20:15
Nach einem von ihrem Vater (Mel Ferrer) verursachten Autounfall in ihrem 12.Lebensjahr, bei dem ihre Mutter starb, sitzt Ippolita (Carla Gravina) im Rollstuhl, paralysiert und unglücklich. Die hochintelligent und sehr sensitive Frau entwickelt jedoch nach einem Wachtraum Charakterzüge einer vom Teufel Besessenen und fängt an, ihre Umwelt zu terrorisieren, versetzt diverses Mobiliar in den Schwebezustand, dröhnt mit düsterer Männerstimme Obszönitäten und geifert ihre Familie zusammen. Offenbar gab es in der Familie schon einmal vor 400 Jahren den Fall einer Ippolita, die sich einer Dämonensekte verschrieb und sich mit dem Teufel (bzw. seinem Vertreter auf Erden) paarte. Ein Bettelmönch macht sich schließlich an einen Exorzismus.
22:05
Dieser Film erzählt die Geschichte der Nonne Helena Studler, die während der deutschen Besetzung durch die Nationalsozialisten im französischen Metz nicht nur Tausende Flüchtlinge unterstützte, sondern auch vielen dieser Flüchtlinge in die Freiheit verhalf. Gemeinsam mit der Résistance schuf sie ein "Netz der Freiheit" für 2.000 Menschen, das den Unterschied zwischen Tod und Leben darstellte. Mit Witz und Schläue schafft es die Nonne, immer mehr Menschen zu retten, bis ihr die Nationalsozialisten auf die Spur kommen und sie selbst fliehen muss. Doch auch im Untergrund ist sie noch aktiv und organisiert die dramatische Flucht eines Résistance-Generals der später Präsident von Frankreich werden sollte: Francois Mitterrand.