21:15
Für Enrico Straßner und Laura Melchior ist es die erste Wintersaison am Westfalenhaus. Personenbeförderung gibt es keine. Das heißt: "Wenn du irgendwas im Tal vergisst, dann bist du den halben Tag für einen Schraubenzieher unterwegs." Kurz vor der Eröffnung funktioniert trotzdem nichts... Für Tshering Lama Sherpa, den Cousin des verunglückten Bergsteigers David Lama, geht es ebenfalls diesen Winter an die erste Saison - und zwar an der Glungezer-Hütte. Die ist so ausgesetzt, dass der Föhnsturm dort oben mit bis zu 200 km/h bläst. Übrigens: Da, wo heute in der Glungezer-Hütte die Küche ist, startete 1933 der erste FIS-WM-Abfahrtslauf! Lukas Riml hat soeben die Winnebachseehütte von seinem Vater übernommen und schaut, dass alles auf Vordermann gebracht wird. Wenige Kilometer entfernt liegt die Amberger Hütte - südwestlich von Gries im Sulztal. Im Sommer fast mit dem Kinderwagen erreichbar, dient sie im Winter als Ausgangspunkt für anspruchsvolle Skihochtouren. Serafin Gstrein zieht vom Sturm verwehte Zaunbretter aus den Tümpeln rund um die Hütte. Nur ein paar Kilometer entfernt geht ein riesiges Schneebrett ab. Drei Tourengeher kommen mit dem Schrecken davon. Auf der Franz-Senn-Hütte im Stubaital kämpft Hüttenwirt Thomas Fankhauser mit Nebel und Schneegestöber. Und im Sellrain betreiben Sven Bissert und Ira Kreutzer die Potsdamer Hütte - ohne Erfahrung, aber mit viel Einsatz. "Leute, die sagen, dass Hüttenwirt nur romantisch ist - mei, das kann schon sein ... aber es gibt sicherlich auch Momente, die eher unromantisch sind. So wie jetzt gerade!", meint Sven, kurz nachdem es die Hüttenfahne beinahe von der Stange gefetzt hat.
22:15
Jede Woche diskutieren beim "Talk im Hangar-7" nationale und internationale Experten über relevante Fragen unserer Zeit. Dabei steht immer das Thema im Mittelpunkt: Brisant, hintergründig, lösungsorientiert - keine politischen Plattitüden und kein sinnloser Schlagabtausch. So wird die Sendung zum Forum für spannende Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft - live aus einer einzigartigen Location.
23:30
Die Gruaberin is back! In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Denn wie sagte ihre Oma immer? "Reden macht a Sach aus und bringt d'Leid zamm." Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen. Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben. "Mein Vorbild als Podcaster ist der Joe Rogan. Der war genauso wie ich Stand-up-Comedian und hat aus Gaudi heraus gesagt: Jetzt hocken wir uns vor ein Mikro und reden einfach. Und - wow - jetzt ist das der erfolgreichste Podcast der Welt. Think big - warum nit."
00:30
"Ein Michelin-Stern ist wie Bronze, zwei wie Silber, drei wie Gold." So einfach fasst Riccardo Gaspari, aus dem Sternelokal "Sanbrite" in Cortina d'Ampezzo seine Ansprüche zusammen. Denn auf ihre ganz eigene, stille, beharrliche Art schreiben die Menschen dieser Bergregion jeden Tag ihre eigene Erfolgsgeschichte. Mit den Olympischen Winterspielen steht die Region wieder einmal im Fokus der Weltöffentlichkeit, doch Cortina hat mehr zu bieten als Olympia. Gastronomen wie Riccardo Gaspari, zum Beispiel, der die Küche seiner Kindheit auf ein neues kulinarisches Level gehoben hat oder Schreiner wie Roger Alberti, der Möbel und Inneneinrichtungen fast ausschließlich aus Holz von alten Stadeln und Heuschobern neu erschafft. In Cortina und Umgebung sind die Menschen ambitioniert und eigenwillig zugleich. "Nichts tun", das geht auch für das handwerkliche Multitalent Rudolf Bachmann aus dem Antholzer Tal nicht. Seine Woche ist gut gefüllt, er ist Kunst- und Messerschmied, Experte für Klanghölzer und hat nebenbei auch noch ein Biathlon-Gewehr aus Carbon erfunden. Wie sehr die Region mit dem Sport verbunden ist, spürt man auch in Cortina d'Ampezzo. Hier hat auch der Bobsport eine große Tradition, Diego Menardi ist einer der wenigen Könner weltweit, der heute noch mit Leidenschaft neue Bobs baut. Dass es ohne Begeisterung für die Arbeit hier nicht geht, das erfährt auch der Koch-Shooting-Star David Senfter jeden Tag. Der Osttiroler hat am Toblacher See das Restaurant "Hebbo" mitbegründet und musste sich am Anfang wundern, als ihm seine Mitarbeiter "Gute Arbeit" anstatt einem "Schönen Feierabend" gewünscht haben. Und genau darin liegt das Geheimnis dieser Region: In der unermüdlichen Tatkraft, im Stolz auf das eigene Tun und im festen Willen, Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
01:30
Für Enrico Straßner und Laura Melchior ist es die erste Wintersaison am Westfalenhaus. Personenbeförderung gibt es keine. Das heißt: "Wenn du irgendwas im Tal vergisst, dann bist du den halben Tag für einen Schraubenzieher unterwegs." Kurz vor der Eröffnung funktioniert trotzdem nichts... Für Tshering Lama Sherpa, den Cousin des verunglückten Bergsteigers David Lama, geht es ebenfalls diesen Winter an die erste Saison - und zwar an der Glungezer-Hütte. Die ist so ausgesetzt, dass der Föhnsturm dort oben mit bis zu 200 km/h bläst. Übrigens: Da, wo heute in der Glungezer-Hütte die Küche ist, startete 1933 der erste FIS-WM-Abfahrtslauf! Lukas Riml hat soeben die Winnebachseehütte von seinem Vater übernommen und schaut, dass alles auf Vordermann gebracht wird. Wenige Kilometer entfernt liegt die Amberger Hütte - südwestlich von Gries im Sulztal. Im Sommer fast mit dem Kinderwagen erreichbar, dient sie im Winter als Ausgangspunkt für anspruchsvolle Skihochtouren. Serafin Gstrein zieht vom Sturm verwehte Zaunbretter aus den Tümpeln rund um die Hütte. Nur ein paar Kilometer entfernt geht ein riesiges Schneebrett ab. Drei Tourengeher kommen mit dem Schrecken davon. Auf der Franz-Senn-Hütte im Stubaital kämpft Hüttenwirt Thomas Fankhauser mit Nebel und Schneegestöber. Und im Sellrain betreiben Sven Bissert und Ira Kreutzer die Potsdamer Hütte - ohne Erfahrung, aber mit viel Einsatz. "Leute, die sagen, dass Hüttenwirt nur romantisch ist - mei, das kann schon sein ... aber es gibt sicherlich auch Momente, die eher unromantisch sind. So wie jetzt gerade!", meint Sven, kurz nachdem es die Hüttenfahne beinahe von der Stange gefetzt hat.
02:25
Die Gruaberin is back! In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Denn wie sagte ihre Oma immer? "Reden macht a Sach aus und bringt d'Leid zamm." Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen. Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben. "Mein Vorbild als Podcaster ist der Joe Rogan. Der war genauso wie ich Stand-up-Comedian und hat aus Gaudi heraus gesagt: Jetzt hocken wir uns vor ein Mikro und reden einfach. Und - wow - jetzt ist das der erfolgreichste Podcast der Welt. Think big - warum nit."
03:10
Der Winter am Weißensee ist keine stade Zeit. Viele Gewerke haben Hochsaison. Naturparkranger und Eismeister bereiten alles für den großen Servus Alpenpokal vor, in der Forellenzucht am See gibt es jede Menge zu tun und die Perchtenläufer wollen die Geister des alten Jahres austreiben.
04:00
Bilder aus der Vogelperspektive bilden den Kern von BilderWelten. In unterschiedlichen Specials finden Zeitlupen-Studien und Unterwasseraufnahmen ebenso Platz wie ein virtueller Flug über die Oberfläche des Mars. BilderWelten bietet Entspannung pur und ist rund um die Uhr als Online-Stream verfügbar.
04:20
Die elektrolumineszierende Farbe, bisher bekannt aus der Welt des Motorsports und Showbusiness, bekommt eine neue Dimension: Sicherheit. Der spanische Ingenieur Roger Calaf entwickelt in einem internationalen Projekt Farben, die Leben retten könnten. Inspiriert wurde er von einem Unfall seines Freundes, des Apnoe-Tauchers Miguel Lozano, der beinahe während eines Weltrekordversuchs verunglückte. Seitdem hat Roger Calaf eine Vision: einen Taucheranzug zu entwickeln, der mithilfe der leuchtenden Farbe biometrische Werte wie Puls und Sauerstoffsättigung in Echtzeit anzeigt. Sobald die Werte gefährlich werden, beginnt der Anzug zu blinken - ein sofortiges Signal für Rettungskräfte. Die Farbe besteht aus mehreren Schichten, darunter Kupfer und Phosphor, und kann auf unterschiedlichste Oberflächen aufgetragen werden. Sie könnte nicht nur im Tauchsport, sondern auch in Feuerwehranzügen eingesetzt werden, um Einsatzkräfte in gefährlichen Situationen zu warnen. Kann diese Technologie die Zukunft der Schutzkleidung neu definieren?