13:35
Eie Erde wird nicht umsonst "Blauer Planet" genannt: zwei Drittel ihrer Oberfläche sind mit Wasser bedeckt. Das kostbare Nass ist neben Luft und Land ein weiteres essentielles Element der Evolution - ohne flüssiges Wasser ist organisches Leben nicht möglich. Die Ozeane sind auch ein Motor für lokale Wetterphänomene und globale Klimaveränderungen - und bilden Lebensraum für unzählige Arten.
14:25
Als innere Planeten bezeichnet man die vier sonnennahen, erdähnlichen Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars. Sie zeichnen sich durch eine feste, felsige Oberfläche, eine hohe Dichte, geringere Größe und ihre Position innerhalb des Asteroidengürtels aus. Raumsonden sollen dabei helfen, sie weiter zu untersuchen.
15:20
Die vier großen Gas- und Eisriesen jenseits des Asteroidengürtels, Jupiter, Saturn Uranus und Neptun,sind die äußeren Planeten unseres Sonnensystemst. Entsprechend wird der Bereich der äußeren Planeten auch als äußeres Sonnensystem bezeichnet. Auch die riesigen äußeren Planeten werden mit Raumsonden näher untersucht.
16:15
Im Oktober 2024 startete die NASA-Raumsonde Europa Clipper auf ihre lange Reise zum Jupitermond Europa, wo sie im April 2030 ankommen soll. Unter der eisigen Oberfläche des Mondes befindet sich ein Salzwasserozean. Die Sonde soll diesen Ozean untersuchen und erforschen, ob es dort Orte gibt, die Leben ermöglichen könnten.
16:40
Der Löwe ist die zweitgrößte Raubkatze der Welt und gilt als "König der Tiere". Löwen unterscheiden sich von anderen Katzen dadurch, dass sie sehr sozial sind und Rudel von bis zu 35 Tieren bilden. Man geht davon aus, dass es im Naturschutzgebiet Masai Mara in Kenia heute weniger als 15.000 Exemplare gibt - ein Rückgang um 75 Prozent in 50 Jahren.
17:10
Wie die meisten Großkatzen ist auch der Leopard ein Meister der Tarnung. Ein Exemplar in der Wildnis zu finden und zu beobachten, ist eine wahre Herausforderung. Das liegt vor allem daran, dass Leoparden zum Jagen absolute Unsichtbarkeit brauchen. Deshalb sind sie so gute Kletterer und haben es perfektioniert, nicht entdeckt zu werden.
17:50
Die ersten Jaguarforscher hatten Schwierigkeiten, sich ihren Forschungsobjekten zu nähern. Aber die Zeiten haben sich geändert. Es gibt heute einige Orte auf der Welt, an denen es mit etwas Geschick möglich ist, einen wilden Jaguar zu sehen - auch wenn ihre Bestände durch die andauernde Abholzung des Regenwaldes stetig schrumpfen.
18:25
Geparden sind keine gewöhnlichen Großkatzen und unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den anderen Vertretern. Sie sind Tagesjäger, deren Sehvermögen für offene Landschaften und weit entfernte Beutetiere optimiert ist. Außerdem sind sie wahrscheinlich die schnellsten Landtiere, die je gelebt haben.
18:50
Casey Anderson und sein Kamerateam kommen in Nepal an. Dort treffen sie sich mit dem lokalen Tiger Guide Rajan Chadhary. Der erfahrener Fährtenleser führt Casey und sein Team durch das Gebiet der majestätischen Tiger im Bardia Nationalpark. Gemeinsam verschaffen sie sich einen Überblick über das Revier.
19:20
Während sie durch den nepalesischen Dschungel wandern, entdecken Casey und sein Kamerateam ihren ersten Tiger. Viele der Spuren, die sie finden, führen nicht zur Sichtung der scheuen Großkatzen. Dafür entdecken sie unterwegs eine Vielzahl anderer Wildtiere, deren Schönheit und Verhalten sie beobachten können.
19:45
Casey und Rajan diskutieren verschiedene Taktiken, um die Tiger zu finden: Ist es besser sich hinzusetzen und zu warten, bis sie zum Wasser kommen, oder sie zu Fuß durch den Dschungel verfolgen? Nachdem sie ein Flussbett entlanggelaufen sind, bekommt das Team einen hautnahen Einblick in das Leben dieser seltenen Raubkatzen.
20:15
Die Mata Atlantica in Brasilien ist ein besonderer Regenwald, und auch dessen Bewohner sind nicht alltäglich. Manche von ihnen sind extrem selten und ihr spezielles Verhalten kaum bekannt. Spinnenaffen etwa, die auch Muriqui genannt werden, sind Südamerikas größte Affenart und ausschließlich in der Mata Atlantica zu finden.
21:05
Der hochbeinige Mähnenwolf hat sich mit dem kargen Nahrungsangebot in dieser von Trockenheit dominierten Region arrangiert. Da mehr als die Hälfte des Jahres kaum Insekten oder kleine Nagetiere zu finden sind, hat sich das Raubtier darauf spezialisiert, den Mangel an Fleischfutter mit energiereicher Früchtekost auszugleichen.
21:55
Jaguare und auch Wasserschweine sind im Labyrinth aus Flüssen und Inseln solange im Vorteil, bis die jährlichen Regenfälle einsetzen. Dann steigt der Wasserspiegel bis zu sechs Meter an und verwandelt das Pantanal in eine riesige Sumpflandschaft, in der Kaimane, Fische und Anakondas in ihrem Element sind.
22:50
Buckelwale kommen aus der Antarktis in die Küstengewässer Brasiliens, um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen. Während die Walmütter sich liebevoll um die Aufzucht des Nachwuchses kümmern, sind die tonnenschweren Walbullen vorwiegend damit beschäftigt, ihre Nebenbuhler mit fast schon akrobatisch anmutenden Sprüngen zu beindrucken.
23:40
Das Kronendach ist das uneingeschränkte Reich der Harpyie. Starke Fänge, lange Krallen und ein kräftiger Schnabel machen diesen Adler zu den stärksten Greifvögeln der Erde. Seine bevorzugte Beute sind Faultiere und Affen. Harpyien brüten nur etwa alle zwei bis drei Jahre und betreuen ihre Jungtiere daher sehr fürsorglich.