17:00
Comedian Olli Dittrich gibt sich die Ehre im Wunderland. Zusammen mit seinem Schauspieler-Kollegen Jon Flemming Olsen will er die Kultfigur "Dittsche" in der Modellbauanlage verewigen. Kurz vor der Eröffnung des neuen Bauabschnitts Rio streikt ausgerechnet ein besonderes Wahrzeichen der südamerikanischen Metropole: die Straßenbahn Santa Teresa. Die Tram will einfach nicht fahren.
17:45
Die feierliche Eröffnung des neuesten Abschnittes Rio de Janeiro steht unmittelbar bevor. Doch bis es so weit ist, muss die Wunderland-Crew noch einige Hürden meistern. Der Uhrenturm des Hauptbahnhofs der Metropole steht schief. Auch die Seilbahn über den Hügel der Stadt ist noch nicht fertig - Arne Trienes und Sven Friedrich kämpfen mit widerspenstigen Gondeln.
18:30
Tim Cridland ist ein Artist in Las Vegas, der behauptet, gegen Schmerzen praktisch immun zu sein. Er zeigt überaus schmerzhafte Kunststücke und scheint dabei in der Lage zu sein, deutlich mehr auszuhalten als die meisten anderen Menschen. Seine Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie Geist und Körper des Menschen Grenzen überwinden können.
18:55
Der Gedächtniskünstler Ron White kann sich die exakte Abfolge von hunderten Spielkarten einprägen. Umso bemerkenswerter, als Ron Legastheniker ist und an einer Lese-Rechtschreib-Störung leidet. Er gibt Einblick in seine Mnemotechnik, also ein umfangreiches System von Eselsbrücken. Es kann auch anderen helfen, ihr Potential voll zu entfalten.
19:20
Der Kiefer von Igor Zapirov ist unglaublich stark. Der Kraftakrobat hat mehrere Weltrekorde gebrochen - und kann mit seinen Zähnen einen ganzen Bus ziehen. Thom Hunt beleuchtet, mit welchen Methoden Igor seinen Kiefer trainiert. Der Biologe erklärt, warum der Körper derartige Höchstleistungen vollbringen kann.
19:50
Scott Flansburg ist der menschliche Computer. Er hält etliche Weltrekorde im Kopfrechnen und ist in der Lage, komplexe mathematische Gleichungen sekundenschnell im Kopf zu lösen. Dabei überholt er mühelos den Taschenrechner. Eine außergewöhnliche Begabung, die das Mathetalent auch nutzt, um andere für das Rechnen zu begeistern.
20:15
Sabrina Chevannes wurde schon im Alter von vier Jahren ein IQ von 178 attestiert. Sie ist somit ganz offiziell ein Genie. Wie entsteht im Gehirn das Potential für außergewöhnliche intellektuelle Leistungen? Jack Lewis untersucht, ob wahres Genie erblich ist oder durch Förderung entfesselt werden kann - oder beides.
21:00
Kann man Menschen willenlos machen? Jack Lewis erkundet die Effekte der Hypnose auf das Gehirn und unternimmt einen Selbstversuch. Wie beeinflusst der veränderte Bewusstseinszustand Gedanken, Erinnerungen und Verhalten? Gemeinsam mit einem Hypnotiseur erforscht Lewis, ob Menschen gegen ihren Willen zu Taten gezwungen werden können.
21:50
Die Verbindung unseres Verdauungstrakts zum Gehirn rückt immer stärker ins Blickfeld der Forschung. Wie beeinflusst unser Darm das Gehirn? Dr. Lewis befragt Menschen, die am Reizdarmsyndrom leiden. Inwiefern spielt die Darmflora, das sogenannte Mikrobiom, eine Rolle im Hinblick auf psychische Gesundheit und Wohlbefinden? Sollte man auf sein Bauchgefühl hören?
22:40
Das Gehirn kann sich anhand von Erfahrungen oder nach Verletzungen anpassen und erneuern. Spezialisten wie Dr. Jack Lewis sprechen auch von "Neuroplastizität". Ein Unfallopfer, das sich auf wundersame Weise erholt hat, ist ein lebendiges Beispiel dafür. Neurologe Lewis untersucht, wie sich das Gehirn selbst heilt und nach einer Verletzung sogar ganz neue Fähigkeiten erlernt.
23:30
Ein innovatives Fitness- und Spa-Center setzt auf die neueste Technik. Eine medizinische Klinik bietet Gehirnstimulation durch Ultraschall an, was zu einer höheren, geistigen Leistungsfähigkeit führen soll. Und ein Labor versucht durch Wissenschaft etwas zu replizieren, wofür Mönche ihr ganzes Leben lang brauchen.
23:55
Die Entdeckung von CRISPR-Cas9, auch Genom-Editierung genannt, im Jahr 2012 eröffnete scheinbar grenzenlose Möglichkeiten im Bereich der Gentechnik. Doch in den Folgejahren wurde Wissenschaftlern bewusst, dass eine allmächtige Gen-Schere nicht zu gebrauchen ist, wenn man nicht weiß, wo man schneiden soll.