22:00
Auf einer Silvesterfeier spielen Medizinstudenten der Fraternity Sigma-Phi-Omega ihrem mental labilen und schüchternen Kommilitonen Kenny Hampson einen makabren Streich. Der junge Mann erleidet dabei ein traumatisches Erlebnis und landet schließlich in einer psychiatrischen Klinik, wo er stationär aufgenommen wird. Drei Jahre später mieten dieselben Studenten, darunter der Spaßvogel und Rädelsführer Doc, dessen bester Freund Mo nebst Gefährtin Alana einen kompletten Party Zug für das bevorstehende Abschlussfest, welches ebenfalls in eine Silvesternacht fällt. Ziel der Veranstaltung ist es, den gemeinsamen Abend mit reichlich Alkohol, Drogen und Sex zu feiern. Die illustre Partygesellschaft soll sich kostümiert und maskiert mit einer eigens engagierter Disco Combo nebst gutaussehenden Zauberkünstler amüsieren. Von den Passagieren unbemerkt schleicht sich jedoch auch ein maskierter Mörder an Bord. Bald werden die ersten Leichen gefunden, doch aufgrund fehlender Kommunikationsmöglichkeiten rollt der Zug weiterhin unaufhaltsam durch die Nacht. Es gibt für die Schuldigen des makaberen Scherzes kein Entkommen. Der maskierte Mörder holt sich nach und nach weitere Opfer. Der Verdacht gerät irgendwann auf den mysteriösen Ken, den anwesenden Magier, der eine gewisse Zuneigung für Alana verspürt. Als dieser jedoch tot aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Letztlich gelingt es Alana, nachdem die meisten Verantwortlichen für den einst begangenen Streich das Zeitliche gesegnet haben, mit Hilfe eines Schaffners den Täter zu überführen. Es ist Kenny, der sich als Kens Assistentin verkleidet Zugang zur Veranstaltung verschaffte. Dieser möchte sich an seinen ehemaligen Peinigern für erlittene Demütigungen rächen. Noch bevor sich dieser an Alana rächen kann, wird er am Ende des Films von Carne, dem Schaffner, aus dem fahrenden Zug in einen halbzugefrorenen Fluss gestoßen, wo er regungslos zu Boden fällt, während der Zug die Fahrt fortsetzt.
23:40
Im lebenslustigen Mittelalter, genau im Jahre 1399, bringt der Maler Ricardo und sein Diener eine kleine Stadt ordentlich in chaotische Zustände. Mit Leidenschaft malt er die schönen Damen der Honoratioren und ist auch sonst zu Diensten. Um auch den Stadtvätern gefällig zu sein ersinnt er ein wirksames Konjunturprogramm: Der Weg nach Rom wird durch das bisher verschlafene Städtchen umgeleitet. Das soll die Gastronomie und nicht zuletzt die Lust anheizen. Und wer da alles nach Rom unterwegs ist! Ein Kardinal möchte im leider nicht vorhandenen Nonnenkloster absteigen. Da müssen die Damen der Stadt sich halt als Nonnen verkleiden. Ihr Heiliger heißt St. Blasius. Als dann noch eine Kohorte süßer Sachsen vom anderen Ufer" hereinschneit, finden sich so leicht keine Freiwilligen mehr. Lassen Sie sich überraschen von dieser herrlich frivolen Kommödie mit reichlich fetten und frechen Sprüchen. Sankt Coitus läßt grüßen...