15:15
Am 26. März 2024 geriet das Containerschiff Dali beim Auslaufen aus dem Hafen von Baltimore außer Kontrolle und rammte die Francis-Scott-Key-Brücke, die daraufhin einstürzte. Sechs Arbeiter starben. Technische Defekte an Schraube, Ruder und Anker machten das Schiff faktisch seeuntüchtig. Tagelang war der wichtige amerikanische Hafen blockiert.
16:10
Am 22. Februar 2024 brach in einem 14-stöckigen Luxuswohnkomplex im spanischen Valencia ein Feuer aus. Starke Winde, entflammbare Baumaterialien und ein Kamineffekt führten zur vollständigen Zerstörung des Hochhauses mit 138 Wohneinheiten. Nur 10 Menschen kamen ums Leben, obwohl die Dynamik des Feuers mit dem Brand im Grenfell Tower in London vergleichbar ist, bei dem 70 Menschen starben.
17:05
Cody trifft im verlassenen Vergnügungspark Six Flags in New Orleans auf wilde Tiere und aufregende Attraktionen. Josh hält sich unterdessen im geteilten Zypern auf, wo das Peace Corps der Vereinten Nationen es ihm ermöglicht, den alten Flughafen der Hauptstadt Nikosia und die UN-Pufferzone zu erkunden.
17:50
Zusammen mit der Dachdeckerin Elaina Hammeken erkundet Josh in Armenien ein faszinierendes Radioteleskop aus der Sowjetzeit. Cody unternimmt währenddessen mit seinem Begleiter Elvis Brauer in Ptolemaida eine Reise durch die griechische Bergbauindustrie und erkundet die Geschichte einer ganz besonderen Region.
18:45
Während Cody mit Freerunner Abudi Alsagoff verlassene Gewerbegebiete in der angeblich hässlichsten Stadt der Welt erkundet, besucht Josh mit seinem alten Kumpel John Yurei das berühmte amerikanische Gefängnis "Joliet", in dem die Gefangenen früher ihre eigenen Zellen bauen mussten. Heute ist es eine Touristenattraktion und eine beliebte Drehkulisse für Filme.
19:25
Josh und die Explorer-Legende Steve Duncan reisen zur arktischen Insel Spitzbergen in Norwegen. Dort wollen sie eine alte sowjetische Bergbaustadt erkunden. Cody beschäftigt sich in der Zwischenzeit mit der dunklen Geschichte der Gefängnisinsel Goli Otok in Kroatien - auch um an das Leid der ehemaligen Gefangenen zu erinnern.
20:15
Wasser bedeutet Leben. Und so wird vermutet, dass die ersten Lebensformen auf der Erde in den Ozeanen entstanden sind. Doch es dauerte Milliarden von Jahren, bis sich aus mikroskopisch kleinen Einzellern komplexere Lebewesen entwickelten: zunächst Organismen mit gallertartigen Körpern, dann mit gepanzerten Schalen und schließlich mit einem Rückgrat.
21:05
Als sich immer größere zusammenhängende Landmassen auf der Erde bildeten, breitete sich das Leben zunehmend auch dort aus. Den Anfang machten vor etwa 500 Millionen Jahren primitive Pflanzen, die sich stetig weiterentwickelten. Sie waren Grundnahrungsmittel für die Insekten, die schließlich ebenfalls das Land besiedelten.
21:55
Es dauerte lange, bis die Wirbeltiere das Land eroberten, doch dann gab es kein Zurück mehr. Die Reptilien schienen das Rennen zu gewinnen, und einige von ihnen wurden zu den größten Lebewesen, die je auf der Erde lebten. Die Dinosaurier dominierten die Erde 150 Millionen Jahre lang - doch sie waren nicht allein.
22:45
Die Dinosaurier hatten eine lange und glorreiche Herrschaft, aber sie währte nicht ewig. Mit ihrem Aussterben eröffnen sich neue Möglichkeiten für kleine Säugetiere, die sich nun frei entfallen können. Sie werden im Laufe der Zeit immer größer und auch intelligenter - bis sich schließlich der Mensch den Planeten auf eine nie dagewesene Weise zu eigen macht.
23:40
Weltweit arbeiten Forschende daran, verschwundene Tierarten neu zu erschaffen, denn Mammut und Beutelwolf sollen zurückkehren, um bedrohte Lebensräume zu retten. Die Baupläne des verloren geglaubten Erbguts gewinnen sie mit Hilfe moderner Bio- und Gentechnik aus Museumsexemplaren. Ist das eine Hoffnung für eine intakte Natur oder spielt die Wissenschaft Gott - mit unabsehbaren Folgen?