in dieser von Trockenheit dominierten Region arrangiert. Da mehr als die Hälfte des Jahres kaum Insekten oder kleine Nagetiere zu finden sind, hat sich das Raubtier darauf spezialisiert, den Mangel an Fleischfutter mit energiereicher Früchtekost auszugleichen.
13:20
Jaguare und auch Wasserschweine sind im Labyrinth aus Flüssen und Inseln solange im Vorteil, bis die jährlichen Regenfälle einsetzen. Dann steigt der Wasserspiegel bis zu sechs Meter an und verwandelt das Pantanal in eine riesige Sumpflandschaft, in der Kaimane, Fische und Anakondas in ihrem Element sind.
14:10
Buckelwale kommen aus der Antarktis in die Küstengewässer Brasiliens, um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen. Während die Walmütter sich liebevoll um die Aufzucht des Nachwuchses kümmern, sind die tonnenschweren Walbullen vorwiegend damit beschäftigt, ihre Nebenbuhler mit fast schon akrobatisch anmutenden Sprüngen zu beindrucken.
15:05
Das Kronendach ist das uneingeschränkte Reich der Harpyie. Starke Fänge, lange Krallen und ein kräftiger Schnabel machen diesen Adler zu den stärksten Greifvögeln der Erde. Seine bevorzugte Beute sind Faultiere und Affen. Harpyien brüten nur etwa alle zwei bis drei Jahre und betreuen ihre Jungtiere daher sehr fürsorglich.
15:55
Der Yala-Nationalpark in Sri Lanka ist bekannt für seine große Leoparden-Population. Klar, dass es da auch öfter einmal zu Rangeleien zwischen den Großkatzen kommt. Die männlichen Leoparden kämpfen um Territorium und Paarungsrechte, während die Weibchen versuchen, ihre Jungen optimal auf das Überleben in einer Welt voller Gefahren vorzubereiten.
16:40
Wissenschaftler des Earth Observatory of Singapore reisen durch die Region, um zu verstehen, was genau Städte zum Sinken bringt, wie sie überwacht werden und warum der Aufbau von Resilienz in den Gemeinden für ihr langfristiges Überleben entscheidend ist. Klar ist auch, dass riesige Summen an Geld aufgebracht werden müssen, um die Region für die Auswirkungen des Klimawandels zu rüsten.
17:05
Die Wissenschaftler des Earth Observatory of Singapore befinden sich in einem Wettlauf gegen die Zeit. Sie müssen herausfinden, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Küsteninfrastrukturen in der Region, die Häfen und den Handel haben wird - und wie gut wir tatsächlich auf extreme Wetterereignisse vorbereitet sind.
17:35
Die Wissenschaftler des Earth Observatory of Singapore tauchen in die Tiefen des Meeres hinab, um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean zu untersuchen. Außerdem erforschen sie den Einsatz künstlicher Riffe und wollen mehr über eine Korallenart erfahren, die dem Klimawandel zu widerstehen scheint.
18:00
Südostasien ist ein einzigartiger Teil der Welt, mit unberührten Inseln und weitläufigen Küstenhabitaten. Doch gerade die niedrig gelegenen Gebiete sind durch den Anstieg des Meeresspiegels, Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse wie Tsunamis und Taifune gefährdet. Um dagegen gewappnet zu sein, braucht es technische Innovationskraft.
18:30
Brücken gehören zum Rückgrat unserer Infrastruktur. Müssen sie aus Altersgründen einem Neubau weichen, ist Präzisionsarbeit gefragt. Mitten im Stadtverkehr der alten Industriemetropole Manchester soll eine Brücke abgerissen werden. Das Ziel ist natürlich, ihre Umgebung so wenig wie möglich in Mitleidenschaft zu ziehen. Auch für Experten eine gewaltige Herausforderung.
18:55
Pineville, Lousiana. Die O. K. Allen Bridge, benannt nach einem einstigen Gouverneur des US-Bundestaats, soll für einen Neubau gesprengt werden. Brendan Moar zeigt, wie verzwickt ein solch gewaltiges Unterfangen ist. Das Timing der Operation und Sicherheitsaspekte müssen bis ins Detail untersucht und vorgeplant werden. Nur so kann man die Auswirkungen der Sprengung möglichst exakt kontrollieren.
19:20
In Lewisham, einem Stadtteil von London, soll ein Wohnblock weichen. Eine besonders heikle Angelegenheit, da andere Wohnungen nur wenige Meter entfernt sind. Wie geht man ein solches Vorhaben in einer dicht besiedelten Stadt an? Auf dem Team, das die Aufgabe mit äußerster Präzision lösen muss, lastet eine enorme Verantwortung.
19:50
Zwei riesige überalterte Wohntürme in der Stadt Meaux östlich von Paris müssen gesprengt werden. Die Herausforderung besteht in der großen Nähe zu noch immer bewohnten Gebieten. Das Sprengteam muss einen Kompromiss zwischen Sicherheit und Effizienz finden. Die Arbeit der Spezialisten ist in einem dicht besiedelten Stadtteil ganz besonderen Einschränkungen unterworfen.
20:15
Die Natur startet wieder durch! Von der kanadischen Wildnis über das urbane Amerika bis hin zu den Hinterhöfen Großbritanniens enthüllen Wissenschaftler unerwartete und verblüffende Entdeckungen aus dem Jahr der Covid-Pandemie. Dieser ehrgeizige und provokative Film erforscht den Silberstreifen am Horizont: Viele Arten profitieren davon, wenn die Menschheit ausgebremst wird.
21:00
Wasserkrise weltweit: In Ägypten findet eine Umverteilung riesiger Wassermengen zugunsten internationaler Großkonzerne und zum Nachteil der örtlichen Landwirte statt. Im Südwesten der USA streiten sich Kommunen, Industrie und Landwirte darum, wer wie viel Wasser zu sparen hat. Und in Indien zeigen Projekte mit altem Saatgut die Vorteile einer Rückkehr zu natürlichen Wasserkreisläufen.
21:45
Kostbares Süßwasser wird weltweit immer knapper. In Indien zeigen traditionelle Techniken Lösungsmöglichkeiten auf. In Frankreich wird durch den Rückbau eines Staudamms der natürliche Wasserkreislauf wiederhergestellt. Die Nutzung des Colorado River in den USA bedroht Umwelt und Menschen in Mexiko. Und in Ägypten bieten alte und neue Bewässerungsmethoden eine Zukunftsperspektive für Nilbauern.
22:35
Der Nil hat nicht nur eine, sondern tausende Quellen. Das Quellgebiet liegt im afrikanischen Rift Valley, einer tektonischen Verwerfung, die im Laufe von Jahrmillionen ganze Gebirge auftürmte. Der höchste Gipfel liegt 5000 Meter über dem Meer, das Schmelzwasser des darunterliegenden Gletschers fließt auf abenteuerlichen Umwegen in den Nil.
23:25
Am Abfluss des Viktoriasees in Uganda entsteht aus den kleinen Nilquellen ein breiter Fluss mit sandigen Ufern und gewaltigen Stromschnellen. Im Murchison Falls Nationalpark stehen tausende Flusspferde im Wasser, große Krokodile liegen an den Sandbänken. Riesige Vogelschwärme ziehen zu ihren Futter- und Brutplätzen, und Elefantenherden kommen aus der Savanne hierher, um zu trinken und zu baden.