17:40
Beptoy und Baka sind zwei junge Kayapo-Indianer, die im Regenwald des Amazonas im Norden von Brasilien leben. Für sie ist die Zeit gekommen, zu beweisen, dass sie starke und mutige Männer sind, die es verdienen Kayapo-Krieger genannt zu werden. Ermutigt von den Stammesältesten müssen sie das Nest einer Killerwespe attackieren, die zu den gefährlichsten Spezies im Regenwald gehört.
18:00
In der schneebedeckten Tundra der Mongolei muss der junge Tsaatan eine große Herausforderung meistern. Um zu beweisen, dass er ein Mann ist, muss er Rentiere fangen. Nur wenn ihm das gelingt, darf er seine Freundin heiraten. Wenn nicht, bleibt er in den Augen seiner Gemeinschaft für immer ein Kind. Rentiere spielen eine wichtige Rolle im mongolischen Schamanismus.
18:25
Im Himalaya klettert Mopti in 3.000 Metern Höhe eine gefährliche Steilwand hoch, um den Honig der größten Bienenart der Welt zu sammeln, der Kliffhonigbiene. Das Klettern an sich ist schon gefährlich genug, und die Bienen sind es auch. Keine leichte Aufgabe für die Jungen, die den wertvollen Honig mit Leitern, Seilen und Stangen einsammeln und dabei Männer werden wollen.
18:45
Das Fliegen mit einem Wingsuit gehört zu den gefährlichsten Sportarten der Welt. Wie schaffen es Espen, Jokke und Niccolo, wieder sicher am Boden anzukommen? Was sind ihre Erfolgsgeheimnisse und welche Orte haben es ihnen auf ihren Reisen besonders angetan? Zeit für einen Rückblick - und für einen Blick in die Zukunft.
19:30
Jost Kobusch hat sich zum Ziel gesetzt, den jeweils höchsten Berg auf den sieben Kontinenten zu besteigen. Den 26-jährigen zieht es dorthin, wo noch niemand vor ihm war und wenn doch, dann wählt er andere Routen, um zum Gipfel zu gelangen. Immer ist er allein unterwegs, ohne Hilfsmittel oder Sherpas und vorzugsweise im Winter, wenn niemand außer ihm den Trip wagt.
20:15
Doug macht sich mit seiner Drohne auf den Weg zu einer Mission in der Dominikanische Republik. Ein lokaler Tierschützer hat ihn um Hilfe gebeten, weil Hunde mit neugeborenen Welpen an einer städtischen Mülldeponie ausgesetzt wurden. Hier soll Doug die Welpen mit seiner Spezialdrohne aufspüren, bevor es zu spät ist.
20:40
Doug bricht nach Malawi in Zentralafrika auf, um Hyänenforscher bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Er möchte einen Beitrag zum Schutz der Wildtiere leisten und die Forscher sind überzeugt, dass er und seine Spezialdrohne ihre Arbeit revolutionieren könnten. Und tatsächlich bieten die Drohnenaufnahmen eine Überraschung für alle Beteiligten.
21:05
Neben seinem Einsatz als Tierretter engagiert sich Doug auch für den Artenschutz. Bei einem Besuch im zentralafrikanischen Malawi erprobt er, wie seine Drohne die Erforschung der Tierwelt unterstützen kann. Von der Fernerkundung bis zum Aufspüren der größten Fledermäuse der Welt - seine Drohne leistet wertvolle Arbeit.
21:30
Nachdem die kalifornische Kleinstadt Greenville durch einen verheerenden Waldbrand verwüstet wurde, macht sich Doug mit seiner alten Freundin Shannon Jay auf zu einer Mission. Ziel des Einsatzes ist die Rettung von Katzen, die durch das sogenannte "Dixie Fire" ihr Zuhause verloren haben. Doch es stellt sich heraus, dass nicht nur Katzen ihre Hilfe brauchen.
22:00
Doug reist mit seiner Drohne nach Kentucky, wo ein noch nie dagewesener Wintertornado gewütet hat. In den zerstörten Städten Mayfield und Dawson Springs werden Dougs Fähigkeiten als Retter auf eine harte Probe gestellt. Wird er die vielen heimatlosen Katzen und Hunde retten können, die in der bitteren Dezemberkälte um ihr Leben kämpfen?
22:20
Der Beruf des Veterinärs ist längst kein Traumberuf mehr. Tiermediziner leiden überdurchschnittlich häufig unter Depressionen und haben ein stark erhöhtes Suizidrisiko. Hohe Arbeitsbelastung, schlechte Bezahlung und dauernde Konflikte mit Tierhaltern führen oft in die Krise. Drei Veterinäre suchen Lösungen, um ihren eigentlich erfüllenden Beruf weiter ausüben zu können.
22:55
Sie sind Schmuse-Partner, essen artig vom Löffel und singen sogar Lieder. Heute erfahren längst nicht nur die klassischen Haustiere Zuwendung, die das erforderliche Maß übersteigt. Die Vermenschlichung der Kreatur schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. So werden selbst aus Alligatoren oder Geparden Kuschelfreunde, was Mensch und Tier gleichermaßen schadet.
23:40
Mehr als eine Million Menschen kamen auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Syrien in Europa unter. Die meisten von ihnen ließen alles zurück: Angehörige, Freunde, Besitz, aber auch ihre geliebten Haustiere. Eine Syrerin, die selbst aus Damaskus floh und heute in den Niederlanden lebt, hilft ihren Landsleuten bei der Wiedervereinigung mit ihren Vierbeinern.