04:15
Gerüchte der nationalsozialistischen Führung über verschiedene "Wunderwaffen", mit denen der Krieg noch gewonnen werden könne, sollten den Durchhaltewillen der Soldaten und der Bevölkerung stärken. In Wirklichkeit aber gab es diese Waffen gar nicht oder sie befanden sich erst im Anfangsstadium ihrer Entwicklung. Nach der Zerstörung Nazi-Deutschlands verschwanden viele der Baupläne.
05:05
Die Stadt Berlin wiegt sich in der Illusion, den Krieg zu überstehen. Jeden Tag Bombenangriffe, jeden Tag werden Leichen bestattet und Brände gelöscht. Jeden Tag geht der Alltag weiter, während die Front näher rückt. Der Tod trifft Frauen und Männer, Alte und Junge, Kinder und Greise, Nationalsozialisten ebenso wie die Zwangsarbeiter, die auf ihre Befreiung warten.
06:35
Am 30. April weht die Rote Fahne über dem Reichstag und Adolf Hitler nimmt sich das Leben. Es dauert noch zwei Tage, bis sich die Stadt ergibt. Eine Niederlage, die eine Befreiung ist. Auf der Potsdamer Konferenz wird über das Schicksal der Stadt entschieden. Doch das Band, das die Alliierten zusammengehalten hat, zerreißt - und der Kalte Krieg beginnt. Der Winter steht vor der Tür.
08:05
Die Geschichte des Wilden Westens ist von zahlreichen Kriegen geprägt: Beim Mexikanisch-Amerikanischen Krieg ging es vor allem um die Ausbreitung des US-Territoriums nach Südwesten. Später führte die Frage um die Sklaverei zu Konflikten zwischen den US-Staaten, die schließlich im Amerikanischen Bürgerkrieg gipfelten.
09:05
Zwei deutsche Technik-Pioniere, die Ingenieure Willy Messerschmitt und Alexander Lippisch, schlossen sich zusammen, um das erste raketengetriebene Jagdflugzeug zu bauen. Das Ergebnis - die Messerschmitt Me 163 - war sowohl für die Alliierten als auch für die deutschen Piloten gefährlich. Es war ein beeindruckendes, aber rückblickend nicht ganz ausgereiftes Flugzeug.
09:55
Die Heinkel He 162, der sogenannte "Volksjäger", sollte als einfaches, in Massen gebautes Flugzeug gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die gegnerischen Bomber über Deutschland abwehren. Das oftmals beschworene "Heinkeltempo" erlebte hier seinen Höhepunkt - und kostete wenige Wochen vor Kriegsende noch Hunderten von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen das Leben.
10:50
Hermann Göring war großer Fan der Fiat G.55. Doch das italienische Jagdflugzeug kam zu spät auf den Markt, um von den Nazis und ihren Verbündeten jemals effektiv eingesetzt zu werden. Am Ende ist die "Centauro" das einzige Flugzeug, das im Zweiten Weltkrieg sowohl für die Alliierten als auch für die Achsenmächte gekämpft hat.
11:45
Nicht nur der Krieg in der Ukraine zeigt: Kampfdrohnen werden immer intelligenter, autonomer und werden immer häufiger eingesetzt. Das wirft neue ethische und rechtliche Fragen auf: Wie autonom dürfen Waffen sein? Werden bald Algorithmen über Leben und Tod entscheiden und nicht mehr der Mensch? Lässt sich die Entwicklung überhaupt noch regulieren? Experten sind skeptisch.
12:35
Gerüchte der nationalsozialistischen Führung über verschiedene "Wunderwaffen", mit denen der Krieg noch gewonnen werden könne, sollten den Durchhaltewillen der Soldaten und der Bevölkerung stärken. In Wirklichkeit aber gab es diese Waffen gar nicht oder sie befanden sich erst im Anfangsstadium ihrer Entwicklung. Nach der Zerstörung Nazi-Deutschlands verschwanden viele der Baupläne.
13:30
Alexander der Große starb 323 v. Chr. mit nur 32 Jahren in Babylon. Starb er durch eine Krankheit oder durch Gift? Bis heute ist sein Grab verschollen. Forscher begeben sich auf Spurensuche in Memphis und Alexandria, wo neue Funde Rätsel aufgeben. Mit modernster Technologie und Expertenwissen nähern wir uns dem Geheimnis: Wo liegt Alexander der Große?
14:15
König Philipp II. von Makedonien, Vater Alexanders des Großen, wird 336 v. Chr. ermordet - mitten auf dem Höhepunkt seiner Macht. War seine Frau Olympias in die Verschwörung verwickelt, um ihren Sohn Alexander auf den Thron zu bringen? Bis heute ist unklar, wo die sterblichen Überreste von Philipp und Olympias ruhen. Mit Hilfe neuer Forschungstechniken rückt die Lösung dieses Rätsels nun näher...
15:10
Francesca Chiorando verschlägt es ins walisische Snowdonia, eine der entlegensten Ecken Großbritanniens. Die Region ist geprägt von neun Gebirgsketten, die den höchsten Berg in Wales beheimaten: den Snowdon. Hier wurden in der Vergangenheit Schlachten entschieden, heute zieht er Wanderer und Kletterer nahezu magisch an - trotz vieler Gefahren.
16:00
Von Marokko aus begibt sich Francesca Chiorando auf eines der größten Abenteuer ihres Lebens: In der Sahara erwarten sie gnadenlose Hitze und Trockenheit, endlose Weite und tödliche Kreaturen. Zum Glück bekommt sie Unterstützung von Einheimischen, die wissen, wie man an diesem lebensfeindlichen Ort bestehen kann.
16:50
30 v. Chr. begeht Kleopatra in ihrem Palast in Alexandria Selbstmord, um der römischen Gefangenschaft zu entgehen. Die Herrscherin Ägyptens wollte nicht zur Trophäe der siegreichen Römer werden. Hat sie sich tatsächlich durch den Biss einer Schlange getötet? Bis heute bleibt Kleopatras Grab verschollen. Mithilfe von modernster Technologie wird nun neu nach ihrer letzten Ruhestätte gesucht.
17:40
1331 v. Chr., so vermutet man, stirbt Königin Nofretete. Ihr Leben und Tod bleiben voller Rätsel: Als Frau des als Ketzer bekannten Pharaos Echnaton tritt sie ins Licht der Geschichte, doch dann verschwindet sie spurlos. Ihr Grab ist bis heute unentdeckt. Mit Hilfe von modernster Technologie und Experten beginnt die Suche erneut. Was geschah mit Nofretete?
18:35
New Orleans ist ein einzigartiger Ort, geprägt durch viele verschiedene Kulturen. Doch das Leben dort ist auch gefährlich, denn in manchen Teilen herrscht eine hohe Kriminalität und die Stadt wird immer wieder von Hurrikans getroffen. Francesca Chiorando erforscht, was die Menschen an diesem Ort hält - und macht dabei auch Bekanntschaft mit Voodoo.
19:25
Francesca Chiorando ist im Bridgewater Triangle in Massachusetts, wo immer wieder von merkwürdigen Vorkommnissen berichtet wird. Sie will herausfinden, ob diese Gegend ihrem Ruf gerecht wird, der paranormalste Ort in den Vereinigten Staaten zu sein. Unterstützt wird sie dabei von Jeff Belanger, einem Experten für Übernatürliches.
20:15
Mit gerade einmal 22 Jahren kauft sich Klaus Barkowsky seinen ersten Lamborghini. Das Geld dafür hat er sich auf der Hamburger Reeperbahn verdient: als Zuhälter. Wie alle Luden bekommt auch er einen Spitznamen verpasst: "Lamborghini-Klaus" oder "der schöne Klaus", weil er besser aussah als alle anderen und Wert auf teure Klamotten und gut frisiertes Haar legte.
20:45
Er war Verantwortlicher für die "Abteilung Stress" bei der Nutella-Bande: Thomas Born. Und weil er ein erstklassiger Kampfsportler und ein ehemaliger Vize-Europameister im Kickboxen war, bekam er einen passenden Spitznamen verpasst: "Karate-Tommy". Wenn es Ärger gab auf dem Kiez, wurde Born gerufen. Er war der Mann fürs Grobe in der Zuhälterorganisation.
21:25
Boxer, Zuhälter, Bordellbesitzer. Stefan Hentschel war einer der ganz Großen auf dem Kiez. Sein Motto war: austeilen und einstecken können. Auch deshalb war er einer der gefürchtetsten Männer seiner Zeit im Rotlichtmilieu. Ein Zuhälter mit rauem Charme. Er selbst soll sich den Namen "göttlicher Zuhälter" gegeben haben, den er auch beibehielt und pflegte.
22:00
Vor 50 Jahren war der "Goldene Handschuh" auf St. Pauli die Stammkneipe von Fritz Honka. Hier hat er seine Opfer aufgegabelt und sie anschließend in seiner Dachwohnung getötet. Heute ist der "Goldene Handschuh" eine Legende: sieben Tage die Woche geöffnet, 22 Stunden täglich Alarm. Innenansichten aus einem Hamburger Urgestein - einer Kiez-Kaschemme mit Tradition.
23:10
Armand Zorn zieht als zwölfjähriger Junge aus Kamerun nach Halle an der Saale. Als Jugendlicher macht er hier die ersten Erfahrungen mit Fremdenhass, als er mit seiner Fußballmannschaft zu Auswärtsspielen fährt. Er erinnert sich, dass die Leute ihn ausgebuht haben oder Affenrufe nachgemacht haben, wenn er am Ball war. Inzwischen lebt der 33-jährige Unternehmensberater in Frankfurt am Main.
23:40
In Deutschland gibt es für die rund 84 Millionen Einwohner heute weniger als 500.000 Bunkerplätze. Die meisten stammen noch aus der Zeit des Kalten Krieges und sind oft in schlechtem Zustand. Stillgelegte Anlagen sollen reaktiviert werden. Dagegen ist die sogenannte Schutzraumpflicht in der Schweiz sogar gesetzlich verankert. Jedem Bürger steht dort ein Platz im Bunker zu.