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Sexaffären, Koksvorwürfe, Spitzengehälter und jetzt auch Postenschacher-Vorwürfe. Der ORF kommt nicht aus den Schlagzeilen. Das Image des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist so schlecht wie nie. Kritiker sprechen von einem System aus Parteibuchwirtschaft und politischem Einfluss. Wie unabhängig ist Österreichs größtes Medienhaus noch? Und warum schwindet das Vertrauen vieler Gebührenzahler? Darüber diskutiert Katrin Prähauser mit Ferdinand Wegscheider, ehemaliger ServusTV-Intendant, und Ernst Gelegs, langjähriger ORF-Auslandskorrespondent.
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Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt steht der ältere Rinderzüchter Wil Andersen (John Wayne) plötzlich ohne Treiber da. Vor dem wichtigen, einmal im Jahr stattfindenden Viehtrieb verbreitet sich die Nachricht, dass man in der Umgebung Gold gefunden hätte. Eine Verlockung, der Andersens Männer nicht widerstehen können. Aus der Not heraus beschließt der Rancher, für den 640 Kilometer langen Treck eine Gruppe von Schuljungen zu engagieren. Einziger Erwachsener neben Andersen ist der Afroamerikaner Jebediah Nightlinger, der zum Koch ernannt wird. Zu Beginn scheinen die Jugendlichen mit der anstrengenden und gefährlichen Arbeit überfordert. Aber unter der Führung und Anleitung von Andersen erweisen sie sich als immer fähigere Cowboys. Doch dann taucht eine Bande von schwerbewaffneten Viehdieben auf. Western-Experte Joe Hembus meinte, "Die Cowboys" sei John Waynes "rührendes Bekenntnis zur eigenen Legende, Vergänglichkeit und Unsterblichkeit." Tatsächlich besitzt der Spätwestern eine melancholische Note, von der auch die ungewöhnliche Erzählung über die Initiation jugendlicher Cowboys geprägt ist. Wirklichkeitsnah und einfühlsam inszeniert von Mark Rydell ("Am goldenen See", "James Dean"), liefert John Wayne als wortkarger Rinderzüchter Wil Andersen eine der besten Leistungen seiner 50-jährigen Schauspiel-Karriere. In Nebenrollen sind Bruce Dern und Robert Carradine zu sehen.