04:20
Die Polynesier erkundeten schon früh den Pazifik und errichteten an Orten wie der Osterinsel vor der Küste Chiles und Nanmadol in Mikronesien kunstvolle Tempel. Zu ihnen zählen auch die Kriegerstämme der Maori, die im 14. Jahrhundert von Ostpolynesien nach Neuseeland reisten und dort einen von Menschen unbewohnten Ort vorfanden.
05:10
Die europäische Kolonisierung des Pazifiks beginnt im 16. Jahrhundert, als die Spanier eine Galeonenroute zwischen den Philippinen und Acapulco in Mexiko errichten. Im 18. und 19. Jahrhundert gründen dann auch die Briten und Franzosen pazifische Kolonien und starten Kreuzzüge. Im 20. Jahrhundert wird der Pazifik schließlich zum Kriegsschauplatz für neue Supermächte.
06:00
Von ihrem Zentrum in Cuzco im peruanischen Hochland aus wurden die Inkas zum größten präkolumbianischen Königreich Amerikas, bevor europäische Waffen und Krankheiten schließlich ihren Untergang besiegelten. Doch ihre fortschrittlichen Technologien, ihre opulenten Kunstwerke und ihre beeindruckende Architektur machten die Inkas auf ewig bewundert und unvergessen.
07:00
Die 8. US-Luftflotte flog einige der waghalsigsten Einsätze des Zweiten Weltkriegs über dem europäischen Festland. Von ihren Basen in Ostengland aus zerstörten ihre Bomber viele wichtige strategische Ziele, während ihre Jagdflugzeuge der deutschen Luftwaffe schwer zusetzten. Doch der Preis dafür war hoch: Die "Mighty Eighth" erlitt die größten Verluste aller amerikanischen Einheiten im Krieg.
07:50
Beim Untergang der Titanic, dem verheerenden Bhola-Zyklon in Pakistan 1970 oder dem tödlichen Ebola-Ausbruch 2014 in Westafrika - die Folgen großer Katastrophen sind umso schlimmer, wenn Menschen nicht ausreichend auf sie vorbereitet sind. Ihre Entstehung und ihren Ablauf genau zu verstehen, kann dabei helfen, in Zukunft Leben zu retten.
08:50
Von Deepwater Horizon über die Londoner Smog-Katastrophe bis hin zur Zerstörung Pompejis: Große Tragödien können ganze Gesellschaften nachhaltig verändern - zum Guten oder zum Schlechten. Neue Analysen offenbaren nun umfassende Erkenntnisse darüber, wie es zu diesen Katastrophen kam und was wir tun können, um in der Zukunft noch besser dagegen gewappnet zu sein.
09:45
Vom "Liverpool Blitz" im Zweiten Weltkrieg, dem schrecklichen Erdbeben in Haiti, den verheerenden australischen Waldbränden 2019 bis hin zu einem möglichen Untergang der Menschheit durch Sonneneruptionen: Große Katastrophen können die Menschen dazu bringen, näher zusammenzurücken und ihren Platz in der Natur und im Universum aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
10:40
Das New York City Fire Department ist stolz auf seinen guten Ruf und seine Geschichte. Die Berufsfeuerwehr ist weltweit führend in Sachen Innovation, aber sie ist auch von Tragödien geprägt. Durch gute Vorbereitung, Koordination und Einsatzbereitschaft macht das FDNY es für die New Yorker sicherer, New Yorker zu sein.
11:05
New York City ist das Herzstück des amerikanischen Eisenbahnsystems. In seinem Zentrum steht das Grand Central Terminal. Der Bahnhof im Beaux-Arts-Stil zieht seit über hundert Jahren Touristen und Pendler gleichermaßen an. Doch um alles am Laufen zu halten, sind Hunderte von Schaffnern, Bahnhofsmanagern und Rettungskräften erforderlich.
11:30
New York mag zwar das beste öffentliche Nahverkehrssystem Amerikas haben, aber seine Straßen sind genauso wichtig. Jeden Tag müssen sich dort Massen an Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern miteinander arrangieren. Damit alles reibungslos funktioniert, braucht es Streumittel, Kehrmaschinen, Tausende von Kameras und jede Menge Asphalt.
11:55
In New York fällt eine Menge Müll an - aber die Hälfte davon kann recycelt werden. Hier nimmt die Stadt auf vielfältige Art eine Vorreiterrolle ein: Von Anlagen, die Flaschen und Dosen verarbeiten, über eine neue Kompostierungsbewegung bis hin zu einer Gemeinschaft, die auf das Recyclingsystem angewiesen ist, um zu überleben.
12:20
Sie kamen aus dem hohen Norden, waren als wilde Krieger gefürchtet und schufen auf Sizilien das reichste und fortschrittlichste Königreich Europas: die Normannen. Doch was verschlug die Nordländer in die Glut des Südens? Und wie schaffte es eine Handvoll Söldner, in kurzer Zeit ein solches Imperium zu errichten?
13:45
Kreuzfahrer, Osmanen, Venezianer, Mauren und andere europäische Imperien errichteten im Mittelmeerraum große Festungen, die im Laufe der Geschichte Zeuge epischer Schlachten und historischer Momente wurden. Die beeindruckenden Bauten verraten uns viel über die Menschen, die sie errichteten, und darüber, wie sie sich gegen blutige Angriffe zur Wehr setzten.
14:40
Die Polynesier erkundeten schon früh den Pazifik und errichteten an Orten wie der Osterinsel vor der Küste Chiles und Nanmadol in Mikronesien kunstvolle Tempel. Zu ihnen zählen auch die Kriegerstämme der Maori, die im 14. Jahrhundert von Ostpolynesien nach Neuseeland reisten und dort einen von Menschen unbewohnten Ort vorfanden.
15:30
Die europäische Kolonisierung des Pazifiks beginnt im 16. Jahrhundert, als die Spanier eine Galeonenroute zwischen den Philippinen und Acapulco in Mexiko errichten. Im 18. und 19. Jahrhundert gründen dann auch die Briten und Franzosen pazifische Kolonien und starten Kreuzzüge. Im 20. Jahrhundert wird der Pazifik schließlich zum Kriegsschauplatz für neue Supermächte.
16:20
Wenige Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine brechen die beiden Berliner Fotografinnen Johanna Maria Fritz und Mila Teshaieva auf in das Kriegsgebiet, Milas Heimat. Die beiden Frauen halten die Schrecken des Krieges und das Schicksal der Menschen vor Ort in Bildern fest. Gemeinsam reisen sie in das geschundene Land und begegnen Zerstörung, Leid und Empörung.
16:55
Seit 2008 ist Kosovo unabhängig. Die Stadt Mitrovica ist geteilt zwischen dem serbisch geprägten Norden und dem ethnisch-albanischen Süden. Hier steht die Zentrale des Trepca-Konzerns. Doch die Werke des Bergbaukonzerns sind geteilt wie das gesamte Land. Mustafa Bajram soll zwischen den nördlichen und südlichen Konzernteilen zu vermitteln. Noch heute fällt es ihm schwer, serbisch zu sprechen.
17:30
Josh und die Explorer-Legende Steve Duncan reisen zur arktischen Insel Spitzbergen in Norwegen. Dort wollen sie eine alte sowjetische Bergbaustadt erkunden. Cody beschäftigt sich in der Zwischenzeit mit der dunklen Geschichte der Gefängnisinsel Goli Otok in Kroatien - auch um an das Leid der ehemaligen Gefangenen zu erinnern.
18:20
Cody ist nach Namibia gereist, um den Spuren deutscher Diamantenjäger zu folgen. Raffinierte Schmuggler und Diebe stehen im Vordergrund der Geschichten, auf die er dabei stößt. Josh ist unterdessen in Albanien und findet dort aufgegebene Kampfjets und eine geheime Fabrik, die so manche Überraschung bereithält.
19:05
Israel Kaunatjike ist Nachkomme der Hereros, an denen deutsche Kolonialtruppen vor über hundert Jahren im damaligen Deutsch-Südwestafrika Völkermord begingen. Von Berlin aus geht er auf eine Spurensuche in seine alte Heimat. Seine Reise führt auch in die deutsch geprägte Küstenstadt Swakopmund. Hier kommen Hereros aus ganz Namibia zusammen, um in einem Gedenkmarsch an die Opfer zu erinnern.
19:40
Armand Zorn zieht als zwölfjähriger Junge aus Kamerun nach Halle an der Saale. Als Jugendlicher macht er hier die ersten Erfahrungen mit Fremdenhass, als er mit seiner Fußballmannschaft zu Auswärtsspielen fährt. Er erinnert sich, dass die Leute ihn ausgebuht haben oder Affenrufe nachgemacht haben, wenn er am Ball war. Inzwischen lebt der 33-jährige Unternehmensberater in Frankfurt am Main.
20:15
Als die Front der italienischen Achsenpartner 1941 in Libyen wankt, schickt Hitler sein Protegé Erwin Rommel mit einem Truppenkontingent zu Hilfe. Der verwegene Panzerwaffengeneral düpiert mit unkonventionellen Methoden die britischen Streitkräfte. Mit ersten Siegen avanciert Rommel 1942 zum Star der Nazi-Wochenschau. Die Eroberung des Suezkanals ist das große Ziel.
21:00
Hitler gibt sich Fantasien hin, dass das Afrikakorps bis Palästina und Syrien marschiert. Die Briten leisten heftige Gegenwehr. Ihr neuer Befehlshaber, Bernard L. Montgomery, hat Rommels Strategie genau studiert. Der "Wüstenfuchs" wird derweil in Berlin kameragerecht herumgereicht, um von der Ostfront abzulenken. Schließlich werden die Deutschen Ende 1942 in El-Alamein vernichtend geschlagen.
21:45
Im Januar 1943 treffen sich der britische Premierminister Churchill und US-Präsident Roosevelt in Casablanca, um ihre Strategie gegen die Achsenmächte zu besprechen. Sie fordern deren bedingungslose Kapitulation. Das betrifft auch die Reste des Afrikakorps von Erwin Rommel. Die Truppen kämpfen jetzt bei ihren heftigen Abwehrgefechten auch mit den amerikanischen Streitkräften. Das ist aussichtslos.
22:30
Als Europa nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche liegt, werden die umherirrenden Waisenkinder zu tragischen Opfern der Nachkriegszeit. Einige müssen innerhalb Europas fliehen, um zu überleben. Andere werden vertrieben, aus ihren Adoptivfamilien gerissen oder von Ländern gestohlen, die dringend eine Wiederbevölkerung benötigen. Die Kinder von einst erzählen heute erstmals ihre Geschichte.
23:15
Anhand akribischer Archivarbeit, unveröffentlichter Tagebuchaufzeichnungen von Ärzten und Aussagen internationaler Zeitzeugen ist es möglich, die Tragödie dieser verlorenen Kinder des Krieges zu erzählen. Die meisten haben ihre wahre Identität erst viele Jahre später entdeckt, manche nie. Wie sehr bestimmte das Trauma der Vergangenheit ihr Leben?
00:00
Andra und Tatiana Bucci wurden aus Italien nach Auschwitz verschleppt und haben das unbegreifliche Grauen des Holocaust überlebt. Ihren Cousin Sergio haben die Nazis für medizinische Experimente missbraucht und 1945 zusammen mit 19 weiteren jüdischen Kindern ermordet. Jetzt erzählen die Schwestern auch ihre eigene Geschichte als Opfer der Nazis.
00:45
Als die Front der italienischen Achsenpartner 1941 in Libyen wankt, schickt Hitler sein Protegé Erwin Rommel mit einem Truppenkontingent zu Hilfe. Der verwegene Panzerwaffengeneral düpiert mit unkonventionellen Methoden die britischen Streitkräfte. Mit ersten Siegen avanciert Rommel 1942 zum Star der Nazi-Wochenschau. Die Eroberung des Suezkanals ist das große Ziel.
01:30
Hitler gibt sich Fantasien hin, dass das Afrikakorps bis Palästina und Syrien marschiert. Die Briten leisten heftige Gegenwehr. Ihr neuer Befehlshaber, Bernard L. Montgomery, hat Rommels Strategie genau studiert. Der "Wüstenfuchs" wird derweil in Berlin kameragerecht herumgereicht, um von der Ostfront abzulenken. Schließlich werden die Deutschen Ende 1942 in El-Alamein vernichtend geschlagen.
02:15
Im Januar 1943 treffen sich der britische Premierminister Churchill und US-Präsident Roosevelt in Casablanca, um ihre Strategie gegen die Achsenmächte zu besprechen. Sie fordern deren bedingungslose Kapitulation. Das betrifft auch die Reste des Afrikakorps von Erwin Rommel. Die Truppen kämpfen jetzt bei ihren heftigen Abwehrgefechten auch mit den amerikanischen Streitkräften. Das ist aussichtslos.
03:00
Als Europa nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche liegt, werden die umherirrenden Waisenkinder zu tragischen Opfern der Nachkriegszeit. Einige müssen innerhalb Europas fliehen, um zu überleben. Andere werden vertrieben, aus ihren Adoptivfamilien gerissen oder von Ländern gestohlen, die dringend eine Wiederbevölkerung benötigen. Die Kinder von einst erzählen heute erstmals ihre Geschichte.
03:45
Anhand akribischer Archivarbeit, unveröffentlichter Tagebuchaufzeichnungen von Ärzten und Aussagen internationaler Zeitzeugen ist es möglich, die Tragödie dieser verlorenen Kinder des Krieges zu erzählen. Die meisten haben ihre wahre Identität erst viele Jahre später entdeckt, manche nie. Wie sehr bestimmte das Trauma der Vergangenheit ihr Leben?
04:30
Andra und Tatiana Bucci wurden aus Italien nach Auschwitz verschleppt und haben das unbegreifliche Grauen des Holocaust überlebt. Ihren Cousin Sergio haben die Nazis für medizinische Experimente missbraucht und 1945 zusammen mit 19 weiteren jüdischen Kindern ermordet. Jetzt erzählen die Schwestern auch ihre eigene Geschichte als Opfer der Nazis.