19:20
Servus Nachrichten. Mo-So, 19:20 Uhr. Nachrichten aus Österreich und der Welt - unabhängig und neutral.
19:35
Wer glaubt, die eigene Pension liege sicher auf einem Konto, irrt. Was wir einzahlen, ist im selben Monat wieder weg. Unsere Pension zahlen einmal jene, die heute zur Schule gehen. Und die werden immer weniger. DIE RECHNUNG GEHT NICHT AUF. In den Fünfzigern schulterten vier Erwerbstätige einen Pensionisten. Heute sind es drei, 2042 nur noch zwei. Dazu werden wir immer älter: Männer verbringen über 21 Jahre in Pension, Frauen fast 27. TEUER UND TROTZDEM SCHLECHT. Satte 14,4 Prozent unserer Wirtschaftsleistung fließen in die Pensionen. Der Staat schießt rund 30 Milliarden Euro im Jahr zu, mehr als für die gesamte Bildung. Im Mercer-Vergleich liegt Österreich trotzdem nur auf Platz 47 von 52 Ländern. WAS DÄNEMARK ANDERS MACHT. Die Dänen haben über 600 Milliarden Euro angespart und koppeln ihr Pensionsalter an die Lebenserwartung. Bei uns wird die Reform seit Jahren verschoben, zahlen soll die nächste Generation. Mehr dazu in der neuen Ausgabe des Pragmaticus und auf www.derpragmaticus.com
19:45
Egal ob süß oder herzhaft: Knödel gehören zur österreichischen Küche wie das Amen zum Gebet. Die runde Vielfalt hat ihren festen Platz in Identität und Brauchtum der Menschen. Gleich mehrere Regionen beanspruchen für sich, das Zentrum des Knödel-Kultes zu sein. Conny Bürgler begibt sich auf die Suche nach dem Ur-Knödel der Österreicher. Quer durch drei Bundesländer folgt sie den Wurzeln und Ausprägungen der Knödel-Leidenschaft. Vom Erdäpfelacker im Waldviertel, über händische Surspeckknödel-Produktion im Innviertel bis nach St. Johann in Tirol. Dort erwarten sie nicht nur Kaspressknödel auf der Alm, sondern auch der längste Knödeltisch der Welt.
20:10
Die ServusTV-Meteorologen bereisen den Alpenraum und produzieren Ihr Wetter jeden Tag von den schönsten Plätzen in den Regionen. Außerdem erfahren Sie beim Servus Wetter nicht nur, wie das Wetter wird, sondern auch, warum es so wird.
20:15
Fritz Mayr-Melnhof bewirtschaftet in Kogl bei St. Georgen im Attergau ein mächtiges Stück Wald und lebt mit seiner Familie auf den ersten Blick in noblen Verhältnissen. Der junge Waldbauer erfüllt die Funktion des Grundbesitzers, Erfinders, Unternehmers, Hausbesitzers und Familienvaters - so wie jeder Bauer. Doch reichen diese Parallelen schon aus, um in der aristokratischen Familie Mayr-Melnhof auf Schloss Kogl wahre Bauern zu erkennen? Oder macht der Maßstab selbst den Vergleich unmöglich? Yvonne und Andreas Roider haben sich einen Lebenstraum erfüllt. Ihr Hof, der Oberhof in Seekirchen, wurde zu einer Arche Noah, einer Arche für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die beiden sind Vollerwerbsbauern - und Idealisten. Sie versuchen, ihr Konzept einer nachhaltigen Lebensweise mit dem wirtschaftlichen Erfolg eines Bauernhofs im 21. Jahrhundert in Einklang zu bringen. Das Grauvieh wird in Herdenhaltung gehalten, die Kälber dürfen, solange sie gesäugt werden, mit ihren Müttern auf der Wiese leben. Die Hühner sind nicht gezwungen, Eier im Akkordbetrieb zu legen, die Wollschweine toben auf der riesigen Wiese, und der kräftige Noriker hilft beim Pflügen.
21:50
Der satirische Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen: Jeden Samstag Abend nimmt Der Wegscheider Ereignisse, Entwicklungen und Trends aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur aufs Korn. Der Name ist dabei Programm: Autor der Sendung ist Ferdinand Wegscheider, der darin regelmäßig Themen und Zusammenhänge analysiert und aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel Stellung dazu nimmt. All das stets mit einem Augenzwinkern, um den Zuseher zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu bringen, sich seine eigene Meinung zum jeweiligen Thema zu bilden. Frei nach dem Motto: "Da scheiden sich nicht nur die Wege, sondern auch die Geister!"
22:00
Ein Tisch, verschiedene Meinungen. Dazu ein Moderator, der mit den Gästen die relevanten Themen der Woche bespricht und ausdiskutiert. Im Mittelpunkt steht ein pointierter und lebendiger Austausch an Argumenten und Meinungen, der dem Zuseher beide Seiten einer Medaille erklärt. Bei "Links. Rechts. Mitte" kommen Gäste zu Wort, die tatsächlich etwas zu sagen haben und nicht nur die bekannten Phrasen austauschen. 60 Minuten Talkshow, die das Zeitgeschehen auf den Punkt bringt und dem Zuschauer Orientierung auch in turbulenten Zeiten spendet.
23:00
TM Wissen mit Gernot Grömer liefert erneut spannende Einblicke in Wissenschaft und Alltag: Die asiatische Tigermücke breitet sich zunehmend in Österreich aus - vor allem in Wien und Graz. Sie kann gefährliche Krankheiten übertragen und wird deshalb genau beobachtet. Expert:innen wie Dr. Karin Bakran-Lebl und Erwin Wieser bekämpfen sie mit Eiablagefallen, App-Meldesystemen und gezielter Aufklärung. Doch ist die Plage noch aufzuhalten? // Ein scheinbar harmloser Würstelstreit sorgt für Verwirrung: In Deutschland "Wiener", in Österreich "Frankfurter" - wer hat nun recht? TM Wissen geht der Geschichte der berühmten Brühwurst nach und zeigt, wie sie durch Metzger Johann Georg Lahner ihren Weg nach Wien fand. Trotz Namensstreit bleibt der Genuss gleich - ob am Würstelstand oder als Sacherwürstel im Kaffeehaus. // Nachhaltigkeit trifft Innovation: In einem Forschungsprojekt der TU Graz werden alte Baumwolltextilien zu stabilem Papierkarton verarbeitet. Das Verfahren von Thomas Harter könnte Textilmüll reduzieren und gleichzeitig der Verpackungsindustrie umweltfreundliche Alternativen bieten. // Österreichs Wälder stehen durch Klimawandel, Stürme und Brände unter Druck. Die Folgen des Sturmtiefs Vaia oder der Brand in Hirschwang an der Rax zeigen: Hitze, Trockenheit und Borkenkäfer setzen den Wäldern zu. Förster setzen auf klimaresistente Mischwälder, doch wie lange dauert die Erholung der Natur? // Weitere Fragen der Sendung: Was passiert mit der Prärie ohne Bisons? Wie nah sind wir außerirdischem Leben? Und: Woher kommt eigentlich die Redewendung "Aus dem Schneider sein"?