19:35
Das Sonnblick Observatorium ist nur per Seilbahn oder zu Fuß zu erreichen. Auf dieser spektakulär gelegenen Wetterstation am Gipfel des Hohen Sonnblicks ist Ludwig Rasser seit über 40 Jahren Wetterwart und Observatoriums-Techniker. Zwei Wochen im Monat lebt und arbeitet er auf 3.106 Meter Seehöhe und erfüllt dabei eine Vielzahl an Aufgaben, die ihn auch bei widrigsten Wetterbedingungen ins Freie führen. Ein Leben in luftiger Höhe.
19:45
Alles begann mit einer einzigen, kleinen Chili-Pflanze. Sie ist ein Geschenk von Freunden, die das Leben von Ulrike und Christian völlig verändert hat. Die ersten Chilisoßen entstanden damals nur zum Spaß. Mittlerweile führen die beiden eine kleine, aber feine Chilisoßen Manufaktur, genannt: Mühlviertler FEUERzeug. Die Soßen selbst sind alle handgemacht. Die Zutaten dafür werden von Bauern aus der Region angebaut. Einer davon ist Manuel Stockinger vom Gemüsehof Voggeneder. Ein Biobauer aus dem Machland, in der dritten Generation. Er baut sogar Ingwer an und das Mitten im Mühlviertler. Und natürlich auch die verschiedenen Chilis. Sie sind schließlich die Grundlage für alle Saucen. Etwas weiter oben im Mühlviertel lebt und arbeitet Jakob Kiesenhofer. Der gelernte Tischlermeister zimmert wunderschöne Tische aus Altholz, wie den für die Firma FEUERzeug und zwar mit getrockneten Chilis im Tisch. Außerdem ist Jakob Kiesenhofer Rinderzüchter aus Leidenschaft. Die Drei sind eine wunderbare Kombination für einen herrlichen Grillabend.
20:10
Die ServusTV-Meteorologen bereisen den Alpenraum und produzieren Ihr Wetter jeden Tag von den schönsten Plätzen in den Regionen. Außerdem erfahren Sie beim Servus Wetter nicht nur, wie das Wetter wird, sondern auch, warum es so wird.
20:15
Einen Hof zu übernehmen, der zehn Jahre leer gestanden ist, erweist sich für ein junges Paar schwieriger als gedacht. Vier Jahre Probezeit, gemeinsames Wohnen mit den Altbauern unter einem Dach, nur ein Bad und eine Küche. Trotzdem packen sie überall an, bauen den Stall um und schaffen 140 Milchschafe an. "Wenn man so ein Anwesen kaufen müsste, müssten die Kinder von unseren Kindern und deren Kinder noch dafür zahlen", sagt Jim. Möglich wurde die Übernahme deshalb nur durch den Leibrentenvertrag. Nach acht Jahren Beziehung träumt Babsi von einem Heiratsantrag und einer großen Hochzeit - was sie nicht weiß: Ihr Jim plant bereits heimlich eine Überraschung. Im Kärntner Mölltal ist die Liebe bei Tina ebenfalls ein Thema. Die selbstbewusste Jungbäuerin lebt für ihren Bergbauernhof und ihre große Leidenschaft, die Jagd. Doch ein Jägerkollege hat offensichtlich mehr als nur die Jagd im Sinn - und ist der feschen Tina dicht auf den Fersen. "Es hat sich alles ergeben im Leben, es wird sich das auch noch ergeben, wenn's passen sollte", sagt Tina. Zwei Paare, zwei Höfe und zwei ganz unterschiedliche Wege zum Liebesglück.
21:50
Der satirische Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen: Jeden Samstag Abend nimmt Der Wegscheider Ereignisse, Entwicklungen und Trends aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur aufs Korn. Der Name ist dabei Programm: Autor der Sendung ist Ferdinand Wegscheider, der darin regelmäßig Themen und Zusammenhänge analysiert und aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel Stellung dazu nimmt. All das stets mit einem Augenzwinkern, um den Zuseher zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu bringen, sich seine eigene Meinung zum jeweiligen Thema zu bilden. Frei nach dem Motto: "Da scheiden sich nicht nur die Wege, sondern auch die Geister!"
22:00
Ein Tisch, verschiedene Meinungen. Dazu ein Moderator, der mit den Gästen die relevanten Themen der Woche bespricht und ausdiskutiert. Im Mittelpunkt steht ein pointierter und lebendiger Austausch an Argumenten und Meinungen, der dem Zuseher beide Seiten einer Medaille erklärt. Bei "Links. Rechts. Mitte" kommen Gäste zu Wort, die tatsächlich etwas zu sagen haben und nicht nur die bekannten Phrasen austauschen. 60 Minuten Talkshow, die das Zeitgeschehen auf den Punkt bringt und dem Zuschauer Orientierung auch in turbulenten Zeiten spendet.
23:00
Diagnose-Boom: Werden wir kränker oder nur empfindlicher? Ärztliche Diagnosen haben früher aufs Gemüt gedrückt, doch seit kurzem hat sich das radikal gewandelt. Manche Diagnosen sind mittlerweile so etwas wie ein Identitätsbaustein. Braucht jeder ungezähmte Erstklässler schon das Etikett "Aufmerksamkeitsstörung"? Verstärken soziale Medien diesen Zeitgeist? Und warum finden es manche hip, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder autistische Züge auszuweisen? Zu Gast bei Roger Köppel ist diesmal der Gesundheitsökonom Thomas Czypionka. Er weiß um die Kosten, die dem Gesundheitssystem aus zu leichtfertig erteilten Diagnosen erwachsen. "Nicht jedes Wehwehchen ist gleich eine Krankheit!", sagt Psychotherapeut Holger Richter. Und Kinder- und Jugendpsychologin Brigitte Hackenberg sieht die Schulen als Treiber: "Jedes Kind, das lebhaft ist, bekommt heute gleich ein Etikett!"