19:35
Wer sich den Fragen von Moderator Andreas Moravec stellt, kann täglich von Montag bis Freitag bis zu 5000.- Euro abräumen. Vier Herausforderer haben die Chance, in fünf Wissensgebieten gegen den Quizmaster anzutreten und ihn vom Thron zu stoßen. In den letzten beiden Runden duelliert sich der Quizmaster mit dem besten Herausforderer. Derjenige, der aus dem Duell als Sieger hervorgeht, nimmt das gesamte, erspielte Geld mit nach Hause und steigt in der nächsten Show als Quizmaster in den Ring. Setzt sich der Quizmaster gegen seine Konkurrenten durch, bleibt er im Spiel und spielt in der nächsten Sendung erneut um 5000.- Euro. Die TV Zuschauer können via App im "Live Modus" zeitgleich mit den Kandidaten im TV mitspielen und haben so die Möglichkeit, sich als Kandidat für das Studio zu qualifizieren und jeden Freitag den "App Jackpot" einzustreichen - das Geld, das während der Woche durch falsch beantwortete Fragen, nicht an den Quizmaster oder seine Herausforderer ausgespielt wurde.
20:10
Die ServusTV-Meteorologen bereisen den Alpenraum und produzieren Ihr Wetter jeden Tag von den schönsten Plätzen in den Regionen. Außerdem erfahren Sie beim Servus Wetter nicht nur, wie das Wetter wird, sondern auch, warum es so wird.
20:15
Simon Messner, 33, ist Bergsteiger und Biologe, und eben seit kurzem auch Bergbauer. Am Eingang des Schnalstals, im unteren Vinschgau, hat er zwei Höfe übernommen. Das Weingut Unterortl und die Landwirtschaft Oberortl, in unmittelbarer Nachbarschaft seiner Heimat, dem Castel Juval. Der Film ist gleichermaßen das Portrait der eindrucksvollen Bergwelten des Schnalstales, wie auch ein Einblick in Simon Messners Lieblingsrouten und in sein neues Leben, das ihn selbst seine Heimat in ungeahnter Weise entdeckten lässt. Die Aufgabe als Bergbauer ist ein weitgehend unbekanntes Feld für den studierten Molekularbiologen, Fachgebiet Epigenetik. Nach zahlreichen spektakulären alpinistischen Routen auf höchstem Niveau, beispielsweise am Ortler und in den Dolomiten und explorativeren Jahren, in denen Simon Messner die Welt bereist, und unter anderem mit seinem Vater Berg-Filme gedreht hat, freut er sich jetzt auf das Neuland zu Hause und ist gespannt: Zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und beispielsweise im Austausch mit der ebenfalls jungen Schnalstaler Landwirtin Eva Götsch und so ganz praktische Einblicke zu bekommen. Es ist die vertiefte Auseinandersetzung mit der Heimat, dem Handwerk und der tradierten Lebensform der Bergbauern, die Simon hier für sich neu entdeckt. Aber auch alpinistisch bietet das Schnalstal ungeahnt viel: die Bergwelten, praktisch direkt vor der Haustür sind so vielfältig und abwechslungsreich, wie man sie sich als Bergsteiger und Kletterer kaum spannender wünschen könnte. Die Dreitausender der Texelgruppe mit Hochwilde und Hochweisse, für die Simon schon sehr konkrete Pläne für eine neue Kletterroute und eine Wiederholung im 10. Schwierigkeitsgrad hat.
21:10
Das Burgenland, im Vertrag von St. Germain noch als 'Deutsch-Westungarn' bezeichnet, ist seit 1921 das jüngste Bundesland Österreichs. Es liegt an der Grenze zur Slowakei, Ungarn und Slowenien und ist weitaus mehr als bloß das 'Pannonische Anhängsel' Österreichs. Einst als unwirtschaftliches Niemandsland abgetan, steht das Burgenland heute für Urlauber aus ganz Europa als Freizeitregion hoch im Kurs; und für Erholungsuchende aus Wien ist ein Sommer ohne Badetag am Neusiedler See kein richtiger Sommer. Ganz nebenbei wurde das Burgenland aber auch zum heiß-begehrten Rückzugsgebiet für Kreative und Künstler, ein wichtiger und für Österreich einzigartiger Raum der kulturellen Vielfalt - auch ohne die Stahlbetonbrücke über den Neusiedler See, 1971 vom Burgenländischen Landtag bereits beschlossen, die drei Kilometer über den See führen und Mörbisch mit Ilmitz verbinden hätte sollen. Daher blieb das Burgenland über weite Gebiete auch jener wertvolle Platz, wo naturverbundene Menschen - seien es Erholung Suchende, Biologen, Ornithologen aber auch Sportbegeisterte - zu jeder Jahreszeit auf ihre Rechnung kommen. Ein Künstler, der die Vielfalt des Burgenlandes in sich vereint, ist Christian Kolonovits. Der Musiker und Komponist, geboren in Rechnitz an der Grenze zu Ungarn führt in dieser ServusTV-Doku durch seine burgenländische Heimat, mit der er immer verbunden blieb, auch wenn es ihn, den kreativen Menschen, zu musikalischen Herausforderungen in die ganze Welt zog.
22:10
Free-TV-Premiere: Am Ende ist Roy Pulver (Frank Grillo) jedes Mal chancenlos. Der ehemalige Elitesoldat befindet sich in einer Zeitschleife. Tag für Tag wird er angegriffen und getötet. Auch wenn es ihm inzwischen gelingt, länger am Leben zu bleiben. Ebenfalls in der Zeitschleife gefangen ist sein Sohn Joe, der wie Roy von Attentätern gejagt wird. Bevor Roy und Joe dieses Schicksal ereilte, starb Roys Ex-Frau Jemma Wells (Naomi Watts). Jemma arbeitete an einem Forschungsprojekt im Auftrag eines Rüstungsunternehmens. Geleitet wurde das Projekt von Colonel Clive Ventor (Mel Gibson). Mit dem geheimen Ziel, die Weltherrschaft zu übernehmen, lässt Ventor eine Superwaffe entwickeln. Jemma fand die wahren Absichten ihres Vorgesetzten heraus und wurde deshalb von Ventor ermordet. Zuvor jedoch schickte sie Roy in die Zeitschleife, in der Hoffnung, dass es ihr Ex-Mann schafft, den größenwahnsinnigen Ventor zu stoppen. Doch Roy will nicht nur Ventor ausschalten, sondern auch Jemma retten. Mit Filmen wie "Smokin' Aces", "Das A-Team" und zuletzt "The Rip" hat sich Joe Carnahan den Ruf als einer der originellsten Actionregisseure Hollywoods erworben. Sein "Boss Level" ist eine ungewöhnliche Mischung aus Actionthriller und Science-Fiction-Film. Handlung und Ästhetik erinnern stark an Videospiele, aber die Top-Besetzung verleiht den Figuren mehr Tiefe als in der Gaming-Welt üblich. Frank Grillo ("Superman") spielt den in der Zeitschleife festsitzenden Roy Pulver, der zunehmend genervt und lustlos seine Feinde umbringt. Naomi Watts ("Vice") verkörpert Roys Ex-Gattin Jemma Wells. Beeindruckend Oscargewinner Mel Gibson in der Rolle des Bösewichts Clive Ventor.
23:55
Rechte im Höhenflug: Vernadern, verteufeln, verbieten? Nicht nur in Österreich kann die Regierung nicht mehr bei den Wählern punkten, während die FPÖ von Rekord zu Rekord eilt. In Deutschland schrillen die Alarmglocken noch lauter, dort geht die AfD mit über 40 Prozent in die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September, doppelt so stark wie die konservative CDU. Die Antwort der anderen: Zusammenarbeit ausgeschlossen, Verbotsverfahren gefordert. Nur - zurückgewonnen hat man damit noch keinen einzigen Wähler. Warum wählen so viele rechts? Und wie demokratisch ist eine Demokratie, die einen wachsenden Teil ihrer Bürger nicht repräsentieren will?