13:20
Bei menschgemachten Unglücken ebenso wie bei Naturkatastrophen: Durch eine ausreichende Katastrophenvorsorge und wirksame Notfallsysteme könnte viel Leid verhindert werden. Das zeigte sich bei der Explosion im Hafen von Halifax, eine der schlimmsten von Menschen verursachten Detonationen der Geschichte. Auch bei bei Hurrikan Katrina war man völlig unzureichend gerüstet.
14:15
In großen Mengen kann Wasser eine gewaltige zerstörerische Kraft entfalten. Neben Hungersnöten sind vor allem Hochwasserkatastrophen für besonders tödliche Krisen verantwortlich. Beispiele aus der Vergangenheit, wie das Jahrhunderthochwasser der Elbe oder die Überschwemmungen in New York, zeigen die unaufhaltsame Gewalt großer Wassermassen.
15:05
Vulkane regen seit jeher die menschliche Fantasie an. Der tragische Untergang des römischen Pompeji übt noch heute eine morbide Faszination aus. Vom Vesuv bis zum Kilauea auf Hawaii stellen ruhende und aktive Vulkane auch heute eine ständige Bedrohung dar. Führende Vulkanologen erklären, warum die heißen Eruptionen von Asche und Lava das Leben auf der Erde oft kalt erwischen.
15:55
Als 2010 eine Hitzewelle mit bis zu 40 Grad Celsius über Russland hereinbrach, starben geschätzt 56.000 Menschen. Der europäische Supersommer 2003 hinterließ rund 70.000 Todesopfer. Außergewöhnliches Bildmaterial und Interviews mit Klimaspezialisten gewähren einen Einblick in die genauen Zusammenhänge der beiden Hitzekatastrophen.
16:45
Cornwall im Süden Englands war einmal Teil des keltischen Königreichs Dumnonia und ist heute vor allem für seine atemberaubende Natur bekannt. Durch die abgeschiedene Lage haben die Menschen dort eine ganz eigene kulturelle Identität entwickelt. Francesca Chiorando wandelt auf den Spuren von Piraten, Schmugglern und sogar Hexen.
17:35
Das weitläufige, spärlich besiedelte Island regt seit jeher die Fantasie der Menschen an. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Isländer an mystische Wesen glauben. Francesca Chiorando will ergründen, ob es sich dabei nur um Aberglauben handelt oder ob in der Wildnis tatsächlich Trolle lauern.
18:25
Zwischen Juni und Oktober machen Buckelwale vor der Küste Kolumbiens Halt für die Paarung. In Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo leben die wohl bestangezogenen Männer Afrikas. Detailreich folgen sie ihrer Leidenschaft für die Haute Couture und das Dandytum. Die indonesische Insel Java droht hingegen langsam durch den Klimawandel im Meer zu versinken.
19:20
Auf Sumatra, nur wenige Kilometer vom Äquator entfernt, kämpfen mutige junge Frauen für das Überleben der letzten wilden Elefanten. In Singapur haucht eine Großfamilie der einzigartigen Kultur der Peranakan neues Leben ein. Und in Sao Tomé und Principe kreiert ein Italiener die vielleicht beste Schokolade der Welt. Dort wurden im 19. Jahrhundert die ersten Kakaopflanzen Afrikas angebaut.
20:15
In den "Goldenen Zwanzigern" hat sich Amerika zur größten Supermacht der Welt entwickelt. Die Dominanz der Nation wird durch einen historischen Bullenmarkt an der Wall Street befeuert, und der explodierende Aktienmarkt hat eine neue Welle von Möchtegern-Finanzgrößen nach New York gelockt.
21:10
Der Börsencrash von 1929 hat die Wall Street in eine Trümmerwüste verwandelt. Joe Kennedy ist einer der wenigen, die unbeschadet davongekommen sind, und er wettet darauf, dass weitere Verluste entstehen werden. Während die Weltwirtschaftskrise um sich greift, wird Kennedy reicher denn je, während der Rest der Nation ums Überleben kämpft.
22:00
Die Zwillingstürme waren Ikonen in der New Yorker Skyline. Dann veränderte sich an einem zunächst ganz normal erscheinenden Septembermorgen plötzlich alles, und die Türme waren Geschichte. Was folgte, waren mehr als zwei Jahrzehnte konkurrierender Visionen und ständiger Rückschläge, die schließlich in einem neuen Wahrzeichen der Stadt gipfelten.
22:25
Tauben und New Yorker: eine Beziehung, die bereits seit Jahrhunderten besteht. Und wie die meisten Beziehungen in New York City ist sie kompliziert. Die einen hassen die sogenannten "Ratten der Lüfte", die anderen können nicht genug von ihnen bekommen. Aber wer hat recht? Und wie viele Tauben gibt es eigentlich in der Stadt?
22:50
Einst war es das höchste Gebäude der Welt. Auch heute noch ist seine Präsenz in der Skyline von New York City unübertroffen: das Empire State Building. Das fast einhundert Jahre alte Hochhaus ist ein komplexes Ökosystem, das sowohl innen als auch außen komplett modernisiert wurde - kein leichtes Unterfangen.
23:15
Der New Yorker Hafen ist ebenso groß wie komplex. Er beherbergt eines der kritischsten Infrastruktursysteme der USA: sechs Containerterminals, die jeden Tag Millionen Kilos an Fracht ein- und ausladen. Dieses System wird von Tausenden von Arbeitnehmern getragen - von Schlepperkapitänen über die Küstenwache bis hin zu Hafenarbeitern.
23:45
Es ist keine leichte Aufgabe, das Wasser aus den Reservoirs im Norden des Bundesstaates zu den Wasserhähnen von über 8,5 Millionen Menschen in New York City zu bringen. Fast 5 Milliarden Liter werden in der Stadt täglich benötigt, doch diese müssen zunächst gereinigt und über Tausende von Kilometern unterirdischer Tunnel transportiert werden.