20:10
Die ServusTV-Meteorologen bereisen den Alpenraum und produzieren Ihr Wetter jeden Tag von den schönsten Plätzen in den Regionen. Außerdem erfahren Sie beim Servus Wetter nicht nur, wie das Wetter wird, sondern auch, warum es so wird.
20:15
Der oberösterreichische Ort Fucking hatte genug von Spaßtouristen und blöden Witzen. Zu oft sind die Ortsschilder über Nacht einfach verschwunden.Nach einer Unterschriftenaktion wurde eine Umbenennung beschlossen. Aus Fucking wurde Fugging und die Gemeinde schenkte eine der Ortsschilder dem Zeitgeschichte-Museum am Wiener Heldenplatz. Fleischessen ist ein Ortsteil von Kilb in Niederösterreich. Und weil sich schon Generationen von Journalisten darüber lustig gemacht haben, sind die drei Dutzend Einwohner gar nicht so heiß darauf, ins Fernsehen zu kommen. Dörfer mit einer gewissen Nähe zum Göttlichen finden sich vor allem in Salzburg und Oberösterreich. In beiden Bundesländern liegt ein Himmelreich. Im Salzburger Himmelreich stellt stellt sich gleich die Frage: Sieht so der Himmel aus? Ein Rieseneinkaufszentrum, mit unzähligen Geschäften? "Auch ein Himmelreich muss erhalten werden, und dazu braucht man Steuereinnahmen". So das Credo des Altbürgermeisters. Wenn es einen Himmel gibt, dann wohl auch eine Hölle. In Österreich gibt es mindestens ein halbes Dutzend davon, wie zum Beispiel in der niederösterreichischen Gemeinde Wiesmath. Obwohl es eigentlich Paradies heißen müsste, sagen die Höllenbewohner, weil`s so schön ist. So klein Österreich auch sein mag - ist es doch so etwas wie der rot-weiß-rot eingefärbte Nabel der Welt. Für einen Urlaub in der Türkei oder in Malta muss man nicht mal die Landesgrenzen verlassen. Man fährt in beiden Fällen einfach nach Kärnten. Wer Amerika entdecken will, der muss nicht nach Übersee, sondern ins Innviertel. Chikago hingegen liegt im nördlichsten Zipfel es Burgenlandes und Schwarzindien gar am Mondsee. Und warum heißt jetzt Schwarzindien eigentlich Schwarzindien? Genau das versucht diese Dokumentation zu ergründen.
21:50
Der satirische Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen: Jeden Samstag Abend nimmt Der Wegscheider Ereignisse, Entwicklungen und Trends aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur aufs Korn. Der Name ist dabei Programm: Autor der Sendung ist Ferdinand Wegscheider, der darin regelmäßig Themen und Zusammenhänge analysiert und aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel Stellung dazu nimmt. All das stets mit einem Augenzwinkern, um den Zuseher zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu bringen, sich seine eigene Meinung zum jeweiligen Thema zu bilden. Frei nach dem Motto: "Da scheiden sich nicht nur die Wege, sondern auch die Geister!"
22:00
Ein Tisch, verschiedene Meinungen. Dazu ein Moderator, der mit den Gästen die relevanten Themen der Woche bespricht und ausdiskutiert. Im Mittelpunkt steht ein pointierter und lebendiger Austausch an Argumenten und Meinungen, der dem Zuseher beide Seiten einer Medaille erklärt. Bei "Links. Rechts. Mitte" kommen Gäste zu Wort, die tatsächlich etwas zu sagen haben und nicht nur die bekannten Phrasen austauschen. 60 Minuten Talkshow, die das Zeitgeschehen auf den Punkt bringt und dem Zuschauer Orientierung auch in turbulenten Zeiten spendet.
23:00
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die aktuelle Eskalation im Nahen Osten zeigen: Die Welt ist unruhiger denn je. Die Gefahr durch Drohnen und hybride Kriegsführung ist auch längst in Europa angekommen. Kann uns das Bundesheer davor ausreichend schützen? Ist Österreich überhaupt noch wehrfähig? Und ist die Neutralität mittlerweile ein Bremsklotz, der uns einen wirksamen Schutz durch ein Verteidigungsbündnis verbaut, oder nach wie vor unabdingbar? Zu Gast bei Roger Köppel ist diesmal der ehemalige Bundesheer-Offizier Gerald Karner. Er warnt: "Mit der derzeitigen Wehrfähigkeit können wir unsere Neutralität nicht durchsetzen. Das Bundesheer ist zu schwach, um das Land alleine zu verteidigen." Die Sicherheits-Expertin Elisabeth Hoffberger-Pippan meint: "Die Neutralität in ihrer aktuellen Form ist nicht mehr ganz zeitgemäß. Wir sollten sie hinterfragen, um die Wehrfähigkeit des Bundesheeres ernsthaft zu stärken." Und Völkerrechtler Peter Hilpold geht noch weiter: "Die Zeitenwende, die heraufziehende 'Neue Weltordnung', verlangt von Österreich und seiner Neutralität einen schwierigen Spagat."