18:25
Am 26. März 2024 geriet das Containerschiff Dali beim Auslaufen aus dem Hafen von Baltimore außer Kontrolle und rammte die Francis-Scott-Key-Brücke, die daraufhin einstürzte. Sechs Arbeiter starben. Technische Defekte an Schraube, Ruder und Anker machten das Schiff faktisch seeuntüchtig. Tagelang war der wichtige amerikanische Hafen blockiert.
19:20
Am 22. Februar 2024 brach in einem 14-stöckigen Luxuswohnkomplex im spanischen Valencia ein Feuer aus. Starke Winde, entflammbare Baumaterialien und ein Kamineffekt führten zur vollständigen Zerstörung des Hochhauses mit 138 Wohneinheiten. Nur 10 Menschen kamen ums Leben, obwohl die Dynamik des Feuers mit dem Brand im Grenfell Tower in London vergleichbar ist, bei dem 70 Menschen starben.
20:15
In New York City gibt es das beste Essen - zumindest, wenn man die New Yorker fragt. Das meiste davon kommt von einem zentralen Punkt in der Bronx: dem Hunts Point Distribution Center. Jedes Jahr werden von dort aus 2 Milliarden Kilo Lebensmittel an die Restaurants, Lebensmittelgeschäfte und Bodegas der Stadt geliefert.
20:40
Das New York City Fire Department ist stolz auf seinen guten Ruf und seine Geschichte. Die Berufsfeuerwehr ist weltweit führend in Sachen Innovation, aber sie ist auch von Tragödien geprägt. Durch gute Vorbereitung, Koordination und Einsatzbereitschaft macht das FDNY es für die New Yorker sicherer, New Yorker zu sein.
21:05
New York City ist das Herzstück des amerikanischen Eisenbahnsystems. In seinem Zentrum steht das Grand Central Terminal. Der Bahnhof im Beaux-Arts-Stil zieht seit über hundert Jahren Touristen und Pendler gleichermaßen an. Doch um alles am Laufen zu halten, sind Hunderte von Schaffnern, Bahnhofsmanagern und Rettungskräften erforderlich.
21:30
New York mag zwar das beste öffentliche Nahverkehrssystem Amerikas haben, aber seine Straßen sind genauso wichtig. Jeden Tag müssen sich dort Massen an Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern miteinander arrangieren. Damit alles reibungslos funktioniert, braucht es Streumittel, Kehrmaschinen, Tausende von Kameras und jede Menge Asphalt.
21:55
In New York fällt eine Menge Müll an - aber die Hälfte davon kann recycelt werden. Hier nimmt die Stadt auf vielfältige Art eine Vorreiterrolle ein: Von Anlagen, die Flaschen und Dosen verarbeiten, über eine neue Kompostierungsbewegung bis hin zu einer Gemeinschaft, die auf das Recyclingsystem angewiesen ist, um zu überleben.
22:20
11. September 2001: Nach den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon wird der US-Luftraum gesperrt. 38 Flugzeuge landen in Gander auf der kanadischen Insel Neufundland. Die kleine Stadt mit 10.000 Einwohnern nimmt 6.700 Gestrandete auf. In kurzer Zeit organisieren Freiwillige Unterkunft, Kleidung und Verpflegung - aus Fremden werden Freunde und teils sogar Liebespaare.
23:15
Die Schüsse auf US-Präsident Kennedy schockierten 1963 die Welt. Mit dem Attentat war auch der Traum von einem besseren Amerika gestorben. Als Personenschützer erlebte Paul Landis den Anschlag aus nächster Nähe. Lange hat er diesen Tag verdrängt. Erst 60 Jahre danach bricht er sein Schweigen und stellt einen Teil der Erkenntnisse über den Mord in Frage.
23:30
In einem Kino in der Nähe des Tatorts wird Lee Harvey Oswald verhaftet. Er beteuert seine Unschuld und wird zwei Tage später in Polizeigewahrsam getötet. War das Attentat doch ein Auftragsmord der Russen oder Kubaner? Die Schüsse auf Kennedy fallen in politisch angespannten Zeiten. Weltweit wird über Motiv, Täter und Drahtzieher spekuliert. Ein Ex-Secret-Service-Agent erinnert sich.
23:40
Amerika trauert auch um den politischen Aufbruch. Kennedy galt als Popstar der Politik. Kaum jemand wusste, dass der smarte Präsident seit seiner Kindheit unter großen Schmerzen litt und starke Medikamente einnahm. Hunderttausende erweisen John F. Kennedy die letzte Ehre. Seine Ehefrau Jackie wahrt öffentlich Haltung. Privat erlebt sie ihr damaliger Leibwächter verzweifelt.
23:55
Eine Woche nach Kennedys Ermordung nimmt die Warren-Kommission ihre Arbeit auf mit dem Ziel einer lückenlosen Aufklärung der Tat. 60 Jahre nach dem Attentat bricht nun ein damaliger Personenschützer sein Schweigen. Das Projektil soll im Autositz stecken geblieben sein, hinter US-Präsident Kennedy. Doch eine Kugel kann nicht im Zickzack fliegen. Die Aussage bringt die Einzeltäter-These ins Wanken.